Geschäftsreise des Kollegen nach China

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Boshaftigkeit Zwietracht Schamlosigkeit Kollegen Arbeit China

Letztens hatte ich die Gelegenheit, einem Kollegen, den ich aufgrund seiner ständigen Besserwisserei (mit der er oft genug auch noch daneben lag) eins auszuwischen. Da ich aufgrund anderer Verpflichtungen verhindert war wurde besagter Kollege auf eine Dienstreise nach China geschickt, wo er verschiedene potentielle Zulieferer treffen sollte. Normalerweise sind Geschäftsreisen nach Asien eher mein Job, da ich zuvor einige Jahre in China studiert und gelebt habe und auch Chinesisch sprechen und schreiben kann, allerdings ging es diesmal leider nicht.
Jener Kollege kam eine Woche vor der Abreise zu mir und bat mich um den Gefallen, ihm doch bitte dabei zu helfen, Visitenkarten zu entwerfen, die eine Englische und eine Chinesische Seite haben. Ich erklärte mich bereit, ihm zu helfen, denn mir kam schnell ein Gedanke.


Nach zwanzig Minuten war ich fertig, hatte ihm auch schön lang und breit die Bedeutung aller Zeichen erklärt, denn Chinesen mögen es, wenn sich Westler einen Chinesischen Namen aneignen der so ähnlich klingt wie der westliche, meistens aus 2-4 Zeichen besteht die irgendeine gute Bedeutung haben.

Guter Dinge flog er zu seinem einwöchigen Trip nach Asien. Als er wieder kam berichtete er, dass es nicht so gut gelaufen sei, wie er gedacht hätte. Bei den Meetings wurde er teils auch nicht ernst genommen und er könne sich nicht erklären woran es lag, er hätte doch die grundlegenden kulturellen Gepflogenheiten beachtet. Bis heute hat er sich den Grund nicht erklären können, ich jedoch habe eine der Visitenkarten als Andenken behalten, denn dort steht:


Europaeischer Name: Vincent *****
Chinesischer Name: Xiao Mei Mei Wen (in chinesischen Schriftzeichen)

Wen soll wie Vincent klingen, wochtiger aber ist: Xiao Mei Mei heisst woertlich Xiao = Klein und Mei mei = kleine Schwester, also kleine kleine Schwester, was die nette Umschreibung für Vagina ist.


Letztendlich muss ich sagen, dass ich Glück hatte, dass das Ganze nicht aufgeflogen ist. Hätte er dem Dolmetscher oder jemand anderem, der sich getraut hätte, ihm die Wahrheit zu sagen, eine der Visitenkarten gegeben, dann wäre es sicher rausgekommen. Glücklicherweise war ich mir recht sicher, dass das so kein Chinese offen ansprechen würde.
Für die Firma hatte es übrigens keine Nachteile, außer dass ich selbst wenige Wochen später nach Asien fliegen musste um zweite Gespräche zu führen, nachdem die ersten erfolglos waren.

Beichthaus.com Beichte #00027874 vom 02.06.2010 um 10:02:36 Uhr in China (Beijing) (23 Kommentare).

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Lena Meyer-Landrut Stalker

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Liebe Medien Osterhofen-Gergweis

Ich (m/19) habe mir am 2. Februar dieses Jahres entgegen meines sonstigen Verhaltens das Anschauen einer gewissen Casting Show angetan. Überwiegend unbeeindruckt wollte ich nach 5 Auftritten den Fernseher ausmachen und einen Monat später nochmal schauen ob sich da irgendwas Talentiertes herauskristallisiert hat. Als ich mich aufgrund mangelnder anderer Freizeitgestaltungen dazu entschieden habe diese Sendung doch zu Ende zu schauen geschah mit dem letzten Auftritt gewissermaßen ein Wunder. Ein Mädchen von 18 Jahren mit eigenwilligen Tanzstil, mittelmäßigen Gesang, Akzentmixtur aus 10 verschiedenen Gebieten und einer angenehmen Stimme schaffte es mich auf allen Ebenen zu faszinieren, ganz entgegen der objektiven Wahrnehmung ihrer Leistung, sodass man gar nicht wollte dass sie irgendetwas von dem ändert, was für den objektiven Eindruck nicht perfekt war zumal es irgendwie maßgebend war für den Zauber den man empfunden hat.

An dieser Stelle habe ich sogar das erste mal in meinem Leben für einen Kandidaten einer Casting Show angerufen, weil mir ihre Präsenz entgegen sonstiger Menschen in den Medien so erfrischend war. Zu meiner Verwunderung kam diese Person aber wohl bei vielen Leuten gut an und sie faszinierte mich Woche für Woche mit ausgefallenen Titeln, ihrer typischen Performance und einer sehr interessanten Haltung und gewann letztendlich diese Casting Show, was zur endgültigen Mainstreamisierung dieser Person führte, was mich aber komischerweise nicht störte. Die Faszination an dieser Person nahm bei mir nie ab, sie nahm immer weiter zu, bis hin zu Sachen zu denen man sich nie in Stande gesehen hat. Man wollte mehr über diese Person herausfinden und hat dann eigenständig einige Accounts/Profile auf bekannten Webportalen gefunden, die aus Zeiten vor der Bekanntheit dieser Person stammten und einiges an musikalischer Vergangenheit, Bild und Videomaterial offenlegten. Der Hype um diese Person wurde währenddessen aber so groß, dass ein Großteil dieses Materials ganz von alleine in den Medien auftauchte und man eigentlich nur noch mitverfolgen musste was bei Twitter und Co stand.
Jetzt sind 4 Monate seit dem ersten Moment vergangen und diese Person hat entgegen der kritischen Meinungen den größten europäischen Musikwettbewerb gewonnen und ich muss sagen dass die letzten Monate die schönsten Monate meines Lebens waren, einen Menschen zu entdecken der einen auf vielen Ebenen einfach nur fasziniert, sei es die Ausstrahlung, dieses wunderschöne Gesicht voller Unbekümmertheit, welches frei von jeglichen Einschränkungen in der Lage ist Gefühle zu transportieren, während viele andere doch im Bezug auf Medien sehr verkrampft sind und es für die Kamera nur das typische Lächeln gibt. Die gelegentliche Symbiose zwischen Kitsch und tiefreflektierender Antworten in Interviews die mich immer herzhaft zum Aufkichern bringt. Oder einfach nur der künstlerische Aspekt, dass da jemand mit einer ihr selbst wohl unbewussten Interpretationsgabe ankommt, dass ihr Gesang und ihre Präsenz alleine Show genug sind um viele zu faszinieren.
Diese Person erlebt eine märchenhafte Geschichte seit dem Casting Show Auftritt und ich gönne es ihr vom Herzen.

Ich möchte somit beichten, dass ich, der sich einst als rational denkender Mensch bezeichnet hat, jetzt plötzlich an Magie glaube, wenn ich bedenke was ein Mensch mit mir machen kann. Des Weiteren tut es mir Leid dass ich meinen Durst nach ihr nicht stillen konnte, dass ich versucht habe anhand von Internetforschungen mehr über sie und ihre Zeit vor der Casting Show herauszufinden. Ein stalkermäßiges Verhalten zu dem ich mich eigentlich nie in Stande gesehen habe. Ich besitze wohl so jedes Videomaterial was im Fernsehen von ihr gezeigt wurde und was Pressefotos angeht wird mir sicher auch kaum etwas fehlen.

Beichthaus.com Beichte #00027871 vom 01.06.2010 um 13:24:47 Uhr in Osterhofen-Gergweis (62 Kommentare).

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“Beichte

Preisaufschlag für Akademiker

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Vorurteile Ungerechtigkeit Missbrauch Arbeit

Ich (w) arbeite als Berater und Verkäufer in der Baubranche (hauptsächlich Einfamilienhäuser). Das macht auch Spaß, da man Menschen unterstützt die etwas "entstehen" lassen.
Leider gibt es aber auch solche Kunden, wie den Mag. Schmid oder den DI Dr. Schulz, die meinen, weil sie studiert haben, was besseres zu sein. Am schlimmsten sind Professoren.
Aber auch manche Pädagogen meinen, weil sie eine Abkürzung vor ihrem Namen haben, wüssten sie besser darüber Bescheid wie man beispielsweise eine Abdichtung zwischen Mauer und Fensterrahmen macht, als der Fachmann, der sich tagtäglich damit beschäftigt und auf etliche Jahre Praxis zurückblicken kann.


Irgendwann fing ich an, bei solchen Kandidaten einen Art "Akademiker-Aufschlag" einzurechnen, welchen diese Kreaturen dann mehr zahlen müssen, als "normale" Kunden. Das steht natürlich nicht im Angebotstext drinnen, sondern das ist so mitberechnet, dass sie es nicht bemerken.
Der momentane Tarif ist:
Mag. 500 Euro, Dr. 500 Euro, Ing. (das sind fast die schlimmsten) 1500 Euro, DI 1000 Euro, Prof. (der schießt den Vogel ab) 2000 Euro. Günstiger haben es Kunden mit europäischen Titel, beispielsweise Andreas Müller, MAS steigt mit 250 Euro Mehrpreis aus.

Und kennt ihr die Typen, die sich ihr Sakko ausziehen und dann um beide Schultern hängen, was komplett dämlich und obergescheit aussieht? Das kostet dann weitere 250 Euro.

Beichten möchte ich, dass ich nicht viel früher mit diesem Akademiker-Aufschlag angefangen habe.
Denn in manchen Fällen erledigt es sich dann von selbst (wenn beispielsweise ein Konkurrent preisgünstiger ist) und ich hab einen anstrengenden und komplizierten Kunden weniger. Andererseits verdiene ich bei so jemanden mehr, wenn er den Auftrag an mich vergibt.


Das Ganze mach ich natürlich nur dann, wenn der Kunde kompliziert ist und darauf Wert legt, mir seinen Akademikertitel unter die Nase zu reiben. Wenn einer, der beispielsweise Offizier ist und einen Mag. der Militärwissenschaften hat, sich aber bei mir mit "Herr Maier" vorstellt, fällt er nicht in dieses Tarif-System.

Beichthaus.com Beichte #00027828 vom 19.05.2010 um 23:24:30 Uhr (44 Kommentare).

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Die rumänische Prostituierte

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Prostitution Verzweiflung Wollust Berlin

Die rumänische Prostituierte
Vor 3 Monaten, also kurz nach meinem 19. Geburtstag, war ich (m) so verzweifelt und sauer auf mich, weil ich mich nie dazu überwinden kann eine Frau anzusprechen, dass ich mir gedacht habe "jetzt reichts, du gehst jetzt einfach in ein Bordell, dann hast du es endlich hinter dir".
Ich habe in meiner Kindheit und Jugend immer die Männer verabscheut, die ins Bordell gehen, da mir die Frauen so Leid taten und nun bin ich genau einer von denen - naja was solls. Als ich reinkomme und mich setzte, kam auch gleich das heißeste Mädchen aus dem ganzen Laden zu mir, legt mir beide Beine auf den Schoß und fängt mit mir ein Gespräch an. Ich war noch ganz perplex weil das 2 Sekunden nachdem ich mich hingesetzt habe gleich passiert ist. Als sie sich mir vorstellt und mich fragt wie ich heiße etc. rutscht mir gleich raus "Wie viel kostet einmal normal?".
Sie war dann etwas beleidigt, dass ich gleich frage und sagt 160 Euro. Ich hatte aber nur 100 Euro und sie sagte das reicht gerade noch für einen Lapdance mit ein wenig rummachen. Dann nimmt sie mich an der Hand, geht mit mir in eine Kabine und da sie merkte, dass ich total nervös bin, erzählte sie einfach etwas über sich. Ich hätte sie auf 26 geschätzt und dann sagt sie sie ist 19 und aus Rumänien. Außerdem hatte sie ein paar blaue Flecken an Beinen und Armen. Da habe ich so ein schlechtes Gewissen bekommen, ich wäre am liebsten gleich wieder raus aber ich hatte ja schon bezahlt und wollt keine Pussy sein.

Ich hab mich gehasst. Sie hat mir so Leid getan dass ich sie einfach nur in den Arm nehmen wollte und dann gehen wollte. Dann sagt sie so zu mir weil sie meine Nervosität merkt "Du bist sooo süß wieso kommst du hier her?". Ich sag nur "Ich wollts nur mal ausprobieren". Sie grinst und sagt "achso". Dann zieht sie mir mein T-shirt aus und beginnt mir am Rücken entlangzustreichen. Anschließend sagt sie wieder "du bist sooo süß du hast so ein schönen Körper bist du Bauarbeiter?" Sie war verdammt hübsch, ich hätte nie in meinem Leben gedacht, dass sie eine Professionelle ist, wenn ich sie so irgendwo auf der Straße gesehen hätte. Dann setzte sie sich auf meinen Schoß, guckte mir in die Augen und sagte "Du brauchst eine nette Freundin zum lieb haben!" Dann rutscht mir so raus "so jemanden brauchst du auch" was ich echt nicht sagen wollte, weil sie dann leicht feuchte Augen bekommen hat und mich umarmt hat. Danach gibt sie mir ein Lapdance und das war mir so unangenehm so fürchterlich künstlich alles, dass ich keine Erektion bekam. Als die Zeit vorbei war hat sie geseufzt und gesagt "Schade du bist so lieb" und mich richtig fest umarmt. Ich werde in meinem ganzen Leben nie mehr in ein Bordell gehen, da ich heute noch richtig traurig bin und mir schlecht wird was solche Mädchen ertragen müssen. Ich bin jetzt noch jung, athletisch und war extrem zurückhaltend, dass ich mich fast nicht getraut hab sie anzufassen, aber ich wollte gar nicht dran denken mit was für ekligen alten Säcken sie Sex haben muss. Und Prostitution ist eines der schlimmsten Geschäfte, die es gibt. Ja klar ein paar wenige Frauen machen es freiwillig, aber die Mädchen die aus schrecklichen Verhältnissen aus Osteuropa kommen sind einfach nur fürchterlich bemitleidenswert.
Ich bin froh dass ich keine Erektion bekommen habe, weil ich auch keine bekommen wollte. Das geht an alle notgeilen Männer: Wenn ihr in ein Bordell geht, denkt daran was vor allem die armen Mädchen aus Osteuropa bezüglich Schläge, Drogen und sonstiges ertragen müssen wenn ihr euren Spaß habt. Ich werde in meinem ganzen Leben kein Bordell mehr betreten und wenn ich bis 30 Jungfrau bleibe.

Beichthaus.com Beichte #00027801 vom 12.05.2010 um 23:35:19 Uhr in Berlin (Kottbusser Straße) (65 Kommentare).

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Der falsche Soldat

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Lügen Falschheit Nachbarn Köln

Die Müllcontainer stehen bei uns etwas entfernt von den Wohnhäusern auf einem Hof und werden von allen Parteien der Wohnhäuser genutzt. Ich wohne hier jetzt schon circa 5 Jahre, aber habe mich nicht sonderlich in die hier vorherrschende Nachbarschaft integriert. Das Wohngebiet hier wird vom Land verwaltet und gewährt nur Landesangestellten und insbesondere Bundeswehrangehörigen Wohnrecht. Dementsprechend sitze ich hier als überzeugter Kriegsdienstverweigerer in einem eher strengen Umfeld. Die Wohnungen sind toll und auch die Umgebung hier ist für Stadtlage wirklich toll, ich bin sehr zufrieden. Dadurch, dass ich mich nicht auf Wohnpflegschaft und jährliche Säuberungsaktionen der Grünanlagen einlasse, habe ich Dementsprechend auch wenig Kontakt mit den Nachbarn und diese kennen mich nicht wirklich. So kommt es aber, dass ich immer wieder beim Müll rausbringen, besser gesagt bei der etwas mühseligen Arbeit des Mülltrennens) von Nachbarn angesprochen werde. Da die Recyclingcontainer auf einem Garagenhof stehen, herrscht dort reger Verkehr. Ich werde dann oft gefragt, ob ich hier wohne und damit auch berechtigt bin dort Müll rein zuschmeißen. Das regt mich so auf, ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, bei steigendem Müllaufkommen, steigen auch die Abfallgebühren die alle zahlen müssen, aber das ich immer gefragt werde, obwohl ich da in Hausschlappen und somit keine 5 km gelaufen sein kann, stehe, regt mich auf.


Ich hatte mir schon überlegt ein Schild umzuhängen: "Ja, ich wohne hier!", habe mir aber was Netteres überlegt. Seit neustem antworte ich mit englischem Akzent, wenn ich gefragt werde. Wenn das Gespräch dann weitergeht, erzähle ich, dass ich aus New Hampshire hierhin versetzt worden bin und in einer Spezialeinheit der Bundeswehr im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit zu dienen. Ich sei häufig auf Auslandseinsätzen, deswegen sieht man mich nicht so oft hier. Seitdem ich die Geschichte erzähle, werde ich weniger gefragt und häufiger gegrüßt.

Beichthaus.com Beichte #00027776 vom 05.05.2010 um 12:18:01 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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