Mobbing in der Schule

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Schule Goslar

Vor vielen Jahren, damals in der 7. Klasse, hatten wir ein Mädchen in unserer Klasse, das wir alle nicht leiden konnten. Sie hatte zwar niemandem etwas getan, aber trotzdem mochten wir sie nicht. Sie wohnte mit ihrer Mutter (schwer krank, Vater war gestorben) und ihrem kleinen Bruder auf einem nahen Campingplatz. Sie musste sich um alles kümmern, auch um die Erziehung ihres Bruders. Durch die allgemeine Situation war kaum Geld da. Markenklamotten - Fehlanzeige. Und wie Kinder nunmal so sind, haben wir sie mit allem aufgezogen. Dass sie keine richtigen Klamotten hatte (Karottenhosen waren damals nunmal sooo out) und dauernd stinken würde. Es ging soweit, dass wir ihr Wasser übergekippt oder sie bzw. Sachen von ihr mit Deo, Duschgel oder sonst was besudelt haben. Wir haben uns damals alle im Recht gesehen. Sie war ja auch nervig und hat gemüffelt. Ich selbst bin mal zu ihr hingegangen und habe gesagt: "Du darfst dir da nichts draus machen, wenn die anderen dich nicht mögen." Sie fragte dann wieso, und ich antwortete, dass ich sie auch nicht möge, und sie somit eh die ganze Klasse gegen sich hätte. Das war damals echt fies und gemein. Sie ist nach der 7. Klasse von unserer Schule abgegangen. Es tut mir jetzt echt Leid, was wir damals gemacht haben. Im Nachhinein muss es für sie echt beschissen gewesen sein. Kinder können echt grausam sein.

Beichthaus.com Beichte #00027694 vom 08.04.2010 um 14:50:58 Uhr in Goslar (47 Kommentare).

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Sprachbarriere auf dem Bau

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Dummheit Arbeit Karlsruhe

Sprachbarriere auf dem Bau
Irgendwo in Karlsruhe steht ein Haus mit total schiefen Decken. - Schuld daran ist die Sprachbarriere. - Das klingt jetzt komisch, ist aber so. Seinerzeit, es ist schon 19 Jahre her, habe ich (aus dem Kölner Umland kommend) die Sommerferien bei Verwandten in der Nähe von Karlsruhe verbracht. Einer meiner Verwandten kannte jemanden aus dem Tennis-Club, der ein Bau-Unternehmen leitete. So bin ich an einen Ferienjob auf dem Bau gekommen. Dort habe ich eine Menge unqualifizierte Arbeit gemacht, die körperlich hart und schlecht bezahlt war. - Ich hatte schon von Anfang an Probleme damit den Dialekt zu verstehen. Erst als man mir die Anweisungen in Hochdeutsch gegeben hat, habe ich verstanden. Deswegen hielt man mich sogar für arrogant. Eines Tages habe ich einem Kollegen ein Tragwerk für die vorgefertigten Deckenplatten aufgebaut. Dazu werden auf Stützen Holzbalken angebracht, die die Deckenplatte vorerst tragen sollen. Mit einer Wasserwaage hat der Kollege die Balken ausgerichtet, d.h. die Länge der Stützen angepasst. Nun habe ich, wie bereits erwähnt, den Dialekt überhaupt nicht gut verstanden. So sagte der Vorarbeiter zu mir "Heb' das mal!" und zeigte auf die Stütze. - Klar, mache ich, ich habe die Stütze leicht angehoben, während der Kollege anhand der Wasserwaage die Länge angepasst hat. - Anschließend habe ich sie wieder abgesetzt. Erst viel später habe ich verstanden, dass "heb" soviel wie "halt das" bedeutet. - Es versteht sich von selbst, dass diese Ausrichtung total krumm und schief war. Einen Tag später sind die Deckenplatten gekommen und wurden aufgesetzt.
Ich fühle mich heute noch irgendwie doof, aber auf der anderen Seite könnte ich mich heute noch darüber totlachen!

Beichthaus.com Beichte #00027661 vom 29.03.2010 um 13:36:33 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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Tschechenknaller

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Verrat Falschheit Silvester Kulmbach

Ich beobachtete vor kurzem wie ein paar Jugendliche Tschechenknaller anzündeten und sich daran erfreuten. Nur war das in der Nähe des Einkaufszentrums in unserer Stadt und es hallte entsetzlich nach. Beim dritten Mal als sie eins von diesen stinkenden gefährlichen Teilen anzündeten, sah ich, dass eine Frau mit Kinderwagen in der Nähe lief und total zusammenzuckte. Da platzte mir der Kragen, ich benachrichtigte die Polizei und ging zu den Jungs und fragte nach ob sie das noch ein wenig länger machen können und weil es mich an Silvester erinnert. Der Typ war begeistert, da er dachte er mache mir eine Freude damit. Zwei Minuten später ging ich unauffällig zu meinem Bus, der gleichzeitig mit der Polizei ankam. Zuerst hatte ich ein leicht schlechtes Gewissen, aber dann fand ich es gescheit so. Man möge mir diese Gemeinheit vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00027657 vom 28.03.2010 um 15:07:44 Uhr in 95326 Kulmbach (Fritz-Hornschuch-Str) (32 Kommentare).

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Nach 14 Jahren Partnerschaft

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Ehebruch Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/Anfang 30) bin seit rund 14 Jahren mit meiner (mittlerweile) Frau zusammen. Wir haben 2 wundervolle Kinder, die ich über alles liebe. Es geht eigentlich primär um unser Sexleben, mit dem ich noch nie wirklich zufrieden war. Als ich noch jünger war, war mir alles zu wenig. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir wenigstens 1-2 mal die Woche Sex. Später dann so alle 2-3 Monate mal, aber dann auch nur, weil ich ihr gedroht habe, ich such mir eine andere bzw. ich bin weg. Und das obwohl sie eigentlich eine Niete im Bett ist. All meine vorherigen Beziehungen, in denen ich Sex mit meiner Partnerin hatte, waren um Längen besser sexuell gesehen. Oft habe ich mich gefragt, wieso ich diese Frau überhaupt so liebe und ob ich sie wirklich liebe!

Ich hab mir schon so viel Kopfzerbrechen darüber gemacht, woran das liegen könnte. Ich pflege mich als Mann überdurchschnittlich viel, behaupte ich jetzt einfach mal. Ich rasiere mich (Gesicht) alle 2-3 Tage, und die restliche Körperbehaarung ebenso circa 1 mal die Woche (Brust, Achseln, Intimbereich). Ich zupfe mir alle 2 Tage die Augenbrauen, nehme vor fast jedem Schlafen gehen Gesichtscreme und ebenso Handcreme. Ich sehe einigermaßen gut aus, treibe viel Sport 4-5 Mal die Woche (Fitnessstudio und Mannschaftssportart) und bin entsprechend attraktiv gebaut.
Wenn wir dann mal Sex haben, ist es zu 99,99% der Fälle immer so, dass sie ihren Orgasmus zuerst hat. Ich weiß einfach, worauf sie steht und mache das natürlich dann auch. Im Gegenzug dazu weiß sie genau so, worauf ich stehe (nein es ist kein bisschen eklig oder so) und sie macht das vielleicht circa jedes zehnte mal, wenn überhaupt. Dann beschwert sie sich, wieso ich immer so lange brauche bzw. ich breche das manchmal nach 1-2 Stunden dann ab, weil ich keine Lust mehr habe. Manchmal lüge ich ihr auch was vor, dass es mir nicht gut ginge oder ich dringend aufs Klo müsse oder so. Dieses halbherzige Rumgemache geht mir dann zu sehr auf den Keks, dass ich es mir dann lieber selber mache. Ich mühe mir da voll einen ab und sie macht halt mal, damit sie dann endlich schlafen kann oder so. Keine Ahnung, was sie dabei denkt. Es ist echt voll deprimierend!

Sie beschimpft mich auch oft als Rabenvater, der sich viel zu selten um seine Kinder kümmert. Sie knallt mir auch oft irgendwelche Behauptungen vorn Latz, dass ich ihr am liebsten eine klatschen würde! Nein das habe ich noch niemals in meinem Leben gemacht, aber manchmal bin ich echt kurz davor! Sie behauptet dann Dinge, die nicht mal annähernd der Wahrheit entsprechen. Ich gehe dann meistens ins Fitnessstudio und tu mich dort brutalst abreagieren! Ich hau da dann so rein, dass mir die nächsten Tage meist alles weh tut, was ich trainiert habe.

In unseren 14 Jahren Beziehung hatte ich schon ein paar Mal ein "Angebot" von einigen recht hübschen und attraktiven Damen, die einfach nur Sex wollten, doch ich (Depp?) hab das immer abgelehnt. Seit 14 Jahren bin ich ihr treu und bin ihr selbst im größten Vollsuff NIEMALS fremdgegangen! Sie allerdings hat das schon 2 mal gemacht (zumindest weiß ich nur von den 2 mal), allerdings waren wir damals noch nicht verheiratet und ich habe ihr verziehen (ist schon eine ganze Weile her).
Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit einigen Jahren fast täglich daran denke, meine Frau zu verlassen und mir eine andere zu suchen. Doch selbst wenn ich "jemanden gefunden habe", bringe ich es nicht übers Herz, sie zu verlassen, weil sie mir Leid tut und es für die Kinder vermutlich eine Katastrophe wäre. Letzten Sommer war es fast soweit und ich hatte meine Koffer schon gepackt. Aber beim "abschließenden Gespräch", hat sie so sehr geweint, dass ich es einfach nicht übers Herz gebracht habe. Sie tat mir so unendlich Leid. Und der Gedanke, dass ich dann meine Kinder vermutlich nur noch "selten" zu sehen bekomme, hat das ganze natürlich vereinfacht.

Heute Nacht habe ich wieder mal geträumt, ich hätte eine andere. Das passiert häufig. Es war so wunderschön, wieder jemanden richtig zu lieben von ganzem Herzen! Doch dann hat der Wecker geklingelt.
Ich habe täglich ein schlechtes Gewissen, obwohl ich überhaupt nichts getan habe. Ich fühle mich ziemlich mies beim Gedanken, sie mit einer anderen Frau betrügen zu wollen, aber andererseits wünsche ich es mir so sehr, dass ich nicht weiß, wie lange ich das noch durchhalte. Was passiert, wenn ich mich in eine andere verliebe und sie in mich? Ich komm mir vor wie ein kleiner Junge.

Beichthaus.com Beichte #00027615 vom 12.03.2010 um 14:56:23 Uhr (46 Kommentare).

Gebeichtet von berner105 aus Grossaffoltern
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Das seltsame Erlebnis mit meinem Lehrer

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Missbrauch Wollust Schule Ungarn

In der elften Klasse machten wir mit unserem kompletten Jahrgang eine 2-wöchige Reise nach Ungarn. Aus familiären Gründen (tragischer Trauerfall) kam ich 2 Tage später mit dem Zug nach. Ich (w) stieg morgens in Budapest aus dem Zug und einer unserer Lehrer holte mich ab und wir fuhren in die Pension. Alle anderen waren schon früh zu einem Ausflug unterwegs. Ich war müde, weil ich die Nacht durchgefahren war und im Zug kaum schlafen konnte. Ich wollte nur noch duschen und mich dann schnell hinlegen. Wir hatten ein 4-er Zimmer und meine Freundinnen hatten mir ein Bett freigehalten. Ich duschte, legte mich hin und war fast eingeschlafen da kam mein Lehrer rein und setzte sich ungefragt auf meine Bettkante, legte die Hand auf meine Schultern und sagte mir, wenn ich über die familiären Probleme gerne sprechen möchte, könne ich es jetzt tun. Er würde sehen, dass mich etwas bedrücke. Ich sagte ihm, dass ich einfach nur sehr müde sei und schlafen wolle. Er entgegnete, dass meine Probleme bei ihm an der richtigen Stelle seien und ich meine Sorgen ruhig mit ihm würde besprechen können. Dabei streichelte er mir durch die Haare. Zu erschöpft und zu verängstigt um ihn wegzudrängen fing ich an zu weinen, was er wiederum so interpretierte als würde ich ihm gleich all meine Sorgen mitteilen. Er rückte immer näher ran, schloss mich in seine Arme, streichelte meinen Kopf und flüsterte mir ins Ohr, dass alles gut werden würde und ich den Kummer rauslassen solle. Ich blickte auf seinen Schoß und sah die mächtige Beule, die sich auf und ab wölbte. Ich bekam Panik und begann noch stärker und verzweifelter zu heulen. Inzwischen waren seine Hände überall auf meinem Rücken und Hals und er gab mir kleine Küsschen aufs Haar und versuchte mich zu beruhigen. Dann legte er mich mit dem Rücken zu ihm hin, deckte mich zu und legte sich in Löffelchen-Stellung zu mir ins Bett. Ich lag unter der Decke, er lag auf der Decke. Er zog mich ganz fest an sich und streichelte mir die Schulter und den Arm. Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass er sich endlich ausziehen würde und mich zum Sex zwingen würde. Fast wollte ich schon den ersten Schritt machen um es endlich hinter mir zu haben. Ich konnte ja schließlich dem Unausweichlichen nicht entfliehen. Aber er tat nichts, außer mich im Arm zu halten und mir beruhigende Worte ins Ohr zu flüstern. Irgendwann übermannte mich die Erschöpfung und ich schlief in seinen Armen ein.


Ich wurde dann später von meinen Freundinnen geweckt und merkte, dass ich satte 10 Stunden geschlafen hatte. Ich war noch total verwirrt, von der Beerdigung, von der Zugfahrt, von dem Erlebnis mit meinem Lehrer. Ich war verwirrt von allem. Ich habe aber nichts erzählt. Nach dem Frühstück am nächsten Tag, bat mich der Lehrer noch kurz zu sich und fragte, wie es mir ginge und ob ich mich jetzt besser fühlen würde. Ich sagte, dass ich okay sei und dann wünschte er mir noch schöne Tage und dass ich die Reise genießen solle, sie würde mich von meinen Sorgen etwas ablenken. Er war ganz normal zu mir wie immer. Und auch danach in der Schule hat er mich nie wieder angefasst. Ich habe nie darüber mit ihm gesprochen und er hat auch nie Kontakt zu mir gesucht oder mir sonst wie zu verstehen gegeben, dass wir irgendein Geheimnis hätten. Er war weiterhin ein ganz normaler und guter Lehrer für mich. Hat mich in den Folgejahren weder besonders bevorzugt noch in irgendeiner Form schlecht behandelt. Ich hatte sogar einen LK bei ihm und er hat mich auch in der Abi-Prüfung fair und objektiv behandelt. Das ist jetzt schon einige Jahre her und noch heute frage ich mich, was da eigentlich gelaufen ist oder ob ich mir vieles nur eingebildet habe. Nein, er hatte keinen Sex mit mir, er hat nicht mal meine Brust angefasst. Oder weiß ich es nur nicht? Tue ich ihm unrecht? War ich tatsächlich total verwirrt? Vielleicht habe ich mir auch seine Erregung nur eingebildet? Aber Frauen irren nicht, wenn sie sich sexuell bedroht fühlen. Oder doch?


Das Irritierende daran ist nur, und das möchte ich gerne beichten, dass ich mir diese Situation schon tausendmal vorgestellt habe wie es hätte laufen können. Rückblickend ist es eine faszinierende und anregende Erinnerung. Und in meinen Träumen und Vorstellungen ist es immer total schön, aufregend, lustvoll und voller prickelnder Erotik. Ich beichte, dass ich mich schon unzählige Male bei diesen Gedanken selbst befriedigt habe und die Sehnsucht mit ihm tatsächlich zu schlafen riesengroß in mir ist. Wenn ich mit meinem derzeitigen Freund schlafe und sich nicht so recht die Lust bei mir einstellen will, dann rufe ich mir diese Gedanken in den Kopf und ich kann mich total fallen lassen und erlebe intensiven, befriedigenden Sex mit meinem Freund. Ich beichte, dass ich unbedingt mit meinem verheirateten ehemaligen Lehrer schlafen will, ja muss, um endlich Klarheit zu bekommen und um herauszufinden was real war und was sich in meiner Fantasie abspielte. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027609 vom 11.03.2010 um 12:03:03 Uhr in Ungarn (Budapest) (63 Kommentare).

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