Die entwendeten Spielzeuge

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Diebstahl Habgier Neid Engherzigkeit Kinder Ottendorf-Okrilla

Als ich noch klein war, liebte ich es, mit Playmobil zu spielen. Doch da meine Eltern kaum Geld hatten, ging ich meist zu meiner Freundin und spielte dort mit ihren Sachen. Einmal konnte ich der Versuchung aber nicht widerstehen und steckte einige ihrer Spielzeuge ein. Ich ging damit einfach nach Hause und ließ mir nichts anmerken. Schon bald erkundigte sich allerdings meine Freundin bei mir und fragte mich, ob ich vielleicht wüsste, wo ihre Playmobilsachen sind. Ich behauptete, dass ich das nicht wüsste und wir sie ja gemeinsam suchen könnten. Infolgedessen durchsuchten wir stundenlang ihr Zimmer. Irgendwann machte sich ein schlechtes Gefühl in mir breit. Eines Nachts hielt ich es dann nicht mehr aus, ich fing an zu weinen und beichtete dann alles meiner Mutter. Diese sagte mir, ich solle die Sachen einfach wieder zurückgeben und mich entschuldigen, was ich auch direkt am nächsten Tag tat. Meine damalige Freundin spricht allerdings bis heute nicht mehr wirklich mit mir.

Beichthaus.com Beichte #00031537 vom 30.06.2013 um 08:28:32 Uhr in Ottendorf-Okrilla (10 Kommentare).

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Gespräche mit Pommel

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Manie Peinlichkeit Tiere Würzburg

Gespräche mit Pommel
Als Kind hatte ich (w/21) ein Meerschweinchen namens Pommel, das ich natürlich innig geliebt habe. Irgendwann habe ich angefangen, mir für Pommel eine Persönlichkeit - inklusive Lebensgeschichte und Stimme - auszudenken. Was Kinder halt so machen. Ich war damals neun, und als ich zwölf war, starb mein Meerschweinchen und ich habe keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Vor ein, zwei Jahren hat sich das geändert. Ich fing auf einmal an, mit der piepsigen Stimme, die meinem Meerschweinchen gehören sollte, zu reden. Ich habe auch die Figur "Pommel" an sich wiederentdeckt und führe oft lange Gespräche mit ihr, unterhalte mich mit ihr über ihr Leben und berichte meiner Familie von Pommels Erlebnissen. Wenn mir langweilig ist, führe ich auch schon mal philosophische Diskussionen mit Pommel. Das muss ziemlich krank wirken, ich rede ganz normal und antworte mir dann selbst in einer anderen Stimme. Ich habe Angst, dass meine Mitbewohner das hören. Manchmal passiert es mir auch, dass ich mir erwünschte Reaktionen auf von mir gesagte Dinge einfach mit hoher, piepsiger Stimme dazu sage. Zum Beispiel sage ich "Ich mag die Band x." Und dann füge ich in Meerschweinchenstimmlage hinzu: "Ja, ich auch! Guter Musikgeschmack!" Das ist mir schon einmal vor einer Freundin passiert und sie hat mich ziemlich komisch angeschaut. Ändern werde ich mein Verhalten aber nicht. Manchmal ist mir einfach richtig langweilig.

Beichthaus.com Beichte #00030698 vom 21.01.2013 um 00:26:42 Uhr in Würzburg (Rottendorferstraße) (19 Kommentare).

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Ich hasse Männer

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Vorurteile Hass Hochmut Misstrauen Ottendorf

Ich (w) bin Misandristin. Das heißt, dass ich Männer abgrundtief hasse. Ich weiß nicht wieso, da ich hetero bin und bereits einige passable sexuelle Erfahrungen hatte. Doch mein Hass steigerte sich Jahr um Jahr, sodass ich mich heute vor allem männlichen ekel. Männer sind hässlich, dumm, triebgesteuert, verlogen, untreu, etc. Ich weiß, dass viele Frauen ebenso viele Fehler haben, aber ich bin der Meinung, dass Männer eine Art niedrigere Gattung sind. Frauen sind überlegen. Ich habe inzwischen keine männlichen Freunde mehr, ich ertrage zwar deren Anwesenheit, aber rede nicht gerne mit ihnen und drehe schon durch, wenn mich einer umarmen will. Trotzdem habe ich noch einen gewissen sexuellen Trieb gegenüber Männern, aber solche Gedanken kommen selten, und wenn, dann vertreibe ich sie. Ich habe Angst davor angemacht zu werden, weil ich mich hilflos gegenüber diesen Monstern fühle und mich so etwas ekeln würde. Ich weiß, dass ich Männer haben könnte, wenn ich wollte, aber wozu? Ich bin lieber allein und habe meine allerbeste Freundin um mich.
Inzwischen ist der Hass sogar so gestiegen, dass ich panische Angst davor habe, irgendwie vergewaltigt zu werden und ein Kind zu bekommen. Was wenn es ein Junge ist? Ich könnte ihn nicht lieben. Ich würde ihn allein wegen seines Geschlechts ablehnen und weggeben. Ich möchte keinen Jungen. Wenn, dann möchte ich Töchter um mich scharen. Nur meine beste Freundin weiß von meinem Hass. Andere könnten es nicht verstehen oder mich für gestört halten. Welches junge Mädchen möchte schon single sein? Selbst in anderen Communities wie Facebook, sperre ich Männer, wenn sie mich anschreiben, ich halte sie alle von mir fern.


Teilweise bin ich schon richtig paranoid. Was wenn Männer sich von meiner Kühle angezogen fühlen und mich belästigen oder gar vergewaltigen? Männer sind so widerwärtig! Ich könnte den Satz tausendmal wiederholen! Wieso gibt es sie? Was ist denn das für ein beschissener Gott? Man sollte sie alle auslöschen! Meine Freundin will mich zur Therapie zwingen - sie glaubt ich hätte eine Störung. Aber ich will das nicht ändern. Ich komme gut mit meinem Hass zurecht, solange keine Männer in der Nähe sind.

Beichthaus.com Beichte #00027701 vom 10.04.2010 um 23:09:03 Uhr in Ottendorf (78 Kommentare).

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