Planten un Blomen

17

anhören

Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Hamburg

Ich möchte etwas beichten und hoffe, dass ihr mir (w/22) das glaubt. 2007 war ich zu Besuch in Hamburg, da eine Freundin dort hingezogen ist. Es war tolles Wetter und wir gingen zu Planten un Blomen - das ist ein riesiger Park mit einem schönen See. Es war relativ voll und wir beschlossen zu einer Tanke zu gehen um uns Hochprozentiges zu holen. Wir hatten ein bisschen gesoffen, wollten zurück zum Park und gingen einen anderen Weg zum Park als wir gekommen sind. Ich sah schon aus der Ferne, dass wir an einem großen Hotel vorbeilaufen würden. Je näher wir kamen, desto weniger Leute waren um uns herum und irgendwann waren alle weg. Ich habe mir nix dabei gedacht. Nach ein paar Metern kamen wir einer Menschenmenge entgegen. Die sahen alle aus wie Touristen und sahen uns total erschrocken an. In der Mitte sah ich einen alten Mann, der ein komisches Gewandt trug. Wir waren schon ein bisschen angetrunken und konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Ich hatte schon richtig Bauchschmerzen vor Lachen, er sah einfach zu komisch aus. Gerade als wir weitergehen wollten, nahm einer der Touristen irgendeinen Flyer und haute uns damit auf den Kopf. Während er das tat, schrie er, dass wir hier nix zu suchen hätten und keinen Respekt vor den Dalai Lama hätten. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das ist doch nie der Dalai Lama! Trotzdem wurden wir ganz still und verschwanden schnell. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, da wir unbedingt im Internet schauen wollten, wie der Dalai Lama aussieht. Uns blieb die Spucke weg, wir waren tatsächlich dem Dalai Lama begegnet und wir haben ihn ausgelacht. Ich schäme mich für mein Verhalten und dafür, dass ich nicht wusste wie der Dalai Lama aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00028881 vom 29.04.2011 um 20:25:29 Uhr in 20355 Hamburg (Marseiller Straße) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das etwas andere Paar

39

anhören

Habgier Verzweiflung Partnerschaft 50+ Zürich

Ich (w/20) möchte mir hier und jetzt etwas von der Seele schreiben. Seit ich 15 Jahre alt bin, führe ich eine Beziehung zu einem älteren Mann, der mein Großvater sein könnte. Er macht mir teure Geschenke und gibt mir alles, was ich will. Er ist geschieden und pensionierter Unternehmer. Einerseits bin ich irgendwie froh ihn kennengelernt zu haben und andererseits hasse ich ihn, weil ich unbewusst (naiv pur) psychisch abhängig von ihm geworden bin. Versuche Ihn seit einiger Zeit loszuwerden, was aber unmöglich scheint, ich kann mich irgendwie nicht überwinden. Moralisch gesehen ist das eine Schande, was ich und er getan haben. Aber ich schäme mich zutiefst dafür und würde am liebsten die Zeit umdrehen. Mein Psychologe hat 2010 eine Persönlichkeitsstörung festgestellt. Seit dieser neuen Tatsache weiß ich nun, dass es wichtigeres als materielles und Macht gibt.

Beichthaus.com Beichte #00028866 vom 26.04.2011 um 05:57:01 Uhr in 8004 Zürich (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Kleiner Teufel

59

anhören

Vandalismus Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Salzburg

Wenn ich an mein Kindheitsalter zurückdenke so überschattet mich (m/26) so manch grauenvolles Schamgefühl. Ich war wohl einer von den besonders schlimmen, boshaften und albernen Jungs. An unserer Wohnsiedlung führte damals eine kleine Eisenbahn-Strecke vorbei, welche oft Schauplatz unserer Gräueltaten wurde. Wenn es darum ging irgendwelche Feuerspiele zu veranstalten war ich der erste dem sowas einfiel. Eines Tages kamen wir (mein Kindheitsfreund und ich) auf die Idee mitten auf den Schienen (welche nur selten befahren wurden) ein Lagerfeuer zu machen. Grill bzw. Rost haben wir uns aus dem Backofen zu Hause besorgt. Alufolie und sonstiges hatten wir ebenso dabei. Gut, ich entschied mal ein paar Brötchen darauf zu rösten. Aber es wäre doch zu langweilig gewesen einfach nur Brötchen zu toasten, so blickte ich um und prompt sah ich einen Igel der mein Beutetier werden sollte. Nun gut, aufgehoben, angeguckt und auf den Rost zu den Brötchen dazugelegt und festgehalten. Das Quieken und Jammern des kleinen armen Igels höre ich heute noch.


Das war aber nur ein Beispiel der Gräueltaten, aber ein besonderes Ereignis lässt mich heute noch erschaudern: Wieder an den Schienen ein paar hundert Meter weiter fanden wir einige "Bahnbögen", sahen aus wie kleine Höhlen, in denen vermutlich ursprünglich Bahnteile oder sonstiges Zwischengelagert wurde. Jedenfalls gab es einen solchen Bogen, der ein Unterschlupf eines Obdachlosen war. Nach gründlicher Inspektion seiner Gebrauchsgegenstände und sonstigem Unrat den er bei sich hatte, fiel uns auch schon gleich die nächste Tat ein!

Wir durchwühlten alle Dinge, nahmen uns ein altes Radio, wir konnten es ja vielleicht noch gebrauchen, und packten es in unsere mitgebrachte Tasche. Den Schlafplatz, eine ausgediente alte Matratze, haben wir mit unserem Urin förmlich getränkt, indem wir drauf gepinkelt haben, Müll und Erde und sonstiges Zeugs haben wir da hineingerieben um dem noch den Rest zu geben, seine alten Lumpen, die er zum Wechseln hatte, haben wir auch gleich vollgedreckt und mit Dreckschlamm eingerieben. Wir haben seine Behausung derart auseinandergenommen, dass es nur noch nach ein bisschen Gerümpel aussah. All sein Hab und Gut haben wir im entweder genommen oder zerstört.


Ein paar Tage später wollten wir uns nochmal vergewissern was aus dem Ganzen geworden ist und sahen nochmal nach.
Zu unserer Überraschung war alles so wie es war, einige Dinge vielleicht weg allerdings dürfte der Obdachlose irgendwas hinterlassen haben was mich persönlich sehr reumütig werden ließ. Seit diesem Zeitpunkt an dachte ich immer wieder an den armen Mann, der seine einzige Wohnstätte verlassen musste, weil es derart zerstört wurde sodass er weiter ziehen musste. Wie grausam diese und andere Dinge doch waren und wie sehr ich mir wünschte in manchen Situationen die Zeit zurückdrehen zu können, echt schlimm manchmal. Würde ich ihn wiedersehen würde ich mich gern aufrichtig für diese Tat entschuldigen. Wie froh ich bin, mittlerweile ein anständiges Leben zu führen, was nicht selbstverständlich ist bei einigen meiner damaligen Art.

Beichthaus.com Beichte #00028864 vom 25.04.2011 um 23:05:14 Uhr in Salzburg (59 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schlaraffenland nebenan

16

anhören

Verschwendung Ernährung

Neben unserem Haus ist ein ziemlich wilder Garten, der seit gefühlten 15 Jahren nicht mehr gepflegt wurde. In diesem Garten entsorge ich ab und zu Nahrungsmittel, die mir nicht schmecken. Wenn ich etwas anfange zu essen und ich merke, dass es mir nicht schmeckt, mache ich einfach das Fenster auf und werfe es in den Garten. Würde meine Mutter die Essensreste im Mülleimer sehen, so würde sie sich über meine Verschwendung aufregen. Daher liegen in diesem Garten schon einige Vollkornbrötchen, Lakritze, verschiedene Früchte. Ich schäme mich dafür, weil ich weiß, dass viele Menschen froh wären, wenn sie so etwas hätten, aber es schmeckt am Ende doch zu scheußlich.

Beichthaus.com Beichte #00028853 vom 21.04.2011 um 00:45:54 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Demonica
In WhatsApp teilen

“Beichte

Fußtritt ins Gesicht

27

anhören

Aggression Gewalt Peinlichkeit Familie Weimar

Im November 2010 war ich (w/18) mit meiner Familie beim Geburtstag meiner Tante. Die Gäste saßen alle an einem etwas längeren Tisch, ich saß meinem großen Bruder gegenüber. Er ist 1,95m groß und hat sehr lange Beine. Während dem Essen tippte mein Bruder mit seinen Füßen immer wieder gegen meine Beine, weil er sich immer so weit ausstrecken musste. Es wiederholte sich noch drei mal und ich bat ihn immer wieder, mit seinen Beinen mehr auf seiner Seite zu bleiben. Irgendwann später streifte wieder etwas meinen Fuß. Ab da holte ich aus und trat ordentlich zu. Dabei war es in dem Moment nur der Sohn meiner Tante, mein kleiner Cousin, der mit einer Serviette unter dem Tisch herum gekrochen ist, um den Leuten spielerisch die Schuhe zu polieren. Ich hatte ihm ins Gesicht getreten. Der Arme hat geweint und in seinem Wangenbereich war eine etwas aufgeschürfte Stelle zu sehen. Mein großer Bruder hat hinterher noch über mich gelacht, mir war eher nach Weinen zumute. Habe mich bei meiner Tante entschuldigt und meinen Cousin in den Arm genommen und getröstet. Ich war schon erleichtert, dass er sich noch von mir in den Arm nehmen ließ. Noch immer würde ich mich am liebsten eingraben vor Scham. Mein Cousin ist erst 4 Jahre alt. Von daher hoffe ich, dass sich der Kleine nicht für den Rest seines Lebens an diesen Vorfall erinnern wird.

Beichthaus.com Beichte #00028844 vom 18.04.2011 um 13:15:37 Uhr in Weimar (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000