Wackel-Dackel-Ja-und-Amen-Sager

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht Ex Hamburg

Ich (w/22) habe vor drei Jahren einen Mann kennengelernt, mit dem ich damals nach kurzer Zeit zusammen gekommen bin. Am Anfang dieser Kennenlernphase hat mir seine leichte Machoart und das er wusste was er wollte sehr imponiert, doch als er wusste, dass ich ihn mochte, ist er zum kleinen Wackel-Dackel-Ja-und-Amen-Sager mutiert. Schatz-was-immer-du-willst-Typen sind für mich keine Männer, sondern irgendwas unmännliches. Mit denen habe ich keine Lust mich abzugeben, weil es mir zu anstrengend ist ein Weichei an meiner Seite zu haben. Nun möchte ich beichten, dass ich eine ziemlich dreiste Sache abgezogen habe. Als wir Sex hatten und er nicht so berauschend war, weil ich mittlerweile von dem Weichkeksverhalten so abgetörnt war, kam mir die Idee.


Ich habe rumgedruckst und so getan als wäre es mir unangenehm mit der Sprache rauszurücken. Er wurde immer nervöser, also sagte ich ihm, dass der Sex zwar okay ist, aber ich eine Affäre hatte bevor wir zusammen gekommen sind und ich diese fortsetzen werde, ist nur Sex mit einem anderen Mann. Stets bei mir, weil es bei ihm nicht geht, da seine Frau nichts davon wissen darf und was er davon nun halten würde.
Nun wartete ich, dass er ausflippt und freute mich, weil mich das angetörnt hätte endlich wieder etwas männliches in ihm zu sehen. Stattdessen kam erstmal nichts. Minutenlang schaute er die Decke an und ich fragte mich schon ob er gleich weinen würde. Nach 5 Minuten sagte er "Schatz, wenn das dein Wunsch ist, dann habe Sex mit ihm, aber ich will davon nichts wissen." Diese ganze Geschichte war eine Lüge, ich wollte doch nur, dass er mal ein bisschen durchdreht- Ein bisschen Mann ist und Eier zeigt. Stattdessen Weichei, Weichei, Weicheierei. Das war unser letzter Abend.

Beichthaus.com Beichte #00028502 vom 10.01.2011 um 18:14:51 Uhr in Hamburg (37 Kommentare).

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Praktikum in einer Autowerkstatt

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Betrug Verrat Ungerechtigkeit Auto & Co. Arbeit Bochum

Bei uns im Ort gibt es eine Autowerkstatt. Ich habe bei dieser bis vor 9 Monaten ein Praktikum gemacht, und weiß das dort fast immer der Kunde über den Tisch gezogen wird. Mal werden Posten auf der Rechnung notiert, die überhaupt nicht gemacht wurden, dann wurden statt auf der Rechnung aufgeführte Neuteile nur Gebrauchtteile eingebaut. Praktikanten machen die Arbeit, die die Gesellen machen. Und der Kunde zahlt dennoch den Stundenlohn eines Gesellen und die Arbeit ist natürlich ziemlich dilettantisch.
Kurz vor dem Ende meines Praktikums habe ich dann den Chef darauf angesprochen was das soll. Er war sogar so offen und meinte, das macht jeder Werkstatt so und wenn er nicht überall bescheissen würde, dann könnte er nicht so schön leben. Über so viel Ungerechtigkeit war ich so sauer, dass ich die Werkstatt überall schlecht gemacht habe und sogar einen Leserbrief an unsere lokale Zeitung geschrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028501 vom 10.01.2011 um 14:34:58 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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Meine emotionale Welt ist am Arsch

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Selbstverletzung Verzweiflung Trunksucht Drogen Zürich

Ich (m/30) wohne und arbeite in der Schweiz. Habe einen gut bezahlten Job, besuche eine Abendschule zwecks Weiterbildung, habe eine kleine, nette Wohnung und bin Single. Eigentlich ist mein Leben, aus einer gewissen Distanz betrachtet, absolut in Ordnung. Was keiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00028500 vom 10.01.2011 um 11:59:50 Uhr in Zürich (22 Kommentare).

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Schlüsselkind ohne Schlüssel

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Dummheit Vandalismus Lügen Polizei

Als ich (w/22) so 13 war, lebte ich in einem Dorf. Meine Eltern waren beide berufstätig und ich daher ein Schlüsselkind.
Ich bin eines Tages nach der Schule aus der Stadt wieder in mein Dorf und hatte mal wieder meinen Schlüssel vergessen. Die Nachbarin, die einen Ersatzschlüssel hatte, war nicht da. Es war Winter und mir war kalt, im Dorf konnte ich zu niemandem hin und hatte damals noch kein Handy. Nach einiger Zeit musste ich auf Toilette und versuchte irgendwie rein zu kommen. Draußen lang ein Brecheisen oder ähnliches, womit ich versuchte unsere Holztür aufzukriegen. Ich versuchte auch mit dünnen Eisendrähten das Schloss zu knacken. Nichts klappte, aber das Schloss war schön kaputt. Ich erleichterte mich dann in der Garage in einen gelben Sack.


Als meine Eltern nach Hause kamen, fiel ihnen das kaputte Schloss auf. Da meine Eltern sehr streng sind und ich Angst hatte, sagte ich, dass ich nichts davon wüsste. Hätte die ganze Zeit im Garten gewartet. Die Polizei wurde gerufen und es wurde als Einbruch aufgenommen. Ich habe vor den Augen der Polizei dann ganz viel am Schloss rumgefummelt, damit ich eine Ausrede hatte, falls sie meine Fingerabdrücke finden würden. Meine Eltern mussten das Schloss austauschen, in der Nachbarschaft ging Angst um und ich betete, dass sie es nicht rausfinden würden. Es tut mir Leid, dass ich Angst geschürt habe, ein Schloss kaputt gemacht habe und die Polizei unnötig antanzen musste. Ich war noch jung und dumm.

Beichthaus.com Beichte #00028499 vom 10.01.2011 um 10:24:30 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Foko98
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Der Schneeberg

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Rache Stolz Auto & Co. 50+ Aachen

Der Schneeberg
Nachdem die ersten heftigen Schneefälle in NRW eingesetzt haben, quollen die Bürgersteige über vor Schnee und die Straßen waren kaum befahrbar. Ein älterer Herr, der ungefähr gegenüber von mir wohnt, hat die lästige Angelegenheit, beim extrem langsamen rückwärts-rollen aus seiner Einfahrt penetrant die Hupe zu betätigen, damit auch ja keiner von den vielen Fußgängern, die Samstag oder Sonntag Morgen um 7:30 Uhr auf den Bürgersteigen unterwegs sind durch sein überhastetes Fahrmanöver überfahren wird. Dass andere dadurch genervt oder aufgeweckt werden stört ihn wenig. Hinzu kommt, dass er das Schneeschippen ein wenig zu ernst nimmt. Er hat das Auto meiner Eltern vorne und hinten so mit Schnee zugeschippt, dass sie nicht mehr wegfahren konnten. Auf den freundlichen Hinweis, dass ein circa kinderwagenbreiter Pfad auf dem Gehweg reicht, um der Räumpflicht genüge zu tun und dass die Autos ja auch noch weg müssten, kam keine Reaktion außer ein mürrisches "irgendwo muss der Schnee ja hin". Nebenbei muss ich erwähnen, dass wir einen sehr breiten Bürgersteig haben und davor noch extra Parktaschen für die Autos sind. Der Alte hat also den Schnee bis dahin geschippt anstatt ihn am Rand des Bürgersteiges zu lassen.

Zwei Wochen später, als ich zum Training fahren wollte, war mein Auto dran. Egal wie lange und intensiv ich versucht habe, den Schnee zu räumen, ich kam nicht aus der Parklücke. Er hatte sogar von der Bürgersteig-Seite aus den Schnee an meinem Auto bis hoch zum Türgriff festgepappt. Das durfte nicht ungesühnt bleiben. In der Nacht des folgenden Tages habe ich mit drei Freunden, vier Schneeschaufeln und einer Schubkarre einen riesigen Schneehaufen direkt vor seiner Ausfahrt aufgetürmt. Fast der gesamte Schnee der Straße war vor seinem Tor, mannshoch gestapelt. Die kleine Tür an der Einfahrt habe ich natürlich freigelassen damit er noch aus dem Tor kommt um den Haufen zu begutachten.

Das beste kommt erst noch. Als dann am Weihnachtsmorgen das Räumfahrzeug der Stadt kam und einen Riesenschneeberg zu unserem dazu stellte, weil die Jungens wohl dachten es wäre dafür gedacht, konnte ich kaum noch vor Lachen. Einen so großen Schneeberg hatte ich bis dahin kaum gesehen! Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch, da der Berg nach der Hilfe des Räumfahrzeugs so hoch war, dass es Wochen gedauert hat bis der Mann aus seiner Einfahrt kam.

Beichthaus.com Beichte #00028498 vom 09.01.2011 um 20:53:45 Uhr in Aachen (42 Kommentare).

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