So wurde mir die Chance auf einen Dreier versaut

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Zorn Selbstsucht Schamlosigkeit Vorurteile

Hiermit möchte ich (m/27) beichten, dass ich Schwule und dicke Weiber aus persönlichen Motiven hasse. Und zwar hat es was mit einer Erfahrung, die knapp zehn Jahre zurückliegt, zu tun. Ich war damals auf einer Privatparty und kam zwei Weibchen gleichzeitig näher. Irgendwann wollten die beiden mit mir auf die Toilette gehen, was aber von den anderen bemerkt wurde - was sie versuchten, zu verhindern, mit der Begründung, dass wir das einzige Bad zu lange blockieren würden. Alternative Räume gab es in der kleinen Wohnung nicht. Da ich aber nicht locker gelassen habe, verriet man mir, dass auf der Party eine Person sei, die in mich verliebt wäre. Diese Information war für alle Anwesenden jedenfalls Grund genug, mir den Dreier zu versauen. Aber meine Neugier war dennoch groß, denn wer würde nicht gerne wissen wollen, von wem man geliebt wird?

Später, im Laufe der Zeit, hat sich rausgestellt, dass es der Gastgeber war, der damals heimlich schwul war und bei mir einen auf Kumpel gemacht hat, nur um mit mir zu tun zu haben. Schwule habe ich vorher schon gemieden, aber seitdem verachte ich sie richtig, denn wegen eines Schwulen und seiner lächerlichen Liebe, die keinen Wert für mich hat, hat man mir ein wertvolleres Geschenk zerstört: Die Chance auf einen Dreier mit einer 16-jährigen Blondine und einer gleichaltrigen Brünetten kam nie wieder. Es tut mir leid, dass ich so hasserfüllt bin.

Beichthaus.com Beichte #00036561 vom 04.09.2015 um 20:56:40 Uhr (41 Kommentare).

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Ungewollt Schwanger - was nun?

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Verzweiflung Feigheit Engherzigkeit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich (w/25) muss gleich zwei Dinge beichten. Zum einen bin ich ungewollt schwanger geworden und mittlerweile in der zehnten Woche. Es wäre definitiv vermeidbar gewesen, daher sehe ich es als Beichte meiner Naivität und Dummheit an. Mit dem Vater des Kindes bin ich gerade mal seit vier Monaten zusammen und ich habe es bis zur Schwangerschaft nicht einmal als Beziehung angesehen. Den positiven Test hätte ich niemals erwartet, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Eigentlich war mir immer klar, dass ich nie abtreiben könnte, denn wer Sex haben kann, der kann auch Verantwortung übernehmen. Und außerdem habe ich ein abgeschlossenes Studium und stehe seit zwei Jahren fest im Berufsleben. Es wäre also prinzipiell kein Problem. Das sagt sich allerdings immer so leicht, denn seit ich tatsächlich schwanger bin, spielen meine Hormone komplett verrückt. Den Kindesvater kann ich in meiner Nähe nicht mehr ertragen und ich würde mich am Liebsten von ihm trennen. Auch habe ich keine Kraft mehr für irgendwas. Ich musste mich krankschreiben lassen, weil mein Frauenarzt eine beginnende Depression diagnostiziert hat. Damit hatte ich früher schon zu kämpfen.


Mit meinem Freund suche ich aktuell nach einer Wohnung, aber ich möchte das einfach nicht. Ich wollte nie wieder mit meinem Mann zusammenleben, seitdem ich mit meinem Ex-Freund schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Auch kann ich mir einfach nicht vorstellen, Mutter eines kleinen Babys zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Meine größte Angst ist, dass ich mein Kind nicht liebe, da ich im Moment für niemanden etwas empfinden kann. Dazu kommt, dass ich meinen Job hasse und mir seit Längerem überlege, noch einmal neu zu studieren. Kurzum: Ich fühle mich komplett überfordert und verkrieche mich nur noch. Mit meiner besten Freundin habe ich entschieden, dass ich mich zumindest einmal von Pro Familia beraten lasse. Da mein Freund sich inzwischen über alles freut und sich auch immer Kinder gewünscht hat, konnte ich ihm das nicht erzählen, was bedeutet, dass ich heimlich zu diesem Termin gehen werde und wahrscheinlich abtreibe. Es tut mir alles so furchtbar leid und ich bin mir auch sicher, dass es mir danach nicht viel besser geht, aber ich sehe einfach keinen Weg, dieses Kind zu bekommen und ihm Liebe und Zuneigung zu geben. Es ist so verdammt unfair meinem Freund gegenüber, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind. Es wäre auch finanziell kein Problem, da er sehr gut verdient. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ihm das Sorgerecht zu überlassen, doch ich habe riesige Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. Liebe Beichtgemeinde, ich schäme mich für meine Naivität und Herzlosigkeit, doch ich weiß einfach nicht weiter. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036554 vom 04.09.2015 um 14:51:01 Uhr (19 Kommentare).

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Kritik am Flüchtlingsstrom

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Engherzigkeit Verzweiflung Hass Politik Suderburg

Ich rege mich tierisch über die Flüchtlinge auf und würde mir wünschen, dass endlich mal die Aufnahme gestoppt würde. Natürlich wird man von den Flüchtlingsbefürwortern gleich als Rassist bezeichnet, oder als schlechter Mensch, aber niemand denkt auch nur im Entferntesten daran, was diese vielen Menschen bei uns brauchen. Wir brauchen Wasser und Nahrung, sie brauchen einen Job und eine Ausbildung, ein Dach über dem Kopf und vieles mehr. Klar, viele nutzen es auch nur aus, aber selbst die Einheimischen haben es schwer einen Job zu finden oder verlieren ihn, wie sollen dann Flüchtlinge ohne Bildung etwas erhalten?


So treibt man sie ja fast zur Kriminalität, da auch ich als Flüchtling gerne etwas von diesem Luxus haben würde. Die Kassen sind jetzt schon leer und überall wird alles zugebaut. Warum spenden die reichen Länder dort in diesen Ländern nicht neue Gebäude, schicken das Militär vor - wenn mal einige große Länder gemeinsam angreifen, sind die Terroristen kaputt - und bauen diesen Menschen dort unten eine solide Infrastruktur? Es wäre doch für alle viel angenehmer. Also beschimpft uns nicht gleich als Nazis, wenn wir einen Aufnahmestopp fordern, es geht nicht immer nur um die flüchtenden Menschen selbst, aber man sollte doch zuerst diese vielen tausend Flüchtlinge unterbringen und versorgen, bevor wieder neue kommen, sonst haben sie, falls sie nach dem Krieg zurückkehren, doch auch wieder keine Ausbildung und sind wieder so weit wie vorher. Tut mir leid, dass mir bald der Kragen platzen und ich einen Flüchtlingsbefürworter ganz böse betiteln werde.

Beichthaus.com Beichte #00036549 vom 04.09.2015 um 09:54:21 Uhr in Suderburg (27 Kommentare).

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Ossis werden diskriminiert

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Vorurteile Gesellschaft

Es kotzt mich an, wie manche Leute über Ostdeutsche herziehen. Bloß weil es in Orten wie Heidenau ein paar braune Idioten gibt, sind wir nicht alle so. Ossis werden als faule Schmarotzer dargestellt. Das entspricht keinesfalls der Wahrheit. Ich und meine gesamte Familie stammen aus Ostdeutschland. In meiner Familie ist niemand arbeitslos. Auch ich habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung absolviert, danach mein Abitur nachgeholt und studiere inzwischen. Ich studiere in Westdeutschland und mir scheint es so, als ob dort Ostdeutsche als Untermenschen angesehen werden. Jedenfalls werde ich immer mit großen Augen angeguckt, wenn ich von meiner Herkunft erzähle, weil man es mir ja gar nicht anmerken und ansehen würde, dass ich aus Ostdeutschland stamme. Des Weiteren habe ich schon mehrmals in einem Flüchtlingsheim geholfen und versuche, wo es geht, Spenden für diese armen Menschen zu organisieren. Für mich stehen auch die Leute die Ostdeutsche diskriminieren auf der gleichen Stufe wie Rechtsradikale, weil sie ja auch Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminieren.

Beichthaus.com Beichte #00036540 vom 03.09.2015 um 13:33:15 Uhr (22 Kommentare).

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Eine Tür aus dem Urlaub

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Boshaftigkeit Eifersucht Peinlichkeit Urlaub

Auf der letzten Mannschaftsfahrt teilte ich mir mit einem Kumpel ein Zimmer. Abends waren wir feiern - ich war leider total erfolglos bei den Frauen und ging irgendwann frustriert ins Hotel. Kurze Zeit später kam mein Kumpel mit einer Eroberung ins Zimmer und weckte mich ziemlich grob, weil er ungestört sein wollte. Ich wollte einfach nur weiterschlafen und legte mich in die Badewanne. Aber er ließ nicht locker und wollte, dass ich gehe. Daraufhin habe ich die Zimmertür aus den Angeln gehoben und habe mitsamt der Zimmertür das Hotel verlassen. Allerdings kam der Nachtportier hinterher, nahm mir die Tür wieder weg, und brachte sie zurück zu unserem Zimmer, wo er dann auch noch die Eroberung meines Kumpels aus dem Hotel warf. Ich möchte beichten, dass ich meinem Kumpel den Abend versaut habe, bloß weil ich selbst frustriert war.

Beichthaus.com Beichte #00036533 vom 02.09.2015 um 14:42:42 Uhr (9 Kommentare).

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