Mail an meinen Chef

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Zwietracht Hass Dummheit Waghalsigkeit Chef Cuxhaven

Vor einigen Jahren war ich (w/30) im Vertrieb einer Firma angestellt. Dort habe ich auch meine beste Freundin kennengelernt. Uns haben die anderen Mitarbeiter (ausnahmslos) überhaupt nicht gefallen, wir waren unzufrieden und wollten eigentlich nur noch weg. Wir haben ordentlich gelästert und allerlei Unfug getrieben. In einem Fall hat mir mein Chef eine E-Mail mit einer neuen Aufgabe geschickt. Ich hatte darauf natürlich zero Bock und habe diese E-Mail genommen und an meine Freundin weitergeleitet. Völlig aufgebracht habe ich mich selbstverständlich ordentlich über meinen Chef ausgelassen! Genau in dem Moment, wo ich auf den Senden Button klicke, merke ich, dass ich die Mail nicht an meine Freundin weiterleite, sondern an meinen Chef antworte! Ich habe angefangen zu zittern, meine Hände wurden klitschnass und mein Herz raste. Die Zeit lief auf einmal vielfach so schnell an mir vorbei und ich habe nur noch völlig unter Adrenalin gehandelt! Ich ging also am Büro meines Chefs vorbei, um die Lage zu checken, sehe, wie er aufsteht und das Büro verlässt. Einzige mögliche Maßnahme war also, die Mail zu löschen. Ich bin also rein ins Büro, habe mich zum Mail-Programm durchgeklickt und gelöscht. Aus dem Papierkorb entfernt und alles wir zuvor eingestellt. Sofort raus aus dem Büro und den Flur entlang zum Klo. Da kam mir dann auch mein Chef schon entgegen. Ich war mit Sicherheit eine halbe Stunde auf dem Klo, weil kaum noch gehen konnte und wie verrückt gezittert habe. Danach war der Tag eigentlich gegessen. Ich hatte noch nie so eine Angst.

Beichthaus.com Beichte #00028722 vom 12.03.2011 um 23:54:06 Uhr in Cuxhaven (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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Mein Vater, der Hobbyfilmer

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Rache Peinlichkeit Boshaftigkeit

Mein Vater gehört zu der Sorte von Leuten, die immer und überall eine Videokamera mitnehmen müssen. Ob auf Familienfeiern, Umzügen, Besuch bei Verwandten - immer hat er seine Videokamera mit dabei und treibt mich (m) und den Rest meiner Familie mit seiner Filmerei öfters in den Wahnsinn. Dementsprechend haben wir auch Unmengen von Aufnahmen auf DVD und auch ältere Videos von früher.
Jeden Donnerstag Abend fährt mein Vater immer mit meiner Oma (seiner Mutter) zu einer ihrer alten Freundinnen. Die leben in ihrem Haus in einer richtigen Großfamilie, von Kindern bis Großeltern alle versammelt. Mein Vater nimmt immer eine Box mit circa 20 bis 30 Videos mit. Vorort setzt sich die ganze Mannschaft vor den Fernseher und suchen sich dann ein Video von Papa aus, das dann gemeinsam angeschaut wird. Mir gefällt es aber nicht, dass mein Vater diesen Leuten immer haufenweise bewegtes Bildmaterial vorsetzt, wo man u.a. mich im Kleinkindalter sieht. Er zeigt ihnen so ziemlich alles was geht, manchmal sogar mehrmals. Meine Oma erzählt mir dann hin und wieder mal, was sie sich angeschaut haben, was die Leute dort aber nichts angehen sollte. Auch ein Video von meinem 5. Geburtstag ist in seiner Box - eines meiner meist gehassten Videos, von dem ich erst recht nicht will, dass es andere sehen. Ich habe meinem Vater auch gesagt, dass er ja nicht auf die Idee kommen soll, dieses Video dort vorzuführen. Ihm ist es aber offenbar egal, da er von seinen Aufnahmen nahezu besessen ist.
Irgendwann dachte ich mir: ich nehm ihm das Video heimlich weg! Dazu kam mir auch noch eine gute Idee.
Vor ungefähr 3 Jahren habe ich nämlich in unserem "Videoarchiv" im Wohnzimmer zufällig eine Aufnahme, ungefähr aus dem Jahr 1992/93 gefunden, die meine Eltern beim Sex zeigt. Dass er sogar DAS auf Band festhält, ist ja schon mehr als abartig. Ich habe nun dieses Sexvideo aus unserem Archiv wieder herausgekramt und auf eine "eindeutige Stelle" gespult. Dann habe ich aus der Videobox meines Vaters das Video von meinem 5. Geburtstag herausgesucht, habe auf beiden Videos die gut abziehbaren Beschriftungsaufkleber abgezogen und auf das jeweils andere Video geklebt. Das Sexvideo, das nun die Beschriftung "5. Geburtstag" trägt, habe ich schließlich schön in Papas Videobox gelegt. Das richtige Geburtstagsvideo habe ich an mich genommen und in meinem Zimmer versteckt.


Sollte es mein lieber Herr Vater tatsächlich wagen, der Großfamilie das Video meines 5. Geburtstages zeigen zu wollen, wird er mit den Leuten garantiert einen schönen Abend haben. Etwas gutes hat es doch: wenigstens ist das Sexvideo auch eines aus den guten alten Zeiten.

Beichthaus.com Beichte #00028721 vom 11.03.2011 um 23:13:30 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eingeschlafen

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Masturbation Trunksucht Dummheit Familie Vlotho-Exter

Ich muss jetzt mal eine extrem peinliche Geschichte loswerden, die sich vor etwa 3 Jahren zugetragen hat. Ich war bei einem Kumpel auf dem Geburtstag. Dort haben wir dann wie man es so macht, richtig ordentlich einen gebechert.
Ich war dann gegen 2 Uhr so dicht, dass ich nur noch nach Hause wollte. Als ich dann zu Hause war, hatte ich aus welchem bescheuerten Grund auch immer, unheimliche Lust mir die Palme noch ein bisschen zu wedeln. Also ab an den PC, eine gewisse Seite mit gewissen Videos angesurft und losgelegt. Blöderweise war ich zu dem Zeitpunkt wohl schon so müde und der Alkohol hat dann noch sein übriges getan, dass ich mit offener Hose und laufendem Video am Schreibtisch eingepennt bin. Natürlich kam es dann so, wie es kommen musste. Am nächsten Morgen stand plötzlich meine Mutter im Zimmer. Diese hat die blöde Angewohnheit, nur kurz zu klopfen und dann sofort ins Zimmer zu stürmen. Sie hat mich in entsprechender Pose und der besagten Seite auf dem Bildschirm an meinem Schreibtisch entdeckt. Durch das Klopfen bin ich dann auch endlich aufgewacht und habe meine Mutter nur verdutzt angeguckt. Sie hat dann leicht verstört geschaut, gesagt, dass das Frühstück gleich fertig sei und sich schnell wieder umgedreht. Mir war das so dermaßen peinlich, aber sie hat mich nie drauf angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00028720 vom 11.03.2011 um 18:04:27 Uhr in Vlotho-Exter (21 Kommentare).

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Mein Chinchilla

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Mord Dummheit Falschheit Tiere Schmidmühlen

Ich hatte als Kind von 10 Jahren einen Chinchilla, den ich eigentlich sehr gemocht habe. Was ich dazu sagen muss, meine Eltern besitzen ein Haus und die Wohnung einen Stock höher ist für gewöhnlich vermietet. Eines schönen Tages meinten meine Eltern, ich würde mich nicht genug um das Tier kümmern, und wir sollten es weggeben. Natürlich war ich nicht einverstanden, aber richtig wehren konnte ich mich nicht.
Wie genau es gekommen ist, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall haben dann unsere Nachbarn vom 2. Stock meinen Chinchilla genommen, mit der Option, ich dürfte hingehen und ihn sehen wann immer ich wollte. Das war dann okay für mich, weil ich keine Arbeit mehr hatte, mein Chinchilla aber nicht aus der Welt war.

Naja, jetzt zur eigentlichen Beichte: Da diese Tiere ja sehr viel Auslauf brauchen, hab ich ihn immer aus dem Käfig genommen und ihn im Badezimmer der Nachbarn laufen lassen. Ich wollte das Tier aber noch irgendwie dressieren, keine Ahnung warum. Er hat aber nie auf mich gehört, also hab ich ihn irgendwann sehr fest gedrückt etwas zu fest, wie sich herausstellte.. Ich habe ihn umgebracht! In meiner kindlichen Naivität habe ich noch geglaubt, er wäre eingeschlafen.. Naja, kurz darauf habe ich festgestellt, dass er tot war. Ich hab ihn dann einfach in den Käfig zurückgelegt und den Nachbarn gesagt, dass ich wieder runtergehen würde.

Die nächsten 2 Stunden plagte mich ein derart schlechtes Gewissen, dass ich zu meinem Vater gegangen bin und ihm gesagt habe, dass der Chinchilla irgendwie komisch gewesen war und dass er dann eingeschlafen ist, er solle doch bitte mal nachschauen. Mein Vater also nach oben, ich still und leise hinterher. Er hat sich vor den Käfig gekniet, das Tier angeschaut, in den Käfig gefasst und sich dann umgedreht und mir gesagt, wie Leid es ihm täte, aber er ist tot. In dem Moment habe ich angefangen zu weinen, weil ich ein derart schlechtes Gewissen hatte. Mein Vater glaubte natürlich, ich sei traurig, weil er tot war und nahm mich in den Arm, was mein schlechtes Gewissen noch verstärkte.
Dass ich ihn umgebracht habe hat mich noch lange verfolgt, und es tut mir heute noch irgendwie Leid. Keiner weiß dass ich es war, alle glauben, er wäre eines natürlichen Todes gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00028719 vom 11.03.2011 um 10:42:36 Uhr in 92287 Schmidmühlen (Hauptstraße ) (19 Kommentare).

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Verlängerte Wochenenden

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Faulheit Schamlosigkeit Stolz Schule Scheßlitz

Da ich in meiner Schulzeit ein ziemlicher Versager war, fiel ich mehrmals durch. So hatte ich das "Glück" im Laufe der 10. Klasse 18 zu werden. Auf Grund dessen war ich ab meinem 18. Lebensjahr kein einziges mal Montags und Freitags in der Schule. Attest vom Arzt nicht nötig. Eigenhändige Entschuldigung reichte. Gesagt hat auch keiner was. Das Sekretariat hat nach einiger Zeit sogar gelacht, wenn ich angerufen habe. Meine Eltern waren beide berufstätig und ich konnte so immer gemütlich mein verlängertes Wochenende genießen. Wenn sie Urlaub hatten, ging ich in die Stadt. Ich möchte beichten, dass ich trotz meiner Faulheit immerhin als Drittbester meine Mittlere Reife geschafft habe. Eigentlich hatte ich mir den Schulabschluss nicht verdient. Dafür bin ich in meinem jetzigen Job sehr fleißig und habe noch nie blau gemacht. Macht aber auch mehr Spaß als Schule.

Beichthaus.com Beichte #00028718 vom 10.03.2011 um 21:32:47 Uhr in Scheßlitz (20 Kommentare).

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