Bezahlung für eine Nacht

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Prostitution Morallosigkeit Schamlosigkeit Geld

Ich habe meinen Körper wie eine Prostituierte verkauft. Vor über zehn Jahren habe ich einen Jungen übers Internet beim Chatten kennengelernt. Damals wohnte ich noch nicht in der Stadt und wir haben uns erst einige Jahre später persönlich kennengelernt, als ich hier meine ersten Vorstellungsgespräche hatte. Von da an sahen wir uns öfter, und als ich endgültig aus dem Haus meiner Eltern in die Stadt zog, um hier zu arbeiten, sah ich ihn fast jede Woche. Es gab auch mal eine Zeit, da war ich in ihn verliebt, aber er war damals in einer Beziehung und ich machte mir keine Hoffnungen. Später hatte ich nur mehr freundschaftliche Gefühle für ihn. Aber ich merkte, dass er mehr für mich empfunden hat, als früher, ließ ihn jedoch nicht an mich heran. Als ich im Urlaub war und ihn bat, auf meine Wohnung zu achten, merkte ich bei meiner Rückkehr, dass in meinen Sachen herumgewühlt wurde und auch in meiner Schmutzwäsche, wo ich Slips und BHs vermisste. Ich konfrontierte ihn damit und er sagte, dass er sich total in mich verliebt hatte und es ihm leidtue, dass er meine persönlichen Sachen durchwühlt hat. Für mich war die Sache jedoch rein freundschaftlich und ich sagte ihm, dass es nicht zu mehr kommen wird, und dass ich ihm die Sache verzeihe.


Wir trafen uns zwar noch regelmäßig, aber die Stimmung zwischen uns änderte sich merklich. Vor zwei Monaten sagte er mir, dass er zu Geld gekommen sei, und dass er mir ein unmoralisches Angebot machen möchte. Ich dachte zuerst an einen Scherz, aber er legte ein großes Bündel Geld auf den Tisch und sagte, es würde mir gehören, wenn ich eine Nacht mit ihm verbringen würde. Ich warf ihn sofort aus der Wohnung und sagte ihm, dass er doch verrückt sei. Drei Tage Funkstille vergingen, bis es freitagabends an meiner Tür läutete. Ich hatte mit jedem gerechnet, nur nicht mit ihm. Er hatte wieder das Geld dabei und sagte, das wäre meine letzte Chance. Bei mir setzte der Verstand komplett aus und ich ließ ihn herein. Ohne Umschweife dirigierte er mich in mein Schlafzimmer. Wir vögelten die ganze Nacht und er lebte sich an und in mir aus und knallte mir förmlich die Seele aus dem Leib. Am nächsten Morgen wurde ich wach und mir tat alles weh. Er war weg und das Geld lag auf dem Wohnzimmertisch. Das war vor zwei Monaten. Ich habe seitdem nichts mehr von ihm gehört - und das Geld habe ich bis heute nicht angerührt. Wenn ihr wüsstet, wie schäbig ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00033380 vom 01.06.2014 um 21:57:57 Uhr (49 Kommentare).

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Die Lüge mit der Wäsche

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Faulheit Lügen Ungerechtigkeit Trägheit

Ich habe gerade meine Frau angelogen. Nachdem ich im Keller war, um mir einen Snack zu holen, hat mich meine Frau gefragt, ob die Waschmaschine schon fertig ist. Obwohl ich das Signal, welches das Ende des Waschvorgangs deutlich signalisiert, hörte, habe ich behauptet, dass sie noch nicht fertig sei. Einfach, weil ich zu faul war, die fertige Wäsche hochzutragen. In der Hoffnung, dass meine Frau die Wäsche nachher selbst holt und auch aufhängt, liege ich jetzt in aller Ruhe auf der Couch und schaue einen aufgenommenen Krimi an. Ich weiß, ich bin ein faules Tier und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033375 vom 01.06.2014 um 15:28:10 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neid ist die größte Anerkennung

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Neid Hass Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m) bin jetzt 28 und immer noch ein kompletter Anfänger. Bevor ich vor circa anderthalb Jahren angefangen habe, 34 Kilo abzunehmen, war noch alles in Ordnung. Es sind noch 15 Kilo bis zum rechnerischen Normalgewicht und es waren insgesamt 131 Kilo. Es störten mich außerdem, die "Schwangerschaftsstreifen", die an meinem viel zu großen Bauch zurückgeblieben sind. Entfernen kann man diese ja nicht - und da ist dann noch mein genetisch bedingter Haarausfall. Durch das Abnehmen bekam ich jedoch einen schönen Schub Selbstvertrauen, auch wenn das nicht lange hielt. Vor ein paar Monaten bekam ich dann wieder Kontakt zu einer alten Internetbekanntschaft - auch wenn wir uns nie gesehen haben. Irgendwann beichtete sie mir, dass die Bilder, die sie mir geschickt hatte, nicht sie zeigten. Wir verstanden uns zwar gut, aber nachdem ich dann tatsächlich ein Bild von ihr gesehen hatte, beendete ich das Ganze, weil ich mit der Lüge nicht klarkam. Wir hatten uns ja eh noch nie wirklich getroffen.


Und hier fängt das eigentliche Problem an. Vor dieser Bekanntschaft hätte ich zwar auch gerne eine Freundin gehabt, aber meist war es mehr im Bereich "wäre schön", auch wenn es eigentlich schon lange mal Zeit war. Nun, sie hat trotz ihrer Lüge meinen Jagdtrieb geweckt. Doch wie ganz am Anfang schon geschrieben, ich bin ein absoluter Anfänger. Ein Mensch mit unfreiwillig fehlenden Erfahrungen. Flirten konnte ich noch nie, Freunde habe ich immer schon wenige gehabt, momentan habe ich nur einen. Meine körperliche Unzulänglichkeit in Form von hängender Haut und den Geweberissen am Bauch habe ich meiner eigenen Faulheit in jüngeren Jahren zu verdanken. Nun war es noch nie leicht, Erfahrungen zu sammeln, da ich auch noch furchtbar schüchtern bin. Inzwischen versuche ich daran etwas zu ändern, aber durch die Versuche, Frauen kennenzulernen, kommen in mir immer öfter schlechte Laune und vor allem Neid auf. Neid auf Menschen mit Beziehungen - egal ob kurz oder lang. Neid auf alle, die sich getraut haben, sich zum Deppen zu machen und Liebe bekommen haben. Aber auch auf jene, die Ablehnung erfahren haben, und trotzdem fähig waren, damit umzugehen und daraus zu lernen. Neid auf Menschen, die nie den Fehler gemacht haben, nicht auf sich zu achten. Und Hass auf solche, die genetisch sogar dazu veranlagt sind, gut aussehend zu sein, essen können, was sie wollen und höchstens Bauchschmerzen bekommen. Neid ist das größte Maß an Anerkennung, so sagen einige. Nun - damit bekommen sehr viele Menschen, sehr viel Anerkennung von mir. Aber das macht es nicht besser. Ich bin neidisch und hasse sie ungerechtfertigt, weil ich selbst Fehler gemacht habe, deren Folgen ich nicht beseitigen kann. Und auch wegen genetischer "Nachteile". Und ich weiß, dass es falsch ist.


Ich stehe vor der Tür zur Welt, zu anderen Menschen und habe den Schlüssel in der Hand. Ich traue mich aber nicht, sie aufzumachen. Dass ich nicht Brad Pitt sein muss, um eine interessante Frau für mich zu begeistern, weiß ich natürlich. Aber trotzdem: Zwei Menschen lernen sich über Anziehung kennen und diese erfolgt anfangs visuell. Erst später ist es wichtig, wer man ist, nur so weit komme ich erst gar nicht. Deshalb bleibe ich stehen und schaue nur zu. Oh - ehe ich es vergesse: Geld für einen Psychiater kann ich nicht aufbringen, sollte jemand meinen, ich bräuchte einen. Ich verwende mein Geld nämlich für Weiterbildungen, damit ich wenigstens beruflichen Erfolg haben kann.

Beichthaus.com Beichte #00033374 vom 01.06.2014 um 14:17:22 Uhr (8 Kommentare).

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Selfie in Berlin

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Verschwendung Maßlosigkeit Last Night Auto & Co.

Ich beichte, dass ich verschwenderisch bin, was mein Benzin beziehungsweise mein Geld angeht. An einem Abend war ich mit einer Freundin mal wieder mit dem Auto unterwegs, um eine kleine Runde zu drehen. Wir kamen dabei auf das Thema "Selfies". Auf jeden Fall sind wir dann spontan und aus Langeweile 300 Kilometer nach Berlin gefahren, haben ein Selfie gemacht und sind direkt wieder zurückgefahren. Ein teures Foto eigentlich, aber es war eine lustige Aktion und ich kann es verschmerzen.

Beichthaus.com Beichte #00033368 vom 31.05.2014 um 01:35:09 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Langfinger am Wäschekorb

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Fetisch Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Feigheit

Vor einigen Jahren, kurz vor meinem letzten Arbeitstag bei einer Firma, die mir meinen ersten Job ermöglichte, wurde ich zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Eine ausgelassene Feier auf der Donau-Insel, mit viel Alkohol und verstecktem Cannabis-Konsum mit einigen netten Kollegen. Ich ließ mich herzhaft und ausgelassen feiern. Ich sah die damalige Feier auch gleichzeitig als Abschiedsfeier. Der sogenannte "harte Kern" zog in den Morgenstunden weiter. Einer der Kollegen lud in den ersten Bezirk in seine Wohnung ein, um noch weitere Flaschen Bier zu trinken. Seine Freundin war ebenfalls zu Hause und war gerade beim Aufstehen. Wir waren ungefähr 8-10 Personen und machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Es wurde getratscht und viel gelacht und getrunken. Ich war bereits müde und auch sehr betrunken und stand auch unter starkem Einfluss von Cannabis. Als ich kurz die Toilette aufsuchte, überkam mich die körperliche Lust, und da ich einen ausgeprägten Fetisch zu getragener Damenunterwäsche habe, schaute ich mich im Badezimmer nach dem Wäschekorb um. Es war leider keiner zu sehen. Ich wusch mir die Hände und verließ das Badezimmer. Genau vor mir stand die Schlafzimmertür offen und ich konnte in der Ecke beim Fenster den Schmutzwäschekorb sehen. Ohne nachzudenken, ging ich in das Schlafzimmer und fing an, im Wäschekorb nach getragener Unterwäsche zu suchen. Als mir bewusst wurde, dass ich bereits seit langer Zeit den anderen Gästen fern geblieben war und es demnach Zeit werden würde, wieder zurück ins Wohnzimmer zu gehen, bemerkte ich, dass die Hausherrin bereits bei der Schlafzimmertür stand und mich beobachtete, wie ich meine Finger im Wäschekorb hatte.


Sie wusste natürlich sofort, was los war und fragte mich, was ich hier suchen würde. Ich konnte mich vor Schreck und wahrscheinlich auch wegen des Alkohol- und Drogeneinflusses aber nicht artikulieren. Sie rief nach ihrem Freund, während sie ins Wohnzimmer eilte. Ich lief hinterher und setzte mich wieder zu den Anderen. Sie erzählte alles ihrem Freund, während alle anderen und ich nur da saßen und nicht glauben konnten, was sie hörten. Alle meine Arbeitskollegen und Kolleginnen fingen an, sich lustig zu machen und ich versank vor Scham in meinem Sitz. Die Hausherrin war überhaupt nicht amüsiert und wies ihren Freund an, mich der Wohnung zu verweisen. Er sprang sofort auf und packte mich am Arm, um mich ins Vorzimmer zu zerren. Ich wehrte ihn ab und fing an, meine Sachen vom Tisch aufzusammeln und folgte den beiden dann ins Vorzimmer. Mein Kollege hatte bereits meine Jacke in der Hand und die Wohnungstür stand offen. Ich zog mir meine Schuhe an und brachte während der ganzen Zeit kein einziges Wort heraus. Währenddessen hörte ich aus dem Wohnzimmer Gelächter und Gekichere. Ich wollte nur so schnell wie möglich weg und das alles hinter mir lassen. Dann kam die Hausherrin auf die Idee, dass ich durchsucht werden sollte, weil man ja nicht wissen könne, ob ich nicht nur ein Perverser, sondern vielleicht auch ein Dieb sei.


Es wurden wilde Vorwürfe und Anschuldigungen geäußert - und obwohl ich den Eindruck nicht los wurde, dass es ihn mehr amüsierte als beängstigte, fing er an, meine Taschen zu durchsuchen. Ich ließ alles geschehen. Die Peinlichkeit stand mir ins Gesicht geschrieben. Als auch sie zufrieden war, wurde ich unsanft aus der Wohnung geschoben und mit einem letzten Schubs ins Treppenhaus gestoßen. Hinter mir knallte die Türe zu und ich machte mich auf den Heimweg. Erst nach einigen Stunden Schlaf und Ausnüchterung begriff ich, was eigentlich passiert war und schämte mich dadurch noch mehr. Es ist nun viele Jahre her, aber ich denke noch immer oft an das Geschehene. Es tut mir vor allem für sie leid, weil sie offensichtlich geschockt war, da ich so dreist ihre Privatsphäre verletzt hatte. Soweit ich mich erinnern kann, waren die beiden wirklich sehr nette Leute und auch außerordentlich gastfreundlich. Mir sitzt der Schock, erwischt worden zu sein, heute immer noch tief in den Gliedern, aber ich kann mir gar nicht ausmalen, wie es für die netten Herrschaften sein muss. Ich finde, sie haben es nicht verdient, so einen Vertrauensbruch erlebt zu haben und dafür möchte ich mich entschuldigen und um Vergebung bitten. Ich würde mich aber niemals trauen, die beiden zu besuchen, um mich persönlich zu entschuldigen. Alle anderen Anwesenden, die ja unbeteiligt waren, waren sichtlich amüsiert und machten sich über mich lustig. Diesen direkten Peinlichkeiten an jenem Morgen ausgesetzt gewesen zu sein war aber damals nicht schlimm für mich, da ich es offensichtlich verdient hatte. Traurig finde ich nur, dass ich mich nicht traue, meine Ex-Kollegen und Kolleginnen im Büro zu besuchen, auch wenn es schon so lange her ist.

Beichthaus.com Beichte #00033365 vom 30.05.2014 um 16:18:03 Uhr (12 Kommentare).

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