Der mysteriöse Gestank

21

anhören

Ekel Morallosigkeit Last Night Berlin

Ich (w/21) möchte etwas beichten, was letzte Nacht geschehen ist. Dafür komme ich erst mal zur Vorgeschichte. Also meine Freundin (19) - eigentlich eher eine Bekannte - hat mich gestern verheult angerufen und um einen Gefallen gebeten. Sie wollte gerne bei mir übernachten, weil bei ihr zu Hause "der Teufel los" war. Da ich ihr leider noch was schuldig war, sagte ich mit einem Seufzen zu. Das Weib ist der absolute Horror und, ehrlich gesagt, eine Zumutung für die Bevölkerung. Ich war also entsprechend motiviert, sie aufzunehmen. Auf jeden Fall lebe ich alleine in einer Einzimmerwohnung, die gerade mal so für mich ausreicht. Der Abend verlief relativ gut, den Umständen entsprechend, bis zur Nacht. Wir schliefen bei mir im Bett, auf einmal begann sie, zu schnarchen. Wäre es dabei geblieben, gäbe es eigentlich nichts zu beichten. Doch die dumme Kuh ließ es nicht beim Schnarchen, sondern ihr After stieß etliche Monstrumsgase, direkt in meine Richtung, aus, sodass ich keinen Schlaf fand. Um das Fenster zu öffnen, war es viel zu kalt. Also versuchte ich, sie wachzurütteln, damit sie diese widerlichen Gase abstellt, doch vergebens. Sie hatte einen guten Schlaf in meinem Bett. So begann ich, völlig entnervt, zu überlegen, wie ich es ihr am Besten heimzahlen könnte. Irgendwann kam mir die Idee. Ich hockte mich über sie, mit meinem Arsch vor ihrem Gesicht und furzte so dermaßen laut und mit voller Wucht. Kurz danach wachte sie auf und wunderte sich über den fürchterlichen Gestank im Raum. Ich tat so, als würde ich nichts riechen. Kurz danach schlief sie wieder ein und ich konnte auch wieder pennen. Am nächsten Tag bedankte sie sich für die angenehme Nacht und fragte nochmal nach dem fürchterlichen Gestank mitten in der Nacht. Ich hoffe, es war ihr eine Lehre, nicht mehr bei mir zu schlafen, aufgrund des miesen Gestankes in meiner Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00030813 vom 22.02.2013 um 17:04:46 Uhr in Berlin (Treskowallee) (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Lärmbelästigung durch Knaller

9

anhören

Missbrauch Familie Kinder Silvester Freiburg

Die Geschichte liegt nun schon einige Jahre zurück, es muss um 1980 gewesen sein. Ich war damals so um die 12 Jahre alt. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus, meine Eltern und wir Kinder oben, meine Oma unten. Es war Silvester. Meine Eltern besuchten einen Ball, meine Brüder waren auf irgendwelchen Parties, nur ich war mit meiner Oma zu Hause. Die ging aber auch schon früh schlafen, da sie die Knallerei hasste. Ich blieb natürlich bis Mitternacht wach, um mir das Feuerwerk anzusehen. Als es dann pünktlich zu knallen begann, beobachtete ich das von einem Fenster im oberen Stockwerk aus. Ich sah den Nachbarsjungen, der eifrig auf der Straße knallte. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" Ich hatte ein paar Knaller, die ich nun anzündete und aus dem Fenster warf. Es waren im Wesentlichen nur kleine Exemplare. Ganz zum Schluss hatte ich aber noch einen großen Kracher, den wohl einer von meinen Brüdern gekauft haben musste. Also anzünden, raus damit und bumm! Glücklich ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen hörte ich meine Oma furchtbar schimpfen. Sie erzählte meinem Vater, dass irgend so ein Idiot Kracher vor ihrem Schlafzimmer gezündet hätte und dass sie deswegen höchst unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden sei. Das war natürlich ich gewesen. Im Eifer des Gefechts hatte ich total übersehen, dass ihr Zimmer genau unter meinem war. Alle Kracher, die ich aus dem Fenster geschmissen hatte, waren also genau bei ihr gelandet. Als mich mein Vater später dazu befragte, erklärte ich ihm in aller Unschuld, dass das wohl der besagte Nachbarsjunge gewesen sein müsste. Die Geschichte wurde mir abgekauft. Glücklicherweise beschwerte sich meine Oma nicht bei den Nachbarn, so dass meine Erzählung hielt. Aber seitdem hat sie jedes Mal, wenn die Rede auf den Nachbarsjungen kam, darüber geschimpft, dass dieser damals doch Knaller vor ihr Fenster geschmissen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00030810 vom 20.02.2013 um 19:24:43 Uhr in Freiburg (Höllentalstraße) (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Das Trinkgeld der Kollegen

11

anhören

Habgier Diebstahl Arbeit Arbeit Hamburg

Ich muss etwas beichten, das ich schon lange mit mir herumschleppe. Ich (w/32) habe mal eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und dabei sehr wenig Geld verdient. Als ich im Housekeeping eingesetzt war, musste ich unter anderem Zimmer checken. Das heißt, ich musste kontrollieren, ob die Zimmermädchen alles ordentlich sauber gemacht hatten. Um in die Zimmer zu gelangen, hatte ich einen Masterkey. Nun kam es so, dass ich immer vor den Zimmermädchen in die Zimmer gegangen bin. Angeblich, um zu schauen ob der Gast schon abgereist ist, falls ich erwischt wurde. In den Zimmern habe ich dann das Trinkgeld geklaut, das eigentlich für die Zimmermädchen bestimmt war. Manchmal habe ich gewechselt, weil mein schlechtes Gewissen mich übermannt hat und ich auch Angst hatte, aufzufliegen. Also habe ich, zum Beispiel, fünf Euro genommen, aber zwei wieder hingelegt. Letztendlich tut es mir leid, alle Mitazubis und Zimmermädchen um ihr wohlverdientes Trinkgeld gebracht zu haben. Wenn ich jetzt beruflich in einem Hotel nächtige, gebe ich den Zimmermädchen immer direkt etwas Trinkgeld.

Beichthaus.com Beichte #00030809 vom 20.02.2013 um 14:00:36 Uhr in Hamburg (An der Alster) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Wunsch nach Geschwistern

39

anhören

Engherzigkeit Familie Habgier Stuttgart

Damals, in der fünften Klasse, hatte ich (w/19) Aufklärungsunterricht. Ich interessierte mich aus irgendeinem Grund, den ich heute nicht mehr weiß, wahnsinnig für Verhütungsmittel wie Kondome oder die Pille. Nun hat meine Mutter einen Gendefekt, der es für sie unmöglich macht, die Pille zu nehmen und daher mussten meine Eltern Kondome verwenden, um ihrem größten Hobby noch nachgehen zu können. Das wusste ich, seitdem ich die Dinger im Nachttisch meines Vaters gefunden hatte. Ich wollte unbedingt kleine Geschwister, aber meine Eltern haben mir mehrmals erklärt, dass sie keine weiteren Kinder haben wollen. Wahrscheinlich aus Angst, sie könnten so werden wie ich. Auf jeden Fall lernte ich in der Schule viel über Kondome und auch über ihre Schwächen. Zum Beispiel, wie leicht sie beschädigt werden konnten und dass sie dann nicht mehr richtig funktionierten. Weil ich also unbedingt Geschwister haben wollte, schlich ich mich in das elterliche Schlafzimmer, mit einem Reißnagel als treuem Begleiter und Zweckerfüller. Fein säuberlich bohrte ich in jedes der Gummis ein kleines Loch. So machte ich das einige Jahre und siehe da, heute habe ich die gewünschten Geschwister. Für meine Eltern tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030803 vom 18.02.2013 um 21:29:25 Uhr in Stuttgart (Stuttgarter Straße) (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Lesen während der Arbeit

21

anhören

Faulheit Arbeit 50+

Lesen während der Arbeit
Ich (m/22) arbeite zur Zeit in einem Altenpflegeheim. Dort habe ich eine mir zugeteilte Bewohnerin, die ich nach dem Mittagessen, erst mal auf die Toilette bringen muss. Sie braucht dort auch relativ lange, meist um die 15 Minuten. Da ich der Dame so oder so in diesem Moment nicht helfen konnte, wanderte mein Blick durch den Raum und schließlich zu ihrem Bücherregal. Ich habe dort einen relativ interessanten alten Schmöcker gefunden und mal aus Spaß darin geblättert. Allerdings gefiel mir der Inhalt auch ziemlich, sodass ich jeden Tag in meiner Frühschicht, während die Dame auf der Toilette sitzt, zwischen zwei und fünf Seiten aus dem Buch lese. Das Werk hat 531 Seiten, ungefähr 2/3 habe ich bereits gelesen. Ich beichte, dass ich mich jedes Mal freue, sie in ihr Zimmer zu bringen, nur damit ich das Buch weiterlesen kann, obwohl ich in dieser Zeit auch meinen Kollegen helfen könnte. Tut mir leid, Leute, aber bei nur einer halben Stunde Pause muss ich auch irgendwie anders abschalten können.

Beichthaus.com Beichte #00030800 vom 18.02.2013 um 12:13:04 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht