Bushido fürs Baby

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Dummheit Musik Kinder Dresden

Bushido fürs Baby
Ich (w) passe manchmal auf das sechs Wochen alte Baby meiner Schwester auf. Wenn sie schreit, gehe ich mit ihr in einen anderen Raum und weg von der Familie. Mein kleiner Trick um sie zum einschlafen zu bringen, ist, ihr einfach ein paar Zeilen meiner Lieblings-Rapsongs vorzurappen. Ich kann kein bisschen rappen, aber sie liebt es einfach. Wenn ich gefragt werde, wie ich sie beruhigen kann, dann sage ich, dass es an meiner ruhigen Art liegt. Wäre doch total bescheuert, zu sagen, dass sie harter deutscher Rap von 4Tune, Bushido oder Kollegah beruhigt. Hoffentlich gewöhnt sie sich diese Ausdrucksweise nicht an, sorry, Schwesterchen!

Beichthaus.com Beichte #00031128 vom 04.05.2013 um 21:23:15 Uhr in Dresden (20 Kommentare).

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Toiletten Magazine

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Selbstsucht Habgier

Toiletten Magazine
Ich (m/22) lese auf dem Klo immer die Frauenzeitschriften meiner Freundin. Ich bringe ihr auch immer eine mit, wenn ich einkaufen gehe, damit ich wieder was zu lesen habe. Eine Win/Win-Situation.

Beichthaus.com Beichte #00031127 vom 03.05.2013 um 21:53:34 Uhr (14 Kommentare).

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Peinliche Medikamentenlieferung

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Peinlichkeit Dummheit Arbeit 50+ Warburg

Peinliche Medikamentenlieferung
Als ich noch in der Lehre war, musste ich häufig Medikamente zu den Patienten nach Hause bringen, so auch an diesem Vormittag. Dieses Mal sollte ein Päckchen zu einem älteren Ehepaar, einfach abgeben, bezahlt war schon. Ich klingelte und eine alte Dame machte mir auf. Freudestrahlend bat sie mich herein, sie und ihr Mann hätten mich schon erwartet, ich solle ruhig schon mal in das Wohnzimmer gehen, sie würde nur ihren Mann schnell holen. Und schwups, war sie auch wieder verschwunden, ich kam überhaupt nicht zu Wort, etwas verdattert ging ich in besagtes Wohnzimmer und wartete ein paar Minuten. Dann kam die alte Frau um die Ecke, samt Mann, nackt wie Gott ihn schuf. Ich muss wohl auf die beiden gewirkt haben, als ob ich unter spastischen Zuckungen litt, so verzweifelte versuchte ich woanders hin zu sehen. Ganz unbekümmert erzählte mir die alte Dame, sie hätte nur ihren Mann schon einmal ausgezogen, dann ginge das mit dem Waschen auch schneller und wenn ich schon dabei wäre, er hätte da so einen Ausschlag, den sollte ich mir mal ansehen. Den Blick zur Wohnzimmerdecke gerichtet, stotterte ich vor mir her, dass ich nur die Medikamente vorbei bringen wolle und von der Apotheke käme. Die beiden alten Herrschaften stießen simultan ein "Oh" aus, dann war für ein paar Sekunden Stille. Ehe sie mir peinlich berührt erzählten, das sie dachten, ich sei von einem Pflegedienst, der das erste Mal kommen solle. Rot wie eine Tomate schüttelte ich heftig den Kopf, was ziemlich lustig ausgesehen haben muss, da ich immer noch an die Decke starrte "Nein, ich bin von der Apotheke und will nur etwas abgeben, sie waren so schnell wieder verschwunden, ich kam gar nicht zu Wort." Die alte Dame kam dann zu mir, nahm mir das Päckchen ab, murmelte eine Entschuldigung und etwas, was wie "einfach mal früher den Mund aufmachen" klang und führte mich zurück zur Haustür.

Beichthaus.com Beichte #00031126 vom 03.05.2013 um 21:39:58 Uhr in 34414 Warburg (Falkenbergstraße) (8 Kommentare).

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Meine selbstzerstörerischen Phasen

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Selbstverletzung Ungerechtigkeit Verzweiflung Partnerschaft Switzerland

Ich möchte Beichten, dass ich mich seit mehr als zwölf Jahren selber verletze. Nicht nur mit Messern auf der Haut. Nein, ich lasse es auch meinen Freund spüren. Wir wohnen sehr weit auseinander, also können wir uns nicht oft sehen. Wir planen unsere Treffen deshalb immer gut, so dass wir möglichst viel Zeit für uns haben. Aber wenn ich dann wieder einmal in so eine selbstzerstörerische Phase komme, dann sage ich unsere Treffen unmittelbar vor dem Abreisen ab. Weil ich mich bestrafen muss und die Strafe ist, ihn nicht sehen zu dürfen. Wir sehen uns, wenn es hoch kommt, vielleicht nur ein Mal im Monat. Und das gibt dann natürlich Streit, wenn ich wieder einmal der Meinung bin, mich selber bestrafen zu müssen. Ich bin schon lange in Therapie und versuche dem Teufelskreis endlich zu entkommen. Ich beichte, dass ich meinem Freund gezielt wehtue, nur um mich so zu bestrafen. Er ist ein so wahnsinnig guter und lieber Mensch. Bitte verzeih mir!

Beichthaus.com Beichte #00031125 vom 04.05.2013 um 05:28:41 Uhr in Switzerland (Amden) (22 Kommentare).

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“Beichte

Die missglückte Vogelrettung

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Dummheit Tiere

Ich war als Kind immer sehr tierlieb und auch sonst an Tieren interessiert. In einem Sommer, ich war etwa acht Jahre alt, habe ich beim Spielen ein Vogelei gefunden, welches auf dem Rasen lag. Für mich war sofort klar, das Ei muss ich ausbrüten, damit ich den kleinen Vogel darin rette. Bei meinen Eltern habe ich groß Alarm geschlagen, dass sie doch bitte die Wärmelampe aus dem Keller holen, denn es gehe um Leben und Tod.
In meinem Zimmer auf der Fensterbank habe ich das Ei in einer kleinen Müslischale, ausgelegt mit Küchenpapier unter die Wärmelampe gelegt und musste warten. Das Beobachten wurde mir jedoch irgendwann zu lang. Ich ging also wieder raus zum Spielen und hatte wohl zu viel Spaß, denn ich kam erst wieder ins Haus, als es bereits dunkel war. Dass ich das Ei total vergessen habe, wurde mir mit plötzlichen Bauchschmerzen bewusst und ich eilte in mein Zimmer. Was ich sah, stimmte mich ziemlich traurig. Das Ei hatte bereits eine dunkle Farbe angenommen, was darauf schließen ließ, dass ich mein adoptiertes Vogelei gekocht hatte. Ich war ziemlich traurig und mein Vater musste es entsorgen.

Heute bin ich zwar immer noch sehr tierlieb, aber mit Vögeln habe ich es wohl immer noch nicht so. Ich fand im letzten Sommer erneut ein junges Vogelbaby, das wohl aus dem Nest gefallen sein muss. Da meine Familie und ich aber gerade am Grillen waren, beschloss ich das Vogelbaby in unsere Nähe zu setzen. In der Hoffnung, durch das Gepiepse würde die Mutter kommen. Ich bräuchte also nur ab und an einen Blick auf das Junge zu werfen. Irgendwann bemerkte ich fröhlich, dass kein Piepsen mehr zu hören war. Vielleicht hatte das Junge schließlich zurückgefunden und ich dachte nicht weiter daran. Eine Weile später musste ich noch die Abendrunde mit dem Hund gehen und ging die Pforte zur Straße hinaus. Ein paar Meter weiter lag auf der Straße ein kleiner Haufen Federn. Der kleine Vogel ist wohl überfahren worden. Ich fing an zu weinen, weil das so traurig war.
An alle kleinen Vögel, die ich eigentlich retten wollte: Es tut mir leid, dass ihr nun tot seid, nur weil ich unachtsam war. Aber vielleicht war es von der Natur auch so gewollt.

Beichthaus.com Beichte #00031124 vom 03.05.2013 um 18:08:13 Uhr (9 Kommentare).

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