Im Namen meiner Freundin

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Falschheit Lügen Internet

Ich (m) verbringe sehr viel Zeit in Erotik-Chats. Es verschafft mir einen besonderen Kick, mich als meine Freundin auszugeben. Ich gebe ihren Vornamen an, beschreibe ihr Aussehen und erzähle von ihren sexuellen Vorlieben und Erfahrungen. Alles anonym natürlich. Meine Freundin hat schon viel experimentiert und Erfahrungen gesammelt. Das macht die Männer im Chat total scharf. Und ich geile mich daran auf, meine Freundin als Schlampe darzustellen und virtuell alle möglichen Sexpraktiken anzubieten. Sie weiß nichts davon, und da ich weder Nachname noch Heimatort bekannt gebe, und schon gar keine Fotos schicke, wie es viele wollen, wird es wohl auch nie rauskommen. Bin ich trotzdem ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00031717 vom 08.08.2013 um 16:37:19 Uhr (20 Kommentare).

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Die verheimlichte Schramme

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Feigheit Lügen Auto & Co. Familie

Ich beichte, dass ich unbeabsichtigt einen kleinen Autounfall mit dem Auto meiner Großeltern hatte und es verschwiegen habe. Ich hatte ganz frisch den Führerschein und habe mir das Auto geliehen, um kurz zur Videothek zu fahren. Mit der Gangschaltung hatte ich ziemliche Probleme und habe es deshalb öfter abgewürgt. Ich hätte merken sollen, dass ich mit dem Auto nicht klarkomme. Als ich wieder parken wollte, habe ich mich total im Abstand verschätzt und touchierte eine Wand ganz knapp. Ich war voll geschockt und habe sofort nachgesehen. Vorne am Auto an diesem Plastik-Teil waren ein paar Schrammen zu sehen. Ich hatte so Angst das zu beichten, dass ich es gelassen habe, in der Hoffnung, dass es nie rauskommt. Eine Weile später hat mich meine Oma dann darauf angesprochen, dass sie Kratzer entdeckt hätten und ob mir das passiert wäre. Sie hätten mich sicher nicht geköpft, aber ich habe mich nicht getraut, es zuzugeben, weil ich ja tagelang nichts gesagt hatte.
Ich fühle mich auch heute noch schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00031716 vom 08.08.2013 um 15:11:06 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Leben vor dem PC

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Faulheit Trägheit Sucht Verzweiflung

Ich beichte, dass ich glaube, dass ich allmählich Computer- bzw. Internetsüchtig geworden bin. Ich war schon seit meiner Kindheit viel im Internet unterwegs und habe auch gerne gespielt. Aber im Moment tue ich eigentlich nichts anderes mehr, als vor dem Computer zu sitzen, und auf ungefähr zehn Internetseiten rumzusurfen. Ich spiele fast nur noch Facebook-Spiele, besonders eines hat es mir angetan. Ich gebe zwar kein echtes Geld dafür aus, aber ich bin jeden Tag bestimmt fünf Stunden damit beschäftigt. Wenn ich mal nicht am Computer sein kann, weiß ich kaum, wie ich mich beschäftigen soll. Ich habe im Moment keine Freunde und generell kaum sozialen Kontakt. Ich lese zwar noch ein bisschen und spiele Keyboard, aber ohne Computer geht die Zeit so elend langsam vorbei und der Tag kommt mir leer vor. Auch wichtigere Aufgaben vernachlässige ich und schiebe fast alles so lange auf, wie es irgendwie geht und teilweise noch länger. Weil ich mich nicht vom Bildschirm losreißen kann. Ich würde gern unabhängiger vom Computer werden, aber ich weiß nicht, wie ich mir sonst die Zeit vertreiben soll.

Beichthaus.com Beichte #00031715 vom 08.08.2013 um 14:11:31 Uhr (27 Kommentare).

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Der Briefträger, der alles weiß

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Neugier Engherzigkeit Hochmut Morallosigkeit Arbeit Rheinau

Ich (m/30) bin Briefträger und liebe meinen Beruf. Ich habe ein ruhiges und gut betuchtes Wohngebiet und dazu noch einige Straßen in der Mittelschicht mit netten Familien und vielen Rentnern. Meine Beichte ist, dass ich, obwohl ich natürlich keine Briefe lese, sehr viel über die Familien weiß. Da ist dann wieder Post vom Gericht, der Polizei oder dem Anwalt. Inkasso, Lotto, Arzt, Autohaus. Und natürlich Rechnungen. Dann wieder ein gelber Brief vom Amtsgericht. Und wenn jemand Potenzpillen bestellt, die in Luftpolsterfolie verpackt sind, weiß ich das auch. Es ist interessant, welche Familien so dabei sind. Und was besagte Herren und Damen aus gut betuchtem Gebiet so für Post bekommen - da ist mehr Schein als Sein. Da werden bald auch noch ein paar Träume platzen und Existenzen wackeln. Schadenfreude pur. Ich fühle mich manchmal ein wenig wie Gott oder die NSA. Denn ich habe den besten Job der Welt und verdiene recht ordentlich. Was will ich mehr?!

Beichthaus.com Beichte #00031714 vom 08.08.2013 um 13:10:34 Uhr in Rheinau (35 Kommentare).

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“Beichte

Ihr schreckliches Geheimnis

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Morallosigkeit Verzweiflung Lügen Verrat Innsbruck

Vor einigen Monaten hat mir meine Ex-Freundin anvertraut, dass sie keine schöne Kindheit hatte. Sie redete gut zwei Stunden und musste immer wieder pausieren. Da es Nacht war und wir beim Spazieren waren, habe ich erst später gemerkt, wie sehr ihr dies zusetzte und wie ihr die Tränen die Wangen runterliefen. Sie sagte mir von Anfang an, dass ich (w/23) es keinem erzählen darf und nach dem Gespräch war mir auch klar, warum. Natürlich versuchte ich, ihr schreckliches Geheimnis für mich zu behalten. Doch da ich mit der Situation total überfordert war und am nächsten Tag sogar einen Nervenzusammenbruch deswegen bekam, beschloss ich, mich einer Person anzuvertrauen: meiner Therapeutin, die ich ursprünglich wegen gesundheitlicher Probleme aufsuchte. Ich musste für die erste Zeit sogar Beruhigungstropfen nehmen, weil ich das Gesagte nicht aus meinem Kopf bekam. Es beschäftigte mich noch wochenlang und auch heute noch. Da ich immer und immer wieder von den schrecklichen Bildern heimgesucht wurde, und meine Therapeutin nicht erreichbar war, habe ich Rat bei meiner Mutter gesucht - und ihr einiges von dem Gehörten erzählt. Doch auch nach diesem Gespräch ging es mir nicht besser.


Ich bin nicht stolz drauf und es tut mir auch wahnsinnig leid, aber ich wusste mir nicht zu helfen. Es fraß mich auf, ich war fertig und hatte furchtbare Bilder im Kopf, also redete ich noch mit meiner besten Freundin darüber. Keinen der drei erwähnten Personen erzählte ich alles, sondern nur die Grundrisse, damit sie mich verstehen und mir eventuell helfen konnten. Meine Beichte ist also, dass ich meiner damaligen Freundin und jetzt guten Kollegin versprochen habe, ihr Geheimnis für mich zu behalten und es dennoch drei Personen erzählt habe. Auch wenn es unter diesen Umständen vielleicht nachvollziehbar ist. Es tut mir wirklich leid und ich kann ihr manchmal nicht in die Augen sehen, weil es wirklich ihre Geschichte war und sie mir sie im größten Vertrauen erzählt hat. Aber ich habe es auch nur weitererzählt, weil ich damit nicht umgehen konnte. Ich bitte um Absolution, dass ich in meiner verzwickten Lage gelogen, Vertrauen missbraucht und geredet habe.

Beichthaus.com Beichte #00031713 vom 08.08.2013 um 12:21:57 Uhr in 6020 Innsbruck (Bruneckner Straße) (31 Kommentare).

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