Die paranoide Eifersucht meines Mannes

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Eifersucht Zwietracht Partnerschaft Berlin

Ich bin am Ende. Mein Mann wirft mir ständig vor, ich würde ihn verarschen. Ich würde andere Typen anschmachten und würde es nicht zugeben. Ich würde auch angeblich in seinen Bruder verliebt sein, den ich auch ständig anschmachten würde. Nun sind wir kurz davor ein Haus zu kaufen und der Notartermin ist nun fest. Wir haben die Wohnung gekündigt und müssen ausziehen. Das Haus alleine finanzieren kann ich nicht. Er will es aber nicht mehr. Er will die Scheidung wegen einer paranoiden Vorstellung die nicht stimmt! Ich habe weder Interesse an anderen Männern, noch bin ich so dumm und würde ihn verarschen. Ich habe so etwas wie Moral! Ich würde niemals meinen Mann betrügen oder anlügen! Ich liebe ihn und habe ihn deswegen geheiratet! Ich kann mich nicht erinnern irgendeinen Mann angesehen zu haben. Ich weiß, dass ich mich umsehe wenn ich an einem neuen Ort bin. Ich bitte um Absolution, dass ich zu feige bin endlich den Schritt zu wagen und mich von dieser Emotionalen Folter zu lösen.

Beichthaus.com Beichte #00041561 vom 20.09.2018 um 13:36:21 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Lieber Hund als Kuh

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Zwietracht Tiere Partnerschaft Berlin

Meine Freundin hat ohne mich zu fragen einen Hund gekauft. Ich war wenig begeistert als ich heim kam und da ein relativ großer Hund war. Meine Freundin wusste, dass ich keinen Hund wollte, das hatte ich vor einiger Zeit deutlich gesagt. Auf jeden Fall hat sie dann so getan, als ob ihr das nicht klar sei. Wir haben den Hund erstmal behalten, aber was ich befürchtete trat ein. Der Hund störte dauernd, war laut und dreckig und man hatte keine ruhige Minute mehr. Was mich besonders nervte, war das meine Freundin das jetzt plötzlich auch alles störte. Ich bin kein Hundehasser - ich möchte einfach nur selbst keinen und würde mir auch keinen hohlen.

Ich habe mich bemüht nett zu dem Hund zu sein - schließlich konnte der nichts dafür. Ich bin mit ihm Gassi gegangen (meine Freundin konnte ihn nicht halten, weil er zu stark war) und habe mich generell viel um ihn gekümmert. Als meine Freundin meinte, ich würde mich anstellen und sollte mich zusammenreißen, während sie selbst sich kaum um den Hund, den sie geholt hatte kümmerte ist mir der Kragen geplatzt. Wir hatten einen riesigen Streit und das ganze eskalierte ziemlich. Am nächsten Tag war es nicht besser, sie heulte rum und sagte, dann solle ich den Hund halt aussetzen oder zurück bringen.

Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr und habe Schluss mit ihr gemacht und sie mitten in der Nacht aus meinem Haus geschmissen. Mir war es auch komplett egal, ob es kalt war oder wo sie schläft. Den Hund hab ich drin gelassen - wie gesagt konnte der ja selbst nichts dafür. Mit meiner Freundin liegt sämtlicher Kontakt auf Eis, den Hund wollte sie nicht mehr. Das Komische an der Sache ist, daß ich mich inzwischen an den Hund gewöhnt habe, weil mein Zeitungsinserat erfolglos war und ich ihn immer noch habe. Ich habe ihn jetzt schon einige Zeit und habe ihn lieb gewonnen. Manchmal denke ich, dass ich einfach hätte warten sollen. Andererseits hat die Wut auf meine Freundin (gab auch noch ein paar andere Probleme) wahrscheinlich verhindert, dass ich den Hund je 100% gemocht hätte. Meine Ex war immer so hektisch, der Hund ist jetzt viel ruhiger. Letztendlich ist mir der Hund lieber als diese Kuh.

Beichthaus.com Beichte #00041546 vom 12.09.2018 um 20:16:41 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Die Verantwortung Kinder zu kriegen

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Selbstsucht Verzweiflung Schwangerschaft Unterschleißheim

Ich möchte keine Kinder. Es ist nicht so, dass ich nicht darüber nachgedacht hätte. Vielleicht habe ich das zu oft getan. Zumindest war ich von Anfang bis Ende davon überzeugt, dass ich keine Mutter sein will und sein kann.

Ich will nicht Teilzeit arbeiten und den Rest der Zeit fürs Kind da sein. Ich will nicht neun Monate so vielen Hormonen ausgesetzt sein und am Ende schlimme Schmerzen erleben, auch wenn die Geburt in meiner Familie immer relativ schnell ablief. Ich will auch keine Narbe auf dem Bauch. Ich will nicht für all das verantwortlich sein, das die Natur für eine Mutter bestimmt hat. Ich will auch nicht mein Leben lang für das Kind verantwortlich sein.

Mein Freund hat leicht reden, weil er viel weniger Verantwortung wird tragen müssen. Das fängt bereits damit an, dass immer ich Nachts aufstehen muss, wenn das Baby schreit, weil er es nicht stillen kann. Und alle anderen, die mir zureden, bekommen das Kind ja nicht, also kann es ihnen doch egal sein. Ich möchte keine Kinder. Warum versteht das niemand?

Beichthaus.com Beichte #00041538 vom 08.09.2018 um 14:24:29 Uhr in Unterschleißheim (Carl-Meuth-Straße) (21 Kommentare).

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Die Urangst vor Golddiggern

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Falschheit Feigheit Dating Meerbusch

Ich möchte beichten, dass ich an Doppelmoral was Frauen angeht kaum zu überbieten bin. Zum einen sehne ich mich nach einer festen und ehrlichen Beziehung, zum anderen habe ich zahllose One-Night-Stands & Affären und verhalte mich mehr als nur unehrlich Frauen gegenüber. Der Kern des Ganzen ist meine Urangst vor sogenannten Gold-Diggern und die Tatsache, dass ich meinen eigenen Prinzipien zum trotze, hin und wieder genau nach ihnen suche.

Klingt erstmal ziemlich paradox, aber um das alles zu verstehen, sollte ich vielleicht mal kurz meine Situation anreißen. Ich bin 29 Jahre alt, meine Eltern sind leider schon vor 10 Jahren aus dem Leben gerissen worden, haben mir aber ein bisschen was hinterlassen, so dass ich nicht berufstätig bin und das Zeit meines Lebens auch nicht mehr werden muss. Mir geht es also zumindest materiell gesehen ziemlich gut. Ich habe auch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, bin viel unterwegs und so weiter. Und dennoch vermisse ich dieses Gefühl der exklusiven Zweisamkeit, der körperlichen Nähe und der Zärtlichkeit welches man nur mit einer Partnerin erfährt. Ich bin jetzt schon lange Single und wünsche mir einfach eine loyale Partnerin an meiner Seite und genau hier beginnt jetzt das große Dilemma.

Ich habe geradezu panische Angst davor ausgenutzt zu werden und an eine Frau zu geraten, die nur an meinem Geld interessiert ist und nicht an mir selbst. Leider sind Frauen verdammt gute Schauspielerinnen und ich traue mir nicht zu, rechtzeitig (das heißt bevor ich verletzt werde) zu erkennen ob es einer Frau wirklich um mich als Person geht oder nur darum aus mir Profit zu schlagen. Meine Wahnvorstellungen von der Frau als Zecke, die nur mein Geld aussaugen will, gehen mittlerweile sogar so weit, dass ich Frauen mit denen ich mir mehr vorstellen kann als ein kurzes Techtelmechtel, auf den ersten Dates schamlos anlüge, ja ihnen sogar ein richtiges Schauspiel vorführe. Ich lege mir dann im Vorraus eine Rolle zurecht, die ich während des Treffens einnehme, ziehe mich ganz normal mit stylischen aber billigen Klamotten an, verzichte auf Schmuck und Uhren und wenn ich die Dame im Laufe der ersten Treffen mal mit dem Auto abholen sollte, dann leihe ich mir extra dafür einen älteren heruntergekommenen Kleinwagen, obwohl in der heimischen Garage mehr als eine Handvoll Autos ganz anderen Kalibers bereit stehen. Wenn das Gespräch dann irgendwann auf meine Lebensumstände fällt erzähle ich meistens ganz dreist, dass ich als Zeitarbeiter in der Produktion arbeite und in einer kleineren Mietswohnung lebe. Ich weiß man soll nicht lügen, aber diese Maßnahmen scheinen mir aufgrund meines eigenen Wohls einfach angebracht. Und das nicht zu unrecht, die meisten Damen verlieren nach diesem Schauspiel relativ schnell das Interesse an mir, da ich ihnen ja vermeintlich nichts bieten kann und somit als potentieller Partner ausscheide. Kürzlich hatte ich allerdings tatsächlich eine nette junge Dame kennengelernt, die anders als die anderen war. Sie war wirklich interessiert an mir und wollte mich nach einigen Treffen auf neutralem Boden dann tatsächlich bei mir daheim besuchen. Ich überlegte fieberhaft doch irgendwann musste ich die Katze ja aus dem Sack lassen und so lud ich sie nach einigem zögern tatsächlich zu mir nach Hause ein. Das Ende vom Lied war: sie war natürlich völlig geplättet und gab mir beim Abschied zu verstehen, dass sie mich ganz sympathisch fand, sich aber mit jemandem der sie schon am Anfang über mehrere Treffen hinweg massiv belügt keine Beziehung vorstellen kann. Es tut mir wirklich Leid für sie, falls sie sich Hoffnungen gemacht hat, doch ich finde mein Eigenschutz geht vor.

Das eigentlich beichtenswerte kommt allerdings jetzt erst. So sehr ich Frauen die nur auf Geld aus sind verabscheue, so nützlich können sie einem doch sein, wenn einen als Mann mal wieder gewisse körperliche Bedürfnisse überkommen. So kommt es regelmäßig vor, dass ich einschlägige Locations und Events besuche, dann natürlich nicht als Zeitarbeiter sondern als betont wohlhabender junger Mann und mir Frauen mit Eurozeichen in den Augen zu meiner persönlicher Triebbefriedigung angele. Essen in den besten Restaurants der Stadt, teure Shoppingtouren, Champagner süffeln am hauseigenen Pool, das alles führt dazu, dass sich die Beinchen ganz weit öffnen. Wenn ich dann genug von der entsprechenden Dame habe, lasse ich sie fallen wie eine heiße Kartoffel.

Genau genommen bin ich also zu allen Frauen - sowohl zu denen, die es ernst meinen könnten, als auch zu den Gold-Diggern - unehrlich und verhalte mich unaufrichtig ihnen gegenüber. Meine Doppelmoral ist ganz nüchtern betrachtet entsetzlich und ich bereue es, dass ich ganz gewiss schon viele Frauen enttäuscht und verarscht habe. Ich versuche mit Unehrlichkeit eine Frau zu finden die an mir als Person interessiert ist, nutze jedoch meine Stellung aus um wiederum genau die Frauen zu benutzen die nur an meinem Geld interessiert sind. Ich hoffe dennoch auf Absolution, denn im Grunde meines Herzens bin ich ein guter Mensch und wünsche mir doch nichts mehr als aufrichtig und ehrlich geliebt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041534 vom 04.09.2018 um 13:28:53 Uhr in Meerbusch (29 Kommentare).

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“Beichte

Ich rieche nach Ammoniak

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Trunksucht Faulheit

Mein Abi habe ich vor vier Jahren bestanden. Da ich durch meine Eltern finanziell abgesichert bin, sehe ich keinen Anlass zu studieren oder mir anderweitig die Hände schmutzig zumachen. Mein Leben besteht exzessiv aus trinken und feiern. Ich bin auch recht beliebt bei Freunden weil sie meine Partys zu schätzen wissen. Seit einigen Tagen mache ich mir aber Sorgen um meine Gesundheit, erzählen konnte ich es niemanden. Mein Schweiß riecht sehr nach Ammoniak. Mich hat zwar noch niemand angesprochen, aber mich stört es sehr. Ich mache mir Sorgen um meine Leber. Traue mich aber nicht zum Arzt, es wäre mir sehr peinlich das meine Leber mit 20 Jahren schon sehr kaputt sei. Statt Wodka trinke ich nun Sekt in der Hoffnung die Leber nicht zu belasten. Ich könnte auch gar nicht aufhören mit Alkohol, schliesslich habe ich einen guten Ruf, dass ich viel Alkohol vertrage.

Beichthaus.com Beichte #00041528 vom 01.09.2018 um 23:12:19 Uhr (21 Kommentare).

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