Ich bin eine eiskalte Bitch

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht Frankfurt

Ich (w/22) bin ein schlechter Mensch. Ich weiß nicht mehr wann es anfing und weshalb ich so geworden bin, aber ich verarsche und manipuliere die Leute, die ich eigentlich am meisten liebe. Doppelleben, Affären und Drogen gehören bei mir mittlerweile einfach dazu. Ich denke immer nur an die Gegenwart und will Spaß haben, und vergesse dabei völlig die Langzeitfolgen meines Verhaltens. Ich beichte also, dass ich asozial, skrupellos und morallos bin. Ich bin keinesfalls stolz darauf, ich hasse mich und ich weiß, dass ich so im Leben nicht weiterkomme. Nur leider bin ich emotional wegen verschiedener Vorfälle so abgestumpft, dass ich kaum nachvollziehen kann, nach welchen Motiven oder Vorstellungen andere Menschen handeln. Ich wäre gerne ein aufrichtiger, netter Mensch und wäre gerne im Reinen mit mir, nur leider habe ich mich in den letzten zwei Jahren zu einem totalen Albtraum entwickelt.

Durch meinen problematischen Alkohol- und Drogenkonsum wird es leider nicht besser. Meine Familie und meine Freunde werden von mir nur enttäuscht. Nach außen hin wirke ich wie eine "eiskalte Bitch" oder ein "Kopfmensch", einfach als wären mir andere Leute egal. Wenn ich aber alleine zu Hause bin, kommen alle schrecklichen Zweifel in mir hoch, besonders jetzt, wo mein ganzes Lügengerüst eingestürzt ist. Ich bitte um Absolution, da ich eine kranke Sau bin, die ihre Mitmenschen belastet und mich eigentlich einfach umbringen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00040596 vom 04.11.2017 um 20:44:20 Uhr in Frankfurt (10 Kommentare).

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Ich will mein perfektes Leben zurück!

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Liebe

Ich (m/23) fühle mich vom Leben verarscht. Zur Erklärung: Da mein Vater sehr kurz nach meiner Geburt gestorben ist und meine Mutter nicht geheiratet hat, bin ich ein Einzelkind und war immer sehr viel alleine. Dadurch fällt es mir schwer neue Freunde zu finden, weil ich eher schüchtern bin. Das Ganze wird dadurch verschlimmert, dass ich aufgrund einer Erkrankung sehr schlecht höre und auch mit Hörgeräten nicht wie ein normaler Mensch hören kann. Ich habe es aber geschafft, meinen Traumjob machen zu können. Und ich habe eine Freundin gefunden, von der ich dachte, sie wäre die Liebe meines Lebens. Mein Glück war perfekt, als sie schwanger wurde. Die Schwangerschaft war zwar ungeplant, aber wir haben uns zusammengerauft und uns auf das Kind gefreut. Außerdem wollte ich mein Leben mit ihr verbringen und mit ihr zusammenziehen.

Dann hatte meine Freundin eine Fehlgeburt und hat ein halbes Jahr später - nach eineinhalb Jahren Beziehung - Schluss gemacht, weil wir, wie sie sagt, nicht zusammenpassen. Um über die Trennung hinwegzukommen, habe ich lange gebraucht, habe es dann aber mit Arbeit und Sport geschafft. Nur habe ich mir jetzt beim Sport eine Verletzung zugezogen, aufgrund derer ich für mehrere Wochen keinen Sport machen kann und mir das Arbeiten extrem erschwert wird und mir auch keinen Spaß mehr macht, vor allem da gerade sehr viel zu tun ist. Jetzt bin ich wieder alleine und fühle mich vom Leben verarscht, weil ich alles hatte und jetzt gar nichts mehr habe. Ich weiß auch, dass alles wieder besser wird und das andere schlechter dran sind als ich, aber momentan geht es mir einfach scheiße und meiner Familie und meinen Arbeitskollegen spiele ich vor, dass es mir gut geht. Dabei will ich einfach nur, dass alles wieder so wird wie vor sieben Monaten, denn da war ich wunschlos glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00040322 vom 16.09.2017 um 21:15:56 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Doktorspiele mit meiner Schwester

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Morallosigkeit Familie Kempten

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was mich noch täglich beschäftigt, ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich schäme. Es geschah vor acht Jahren, meine Schwester war damals sechzehn, ich siebzehn. Als wir umgezogen sind, renovierten meine Eltern mein Zimmer und erklärten, dass ich für ein paar Tage im Zimmer meiner Schwester untergebracht werde. Ich war eher weniger begeistert, wir beide waren in der Pubertät und gerieten oftmals aneinander.

Widerwillig quartierte ich mich im Zimmer meiner Schwester ein. Unsere Eltern waren bei den Nachbarn eingeladen, eine Art Willkommensfeier. Wir unterhielten uns bis spät in die Nacht, irgendwann kamen wir dann auf das Thema Doktorspiele, als Kinder hatten wir immer unsere Körper erforscht, aus reiner Neugier. Spaßeshalber fragte ich, ob sie Lust hätte, diese Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen. Sie grinste und bejahte, dann zog sie sich nackt aus und ich konnte ihren tollen Körper bewundern, widerwillig spürte ich, wie es in meiner Hose enger wurde. Das Blut in meinem Kopf pulsierte nun in einer anderen Region, weshalb ich mich ebenfalls auszog. Nachdem wir uns eine Weile angefasst hatten, spreizte sie ihre Beine und ich, völlig ignorierend, dass wir Geschwister waren, ging nun den letzten Schritt und überschritt eine Grenze. Wir hatten Sex, die Angst, von den Eltern erwischt zu werden, machte die Sache nur noch aufregender. Schließlich hätten sie jeden Moment reinplatzen können. Wir dachten überhaupt nicht nach, stöhnten und genossen die Zeit. Irgendwann konnte ich es dann auch nicht mehr zurückhalten und kam in ihr.

Dumm wie wir waren hatten wir natürlich nicht verhütet und wir können uns glücklich schätzen, dass ich sie nicht geschwängert habe. Ich schäme mich bis heute und könnte mich jedes Mal dafür ohrfeigen, so etwas getan zu haben. Ich kann nicht glauben, dass wir so notgeil und pervers waren.

Beichthaus.com Beichte #00040181 vom 14.08.2017 um 14:20:26 Uhr in Kempten (12 Kommentare).

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Die Stimmen in meinem Kopf haben mein Leben ruiniert

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Verzweiflung Zorn Manie Familie Gesundheit Berlin

Meine Naivität fällt fast unter Dummheit. Ich bin 27 Jahre alt, klug, habe das Fachabitur, die mittlere Reife. Ja, ich bin in der Oberschule und Grundschule nie sitzen geblieben. Wollte seither immer eine Ausbildung absolvieren. Meine Mutter hat seit meiner Geburt Schizophrenie. Sie hatte mich im Kindesalter verprügelt und so kam ich mit vier Jahren ins Heim. Als ich mit 16 wegen Marihuanakonsum ausziehen musste, kam ich in eine Wohngemeinschaft, in der ich nicht klarkam aber meine freie Zeit genoss. Ich jobbte, machte Praktika und wollte meinen Realschulabschluss verbessern um das Abi nachzuholen. Irgendwann hörte ich aber Stimmen. Sie zerfrassen mich. Ich ging zum Arzt und bekam Neuroleptika. Fing an mich zu isolieren. Über Jahre hörte ich nur Musik. Meine große Familie wollte gefühlt nichts mit mir zu tun haben. Es ging halt immer um den Ruf. Mein Aussehen veränderte sich. Trotzdem gab ich nicht auf. Ich holte also irgendwann mein Abi nach und bestand. Ab da wurde es besser. Die Neuroleptika setzte ich während der Abiphase ab.

Ich wohnte bei meiner Mutter, die jeden Tag über Jahre im Bett lag und über jeden schimpfte. Leute hasste und verachtete. Ich isolierte mich weiter. Dann zog ich bei ihr aus. Sie beleidigte mich als Penner und Versager, weil ich noch nicht wirklich arbeitete und nicht fest im Leben stehe, bis heute. Dabei habe ich gelernt, nur nicht auf dem Papier. Ich hinterließ ihr Schulden, die sie von ihrer Rente über den Betreuer abbezahlen musste. Ich bin immer noch in der Ausbildung und komme nicht mit den Leuten klar. Ich habe fast Angst davor, engeren Kontakt einzugehen. Habe Schulden im Dispo angesammelt und muss schauen, wie ich jeden Monat mein Essen finanziere. Ich muss meiner Mutter das monatliche Witwengeld geben, weil sie Ihren Betreuer hasst und die Leute beleidigt. Sich isoliert. Jede Person, die näheren Kontakt zu mir hatte, hat sie irgendwie gedemütigt. Sie hat beispielsweise auch vor Türen gekackt, die Klinken beschmiert. Schmeißt neuerdings ihre Sachen weg, naja, das hat sie immer mal wieder gemacht - jetzt ist es aber wieder extrem, kackt und pinkelt auf ihren Boden, schimpft in die Luft mit irgendwas, was nicht da ist, und lacht mich aus. Verstopft Abflüsse mit Papier usw.

In der Schule bin ich nett, die Leute mögen mich, finden mich trotzdem arrogant und etwas zu nett. Zurück im ersten Jahr, und jetzt fast am Ende, kann ich nicht mehr. Ich durchlaufe das Jahr das zweite Mal und das nicht wegen meiner Noten, es gab betriebliche und organisatorische Vorfälle, die die Schule nicht hinbekommen hat. Naja mir wird wieder gesagt, ich solle einen anderen Weg einschlagen und aufgeben, aber ich kann es nicht. Trotz Schulden. Meine Noten sind okay, aber ich komme planlos rüber. Ich beichte, dass ich keinen Bock auf Dummschwätzer habe und Freunde sowie Gleichgesinnte suche, weil ich denke, mich würde keiner verstehen. Ich habe Angst offen zu sein, ehrlich zu sein. Ich fühle mich wie ein Versager und finde keinen Halt

Beichthaus.com Beichte #00040095 vom 24.07.2017 um 22:26:13 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich würde gerne in einem Anime leben!

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Ignoranz Sucht Gesellschaft

Ich beichte, dass ich die Realität hasse und nicht verstehe wieso. Gegenwärtig studiere ich und schlage mich eigentlich ganz gut. Kann mich sogar auf eine Doktorstelle bewerben. Mit den Frauen läuft es eigentlich ganz gut. Es ist zwar (noch) keine dabei, mit der ich mich fest binden könnte, aber wer weiß. Auch finanziell habe ich derzeit keine Sorgen. Und trotzdem bin ich nicht zufrieden. Momentan flüchte ich mich eher in die Welt der Mangas und Animes. Z. B. kann ich stundenlang Animes schauen. Sache ist aber, dass beispielsweise der Tod von bestimmten Anime-Figuren mich stärker emotional trifft, als beispielsweise der Tod meiner Oma. Ich bin gerne auf Conventions unterwegs, da ich mich in dieser Welt eher zu Hause fühle als im realen Leben. In letzter Zeit räume ich zudem viel von den Animes, Gutes wie Schlechtes... wie z. B. dass es mir obliegt, den Tod einer Animefigur zu verhindern.

Ich meine, in der realen Welt funktioniere ich. Mache meinen Job, Studium und komme meinen Verpflichtungen nach. Ich habe ein soziales Umfeld, das ich tief im Herzen wirklich mag. Die Leute sind ok, aber nerven mich. Ich selbst werde ironischerweise als offen, geduldig, verständnisvoll, hilfsbereit und vor allem als pflichtbewusst beschrieben. Aber nochmal zu Frauen: Es gibt einige, mit denen ich regelmäßig schlafe, aber ich will gar keinen engeren Kontakt. Interessanterweise rennen die mir nach. Aber, das alles bedeutet mir absolut nichts. Meine Gedanken und offen gesagt meine Träume, mein Herzen kreisen sehr viel um Anime. Es ist, als hätten sich meine Gefühle in eine andere Welt verlagert. Für diese Welt habe ich wenig übrig. Ich meine, solange ich funktioniere, ist ja alles gut. Vor meiner eigenen Wahrnehmung kann ich meine Animesucht also gut verstecken.

Und jetzt kommt noch was: Ich hatte mal ein Treffen mit einer Animebraut und Cosplayerin. Ich habe auch mit der geschlafen. Diese Frau ist cholerisch, hat keine Manieren, isst nur eine Scheibe Toast am Tag... Kurz: Sie ist eine Katastrophe. Von allen Damen, mit denen ich etwas hatte, löste ausgerechnet diese die großten Gefühle in mir aus. Zwar überwiegen die negativen Gefühl, aber trotzdem wäre sie, wenn es möglich wäre, die Frau, mit der ich am meisten Zeit verbringen will. Und ich meine, es gibt so viele, die mit mir zusammen sein wollen: Schönere, Reichere, psychisch Stabilere. Ich bitte zum einen um Absolution dafür, dass ich die reale Welt so verachte, obwohl ich eigentlich ein ganz gutes Leben habe und viel wichtiger, haltet mir mal den Spiegel vor. Soll ich was tun? Bin ich normal?

Beichthaus.com Beichte #00040089 vom 24.07.2017 um 17:55:18 Uhr (17 Kommentare).

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