Meine spanische Ex-Freundin

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Engherzigkeit Rache Ex Wesel

Meine spanische Ex-Freundin
Ich (m/40) muss auch mal etwas beichten. Vor vielen Jahren, ich war gerade 17 oder 18, hatte ich eine Freundin, eine Halbspanierin. Nach einem halben Jahr zerbrach unsere Liebe und ich beendete die Beziehung. Leider kam sie darüber nicht so ohne Weiteres hinweg. Sie verbreitete Lügen in der Stammdisco z.B. würde ich jederzeit wieder Ja sagen, wenn sie es möchte. Sie bräuchte nur mit dem Finger schnippen und ich würde sofort springen. Ich würde ihr immer noch hinterher hängen und so weiter. Normalerweise bewahre ich Fassung und ich hätte die Sache im Sande verlaufen lassen sollen. Aber sie hörte nicht auf, bis es mir gereicht hat.

An einem Samstag in der Stammdisco sprach ich das erste Mal wieder mit ihr. Sichtlich erfreut unterhielten wir uns. Es kam, was passieren musste und was ich auch wollte - wir landeten im Bett. Nach der Nummer zog ich mich an. Sie wunderte sich schon und fragte, wann wir den Anderen erzählen sollten, dass wir wieder zusammen sind. Von wegen! Ich nahm meine Geldbörse, legte ihr 20 DM hin und verabschiedete mich mit den Worten. "War nett, danke!" Im gleichen Moment musste ich schon Deckung suchen. Es flog alles, was auf ihrem Nachtisch lag, wirklich alles. Wie oben schon erwähnt, sie ist Halbspanierin. Mir gelang unversehrt die Flucht aus ihrer Wohnung. Holla, war die auf 180. Die Lektion aber tat ihre Wirkung. Dieses dumme "Ich kann dich kriegen, wann ich will" hat schlagartig aufgehört. Nach all den Jahren muss ich bekennen: Sorry, tut mir leid. Ich bin da eine Spur zu weit gegangen. Das war schon eine harte Nummer.

Beichthaus.com Beichte #00026873 vom 18.08.2009 um 10:59:24 Uhr in Wesel (50 Kommentare).

Gebeichtet von _TTM_
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Frühe Einsichten

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Dummheit Peinlichkeit Kinder Weihnachten

Frühe Einsichten
Durch eine Unachtsamkeit meines älteren Bruders habe ich (m) mit sieben Jahren meinen ersten Hardcore Pornoclip gesehen. Leider habe ich die falschen Schlüsse daraus gezogen: ich dachte, ein Kind entsteht, wenn der Mann in eines der beiden "Löcher" einer Frau pinkelt. Wochen später war Weihnachten und das alljährliche Familienessen. Am Tisch sagte meine Tante zu meiner Mutter dann im Gespräch, sie wünsche sich noch ein Kind aber es klappe nicht so richtig. Ich wollte dann mit meinem Wissen prahlen und fragte meine Tante vor versammelter Mannschaft, warum denn mein Onkel ein Problem hätte, in sie rein zu pissen.

Beichthaus.com Beichte #00026865 vom 16.08.2009 um 02:20:11 Uhr (61 Kommentare).

Gebeichtet von Dread aus IBK
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“Beichte

Der Frosch im Tümpel

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Waghalsigkeit Dummheit Lügen

Vor einigen Jahren, als ich so um die 12 Jahre alt war, war ich samt ganzer Familie auf einem Bauernhof in Polen im Urlaub. Der Hof war riesig und in der Nähe war ein großer Wald, ein See, drei Nachbarhöfe und sonst nur große Wiesen und Felder - und ein kleiner Tümpel. So waren wir an irgendeinem Sonntag alle am Grillen und ich bin, solange das Essen in der Mache war, eben das Feld rauf, zum Tümpel. Damals haben mich Kröten und Frösche unheimlich fasziniert und sogleich entdeckte ich dort einen schönen großen Frosch, den ich einfangen wollte. Also lief ich dem Tier wie ein Blöder hinterher und merkte dabei nicht, dass der Frosch auf so einem matschigen Sand entlang lief. Das Zeug war fast wie Treibsand. Ich war aber so fixiert auf das Ding, dass es mir egal war, bis ich tiefer und tiefer einsank. Der Frosch konnte fröhlich drauf rumspringen (na klar, der wog ja auch nur 100g oder so etwas) und ich dachte mir die ganze Zeit, wenn der Frosch darin nicht ersäuft, passiert mir das auch nicht, außerdem hatte ich ja Gummistiefel an. Tja, drei Minuten später war ich bis zum Bauchnabel in Matsch und kam nicht mehr raus. Konnte mich kaum mehr bewegen und habe voll die Panik bekommen, geschrien und geheult, aber keiner hörte mich. Ich dachte, ich verrecke da jetzt, denn ich sank immer weiter rein, während der Frosch hämisch neben mir herumhüpfte. Ich weiß nun nicht mehr, wie ich da rausgekommen bin, nur dass es ums nackte Überleben ging. Dummerweise musste ich meines Lebens willen meine beiden Gummistiefel und eine Socke im Treibmatsch zurücklassen und war auch so komplett eingesaut, hatte einen roten Kopf und panische Angst.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich mir wie ich das meiner ganzen Familie, und den Nachbarn, die nun auch zum Essen gekommen waren, erzählen sollte. Also erzählte ich, dass zwei Nachbarsjungen, beides Polen, mich in den Tümpel geworfen und mir meine Gummistiefel geklaut haben. Passte ganz gut, Polen und klauen, komischerweise haben mir das alle sofort geglaubt und es gab kein Verhör und auch keinen Ärger - für mich jedenfalls nicht. Sorry fürs Anschwärzen Jungs, aber konnte doch nicht erzählen, dass ich wegen eines Frosches fast krepiert bin. Den Frosch konnte ich übrigens nicht mehr einfangen und bin seitdem auch nie wieder oben beim Tümpel gewesen. Die Gummistiefel hängen wahrscheinlich immer noch einen Meter unter der Erde fest.

Beichthaus.com Beichte #00026853 vom 14.08.2009 um 02:23:52 Uhr (24 Kommentare).

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Meine jüdische Gastfamilie

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Peinlichkeit Unreinlichkeit London

Mir ist heute etwas echt peinliches passiert. Wahrscheinlich werden die meisten Leser nichts mit den Regeln des koscher Lebens vertraut sein. Ich bin gerade ein Au-pair in einer jüdischen Familie in England. Eine Reglung besagt, dass man Milch und Fleisch nicht mischen darf. Deswegen ist mein Gast-Haus mit einer super großen Küche ausgestattet, weil man alles zweimal haben muss. Nicht einmal vom gleichen Teller darf Milch und Fleisch gegessen werden. Auch den ganzen Kochkram, sei es Kochtöpfe, Messer und Mixer, haben wir doppelt. In der Regel wird bei mir in der Gastfamilie relativ wenig Fleisch gegessen, unter anderem jedoch wenigstens einmal in der Woche, nämlich Freitag Abends, wenn der Sabbat beginnt. Zum Mittag hatte ich also noch schön meinen Kartoffelbrei und die Fischstäbchen, also eine milchig gehaltene Mahlzeit. Nach dem Mittagessen wollte ich dann noch fix die Spülmaschine fürs Fleisch ausräumen. Die Sachen haben tatsächlich eine Woche sauber drin gestanden, weil wir in der Regel ja nur die für Milch benutzen. Ich beuge mich also runter und plötzlich kommt mir so mein Essen wieder hoch. Nun habe ich erst gedacht, was tun? Badezimmer ist weiter entfernt. Waschbecken war mir in dem Augenblick auch nicht nah genug. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich in die Fleischspülmaschine übergeben und sie dadurch unkoscher gemacht. Es tut mir leid. Ich persönlich finde es ja eher witzig und habe das Ding danach gleich nochmal angeworfen und war froh, dass ich fast gar nichts aufwischen musste. Da ich selber nicht jüdisch bin, kann es mir auch egal sein, aber wenn meine Gast-Eltern das rauskriegen, werden sie vermutlich gleich das ganze Ding rausreißen und mich für ein neues bezahlen lassen. Es ist schon eine verdammt krasse Erfahrung, welche kulturellen Unterschiede hier aufeinander treffen.

Beichthaus.com Beichte #00026825 vom 07.08.2009 um 23:24:37 Uhr in London (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Erlebnisse eines Nachtportiers

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Hass Zwietracht Vorurteile

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel als Nachtportier. Das Hotel ist so ziemlich das Beste, was diese Stadt an der Nordsee zu bieten hat, ein Vier-Sterne-Hotel und wird von einem gepflegteren Publikum besucht - gerne ältere Menschen, die ein paar Tage entspannen wollen. Oder Geschäftsleute - Menschen eben, denen es finanziell nichts ausmacht, für eine Nacht knapp 100 Euro zu zahlen. Der Job selber ist natürlich schlecht bezahlt, aber dafür total easy. Die Nettoarbeitszeit beträgt maximal 1,5 Stunden, den Rest der Nacht verbringe ich vor dem Fernseher, im Internet oder steigere mich in Arbeiten für die Uni rein - fast optimal also. Die Mitarbeiter des Hotels sind naturgemäß freundlich, aber im Grunde genommen total hinterfotzig. Sie haben grundsätzlich alle Angst um ihren Job und versuchen natürlich, sich durch Fehler anderer zu profilieren. Das Geschnattere übereinander ist gigantisch. Ein Großteil ist darüber hinaus auch noch strohdoof und irgendwann haben sie gemerkt, dass ich trotz fehlender Vorkenntnisse einiges auf dem Kasten habe und schnell dazulerne. Es scheint ein Zustand zu sein, der in dem Hotel nicht üblich ist, denn innerhalb weniger Tage war ich dafür "verantwortlich", dass alles Geschriebene bei mir durch die Rechtschreibprüfung ging. Kein Wunder, wenn ich Dinge lesen muss wie: "Achtung, WAX auf Tischdecke".

Sicherlich, man könnte meinen, da wäre ein Scriptkiddie am Schreiben gewesen, es war aber von einer Reinigungsdame im besten Alter um die 50 geschrieben worden. Lässt tief blicken. Normalerweise komme ich mit Menschen relativ gut aus. Ich kümmere mich auch nicht um den Intellekt der Leute, wenn sie aber beginnen, mir die Welt zu erklären, dann lasse ich sie gerne auflaufen. Gerne streue ich neuerdings bei den besonders blöden und penetranten Mitarbeitern lateinische Zitate in meinen Redefluss. Herrlich, diese Gesichter, wankend zwischen Unwissenheit und Stolz, nicht nachzufragen, weil ich ja der blöde ungelernte Nachtportier bin. Zum Kotzen der junge Azubi, der mir Dinge erzählt, die so haarsträubend blöd sind, dass ich es aufgegeben habe, mich weiterhin ernsthaft mit ihm zu unterhalten. Gut, die jungen Mädchen, die der Chef aussucht, würden auch bei mir ins Beuteschema passen, wenn sie aber zum Teil den Mund aufmachen, scheint sich irgendwie immer ein geistiges Vakuum aufzutun. Eine gerade Ausgelernte erzählte, sie hätte in der Abschlussprüfung eine Vier bekommen, in der Zeit davor hatte sie ein reines Dreier-Zeugnis und nun meinte sie, dass man daran erkennen könne, dass die schlechtere Note auf Prüfungsangst zurückzuführen sein - was für ein gigantischer Quatsch. Dann die Gäste. Ok, sie zahlen ein Heidengeld für das Zimmer, aber zum Teil meinen sie, sie hätten das ganze Hotel inklusive der Mitarbeiter als Leibeigene bezahlt. Gut in Erinnerung ist mir eine Dame, die vor der Schiebetür des Eingangs stand und nicht reinkam. Sie rief dann per Telefon an, da ich mich gerade nicht am Empfang aufhielt, und motzte mich an, sie würde nicht ins Hotel kommen. Kein Problem, sage ich freundlich, ich bin in einer Minute da. Sie motzt weiter, es könne doch nicht angehen, dass sie von ihrem Privathandy im Hotel anrufen müsse, um Herein gelassen zu werden.

Ihre Magnetkarte war defekt, ich habe es am Computer ausgelesen und eröffnete ihr, dass Magnetkarte und Handy zu solchen Problemen führen würden. Brachte sie dazu, weiter zu motzen, so etwas müsse man doch dem Gast sagen, außerdem seien Karte und Handy immer getrennt aufbewahrt - dazu eine Beobachtung von mir: Bei Männern ist das so, denn die stecken die Karte in die eine Seite der Hose und das Handy in die andere Seite der Hose. Wenn es blöd läuft, beides zusammen und sie sagen dann auch: Mensch, das kann angehen. Frauen haben für gewöhnlich Handtaschen dabei, in die sie alles reinwerfen - auch Karte und Handy. Erhöht die Wahrscheinlichkeit einer defekten Karte um 100 Prozent. Nun gut, ich codiere der Dame eine neue Karte, begleite sie aufs Zimmer, Trinkgeld erwarte ich ja schon gar nicht mehr, stattdessen werde ich mit der Forderung für eine üppiges Abschiedsgeschenk konfrontiert, ob dieser Unannehmlichkeiten. Ja, spinnt die Alte denn?

Dann penetrante Gäste am Empfang, die mich mit den dämlichsten Fragen löchern. Keine Ahnung, ob die jemanden zum Reden suchen oder tatsächlich so blöd sind, ich weiß es nicht. Artig antworte ich auf alles und bin immer freundlich. Ein geborener Dienstleister eben. Wahrscheinlich, wenn ich es jeden Tag machen müsste, wäre meine Freundlichkeit schnell passé.
Arbeitskleidung ist natürlich ein Anzug - darin sehe ich sogar richtig schick aus. Es führt mich dazu, bestimmten Leuten dann von "oben herab" die Dinge zu erklären, die sie über die Stadt wissen wollen. Auch hier streue ich gerne aktuelle politische Themen in ein Gespräch ein, damit diese bekloppten überheblichen Gäste eingeordnet werden und wissen, wo sie hingehören. Vielen kann ich ansehen, dass sie schnell damit überfordert. Lässig winke ich ab und verweise dann auf die aktuellen Tageszeitungen mit dem entsprechenden Artikel. Und plötzlich kaufen die Leute nachts um 23:00 Uhr noch schnelle eine Zeitung, obwohl in wenigen Stunden die des nächsten Tages frisch von mir auf dem Empfangstresen verbreitet werden. Mann, wie blöd - peinlich. Angenehme Seiten als Nachtportier gibt es auch. Eine einsame Dame wollte Zigaretten und kam mit der Karte nicht klar. Charmant helfe ich ihr, sie fragt, ob sie mit mir noch Eine rauchen könne - kein Problem, wir setzen uns in die Raucherlounge und nach knapp einer Stunde landen wir bei ihr im Zimmer. Ich pimpere die halbe Nacht mit ihr, verabschiede mich rechtzeitig. Es war grandios, sie war knapp 50 und hat mich so richtig durchgenommen. Wenn ich bedenke, dass sie hätte meine Mutter sein können, betrachte ich meine Eltern heute mit anderen Augen.

Beichthaus.com Beichte #00026821 vom 07.08.2009 um 14:05:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von Kohli18
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