Der Fake Versicherungskunde

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Falschheit Habgier Betrug Geld Arbeit

Ich (w) habe vor einigen Jahren in einer inzwischen kleinen, damals allerdings großen Versicherung meine Ausbildung absolviert. Ich habe dort etwas riskantes, geniales aber gleichzeitig auch dämliches gemacht. Ich habe einen falschen Versicherten angelegt. So weit ist das ja noch nicht schlimm, ich konnte es schließlich und das war mir mit 16 Jahren Grund genug. Weh getan hat es ja auch keinem. Jetzt zur eigentlichen Beichte: ich habe diesem Versicherten im Laufe meiner Ausbildung ein Konto gegeben: meins. Bei uns musste man den Namen des Kontobesitzers nicht angeben. Im letzten Lehrjahr habe ich insgesamt 1.500 DM Geldleistung auf mein Konto fließen lassen. Beendet habe ich diese Sache, weil mir plötzlich der Gedanke kam, dass irgendjemand stutzig werden könnte und alles auffliegt. Im Nachhinein tut es mir Leid, da ich weiß, dass viele Menschen dieses Geld gebraucht, aber nicht bekommen haben. Aber meine Vergütung war dadurch höher und die Verlockung zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00029633 vom 19.12.2011 um 20:40:38 Uhr (17 Kommentare).

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Bauschutt schleppen

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Hass Zorn Arbeit

Bauschutt schleppen
Ich (m) bin in einer Bäckerlehre. Mein Chef ist ein Riesenarschloch. Wenn er mal in die Backstube kommt, dann nur um mich zu diskreditieren oder um einen von uns Azubis zum Bauschutt schleppen zu schicken. Da er gerade seine Wohnungen renoviert, benötigt er dort viel Hilfe. Heute habe ich ihm ein Ei in einem unbeobachteten Moment auf den Rücken geworfen. Die ganze Backstube hat gelacht, aber keiner hat mich verraten. Der Obermeister hat mir, als der Chef weg war, sogar nochmal bestätigend auf die Schulter geklopft. Ich schreibe jedes Mal in mein Berichtsheft ein, wenn er mich mal wieder zum Bauschutt schleppen schickt. Der Mann wird noch sein blaues Wunder erleben!

Beichthaus.com Beichte #00029632 vom 18.12.2011 um 18:21:05 Uhr (22 Kommentare).

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Meine Veganer Kollegen

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Falschheit Lügen Tiere Kollegen Arbeit

Ich arbeite in einem Tierheim. Das Problem ist, dass so ziemlich jeder meiner Kollegen, zu der Sorte Veganer aus dem PETA-Dunstkreis gehört. Da ich keine Lust auf lange hasserfüllte Diskussionen in der Mittagspause habe, behaupte ich auf der Arbeit einfach, dass ich Vegetarier bin. Und das obwohl ich mir Zuhause sehr gerne Fleisch zwischen die Beisser schiebe. Das witzige ist, dass die Kollegen selbst dann noch versuchen mich vom Veganertum zu überzeugen, weshalb ich es sogar vermeide in der Pause Milchprodukte zu mir zu nehmen. Nennt mich ruhig einen Heuchler und Lügner, aber ich liebe Tiere und habe gleichzeitig kein Problem damit sie zu essen.

Beichthaus.com Beichte #00029631 vom 18.12.2011 um 13:58:13 Uhr (26 Kommentare).

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Verfolgungsjagd

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Duisburg

Als mein Freundeskreis und ich mit circa 19 unsere ersten Autos bekamen, waren wir natürlich fast jeden Tag mit der Karre auf Achse. Es hat wirklich unglaublich Spaß gemacht, die Gegend zu erkunden und neue interessante Orte zu entdecken. Meistens waren wir dann am Abend und in der Nacht unterwegs. Doch irgendwann wurde uns mit der Zeit auch das zu langweilig. Eines Tages fuhren wir durch eine eher ländliche Gegend. Vor uns fuhr ein Fahrzeug. Da kam ein Freund von mir auf die Idee, den vor uns fahrenden PKW zu verfolgen. Das taten wir zwar nicht lange, wahrscheinlich merkte es der Verfolgte gar nicht, doch dadurch wurde ein neues Spiel erfunden: Autos verfolgen.


Immer wenn wir seitdem nichts zu tun hatten, spielten wir es. Die Opfer wurden entweder willkürlich auf der Straße ausgewählt oder wir legten uns an bestimmten Orten mit dem Auto auf die Lauer. Der beliebteste Ort dafür war der Parkplatz einer innerstädtischen Diskothek. Unsere beliebtesten Opfer waren Mütter die bis Mitternacht ihre minderjährigen Töchter von jener Disko abholten. Der Spaß fing erst richtig an, als wir begannen die Zeit mitzustoppen. Unsere längsten Verfolgungsjagden kamen in eine entsprechende Bestenliste. Natürlich versuchten wir uns immer gegenseitig mit einem neuen Rekord zu übertrumpfen. Die Verfolgungsjagd galt immer dann offiziell als beendet, wenn wir den Verfolgten verloren hatten oder wir durch plötzliches Anhalten oder Wenden des Verfolgten zum Überholen gezwungen waren. Den Rekord hielt bis zum Ende ein Freund, der eine Mutter mit ihren Töchtern über eine halbe Stunde lang durch zwei Städte gehetzt hat. Das Ganze ist mittlerweile acht Jahre her. Wenn ich heute daran zurück denke, hatten wir natürlich eine Menge Spaß. Allerdings hätte den Verfolgten und sogar uns etwas zustoßen können, da die Verfolgungen manchmal sehr rasant wurden.

Beichthaus.com Beichte #00029630 vom 17.12.2011 um 23:00:53 Uhr in 47228 Duisburg (Moerser Straße) (15 Kommentare).

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Mein Eigentest

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Neugier Trunksucht

Ich (m/24) habe seit meinem 16. Lebensjahr immer eine Freundin gehabt oder zumindest eine oder mehrere Partnerinnen für Sex. Daher stand eigentlich außer Frage, dass ich auf Frauen stehe. Jedoch kam es im Zuge des Erwachsenwerdens hinzu, dass ich ein hohes Maß an Selbsterkenntnis entwickelt habe. Unter anderem fiel mir auf, dass ich gut gebaute Männer ästhetisch finde. Ich bemerkte, dass ich bei Männern zwischen attraktiven und weniger attraktiven Exemplaren unterscheiden konnte. Also schaute ich mir beim Masturbieren zur Abwechslung mal einen Film mit einem sogenannten Shemales an, also einem Mann, der im Prinzip aussieht wie eine Frau, bis auf ein kleines (manchmal weniger kleines) Detail. Ich bemerkte, dass mich das nicht wirklich störte. Also war ich mit circa 22 Jahren plötzlich reichlich unsicher über meine sexuelle Orientierung.


Da ich nicht homosexuell sein wollte (klingt doof) aufgrund der gesellschaftlichen Ablehnung etc. habe ich diesen Gedanken immer wieder verdrängt. Vor zwei Monaten war ich mit einem Kumpel (m/22) unterwegs. Er war auf irgendwelchen chemischen Drogen und ich tierisch betrunken. Er gestand mir dann im Laufe des Abends, dass er wenn er Drogen nimmt bisexuelle Neigungen entwickle. Daher wolle er in einen Schwulenclub gehen. Ich stimmte ihm begeistert zu, da ich das Ganze sehr aufregend fand. Wir kamen also dort an und setzten uns in eine Art Lounge. Ich fand es interessant und wartete darauf angemacht zu werden. Da es aber schon reichlich spät war, machte der Club bald dicht. Wir gingen also, ohne dass irgendetwas passiert war. Am Ausgang trafen wir auf zwei Typen aus dem Club. Wir kamen ins Gespräch und mehr oder weniger spontan entschied ich mich, mit dem einen Typen nach Hause zu fahren und Sex mit ihm zu haben. Ich erzählte ihm von meiner Verwirrung und er stimmte zu, dass wir es einfach versuchen. Mein Kumpel, der eigentlich derjenige war, der einen Mann aufreißen wollte stand plötzlich alleine da und war etwas angefressen. Ich habe also Sex mit einem Mann gehabt. Circa fünf Minuten lang. Ich bin nicht schwul. Das ist wirklich gut zu wissen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinen Kumpel für Sex stehen gelassen habe, was mir wirklich Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00029629 vom 17.12.2011 um 21:40:49 Uhr (16 Kommentare).

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