Ich bin unentbehrlich

28

anhören

Hochmut Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (19/m), bin in der Ausbildung bei einer großen Schweizer Bank zum Informatiker und kann von mir behaupten, dass ich schon mehr erreicht habe als der Durchschnittsbürger.
Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und schließe im Sommer ab. Vor zwei Monaten kam mein Chef zu mir und hat mich gebeten, die Teamleitung eines kleinen Teams, bestehend aus zwei weiteren Personen und meiner Wenigkeit, zu übernehmen. Ich habe spontan zugesagt, mit dem Hintergedanken, dass ich mich so unentbehrlich mache. Mein Chef kann es sich nicht leisten, mich zu entlassen, da er auf die Schnelle keinen Ersatz findet. Vor einem Monat kam mein Chef wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nach meiner Ausbildung eine Festanstellung haben möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Angebot gerne annehme, wenn der Lohn stimmt. Als er mir den Vertrag vorgelegt hat, habe ich ihn ausgelacht und gesagt, dass ich für einen solch tiefen Lohn definitiv nicht unterschreibe und lieber zur Konkurrenz gehe. Da ich unentbehrlich bin, musste er wohl oder übel meinen Lohn um 1000 CHF pro Monat erhöhen. Ich beichte also, meinen Chef gezwungen zu haben, mir 12000 CHF pro Jahr mehr auszuzahlen. Außerdem bin ich mit einem Minimalaufwand der Klassenbeste und ich bin nach jeder Prüfung überrascht, wie eine solche Note zustande kommen konnte. Meistens lerne ich erst in der Nacht vor der Prüfung und das auch nur für maximal drei Stunden. Meine Abschlussarbeit im Geschäft habe ich als Bester des Kantons abgeschlossen, obwohl ich keine Ahnung von meinem Thema hatte. Ebenso die Abschlussarbeit in der Schule. Dort habe ich die Maximalnote erhalten, obwohl ich bei der Abgabe das Gefühl hatte, maximal eine Drei verdient zu haben. Ich fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031233 vom 19.05.2013 um 22:16:12 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zu klein

51

Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung

Ich glaube ich werde für immer Jungfrau bleiben. Ich bin 23 und leider nur 1,49 m groß. Immer wenn ich einen potenziellen Partner kennenlerne, dann scheitert das auch wieder. Wegen meiner Größe. Einer, der wirklich einen tollen Charakter hatte und äußerst liebevoll […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031232 vom 19.05.2013 um 19:57:39 Uhr (51 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

18 Dinge, die ich hasse

34

Hass Zorn Gesellschaft

Ich bin 30 und habe nichts. Keine Freunde, keinen Freund. Meine Verwandten mögen mich nicht. Ich mag Menschen nicht. Niemanden. Es interessiert mich einen Scheißdreck, was sie mir alles erzählen. Ich bin gerne allein. Ich hasse es, mit jemandem etwas zu unternehmen. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031231 vom 19.05.2013 um 16:26:10 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Brüderle ist gar nicht so schlimm

24

anhören

Falschheit Lügen Politik Hauenhorst

Ich (w) bin eigentlich ziemlich feministisch. Nicht extrem, aber schon etwas mehr als viele andere. Dennoch muss ich zugeben, dass ich Rainer Brüderle irgendwie mag. Und das, obwohl ich ständig überall erzähle, wie schrecklich ich diesen Mann finde und wie sexistisch ich seine Sprüche finde. Dabei stimmt das gar nicht! Ich fand seinen Spruch, den er zu der Stern-Reporterin gesagt hat, gar nicht schlimm. Ehrlich, ich bin fast 19 und habe schon schlimmere Sprüche gehört, diese gekonnt ignoriert und das war es. Und diese Frau vom Stern kommt nach einem Jahr damit an, es wird total hochgespielt und wirkt total übertrieben. Mir tat Brüderle zu der Zeit, als das bekannt wurde, fast schon etwas leid. Die meisten Männer sind nun einmal so! Man muss sich ja als Frau wirklich nicht alles gefallen lassen, aber ganz ehrlich, dieser Dirndl-Spruch ist ja wohl nichts extrem Schlimmes. Auch als Politiker kann man sich mal verplappern. Es sollte zwar nicht passieren, aber das sind auch nur Menschen, abgesehen davon ist Brüderle sowieso ein bisschen durch. Doch wenn man jemandem erzählt, dass man diesen Spruch gar nicht so schlimm findet, dann reagiert das Gegenüber meist total schockiert und verständnislos.

Ich möchte hiermit beichten, dass ich heuchlerisch bin. Ich erzähle jedem, wie schlimm ich Rainer Brüderle finde, nur um endlosen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, obwohl das nicht der Wahrheit entspricht. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031230 vom 19.05.2013 um 16:05:10 Uhr in 48432 Hauenhorst (Eichhornstraße) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die Frau aus dem Flirt-Chat

11

anhören

Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Dating Partnerschaft Braunschweig

Ich war noch verheiratet, meine Frau war aber schon längere Zeit in ihrer Heimat im Ausland, um ihre Großmutter zu pflegen. Unsere Ehe bestand nun schon zehn Jahre und die Luft war raus. Sie trieb mich manchmal zum Wahnsinn mit ihrer Eifersucht, ihrem Putzfimmel und ihre ständige Lustlosigkeit im Bett turnte mich einfach nur noch ab. Ich musste regelrecht betteln, damit ich sie ins Bett bekam, bzw. damit wir Sex hatten. Wenn ich mal wieder unheimlich geil war, meine Frau aber ihre prä-, intra- oder postmenstrualen Syndrome hatte, dann kam es schon mal vor, dass ich zu einer professionellen Liebesdame ging, selten wurde ich dabei wirklich befriedigt. Ich nutzte also die Abwesenheit meiner Frau, mich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Auf Rat eines Freundes meldete ich mich bei einem dieser Flirtportale an, nutzte dabei aber einen falschen Namen. Ich hatte schnell einige Kontakte, mit denen ich öfter chattete, bis ich endlich ein Date vereinbaren konnte. Wir trafen uns in einem dieser Kuschelcafés, wo man sich auf großen Sofas hinfläzen konnte. Gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Wir tranken etwas, unterhielten uns, sie gefiel mir und ich ihr wohl auch. Eines kam zum anderen, und ehe ich mich versah, waren wir bei ihr zu Hause. Es war eine heiße Sommernacht und es hatte gerade geregnet. Sie hatte ihre Balkontür auf, und wir fielen übereinander her. Sie war groß und hatte feste Brüste, einen tollen Körper und viel Spaß am Sex. Bis zum Morgengrauen konnte ich nicht von ihr lassen. Es war eine wunderschöne Nacht, mit vielen Höhepunkten. Klar, dass wir uns wieder sahen. Fast jede zweite Nacht schlich ich mich nun zu ihr in die Wohnung. Sie war zwar Single, hatte aber eine kleine Tochter, die ich nicht wecken sollte. Diese Erfahrung war die erste, die ich in dieser Art hatte. Nie hatte ich eine Frau "abgeschleppt", "angebaggert" oder "klar gemacht", wenn ich unbefriedigt war, bin ich immer den Weg der bezahlten Liebe gegangen. Wir trafen uns weiter und es kam, wie es kommen musste. Als wir wieder einmal auf dem Höhepunkt der Ekstase angekommen waren, sie saß oben, schrie sie "Ich liebe Dich!" Dabei rief sie meinen falschen Namen, den ich ihr erzählt hatte. Ehrlich gesagt hatte ich sie auch lieb gewonnen. Sie hatte ein recht schweres Leben bislang und hatte viele Enttäuschungen erlebt, aber sie war unwahrscheinlich lieb und kümmerte sich rührend um ihr Kind. Sie war aber wohl emotional schon viel, viel weiter. Ich fühlte mich unglaublich schlecht ihr gegenüber. Ich konnte so nicht weiter machen. Schließlich entschied ich mich, ihr zu erzählen, dass ich verheiratet war, und dass eine Trennung nicht infrage kommen würde. Ich sagte ihr meinen richtigen Namen zwar nicht, aber ich wollte ihr keine falschen Hoffnungen machen. Sie war geschockt. Und wieder einmal von einem Mann enttäuscht worden. Wir haben uns einige Zeit nicht getroffen, sie antwortete nicht auf SMS und ging auch nicht ans Telefon. Irgendwann entschied sie sich wohl, mich mit einer anderen zu teilen. So trafen wir uns erneut. Es war genauso intensiv wie vorher, ich merkte aber, wie sehr sie litt. Ich merkte, dass es sie jedes Mal, wenn ich mich bei ihr meldete, emotional belastete. Irgendwann habe ich ihr gesagt, dass ich ihr Leben nicht noch mehr durcheinanderbringen will und dass ich mich daraus zurückziehen werde. Sie hat nicht geantwortet und sich auch nie mehr gemeldet. Seitdem sind anderthalb Jahre vergangen. Meine Ehe ist beendet, ich habe jetzt eine neue Beziehung, die mich sehr glücklich macht. Dennoch denke ich oft an sie. Wie es ihr wohl ergangen ist?

Beichthaus.com Beichte #00031229 vom 19.05.2013 um 15:37:02 Uhr in Braunschweig (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!