Untergewichtige Frühgeburt

19

anhören

Eitelkeit Selbstsucht

Ich (w/25) war eine Frühgeburt und habe bis vor ein paar Jahren permanent mit Untergewicht gelebt. Mal mehr mal weniger. Meine Mutter war froh, wenn ich zumindest 50 kg erreicht hatte. Dadurch, dass ich sowieso immer im Untergewicht war, habe ich es mir irgendwann abgewöhnt, regelmäßig draufzusteigen. In den letzten 2-3 Jahren habe ich zugenommen und hatte plötzlich 60 kg drauf, was mich insofern schockiert hat, da meine alten Hosen nicht mehr passten. Das frustrierte mich richtig, auch wenn ich rational wusste und auch weiß, dass ich hätte froh sein sollen, ins Normalgewicht gekommen zu sein. Nein, ich habe nicht gehungert, gekotzt oder angefangen Abführmittel zu nehmen. Ich habe mich dann doch innerhalb der Jahre damit arrangiert. Jetzt bin ich mal wieder auf die Waage gestiegen und habe gesehen, dass ich drei Kilo weniger, sprich 57 Kilo wiege. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht auf eine gewisse Art und Weise freut, abgenommen zu haben. Ich kenne mich nicht so genau mit dem BMI aus, ich bin 1,68 m groß, ich glaube aber, dass ich trotzdem noch im Normalgewicht bin. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte beichten, dass ich mich innerlich freue, abgenommen zu haben, obwohl ich nicht übergewichtig bin und weiß, dass dieser Gedankengang schon ein alarmierendes Zeichen sein könnte, auch wenn ich nicht vorhabe, diese Methoden zu probieren.

Beichthaus.com Beichte #00036578 vom 07.09.2015 um 19:53:34 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der General im Wald

26

anhören

Neugier Peinlichkeit Nürnberg

Der General im Wald
Ich (m/42) bewirtschafte seit 12 Jahren ein circa 250 ha großes Jagdrevier in der nähe einer fränkischen Großstadt. Ich bin dort nahezu täglich anzutreffen. In den Jagdjahren habe ich so einige skurrile Beobachtungen machen können. Menschen haben schon wirklich manchmal seltsame Angewohnheiten, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Tipp am Rande: Immer mal auf die Hochsitze gucken, bevor man was Seltsames tut. Menschen, die im am Waldrand Selbstgespräche führen, Liebespärchen, Menschen die Naturrituale vollführen. Leute, die mitten im Wald tanzen - wundert mich alles nicht mehr, soll ja jeder tun, was ihn glücklich macht. Einer jedoch ist ein wirklich erwähnenswertes Highlight: Der General.

Der General kommt während der Sommermonate meist eine Stunde vor Sonnenuntergang auf eine am Hang gelegene Freifläche. Jeden Donnerstag. Man kann wirklich die Uhr nach ihm stellen. Er ist ein Mann Mitte 50, würde ich schätzen. Er erscheint, legt sich eine Art Lederwams an, dazu einen wirklich aufwendigen Helm und ab und an trägt er eine Art Stangenwaffe mit Fähnchen bei sich. Dann beginnt ein sensationelles Schauspiel: Der gute Herr stellt voller Inbrunst Schlachten nach und brüllt Kommandos in den Wald, befiehlt der Kavallerie eine Flanke anzugreifen und seinen Bodentruppen vorzurücken und stürmt dabei den kleinen Hang hinauf und bekämpft imaginäre Feinde. Manchmal verteidigt er auch die Anhöhe. Ein wahrhaft großer Krieger.

Das Ganze dauert zwischen 15 und 45 Minuten. Am Anfang war ich öfter mal genervt, der hatte mir ja die Jagd versaut. Inzwischen hat sich das Wild sicherlich an ihn gewöhnt und ich gucke mir von Zeit zu Zeit gerne mal das Spektakel an. Anfangs als Spinnerei abgetan, habe ich jedoch inzwischen Fragen: Wer kämpft eigentlich gegen wen? Das sagt er nie dazu. Wer hat gewonnen? Die Schlacht kann ich ja sehen, aber wie verläuft sein Krieg? Sollte die Beichte vom Betroffenen gelesen werden, bitte ich um Aufklärung. Ich bin ein großer Fan, der Auftritt ist wirklich überzeugend!

Beichthaus.com Beichte #00036577 vom 07.09.2015 um 10:54:01 Uhr in Nürnberg (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Das erste Mal meines schwulen Klassenkameraden

10

anhören

Falschheit Lügen Wollust Schule Last Night

Ich möchte etwas beichten, was ich als Gefallen für einen guten Freund getan habe, aber moralisch doch ziemlich mies von mir war. Ich habe spanische Wurzeln und mit der Schule machten wir in der elften Klasse eine Klassenfahrt nach Spanien. Von einem der Mitreisenden war klar, dass er schwul war. Alle wussten es und er war auch noch einer dieser tuckigen Schwulen. Er schminkte sich sogar, bevor es in die Clubs ging. Aber irgendwie tat er mir auch verdammt leid. Es war bekannt, dass er ein flatteriges Nervenkostüm hat und dass er vor Scheu anonyme Briefe an die Jungs in der Klasse schrieb, ob die sich was mit ihm vorstellen könnten. Ein Wunder, dass er von eben jenen nicht verprügelt wurde. Dass er noch Jungfrau war, wusste ebenso jeder. Genau da wollte ich ihm helfen.

Ich habe das große Glück, einigermaßen gut auszusehen und immer mal wieder von beiden Geschlechtern Avancen zu bekommen. Also suchte ich an einem freien Vormittag die Stadt nach einem Schwulenclub ab. Ich fand auch so etwas in der Art. Meinen schwulen Klassenkameraden lockte ich aus dem Hotel und fragte ihn in einer stillen Ecke, ob er am Abend Sex wolle. Er dachte sicher, mit mir und natürlich nahm er an. Für ihn war das sicher so wie ein Sechser im Lotto. Ich wies ihn auch an, sich gut zu kleiden. Am Abend führte ich ihn dann in den Club und nach einiger Zeit hatte ich das erreicht, was ich wollte. Ich traf eine Verabredung mit einem anderen Schwulen, dass er mit mir Sex haben könne, wenn er auch meinen (zugegebenermaßen nicht ansehnlichen) Freund ranlassen würde. Er stimmte zu. Gemeinsam gingen wir zu seiner Wohnung. Ich ließ mich auf dem Weg sogar ein paar Mal von ihm küssen. In der Wohnung verlangte ich aber, dass mein Klassenkamerad zuerst ran darf. Der Typ aus dem Club war so spitz, dass er zustimmte. Ich gab vor, in der Zwischenzeit noch mal schnell zum Klo zu wollen, in Wirklichkeit schlich ich mich aber heimlich aus der Wohnung. Nach einer Viertelstunde schickte ich dann meinem Klassenkameraden eine SMS, dass er wieder ins Hotel kommen soll. Ich beichte also, dass ich zwei Menschen Hoffnungen auf Sex mit mir gemacht habe, diese dann aber miteinander schliefen. Da aber beide wohl das bekamen, was sie wollten, weiß ich auch nicht, ob mein Verhalten so falsch war.

Beichthaus.com Beichte #00036568 vom 05.09.2015 um 22:08:45 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wie man lange Toiletten-Sitzungen übersteht

5

anhören

Peinlichkeit Manie Ekel

Zum Kacken nehme ich (w/22) immer mein iPad mit aufs Klo und sitze dann viel länger auf der Schüssel, als die Hämorrhoidenexperten das empfehlen. Neulich habe ich erst wieder so ein XXL-Plakat an einer Bushaltestelle gesehen, das mich daran erinnert hat. Wenn ich das Tablet dann mal vergesse, wenn es supereilig ist, lese ich ewig die Rückseiten von den Putzmittelbehältern, und wenn ich die schon auswendig kenne, auch mal dieses Begleitheftchen, das bei den Tampons immer dabei ist. Zu dem körperlichen Vorgang hatte ich schon als junges Mädchen ein komisches Verhältnis, weil wir ein Bad hatten, das man nicht abschließen konnte. Ich kann auf öffentlichen Toiletten nicht das große Geschäft erledigen und auch nicht, wenn ich weiß, dass meine Mutter bei uns daheim auf derselben Etage mit dem nicht abschließbaren Bad ist. Früher habe ich außerdem im Bad immer Packungen, auf denen fröhliche, lachende Familien abgebildet waren, umgedreht, damit sie mir nicht beim Koten zusehen. Heute kaufe ich die gar nicht mehr.

Ich glaube, das sind psychisch gestörte Tendenzen, aber mal ehrlich: wer möchte schon, dass so eine gephotoshoppte Familie mit dem McCain-Lächeln einem zuschaut? Es ist ja nicht das McKack-Lächeln. Das iPad lege ich vor dem Reinigen immer am Boden ab und decke die Kamera mit einem Blatt Toilettenpapier zu, anfassen tu ich erst wieder, wenn die Hände gewaschen sind. Trotzdem muss ich heimlich immer schmunzeln, wenn ein Kommilitone es berührt. Ich bitte um Absolution für diese merkwürdigen Gewohnheiten.

Beichthaus.com Beichte #00036567 vom 05.09.2015 um 21:20:59 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Ich bin Samenspender

21

anhören

Maßlosigkeit Begehrlichkeit Schwangerschaft

Ich (m/25) bin Student und wohne mit zwei Freunden in einer WG. Kurz nach unserem Einzug, da waren wir im zweiten Semester, zog eine Nachbarin bei uns ein. Rechtsanwältin (32) und alleinerziehend mit einem zwei Jahre alten Kind. Wir stellten uns, wie gute Nachbarn, natürlich vor. Mit der Zeit bat sie uns dann, hauptsächlich mich, in Ausnahmefällen auf ihre kleine Tochter aufzupassen. Irgendwann wurde man gute Nachbarn und eines Tages lud sie mich in ihre Wohnung ein. Tja - sie war ausgehungert und wollte Sex. Diese Sexbeziehung lief dann ungefähr acht Monate. Dann beendete sie allerdings unsere "Beziehung", mit der Begründung, dass sie eine bessere Stelle in einer anderen Stadt angenommen habe. Vorher hatte sie aber noch eine ungewöhnliche Bitte an mich gerichtet: Sie wollte, dass ich sie schwängere, weil sie in mir gutes Material sah und nicht eine Ewigkeit auf den idealen Partner warten wollte. Sie würde meine Identität den Behörden nicht preisgeben und auf Unterhalt verzichten. Außerdem hätte sie es verstanden, wenn ich ablehnen würde, bekräftige ihre Bitte aber vehement.

Ich war zunächst total perplex und bat, um sie nicht zu vergraulen, um Bedenkzeit. Am Anfang war ich dagegen, aber ich könnte mich mit dem Gedanken anfreunden. Es schmeichelte meinem Ego und ein Überlegenheitsgefühl machte sich in mir breit. Ich sagte letztendlich zu und ich hatte den mit Abstand besten Sex meines Lebens. Dann verabschiedeten wir uns. Nach drei Wochen sendete sie mir ein Foto, auf dem ein positiver Schwangerschaftstest zu sehen war. Ich beichte, dass ich - im Nachhinein betrachtet - einen sehr großen Fehler gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00036564 vom 05.09.2015 um 09:27:22 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000