Harte Schneebälle

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Aggression Boshaftigkeit Kinder München

Im Winter, wenn es geschneit hat, rolle ich manchmal ein paar Schneebälle richtig fest zusammen, dann reibe ich sie mit Wasser ein und stecke sie in die Gefriertruhe, bis zum nächsten Tag. Am nächsten Tag fahre ich etwas später zur Arbeit, was in meiner Firma, dank Gleitzeit, möglich ist. Bevor ich losfahre montiere ich die Autokennzeichen ab. Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einer Schule vorbei und auf dem Weg dorthin sind viele Schüler unterwegs, die ich mit meinen vereisten Schneebällen bewerfe. Meistens treffe ich nur die Rucksäcke, aber gelegentlich treffe ich sie auch am Kopf. Einmal hat einer gerade in meine Richtung gesehen und ich traf ihn voll im Gesicht. Ich beichte also, dass ich ein Sadist bin.

Beichthaus.com Beichte #00040827 vom 29.12.2017 um 20:36:12 Uhr in München (13 Kommentare).

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2018 wird ein Horrorjahr für dich!

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Kollegen

Ich beichte, dass ich meine neue, mir unterstellte Kollegin abgrundtief hasse, ich ihr aber vorheuchle, dass alles in Ordnung sei, damit sie möglichst viel Arbeit übernimmt. Die arrogante und weltfremde Kuh ist zwar altersbedingt schon etwas länger im Beruf als ich, hat aber von Tuten und Blasen keine Ahnung, was sie immer wieder unter Beweis stellt, wenn es darauf ankommt. Sie ist so ein typisches Beispiel dafür, dass es im wahren Leben eben nicht ausreicht, einen akademischen Titel sein Eigen zu nennen und pseudohaft darauf los zu schwatzen. Seit ein paar Wochen versucht sie auf unterschiedlichste Weise meine Autorität subtil zu untergraben. Ich spiele absichtlich den Dummen und Unerfahrenen und lasse es mit mir machen, denn was sie noch nicht weiß: 2018 darf sie sich im Büro den Hintern so richtig aufreißen, denn ich werde so einiges auf sie abwälzen. Das wird ein Horrorjahr für dich, Schätzchen... Aber so kannst du ja jedem zeigen wie toll du bist.

Beichthaus.com Beichte #00040814 vom 23.12.2017 um 20:18:18 Uhr (9 Kommentare).

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Der Christbaumständer

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Boshaftigkeit Ekel Weihnachten Dresden

Mir geht der ganze Weihnachtsstress tierisch auf die Nuss. Jeden Tag bei jemand anderem eingeladen und den ach so tollen Weihnachtsbaum bestaunen und loben und alles. Der Gipfel aber war, als ich auch noch gefragt wurde, ob ich beim Aufstellen und Schmücken eines Baumes bei einem mir unbekannten Freund einer Freundin helfen kann. Ich habe zugesagt, aber innerlich eine solche Wut auf mich selbst gehabt, weil ich nicht absagen konnte. Als ich dann für eine kurze Weile allein in der Wohnung war, weil die beiden anderen Dekorationen aus dem Keller holten, habe ich in den schon aufgestellten Christbaumständer gekackt. Es ging schnell und zum Glück hat wegen des anschließend ausgiebig versprühten Kunstschnees auf dem Baum auch niemand etwas gerochen. Durch die anschließend am Abend stattfindende Party bei der besagten Person bin ich auch nicht der Verdächtige, wenn der Besitzer rausfindet, was los ist. Ich beichte also, dass es mir total egal ist und ich hoffe, dass mein Haufen richtig zu gären anfängt.

Beichthaus.com Beichte #00040811 vom 23.12.2017 um 17:10:57 Uhr in Dresden (17 Kommentare).

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Hotel ohne Aufzug

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Boshaftigkeit Zorn Rache Arbeit

Ich (m/24) habe vor zwei Jahren in einem großen Hotel gearbeitet. Der Chef und sein Stellvertreter waren Choleriker, die jeden Mitarbeiter angeschrien haben, sobald auch nur ein Staubkorn auf dem Boden lag. Alles, was man gemacht hat, war falsch und wenn man eine Frage hatte, bekam man die genervte Antwort, dass man doch bitte andere Menschen mit seiner Inkompetenz belästigen sollte. Als der Chef mal wieder alle Mitarbeiter beschimpfte, wollte ich mich rächen, die Gelegenheit war perfekt, denn ich hatte bereits einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Da das Hotel über viele Etagen verfügt, gibt es zwei große Aufzüge - die letzte Etage ist nicht für die Gäste gedacht, da dort nur verschiedene Lagerräume zu finden sind. An einem Tag ging ich bereits extra früh zur Arbeit und fuhr in die letzte Etage, ich stellte sicher, dass niemand von den Putzkräften in einem der Lagerräume war, dann drückte ich beide Knöpfe der Auszüge und als sich die Türen öffneten, blockierte ich beide Aufzüge, indem ich zwei große Kisten auf die Stelle legte, die dafür sorgt, dass die Türen geöffnet bleiben, wenn jemand auf oben genanntem Punkt steht. Ich ging über die Treppe zurück in die Empfangshalle und verschwand anschließend im Pausenraum.

Da gerade die Urlaubszeit begonnen hatte, ließen die Gäste nicht lange auf sich warten, es herrschte große Verwunderung, als die Menschen vergeblich auf die Aufzüge warteten. Auch die Gäste, die bereits in ihren Zimmern waren, bemerkten es und liefen daher verärgert die Treppe hinunter. Nach einer halben Stunde eskalierte die Situation, denn immer mehr Urlauber wollten einchecken, einige nahmen die Treppe, andere sahen es nicht ein und fingen an, sich lautstark zu beschweren und den Chef, der wegen dem Lärm in die Empfangshalle gekommen war, anzuschnauzen. In dieser Situation musste er natürlich höflich bleiben, schließlich waren es seine Gäste. Ich musste mein breites Grinsen verstecken, denn die Anzahl der Gäste stieg. Nach zwei weiteren Stunden war jemand auf die Idee gekommen, die Etagen zu kontrollieren, die Kisten wurden entfernt und die Aufzüge konnten wieder benutzt werden. Mittlerweile finde ich meine Aktion asozial, auch, wenn der Chef Ärger bekommen hat, habe ich den Gästen und den Mitarbeitern unnötige Probleme bereitet, das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040795 vom 20.12.2017 um 20:22:18 Uhr (5 Kommentare).

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Eine emotionslose Hülle

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Aggression Boshaftigkeit Gesellschaft Falschheit

Meine Eltern waren beide erfolgreiche Unternehmer, aber schlimmste Narzissten. Echte Liebe gab es nicht. Dafür massive Manipulation, seelische sadistische Gewalt, Hass und Vernachlässigung - lebenslang. An Geld hat es in unserer Familie nie gemangelt - sonst an allem. Meine Eltern sind beide sadistische Monster. Meine Geschwister und ich sind regelrecht menschlich entartet. Ich (w) habe bis heute Karriere gemacht und eine Firma mit Mitarbeitern und Auszubildenden, beruflich läuft es fantastisch, ich verdiene viel Geld und stehe mitten im Leben. Im Herzen aber bin ich ein abgrundtief bösartiger Mensch - nur niemand weiß es. Mitgefühl kenne ich nicht. Die Menschen um mich herum lieben mich und wir verstehen uns sehr gut. Ich werde oft eingeladen und habe einen großen Freundeskreis.

Zwar spiele ich glaubhaft seit Jahren unterschiedlichste Emotionen (intellektuell weiß ich, wann welche angemessen ist), aber innerlich interessieren mich Menschen absolut nicht. Ich bin nur eine Hülle. Würde einer meiner engsten Freunde/Familie oder auch Fremdes sterbend im Rinnstein liegen, ich könnte lachend über seinen Körper schreiten und es wäre mir völlig egal. Wenn ich gefolterte Kinder im Fernsehen sehe, muss ich oft richtig lachen und finde das unterhaltsam. Menschen sind für mich nur Objekte und ob sie leben oder sterben ist für mich völlig abstrakt. Da ich weiß, dass all das gesellschaftlich verachtet wird, weiß niemand wie es in mir aussieht. Ich habe gegen sämtliche Mitmenschen vom Neugeborenen bis Rentner massive Aggressionen, tiefste Verachtung und wünsche jedem das Schlimmste, während ich völlig normal durch diese Gesellschaft wandele und niemand es bemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00040781 vom 18.12.2017 um 00:16:25 Uhr (23 Kommentare).

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