Kindergeburtstag

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Diebstahl Falschheit Schamlosigkeit Erftstadt

Ich war mit 11 Jahren auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Wir spielten mit den Barbies meiner Freundin, die Geburtstag hatte, und deren Schwester. Die beiden hatten total schöne Barbiekleider, und ich ließ, als keiner guckte, die zwei schönsten (eins von meiner Freundin, eins von ihrer Schwester) in meiner Tasche verschwinden. Blöderweise guckte das Kleid meiner Freundin aus der Tasche raus, und sie sah es. Ich meinte, ich habe es wohl aus Versehen eingesteckt, und gab es zurück. Damit war der Fall erledigt. Von der Sache wurde auch nicht mehr gesprochen, bis die Schwester meiner Freundin ihr Barbiekleid vermisste. Sofort guckten alle mich an, und die beiden Gastgeber verlangten, in meine Tasche gucken zu dürfen. Ich heulte wie ein Schlosshund und verbat mir dieses, wohl wissend, dass ich damit aufgeflogen wäre. Die beiden verlangten das immer wieder, dann nahm ich die Tasche und rannte heulend zur Mutter meiner Freundin. Die zwei Mädels kamen mir hinterher und sagten, ich habe bestimmt geklaut, garantiert sei das Kleid in meiner Tasche. Ich bekam mächtig Angst, aber die Mutter der beiden befahl ihren Töchtern, mich in Ruhe zu lassen, und tröstete mich liebevoll. Sie schaute nicht in meine Tasche, und ich durfte mit ihr fernsehen. Am Ende der Party fuhr sie uns alle nach Hause, und ich ließ mir vor meinen Eltern nichts anmerken. Das Mädchen sprach allerdings nie wieder mit mir und lud mich auch nie wieder zu sich nach Hause ein.

Beichthaus.com Beichte #00028727 vom 14.03.2011 um 21:22:37 Uhr in Erftstadt (15 Kommentare).

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Das streberhafte Mädchen

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Boshaftigkeit Hass Zwietracht Schule Bielefeld

Ich (w) war früher mit etwa 15 in einer Mädchenclique an der Schule. Mit Ausnahme eines sehr verklemmten, streberhaften Mädchens, das nicht mal wusste, wer Dr. Sommer war, lasen wir alle die Bravo, redeten über Selbstbefriedigung und Jungs, was halt Mädchen in dem Alter so tun. Sie selbst dagegen hörte Schlager und konnte "Selbstbefriedigung" nicht mal aussprechen, weil sie sich so genierte. Eines Tages war die ganze Clique mit Ausnahme der Streberin bei mir daheim zu Besuch. Und mir kam der Gedanke, für dieses Mädchen eine Kassette zu besprechen. Ich schob eine Leerkassette in den Recorder, schaltete das Mikro ein, und wir lästerten über das Mädchen (die Streberei, dass sie nicht über Sex redet, dass sie von ihrem Taschengeld Blumenzwiebeln kaufte, dass ihre Mutter ihr morgens die Haare machte etc.) und lachten uns krank darüber. Es war ein lustiger Nachmittag. Am nächsten Tag gab ich ihr in der Schule die Kassette und empfahl ihr, doch mal reinzuhören. Sie nahm das Band mit, tat aber am nächsten Tag, als sei nichts gewesen. Heute schäme ich mich dafür, weil ich die anderen dazu angestiftet habe, um mich stark zu fühlen, und weil ich es gut fand, dass in der Clique nicht ich, sondern jemand anders "der Looser" war.

Beichthaus.com Beichte #00028726 vom 14.03.2011 um 15:01:37 Uhr in Bielefeld (32 Kommentare).

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“Beichte

Oberbürgermeisterwahl

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Betrug Faulheit Politik

Oberbürgermeisterwahl
Bei der letzten Wahl zum Oberbürgermeister einer Stadt hatte ich dort als Wahlhelferin mitgearbeitet. War schließlich leicht verdientes Geld: Den ganzen Tag dumm rumsitzen, Namen abhaken und dann 50 oder 80 Euro am Ende bekommen. Nunja. Nach 18 Uhr hatte unser Wahllokal geschlossen. Wir haben fleißig Stimmen ausgezählt und uns dabei über einige verschändelte und ungültig gemachte Wahlzettel amüsiert.

Dabei lief es so ab, dass wir für jeden Kandidaten einen Haufen gemacht haben, und uns einen Packen Zettel genommen haben und dann reihum jeweils die Zettel auf den richtigen Haufen gelegt hatten. Ich kann schon von Stolz behaupten, dass in unserem Wahlkreis keine einzige Stimme für den rechtsradikalen Kandidaten abgegeben wurde. Am Ende addierten wir die jeweiligen Stimmen der einzelnen Kandidaten zusammen. Doch dann kams: Die Zahl der abgehakten Namen auf der Liste stimmte nicht mit der Anzahl der Wahlzettel überein. Somit haben wir nochmal alles durchgezählt, schließlich muss man das ja auch offiziell so machen. Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Stimmzettel es waren, doch ich denke über 3000 waren es schon. Nach dem zweiten Durchzählen kamen wir dem Ergebnis schon ein wenig näher. Dennoch: es war noch ein Wahlzettel mehr als abgehakte Nahmen auf der Liste.
Unser Wahlleiter machte den Vorschlag einen ungültigen Zettel (es gab viele, die leer abgegeben wurden) zu vernichten, damit wir uns ein neuerliches Zählen ersparen. Den ganzen Tag rumsitzen strengt schließlich an. Darüber haben wir Wahlhelfer dann ganz brav demokratisch abgestimmt. Eine Person war dagegen. Wir haben sie dann aber überredet und einen leeren Zettel vernichtet, damit die Zahlen übereingestimmt haben. Somit beichte ich, dass ich persönlich daran beteiligt war, dass eine Oberbürgermeisterwahl einer mittelgroßen Stadt (über 500.000 Einwohner) nicht zu 100 Prozent demokratisch abgelaufen ist.

Beichthaus.com Beichte #00028725 vom 14.03.2011 um 10:34:25 Uhr (34 Kommentare).

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Das Schlüsselloch

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Last Night

Das Schlüsselloch
Als ich ordentlich voll von einer Party heimging, habe ich den Schlüssel nicht ins Loch von der Haustür bekommen. Ich bin dann vor der Haustür eingeschlafen. Als ich aufwachte, habe ich gemerkt, dass ich eine Straße zu weit war und das gar nicht mein Haus gewesen ist. Kein Wunder, dass der Schlüssel nicht gepasst hat.

Beichthaus.com Beichte #00028724 vom 14.03.2011 um 01:36:22 Uhr (17 Kommentare).

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Türöffnungsknopfdrücker

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Hass Bahn & Co. Würzburg

Wenn man Straßenbahn fährt und auf den Halteknopf drückt, öffnet sich ja beim Halt die Tür, die vom Halteknopf am wenigsten entfernt ist. Ich beichte nun, dass ich die Leute hasse, die beim Halt auf den Türöffnungsknopf drücken, obwohl die Tür auch von alleine aufgehen würde. Außerdem hasse ich Leute, die von außen in eine Straßenbahn wollen und wie wild mehrmals auf den Türöffnungsknopf drücken, obwohl ein einziges gezieltes Drücken absolut ausreichend wäre.

Beichthaus.com Beichte #00028723 vom 13.03.2011 um 23:57:46 Uhr in 97070 Würzburg (Sanderstraße) (38 Kommentare).

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