Die Beziehung mit meinem besten Freund

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Fremdgehen Ex Freunde Köln

Ich (w/24) hatte fünf Jahre lang eine sehr schöne und stabile Beziehung. Er war mein erster Freund. Vorher waren wir beste Freunde, aber beim gemeinsamen Lernen für das Abitur kamen wir uns näher. Ich dachte, er wäre die große Liebe meines Lebens. Doch nach fünf Jahren verließ ich ihn, weil ich mich „richtig“ verliebt hatte. Mir war das erst nicht so bewusst, aber meine langjährige Beziehung entwickelte sich aus Freundschaft und großem Vertrauen heraus, aber Schmetterlinge im Bauch gab es dabei nie richtig. Ich verliebte mich intensiv in einen Kommilitonen, der sehr um mich warb. Wie er später meinte, wäre er noch nie in seinem Leben so verliebt in jemanden gewesen wie in mich. Mich zog seine verrückte und irgendwie auch sehr zerbrechliche Art so an, dass ich ihm nicht lange widerstehen konnte. Ich verließ also meinen langjährigen Freund für eine kurze und sehr intensive Zeit mit meinem Kommilitonen. Denn die Beziehung zerbrach schon nach einigen Wochen, weil er, im Gegensatz zu meinem Ex-Freund, kein Vetrauen mir gegenüber aufbringen konnte. So sehr er sich vorher um mich bemüht hatte, so sehr hielt er mich nun auf Abstand. Aus irgendeinem Grund interpretierte er alles, was ich sagte und tat, ins möglichst Negativste. Noch schlimmer ist es, dass besagter Kommilitone versucht, mich zurückzugewinnen, egal um welchen Preis. Das heißt, einerseits kommt er mit Liebesschwüren daher und andererseits sind ihm meine Gefühle völlig egal. Mein Ex-Freund steht mir bei und tröstet mich. Er meinte, er wolle mich nicht verlieren, da er unsere Freundschaft und unser Vertrauen sehr schätzt. Nun zu meiner Beichte: Mein Ex-Freund war nicht wirklich wütend, als ich ihn verlassen habe, da er auch das Gefühl hatte, dass wir keine Leidenschaft füreinander empfinden würden und da doch eigentlich mehr sein müsse. Er hielt mir auch immer zugute, dass ich erst unsere Beziehung sauber beendet habe und dann erst mit meinem Kommilitonen zusammen gekommen bin. Er weiß aber nicht, dass ich ihn einmal mit ihm betrogen habe und dann erst Schluss gemacht habe. Jedes Mal, wenn er mich tröstet, habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen! Manchmal denke ich, dass es die gerechte Strafe ist, dass es mir in meiner neuen Beziehung so ergangen ist und dass es mich weiterhin so quält. Ich möchte wirklich keine Absolution dafür, lediglich vielleicht einen Ratschlag, denn ich weiß selbst, dass ich völlig falsch gehandelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030465 vom 17.11.2012 um 14:18:17 Uhr in 50923 Köln (Albertus-Magnus-Platz) (27 Kommentare).

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Schwarzfahren in Nürnberg

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Geiz Lügen Betrug Bahn & Co. Nürnberg

Ich fahre täglich schwarz mit U-Bahn und Bus. Wenn ich kontrolliert werde, behaupte ich, ich hätte meine Marke Zuhause vergessen, zeige dann das Monatsticket eines Kommilitonen vor, der seine Verbundspassnummer nicht auf das Ticket schreibt und zahle die zwei Euro Bearbeitungsgebühr. Anschließend radiere ich meine Nummer wieder aus und gebe ihm das Ticket zurück. Ich mache das nicht, weil ich zu geizig bin, oder kein Geld für eine Fahrkarte habe, sondern aus Prinzip: Das Semesterticket in Nürnberg liegt 225 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt und inkludiert nicht die Semesterferien. Außerdem fährt unter der Woche die letzte U-Bahn um 0.30 Uhr und die Busverbindung zu mir ist auch mehr als beschränkt. Selber schuld, andere Städte bekommen auch anständige Preise hin, obwohl sie eine viel bessere Anbindung haben.

Beichthaus.com Beichte #00030464 vom 17.11.2012 um 14:15:31 Uhr in Nürnberg (Lange Gasse) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Schluck Fetisch

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Fetisch Prostitution Intim Hannover

Ich (m/27) gehe immer wieder zu Prostituierten, um ein Fetisch zu befriedigen. Ich habe ein Hals- und Schluck-Fetisch. Nicht das, was die meisten vermuten oder denken, sondern ich mag es Frauen intensiv am Hals zu küssen, lecken, streicheln oder einfach nur zu berühren und das schlucken zu fühlen. Ich versuche das meistens nebenbei bei anderen sexuellen Handlungen zu machen, um zu kommen, weil es mir sonst zu peinlich ist. Ich habe das, was ich möchte, am Anfang drei, vier Frauen erzählt, aber denen war das zu fremdartig oder abgefahren. Die meisten denken dabei an Würgen oder das Schlucken von Körperflüssigkeiten, aber das steht mir überhaupt nicht im Sinn. Ich habe zwar auch schon den Damen über erklärt, das ich nicht unbedingt Geschlechtsverkehr an sich möchte, nur Befriedigung, das finden die ebenfalls seltsam. Am Anfang war ich skeptisch gegenüber der Prostitution, denn ich finde das nicht richtig, dann überwog aber doch die Lust. Meistens wähle ich ausländische Damen, die nicht so gut deutsch können, denn so oder auf Englisch fällt es mir leichter. Ich habe zurzeit keine sonstige feste Beziehung, meine Letzte war eine Katastrophe (nicht deswegen). Das ist doch nichts Schlimmes, oder? Zwar etwas abgefahren, aber eventuell verbreiteter als ich denke? Hat jemand ähnliche Probleme?

Beichthaus.com Beichte #00030463 vom 16.11.2012 um 19:03:47 Uhr in Hannover (Steintor) (27 Kommentare).

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Der russische Patient

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

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Der richtige Umgang mit Mäusen

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Engherzigkeit Ernährung Tiere Suhl

Letztens war ich in unserem Zoogeschäft einkaufen. Ich stand mit drei Mäusen an der Kasse, als ein etwa 13-jähriges Mädchen hinter mir fragte, ob ich schon einen schönen Käfig ausgesucht habe. Sie machte direkt danach weiter und fragte und ob ich denn dies und das schon für die Mäuse habe. Das Mädchen gab mir auch gleich weitere Tipps, weil sie ja auch Mäuse hätte und die dies und jenes täten. Als sie fertig war, klärte ich sie drüber auf, dass zwei von den Mäusen Schlangenfutter sind und die dritte als Spielzeug für die Katze dient. Man konnte ihr ansehen, dass sie zwischen Heulen und Ausrasten schwankte. Ich war dann aber auch schon am Bezahlen und bin anschließend direkt raus. Mein gefleckter Zwergpython hat nunmal auch Hunger!

Beichthaus.com Beichte #00030461 vom 16.11.2012 um 12:26:31 Uhr in Suhl (33 Kommentare).

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