Wenn er feiern geht...

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Eifersucht Zwietracht Selbstsucht Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (21/Studentin) bin eine umgängliche Person und meinem Freund eine gute Freundin. Mir ist es immer sehr wichtig, das "Richtige" zu tun, das heißt, ich habe meine Prinzipien, die ich um keinen Preis aufgeben würde. Zum Beispiel könnte ich meinen Freund niemals betrügen, egal wie betrunken ich auch sein mag, oder wie sehr wir uns gestritten hätten. Aber ich habe ein Laster: Wenn mein Freund auch nur äußert, dass er Lust hat, demnächst feiern zu gehen, bekomme ich schon schlechte Laune. Da ich weiß, wann er meistens feiern geht, arrangiere ich es öfters so, dass wir an diesen Tagen zusammen ins Kino gehen oder ich ihm sein Lieblingsessen koche, damit er nicht auf die Idee kommt, mit seinen Freunden wegzugehen. Aber ich mache auch Schlimmeres: Durch meine schlechte Laune angesichts der Aussicht, dass er am Abend weggehen will, habe ich schon öfters Streit angezettelt. An solchen Tagen macht er prinzipiell alles falsch, denn ich meckere ihn wegen allem an. Er ist immer so lieb, dass er dann noch versucht, mich zu beschwichtigen. Manchmal ergab es sich sogar, dass er mir zuliebe zu Hause geblieben ist, um seinen "Fehler" wiedergutzumachen, oder, weil er nach stundenlanger Streiterei zu müde zum Weggehen war.


Das alles mache ich nur, weil ich selbst nicht besonders gern tanzen gehe und übertrieben eifersüchtig werde, wenn ich mir vorstelle, dass er mit einer gut aussehenden Freundin tanzt. Mit diesem Bild im Kopf kann ich dann die ganze Nacht nicht schlafen, wenn er ausgeht. Ich weiß, dass er einfach nur gerne tanzt, um Stress abzubauen und weil es ihm Spaß macht. Er liebt mich sehr und würde mich nie betrügen. Die volle Wahrheit ist: Mir passt es überhaupt nicht, dass er sein Hobby nicht mit mir zusammen ausübt - was total irrational ist, denn ich will und kann ja gar nicht tanzen! Er hat also gar keine andere Wahl, als mit anderen feiern zu gehen. Ich habe mich bisher nicht getraut, das alles zuzugeben und ich schäme mich dafür, dass ich immer so überreagiere. Außerdem tut es mir leid, dass ich meinem Freund nicht das gleiche Maß an Vertrauen entgegenbringen kann, das ich auch von ihm erwarte. Mein Verhalten ist total egoistisch und kindisch. Ich hoffe, dass mir vergeben wird und werde mich bessern, sobald ich herausgefunden habe, wie ich diese Gefühle unter Kontrolle bekomme.

Beichthaus.com Beichte #00031815 vom 29.08.2013 um 01:08:41 Uhr (22 Kommentare).

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Der Mundgeruch meines Freundes

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Ekel Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft Langenneufnach

Der Mundgeruch meines Freundes
Ich bin seit vier Jahren mit meinem Freund zusammen und alles läuft super. Wir haben fast jeden Tag tollen Sex miteinander und es wird nie langweilig. Jedoch gibt es einen Haken: Mein Freund hat Mundgeruch und ich bin leider sehr geruchsempfindlich. Daher küsse ich ihn so gut wie nie und beim Sex törnt es mich extrem ab, wenn ich seinen schlechten Atem rieche. Ich habe dann schlagartig keine Lust mehr auf Sex und werde manchmal sogar sauer und aggressiv, weil mich das so nervt. Ich kann nichts dagegen tun. Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, es ihm zu sagen, weil ich Angst hatte, ihn zu verletzen. Als ich es ihm dann doch gesagt habe, war er beleidigt. Mittlerweile reagiert er nicht mehr so empfindlich, aber man kann gegen diesen Mundgeruch echt nichts machen. Er hat oft sogar Mundgeruch, wenn er sich gerade eben erst die Zähne geputzt hat. Dieser Geruch ekelt mich extrem an und ich drehe mich dann immer weg und verziehe das Gesicht oder ich stoße ihn weg, wenn er mich küssen will. Das tut mir wirklich sehr leid. Er sagt dann immer, dass sich bisher noch keine Frau darüber beschwert hat. Ich habe auch das Gefühl, dass der Mundgeruch ganz am Anfang unserer Beziehung noch nicht da war. Ich beichte, dass ich meinem Freund wehtue, indem ich ihm das Gefühl gebe, dass er mich anekelt und nicht begehrenswert ist. Dabei liebe ich ihn sehr und es belastet auch unsere Beziehung, dass wir uns nie küssen.

Beichthaus.com Beichte #00031814 vom 29.08.2013 um 11:42:40 Uhr in Langenneufnach (30 Kommentare).

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“Beichte

Meine Auszeit

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Trägheit Lügen Arbeit

Meine Auszeit
Momentan bin ich seit zwei Monaten arbeitslos. Und ich mache keine Anstalten, mir ein Job zu suchen, ich bin nämlich total ausgelaugt. Die letzten 13 Jahre habe ich wie eine Blöde gearbeitet. - Mir keine großen Urlaube gegönnt, und wenn ich Urlaub hatte, konnte ich, dank meiner Familie, nicht ausspannen. Sie haben mich immer für irgendwas eingespannt - ich kann einfach nicht mehr, ich bin wirklich abgebrannt. Wenn ich mich hinsetze und versuche, eine Bewerbung zu schreiben, blockiert mein Kopf und streikt. Was mich am meisten beschäftigt, ist, dass ich lüge. Und jedem erzähle, dass ich unzählige Bewerbung geschrieben habe. Nur damit man mich in Ruhe lässt. Viele denken jetzt vermutlich, dass ich eine Schmarotzerin bin, aber im Moment bin ich einfach nur fertig. Ich habe mir übrigens fest vorgenommen, noch dieses Jahr wieder zu arbeiten, aber nicht sofort. Also ja - ich habe mir eine Auszeit auf Kosten des Staates genommen, aber nicht auf Dauer. Es ist nur eine kurze Auszeit.

Beichthaus.com Beichte #00031813 vom 29.08.2013 um 11:55:12 Uhr (26 Kommentare).

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Der Glücksvibrator

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Peinlichkeit

Ich muss beichten, dass ich einen etwas ausgefallenen Glücksbringer habe. Eigentlich war es anfangs bloß Zufall, dass ich besagten Glücksbringer in der Tasche hatte, wenn irgendetwas Wichtiges anstand, wie zum Beispiel der Kauf meines neuen Autos oder ein Bewerbungsgespräch. Mittlerweile nehme ich ihn aber absichtlich mit. Naja - andere haben ein Glückskuscheltier, ich habe eben einen Glücksvibrator in der Handtasche. Und ich schwöre, es funktioniert, zwar nicht bei dem letzten Job, aber immerhin habe ich bei meinem Auto knapp 1000 Euro gespart. Peinlich wäre es mir aber trotzdem, wenn mal meine Handtasche zu vibrieren anfangen würde. Außerdem nenne ich ihn liebevoll Pocketrocket.

Beichthaus.com Beichte #00031812 vom 28.08.2013 um 22:24:19 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kein Interesse an der Heimat

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Falschheit Lügen Feigheit

Ich (w/19) bin seit vier Monaten als Au-pair in den USA. Vor meiner Abreise war ich sehr nervös und hatte viele Zweifel. Außerdem hatte ich Angst, dass mich meine Freunde zu Hause vergessen würden. Inzwischen habe ich allerdings einen neuen Freundeskreis, eine wunderbare Zeit hier in den Staaten und, wenn sich meine Freunde bei mir melden, tue ich nur so, als würde es mich interessieren. Ich melde mich auch eher selten, da es einfach eine ganz andere Welt ist. Ich verfluche Smartphones, da meine Freunde ja wissen, dass sie mich dadurch gut erreichen können und ich dann meistens auch gezwungen bin, zu antworten. Ich wünschte, die Technik wäre nicht so fortgeschritten. Natürlich steht es mir frei, sie nicht zu benutzen, aber ich habe ja auch noch meine neuen Freunde. Ja, ich weiß, das sind Luxusprobleme. Trotzdem hat man das Gefühl hier nie richtig anzukommen, wenn man zu viel Kontakt nach Deutschland hat. Ich möchte also beichten, dass ich meinen Freunden nur vorspiele, dass ich sie vermisse und mich absolut nicht interessiert, was in der Heimat abgeht.

Beichthaus.com Beichte #00031811 vom 28.08.2013 um 14:15:48 Uhr (18 Kommentare).

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