Die Gang Bang Racheparty
Beichthaus.com Beichte #00027606 vom 10.03.2010 um 00:09:46 Uhr (55 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027606 vom 10.03.2010 um 00:09:46 Uhr (55 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027601 vom 09.03.2010 um 10:32:49 Uhr in Hamburg (Eimsbüttel) (32 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027600 vom 09.03.2010 um 00:19:15 Uhr in Jossgrund (33 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027586 vom 05.03.2010 um 09:23:37 Uhr in Freihung (74 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027578 vom 02.03.2010 um 19:10:38 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (27 Kommentare).
Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
Am Tage der Sexparty verschanzte ich mich in der Nähe und beobachtete das Schauspiel. Der erste Herr kam über eine Stunde zu früh und irrte verzweifelt und dennoch mit recht verstohlenem Blick auf der Straße herum. Es gesellten sich immer mehr liebestolle Mannsbilder hinzu, bis in der kleinen Seitenstraße eine regelrechte Blechlawine vor sich hinwallte und die betreffende Dame, die ja nun mit ihren 140 Kilo, keinerlei Ähnlichkeiten mit dem Model auf dem Bild aufwies, welches ich den Interessenten zugeschickt hatte, fertigte verstört ein Auto nach dem anderen ab. Ich hörte sie dabei nach den Adressen, der einzelnen Teilnehmer fragen aber die wollte verständlicherweise keiner dieser Herren herausrücken. Teilweise waren die Kerle sogar 600km weit gefahren, um an dieser Party teilzunehmen und ließen beim Anblick der adipösen Frau völlig verärgert die Reifen durchdrehen und fuhren mit hohem Tempo und rabiaten Lenkbewegungen davon. Von teuren Mercedes-Limousinen, bis hin zu alten halb verrosteten Schrottkisten und von taktvollen Männern, in Anzügen, bis zu unrasierten Kerlen in Jogginganzügen, war alles dabei. Manche stiegen auch aus, ließen die anderen hinter sich warten und stolperten verstört oder hasserfüllt in der Gegend herum. Andere übergaben der Übergewichtigen resigniert ihre Mitbringsel, die meistens aus einer Flasche Sekt oder einem Blumenstrauß bestanden, um danach wieder einzusteigen und mit betretenem Gesicht abzufahren. An diesem Tag war die Hauptstraße des kleinen Dorfes total verstopft und in der Seitengasse, war erst recht kein Durchkommen mehr.
Am Ende wurde ich jedoch Opfer meiner eigenen Dummheit, denn nach etwa sechs Wochen standen zwei Polizeibeamte in Zivil bei mir vor der Türe und verrieten mir, dass eine Anzeige wegen Beleidigung vorliege. Die Beleidigung würde sich daraus ergeben, dass über besagte Dame nun geredet würde, sie hätte die Party selbst veranstaltet und all diese Männer zum Sex eingeladen. Nun ja, die Gerüchte, welche sie über mich in die Welt gesetzt hatte, waren um einiges schlimmer, jedoch hielt ich meinen Mund, gestand und machte meine Aussage.
Zu guter letzt glaube ich dennoch, dass sich die an Adipositas Leidende, gewünscht hätte, sie hätte diese Anzeige niemals erstattet, denn die Gerichtsverhandlung, wurde zu einem einzigen peinlichen Auftritt für sie und die Strafe, welche ich bekam, war mehr als lächerlich - zuletzt, nachdem ich offen legte, warum ich das alles getan hatte, zeigte der Richter sogar Verständnis für meine Seite. Zurück zur eigentlichen Verhandlung: Besagte nicht sehr helle Frau, kam in den Verhandlungssaal getrampelt, schlug die Tür viel zu laut zu und wollte sich dann auf die Anklagebank setzen. Der Richter deutete ihr an sich woanders hinzusetzen, aber sie steuerte trotzdem geradewegs auf die Anklagebank zu. Der Richter sagte ihr also, sie solle sich einen anderen Platz suchen, sie schaute ihn dabei sogar an, läuft aber weiter auf die Anklagebank zu. Dort angekommen, wollte sie sich hinsetzen und der Richter erhob seine Stimme: "Hallo! Hören Sie mich schlecht? Nicht auf die Anklagebank! Oder sind Sie hier heute angeklagt?" Fräulein Großmaul, nun gar nicht mehr so großmäulig, schüttelte verlegen den Kopf und faselt irgendetwas von einer Erkältung. Verstört stammelte sie dann kaum verständliche Antworten auf die Fragen des Richters, der versuchte die Zusammenhänge und Abläufe nach ihren Aussagen zu rekonstruieren. Da dies eine Verhandlung vor dem Jugendgericht war, musste sie am Ende ihrer Aussage wieder den Saal verlassen, was sie aber ebenfalls irgendwie nicht begreifen konnte. Der Richter schickte sie erst in einem normalen Tonfall nach draußen - keine Reaktion. Auch beim zweiten Mal, machte sie keinerlei Anstand den Raum zu verlassen, erhob sich jedoch und guckte dumm. Der Staatsanwalt und die Frau von der Jugendgerichtshilfe grinsten bereits breit und schüttelten die Köpfe, bis der Richter, mit dem Finger auf die Türe deutend, erneut seine Stimme erhob: "Verstehen Sie mich nicht? Da ist die Tür! Dort geht es hinaus! Sie sollen hinaus, heraus!" Daraufhin wurde der Blick der Proletenlady beinahe weinerlich und ich befürchtete bereits, dass gleich eine Putzfrau kommen müsse, um eine Pfütze zwischen ihren Beinen vom Boden aufzuwischen. Jedoch bevor sie sich vollends blamierte, steuerte sie letztendlich den richtigen Weg an und fand sogar den richtigen Ausgang.
Meine Strafe bestand aus 20 sozialen Arbeitsstunden, welche ich in einem Altenheim ableistete, jedoch empfinde ich heute noch eine Genugtuung, beim Gedanken an das verängstigte Mädchen, das am liebsten vor Scham im Boden versunken wäre und das so gar nichts mehr aggressives und selbstsicheres an sich hatte. Mein Fazit: Meine Befriedigung war wesentlich größer, als ihre und ich würde es für 20 Stunden leichte Arbeit wieder tun!