4 plus 3

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Drogen Dummheit Neugier Schule Gesundheit Münchhausen

Ich beichte, dass ich eine Phase hatte in der ich alle möglichen Drogen ausprobierte. Vor circa 12 Jahren war ich gerade in der Schule auf einem Trip als mich mein Mathelehrer in der Stunde eine Rechenaufgabe abgefragt hat. Ich habe nichts verstanden und musste mir erklären lassen wie man 4 3 rechnet. Danach hab ich einen Lachflash bekommen. Ein anderes mal, auch in der Schule, nahm ich Etwas ein und vertrug es anscheinend nicht. Die Leute starrten mich alle an während ich wie ein Alkoholiker zitterte und Gelbsucht bekam. Ich schäme mich heute noch dafür und will gar nicht wissen wie das ausgesehen haben muss. Außerdem bekam ich dabei ziemliche Herzprobleme. Ich male mir gerade aus, was passiert wäre wenn ich einen Krankenwagen gebraucht hätte. Man war das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00029009 vom 06.06.2011 um 18:18:55 Uhr in 35117 Münchhausen (16 Kommentare).

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Misshandelt

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Missbrauch Hass Rache Familie Paderborn

Meine (m/26) Kindheit war scheiße. Familie zerrüttet, brutal, aber nach außen streng christlich und happy. Wir wurden regelmäßig verprügelt. Es war ein elender Kampf und meine Adoptivbrüder haben ihn am ehesten verloren. Alle haben sich gegenseitig verpfiffen, in der Hoffnung, dass unsere Eltern mit Kochlöffel, Kleiderbügel und Gürtel sich an einem Anderen austoben. Ich schäme mich dafür wie ich im speziellen mit meinen adoptierten Brüdern umgegangen bin (2 von 7 Kindern). Sie standen eh immer auf der Abschussliste ganz oben. Haben nur das alte Obst bekommen, wurden bei Geburtstagen übergangen, sind nie neu eingekleidet worden. Manchmal haben sie Brötchen aus der Tiefkühltruhe genommen und versucht auf der Heizung aufzutauen, weil sie nichts zu essen bekommen haben. Sie waren einfach zu bequeme Opfer und es tut mir unendlich Leid. Ich werde nie nie nie vergessen wie mein Vater einen von ihnen in einen Backofen gesteckt hat und gedroht hat ihn anzuschalten.


Nachdem die beiden vom Jugendamt abgeholt wurden, rückte ich; ob leider oder zum Glück (quasi als Strafe) wieder in den Mittelpunkt. Einmal habe ich mein Pausenbrot nicht aufgegessen und stattdessen in meinen Putzlappen aus dem Kunstunterricht eingewickelt und vergessen. Tage später roch es streng im Zimmer und ich musste das verschimmelte Brot aus dem dreckigen Lappen essen. Lyoner Wurst, ich kann mich sogar noch daran erinnern.
Zu meiner Beichte: Ich habe Buch geführt (ein kleines grünes Buch) und jeden Tritt und jeden Schlag und jede Misshandlung durch meine Mutter notiert. Scheidung hatte ihre Laune nicht verbessert. Sobald sie so hilflos ist wie ich es damals war, werde ich ihr es 1:1 heimzahlen. Scheiß drauf ob sie dann 70 ist. Und wo ich schon dabei bin: Ich hasse meine Geschwister dafür, dass sie so tun als sei nie etwas passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028980 vom 30.05.2011 um 01:01:50 Uhr in 33100 Paderborn (Storchenweg) (34 Kommentare).

Gebeichtet von Dreamgirl
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Zufallsbeichte
“Ein


Die Hochzeit meiner Schwägerin

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Lügen Falschheit Familie Köln

Ich simuliere eine Krankheit um nicht mit auf die Hochzeit meiner Schwägerin zu gehen. Das hat auch alles einen Grund. Heute findet das Champions League Finale statt und da ich mittlerweile mehr als 20 Jahre Manchester United Fan bin kann ich mir das nicht entgehen lassen. Ich hoffe das alles lohnt sich auch für mich und United gewinnt den Pokal. Sorry Schwägerin, aber man feiert seine Hochzeit nicht an einem CL-Finale.

Beichthaus.com Beichte #00028976 vom 28.05.2011 um 15:55:59 Uhr in Köln (58 Kommentare).

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Auf der schiefen Bahn

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Drogen Gewalt Diebstahl Dummheit Düsseldorf

Ich (36) schäme mich sehr dafür, was ich vor 15 Jahren getan habe. Habe selber Migrationshintergrund und bin in multikulti Cliquen aufgewachsen, doch leider sehr früh auf die schiefe Bahn gekommen. Habe Drogen verkauft, Leute abgerippt und angepöpelt. Man wollte nur dazu gehören und machte sich nie Gedanken über Folgen und Konsequenzen. So kam es zu diesem Abend, der mich veränderte. Ich wollte mit einem Freund einen deutschen Dealer abziehen und es ging um sehr viel Haschisch. Wir planten alles im Vorfeld. Ich hatte eine Gaspistole und mein Kumpel eine Axt. Den Tipp bekamen wir aus sicherer Quelle und sind 150 km zur Wohnung des Typen gefahren.
Wir hatten uns Skimasken über den Kopf gezogen und haben die Tür eingetreten. Im Wohnzimmer saßen drei Typen und eine Frau mit einem Kleinkind auf dem Schoß. Die hatten alle so Panik und Angst und die Frau und das Baby weinten, dass ich einfach nach 10 Sekunden rausgerannt bin. Mein Kumpel kam eine Minute später und machte mich zur Sau, weil wir es nicht durchgezogen hatten. Das war der Zeitpunkt, wo ich erkannt habe, dass ich zu weit gegangen bin. Ich kehrte den Leuten den Rücken, machte mein Abitur und studierte BWL. Nun bin ich Familienvater, habe einen Posten mit viel Verantwortung und verdiene gutes Geld. Ich schäme mich sehr, dass ich in meiner Jugend sehr viel schlimme Sachen getan habe und möchte mich bei den Opfern hiermit entschuldigen. Es tut mir wirklich sehr Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028945 vom 19.05.2011 um 08:18:50 Uhr in Düsseldorf (20 Kommentare).

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“Beichte

Süßigkeiten für die Kinder

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Boshaftigkeit Hass Kinder Shopping Berlin

Ich muss beichten, dass ich Kinder hasse, aber innerlich immer noch eins geblieben bin. Immer wenn ich am Wochenende einkaufen gehe und ich schon vom Weiten Großfamilien sehe, oder auch nur Familien mit einem Kind, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Und wenn sie dann noch rumschreien und rumrennen, weil sie irgendetwas haben wollen, bekomme ich immer genug. Kann man nicht den Kindergarten für das Wochenende einführen? Aber vielleicht hätte ich dann nicht genug Spaß. Denn sobald ich ein Kind sehe, was irgendwas haben möchte, wie Süßigkeiten oder so, bin ich ganz erpicht darauf, diesem Kind Ärger zu beschaffen. Ich wende dann echt die Hälfte der Zeit damit auf, auf den Moment zu warten, wo der Wagen der Eltern unbeaufsichtigt ist, um dann Süßigkeiten oder kleines Spielzeug reinfallen zu lassen, nur um zu beobachten, wie die Eltern es finden und das Kind zur Schnecke machen. Am aller lustigsten ist es, wenn sie es erst an der Kasse merken, dann aus Scham das Teil kaufen, aber das Kind im Ausgangsbereich zur Rede stellen. Natürlich glaubt keiner dem Kind.

Beichthaus.com Beichte #00028930 vom 16.05.2011 um 05:23:30 Uhr in Berlin (Schlossstraße) (29 Kommentare).

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