Warum mein Ex die Stadt verlassen musste

10

Maßlosigkeit Eifersucht Ex Frankreich

Ich hatte eine Zeit in der ich wirklich sehr promisk lebte. Ich hatte innerhalb von 6 Monaten insgesamt 11 Partner. Mit 9 von denen habe ich nur ein ONS gehabt und mit den anderen beiden war es doch schon regelmäßiger. Es war ein Araber und ein Mittelamerikaner. Als der Araber mir sagte, dass er bereits seit einem Jahr verlobt sei (und da hatten wir bereits 4-5 Mal Sex gehabt) habe ich den Kontakt sofort abgebrochen, denn ich wollte nichts zerstören. Dann blieb da noch der Mittelamerikaner. Ein Gott von Mann im Bett. Eines Tages fing er bei mir auf der Arbeit an zu arbeiten und plötzlich waren wir Kollegen. Lange konnten wir uns wie Kollegen benehmen, also als ob wir uns nicht kennen. Doch er zog mich zwischendurch immer wieder in irgendeine dunkle Ecke, wo er mich berührte und heiß machte. Irgendwann war ich kurz vorm Platzen und wir haben es hemmungslos auf der Toilette getrieben, wie die Tiere.

Ich lernte dann auch irgendwann meinen jetzigen Ehemann kennen und lieben und als es feststand, dass wir heiraten wollten, kam der Mittelamerikaner auf der Arbeit zu mir und fragte mich, ob etwas an den Gerüchten dran sei. Ich sah ihm an, dass er sehr erschüttert war. Eines Morgens sagte mir eine Kollegin, dass er in meinem Urlaub 3 Wochen lang nicht mehr zur Arbeit erschienen ist, was die fristlose Kündigung zur Folge hatte. Ich erhielt eine SMS, in der stand, dass er nun die Stadt verlassen hat, weil seine große Liebe nun heiratet und er niemandem im Weg stehen will.

Wenn ich jetzt so daran zurückdenke, ist mir diese ganze Sache total peinlich. Auch das Ganze promiske Dasein von damals ist mir absolut peinlich und ich erzähle es niemanden. Es nagt mir wirklich an meiner Seele und zwischendurch fühle ich mich so schmutzig. Denn mittlerweile bin ich verheiratet und mein Mann weiss von alledem nichts. Ich widme mich komplett meinem Mann und unserem Liebesleben. Auch als ich neulich mit dem Bus durch die Stadt fuhr, sah ich dass die Wohnung des Mittelamerikaners zur Miete freisteht. Es stimmt also, er ist umgezogen. Wohin weiss ich nicht. Ich habe seitdem keine Nachrichten mehr erhalten und er hat mich in allen sozialen Netzwerken blockiert. Ich frage mich, ob mein Leben anders gelaufen wäre, wenn er mir seine Liebe früher gestanden hätte, da ich auch Gefühle für ihn hatte, er allerdings anfangs abblockte. Mir tut es so sehr leid, dass ich ihn verletzt habe und er wegen mir die Stadt verlassen hat.

Beichthaus.com Beichte #00036531 vom 01.09.2015 um 22:43:06 Uhr in Frankreich (Cours Tolstoï, 69100 Villeurbanne) (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unsterbliche 18-Jährige hinterm Steuer

2

anhören

Trunksucht Waghalsigkeit Fremdgehen Auto & Co. Last Night

Ich (m/22) muss eine große Dummheit beichten. In meiner Abizeit gab es diverse Vorabipartys. Der feuchtfröhliche Abend in einer Diskothek in der Innenstadt war in zweierlei Hinsicht sündhaft. Grund war der Alkohol. Wir waren alle ziemlich gut dabei und haben uns die Füße wund getanzt. Die erste Verfehlung beging ich dann mit einer Unbekannten. Die Erinnerungen sind etwas lückenhaft, aber ich kann mich noch dran erinnern, wie ich erst mit besagtem Mädchen tanzte, und wir uns dann irgendwann lange und heftig geküsst haben. So heftig, dass ich am nächsten Tag von Schulfreunden mit einem verschmitzten Grinsen drauf angesprochen wurde. Was ist daran jetzt verwerflich? Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Freundin, der ich nie was davon erzählt habe. Wir sind auch nicht mehr zusammen, aber nicht deswegen.


Im Rückblick viel schlimmer war allerdings das, was dann folgte. Durch das Tanzen hat der Alkohol mich fast von den Socken gehauen. Muttersprache und ein sicherer Gang hatten sich verabschiedet und so torkelte ich aus der Disco zu meinem Auto. Ich dachte, ich kann mich ein bisschen auf der Rückbank ausruhen und dann mit dem Bus nach Hause fahren.
Im Auto angekommen dachte ich dann aber an den tollen Berg, der meine Wohnung von der Bushaltestelle trennt, und dass ich mir das alles sparen kann, wenn ich einfach schnell nach Hause fahre. Nun ja, voll wie ein Rathaus bin ich dann 20 Minuten mit dem Auto nach Hause gefahren. Ich fühlte mich relativ klar, aber das kennt sicher jeder. Ich bin auch keine Schlangenlinien gefahren oder musste auch nicht im Schneckentempo fahren, um die Straße zu erkennen. Es war total bescheuert, da ich nicht nur mich, sondern auch andere gefährdet habe. In dem Moment habe ich da aber nicht viel drüber nachgedacht. Als 18-Jähriger fühlt man sich sowieso unsterblich und ich zähle diesen zweifellos schwärzesten Tag in Bezug auf Unsinn zum jugendlichen Leichtsinn. Die wohl größte Verfehlung meines Lebens. Und das auch noch aus purer Faulheit. Ich bin seitdem nur nüchtern am Steuer gewesen und nehme ein Taxi, wenn ich etwas getrunken habe.

Beichthaus.com Beichte #00036504 vom 30.08.2015 um 15:49:14 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Fahrradunfall mit einem Hund

14

anhören

Feigheit Tiere Unfall Birkenhainchen

Gestern habe ich (m/24) einem Hund höchstwahrscheinlich große Schmerzen zugefügt. So ungefähr drei Mal die Woche unternehme ich eine Fahrradtour zwischen 15 und 30 Kilometern. Die gestrige Route hat mich unter anderem durch ein ländliches Dorf geführt. In einem dort anliegenden Gehöft sah ich schon von weit weg einen Hund herumstreunen. Ich habe mir weiter nichts gedacht, aber als ich die Straße mit dem Fahrrad entlangfuhr und mich dem Grundstück näherte, kam auf einmal der Hund wie der Blitz herausgeschossen und fing wie wild an zu bellen und zu kläffen. Der Hund kam direkt auf mich zugerannt und ich konnte ihm erst einmal noch ausweichen. Da ich nicht besonders gut mit Hunden auskomme, und dieser grundlos auf mich losgehen wollte, legte ich einen Zahn zu und versuchte, ihm zu entkommen.


Aber nein, der Köter war verdammt schnell, lief neben mir her und schaffte es tatsächlich, mir vor das Vorderrad zu laufen. Das Resultat war natürlich, dass ich dem Hund sauber in die Seite fuhr und ich mich selbst mit dem Fahrrad überschlug. Der Hund fing an, laut zu winseln und sich am Boden zu winden, hatte aber sonst keine sichtbaren Verletzungen. Ich dagegen hatte mir beide Knie und einen Arm aufgeschürft, außerdem ziemliche Schmerzen in der Hüfte. Keine fünf Sekunden später kam schon die scheinbare Besitzerin des Hundes angerannt und fing an, auf mich einzuschimpfen, was mir einfiele ihr Haustier mutwillig zu verletzen, dass ich ein elendiger Tierhasser sei und so weiter. Ich, derweil immer noch am Boden sitzend, verstand die Welt nicht mehr, und weil ich nicht mit dieser unangenehmen Person diskutieren wollte, stand ich trotz Schmerzen auf und ging, mein Fahrrad schiebend, weg.


Danach habe ich meine Freundin angerufen, die mich sofort abgeholt und auf ihr Drängen gleich in die Notaufnahme gefahren hat. Das Resultat war Gott sei Dank kein Bruch oder Ähnliches, nur Schürfwunden und eine leichte Gehirnerschütterung. Wie es dem Hund geht, weiß ich nicht, er ist aber höchstwahrscheinlich nicht unverletzt geblieben. Gerne hätte ich nach dem Hund gefragt, aber ich habe mich nicht getraut, auf dem Hof aufzukreuzen und der hysterischen Frau nochmals zu begegnen. Und mein Fahrrad ist jetzt natürlich auch zerkratzt und ich werde ein neues Vorderrad brauchen.

Beichthaus.com Beichte #00036497 vom 29.08.2015 um 20:21:00 Uhr in Birkenhainchen (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Ticket in die Hölle

15

anhören

Drogen Waghalsigkeit

Ich habe vor einigen Monaten zum ersten Mal ein ganzes Ticket LSD alleine probiert. Das Setting war gut, abgelegenes Waldstück, warm und sonnig. Der Trip wurde gut vorbereitet, eine große Decke, Trinken und etwas Essen mitgenommen, um mir einen schönen Tag zu machen. Ich hatte zuvor nur geringe Mengen LSD konsumiert, sowohl alleine als auch mit einem Kumpel und jedes Mal war es ein Heidenspaß. LSD kann aber auch anders. Dieses Mal kam es anders. Die Wirkung der Droge kam schnell und extrem, sodass sich mein Set, also meine Laune zunehmend verschlechterte, alles wurde befremdlich. Als ich dann auf der Decke lag, hatte ich zunehmend den Bezug zur Realität verloren, ständig hatte ich das Gefühl, dass mit meinem Herz irgendetwas nicht stimmt. Auf einmal realisierte ich auch, wie dumm ich doch eigentlich war, alleine so große Mengen LSD zu konsumieren. Was wenn ich jetzt sterbe?! Keiner weiß, dass ich hier bin. Ich hatte das Gefühl, flüchten zu müssen.


Ich habe realisiert, dass ich gerade in einem Horrortrip bin, dass ich jetzt 12 Stunden auf mich alleine gestellt bin. Irgendwo in der Nähe war eine Kirche, deren Glocken für mich wie ein Krankenwagen klangen. Ich hatte noch nie eine solche Angst. Suchen die nach mir? Hat mich vielleicht jemand gesehen? Was sage ich jemandem, der mich sieht? Ich sehe doch aus wie ein Gestörter! Wieso nehme ich solche Scheiße? Das Zeitempfinden war bei mir zudem komplett im Eimer. Von außen sah ich sicherlich aus wie ein Schizophrener. Der Wald kam mir vor wie ein riesiges Gefängnis. Zum Glück blieb ich dort, wer weiß, was passiert wäre, wenn ich in die Stadt gegangen wäre.


Später hat sich der Trip noch zum Guten gewendet, sodass ich mit dem Schrecken davonkam. Meiner Psyche scheint LSD nichts Anhaben zu können. Naja, jedenfalls bitte ich um Absolution für meine dummen Selbstversuche mit LSD, auch wenn dieses körperlich weniger Wirkung hat als ein Aspirin. Mittlerweile nehme ich nur noch 1/4 Ticket und kann nur jeden vor dem Konsumieren größerer Mengen LSD warnen. Maximal ein halbes Ticket, oder man riskiert eine Fahrt in die Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00036495 vom 29.08.2015 um 12:35:57 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der schlechteste Trauzeuge der Welt

11

anhören

Trunksucht Schamlosigkeit Masturbation Feigheit Last Night Legden

Ich muss beichten, dass ich als Trauzeuge meinen Kumpel ziemlich mies verarscht habe. Letztes Jahr hat er geheiratet und sein Junggesellenabschied fand im Dorf Münsterland statt. Für die, die das nicht kennen: Das ist ein Partydorf, also ein Komplex aus einem Hotel und mehreren Discos und Bars. Der Abend war feucht-fröhlich und der Bräutigam war dermaßen betrunken, dass er kaum noch stehen konnte. Gleichzeitig war er extrem gut drauf und in Flirtlaune, was aber aufgrund seiner extremen Alkoholisierung nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß. Irgendwann war er so voll, dass wir ihn in sein Zimmer brachten. Er zog sich komplett aus und schlief direkt ein. Auf dem Weg zu meinem Zimmer hing an einer der Hotelzimmertüren ein Tanga, den ich erst nicht weiter beachtete. Auch einige andere gingen in ihre Zimmer. Ich war auch ziemlich voll und irgendwie rattig, sodass ich mir ein Kondom überzog und mir in meinem Bett einen runterholte.


Irgendwie kam mir dann eine seltsame Idee. Mit dem vollen Kondom ging ich zurück in das Zimmer des Bräutigams und nahm auch noch den Tanga mit, der an einem der Zimmer an der Türklinke hing. Das volle Kondom legte ich auf den Nachttisch des Bräutigams, die Verpackung drapierte ich auf dem Boden. Den Tanga legte ich neben dem Bräutigam aufs Kopfkissen. Dann verließ ich das Zimmer und ging schlafen. Da wir um elf Uhr morgens das Hotel verlassen mussten, standen die meisten gegen zehn Uhr auf, da wir auch noch frühstücken mussten. Einige machten sich wohl auf, um den Bräutigam zu wecken, was sich durch großes Gegröle und Gejohle bemerkbar machte. Offensichtlich interpretierten alle Anwesenden, und auch der Bräutigam die Situation ziemlich eindeutig. Der Bräutigam beschwor noch alle, dass bloß niemand etwas erzählen dürfte, und so etwas sei ihm absolut noch nie passiert. Er könne sich an absolut gar nichts erinnern. Im Nachhinein tut mir das Ganze ziemlich leid, weil er sich bestimmt mit seinem Gewissen quält. Ich überlege, es ihm zu sagen, habe aber Angst vor der Reaktion, weil ich ihn schon seit über einem Jahr im Ungewissen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00036485 vom 28.08.2015 um 09:34:36 Uhr in 48739 Legden (Haidkamp 1) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000