Wenn die Maden von der Decke hängen

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Unreinlichkeit Faulheit

Vor einigen Wochen sah ich, wie sich bei mir im Wohnzimmer (kombiniert mit Küche ) zwei Maden an der Decke fortbewegten. Nachdem ich beide weggesaugt hatte war das Thema auch erledigt. Als ich nach einer Woche Urlaub wieder daheim war, traf mich dann der Schlag. Mehrere Maden krochen die Decken entlang, sowie aus meinem Vorratsschrank. Ab und zu flog eine Motte durch die Wohnung. Ich ahnte schlimmes, es waren Lebensmittelmotten. Als ich den Schrank öffnete, kreuchten und fleuchten mir schon die Viecher entgegen. Weil ich mich viel zu sehr ekelte und ich der Situation nicht Herr wurde rief ich den Kammerjäger. Als er endlich kam, verschwieg ich allerdings dass es meine Wohnung sei, sondern die eines Freundes, ich solle den Kammerjäger nur die Tür öffnen. Ich log und flunkerte bis sich die Balken biegen und machte den angeblichen Freund sehr schlecht. Der Kammerjäger meinte auch, dass es einer der schlimmsten Befälle ist die er je gesehen habe. Ich log also weil mir meine unzureichende Hygiene selber peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00041554 vom 19.09.2018 um 11:39:52 Uhr (17 Kommentare).

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Die Urangst vor Golddiggern

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Falschheit Feigheit Dating Meerbusch

Ich möchte beichten, dass ich an Doppelmoral was Frauen angeht kaum zu überbieten bin. Zum einen sehne ich mich nach einer festen und ehrlichen Beziehung, zum anderen habe ich zahllose One-Night-Stands & Affären und verhalte mich mehr als nur unehrlich Frauen gegenüber. Der Kern des Ganzen ist meine Urangst vor sogenannten Gold-Diggern und die Tatsache, dass ich meinen eigenen Prinzipien zum trotze, hin und wieder genau nach ihnen suche.

Klingt erstmal ziemlich paradox, aber um das alles zu verstehen, sollte ich vielleicht mal kurz meine Situation anreißen. Ich bin 29 Jahre alt, meine Eltern sind leider schon vor 10 Jahren aus dem Leben gerissen worden, haben mir aber ein bisschen was hinterlassen, so dass ich nicht berufstätig bin und das Zeit meines Lebens auch nicht mehr werden muss. Mir geht es also zumindest materiell gesehen ziemlich gut. Ich habe auch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, bin viel unterwegs und so weiter. Und dennoch vermisse ich dieses Gefühl der exklusiven Zweisamkeit, der körperlichen Nähe und der Zärtlichkeit welches man nur mit einer Partnerin erfährt. Ich bin jetzt schon lange Single und wünsche mir einfach eine loyale Partnerin an meiner Seite und genau hier beginnt jetzt das große Dilemma.

Ich habe geradezu panische Angst davor ausgenutzt zu werden und an eine Frau zu geraten, die nur an meinem Geld interessiert ist und nicht an mir selbst. Leider sind Frauen verdammt gute Schauspielerinnen und ich traue mir nicht zu, rechtzeitig (das heißt bevor ich verletzt werde) zu erkennen ob es einer Frau wirklich um mich als Person geht oder nur darum aus mir Profit zu schlagen. Meine Wahnvorstellungen von der Frau als Zecke, die nur mein Geld aussaugen will, gehen mittlerweile sogar so weit, dass ich Frauen mit denen ich mir mehr vorstellen kann als ein kurzes Techtelmechtel, auf den ersten Dates schamlos anlüge, ja ihnen sogar ein richtiges Schauspiel vorführe. Ich lege mir dann im Vorraus eine Rolle zurecht, die ich während des Treffens einnehme, ziehe mich ganz normal mit stylischen aber billigen Klamotten an, verzichte auf Schmuck und Uhren und wenn ich die Dame im Laufe der ersten Treffen mal mit dem Auto abholen sollte, dann leihe ich mir extra dafür einen älteren heruntergekommenen Kleinwagen, obwohl in der heimischen Garage mehr als eine Handvoll Autos ganz anderen Kalibers bereit stehen. Wenn das Gespräch dann irgendwann auf meine Lebensumstände fällt erzähle ich meistens ganz dreist, dass ich als Zeitarbeiter in der Produktion arbeite und in einer kleineren Mietswohnung lebe. Ich weiß man soll nicht lügen, aber diese Maßnahmen scheinen mir aufgrund meines eigenen Wohls einfach angebracht. Und das nicht zu unrecht, die meisten Damen verlieren nach diesem Schauspiel relativ schnell das Interesse an mir, da ich ihnen ja vermeintlich nichts bieten kann und somit als potentieller Partner ausscheide. Kürzlich hatte ich allerdings tatsächlich eine nette junge Dame kennengelernt, die anders als die anderen war. Sie war wirklich interessiert an mir und wollte mich nach einigen Treffen auf neutralem Boden dann tatsächlich bei mir daheim besuchen. Ich überlegte fieberhaft doch irgendwann musste ich die Katze ja aus dem Sack lassen und so lud ich sie nach einigem zögern tatsächlich zu mir nach Hause ein. Das Ende vom Lied war: sie war natürlich völlig geplättet und gab mir beim Abschied zu verstehen, dass sie mich ganz sympathisch fand, sich aber mit jemandem der sie schon am Anfang über mehrere Treffen hinweg massiv belügt keine Beziehung vorstellen kann. Es tut mir wirklich Leid für sie, falls sie sich Hoffnungen gemacht hat, doch ich finde mein Eigenschutz geht vor.

Das eigentlich beichtenswerte kommt allerdings jetzt erst. So sehr ich Frauen die nur auf Geld aus sind verabscheue, so nützlich können sie einem doch sein, wenn einen als Mann mal wieder gewisse körperliche Bedürfnisse überkommen. So kommt es regelmäßig vor, dass ich einschlägige Locations und Events besuche, dann natürlich nicht als Zeitarbeiter sondern als betont wohlhabender junger Mann und mir Frauen mit Eurozeichen in den Augen zu meiner persönlicher Triebbefriedigung angele. Essen in den besten Restaurants der Stadt, teure Shoppingtouren, Champagner süffeln am hauseigenen Pool, das alles führt dazu, dass sich die Beinchen ganz weit öffnen. Wenn ich dann genug von der entsprechenden Dame habe, lasse ich sie fallen wie eine heiße Kartoffel.

Genau genommen bin ich also zu allen Frauen - sowohl zu denen, die es ernst meinen könnten, als auch zu den Gold-Diggern - unehrlich und verhalte mich unaufrichtig ihnen gegenüber. Meine Doppelmoral ist ganz nüchtern betrachtet entsetzlich und ich bereue es, dass ich ganz gewiss schon viele Frauen enttäuscht und verarscht habe. Ich versuche mit Unehrlichkeit eine Frau zu finden die an mir als Person interessiert ist, nutze jedoch meine Stellung aus um wiederum genau die Frauen zu benutzen die nur an meinem Geld interessiert sind. Ich hoffe dennoch auf Absolution, denn im Grunde meines Herzens bin ich ein guter Mensch und wünsche mir doch nichts mehr als aufrichtig und ehrlich geliebt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041534 vom 04.09.2018 um 13:28:53 Uhr in Meerbusch (29 Kommentare).

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Freund ohne Sahne

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Fremdgehen Schamlosigkeit Partnerschaft Stuttgart

Ich (w/25) habe seit ungefähr 10 Monaten einen festen Freund. Ich muss dazu sagen, dass dies meine erste feste und ernsthafte Beziehung ist und ich davor unzählige lockere Bettgeschichten hatte. Nachdem ich zu Schulzeiten immer das brave und biedere Mädchen gewesen bin, welches kaum Kontakt zum anderen Geschlecht hatte ging es bei mir mit Beginn des Studiums und dem damit verbundenen Auszug aus dem Elternhaus - auf gut Deutsch gesagt - richtig rund. Ich lernte meine eigene Sexualität und Lust zum ersten Mal so richtig kennen und lieben. Man könnte fast gar meinen, ich hätte all das an sexuellen Erfahrungen nachgeholt, was ich während der Schulzeit verpasst habe. Gut, nachgeholt ist an dieser Stelle noch sehr wohlwollend ausgedrückt. Ich liebe Sex einfach und in dieser Zeit hatte ich mehrere feste wie auch locker wechselnde sexuelle Kontakte. So gut wie jedes Wochenende habe ich beim Feiern einen anderen Kerl abgeschleppt und dann natürlich auch mit ihm geschlafen. Vor allem unter Alkoholeinfluss war es völlig um mich geschehen und ich musste dann einfach Sex haben, egal mit wem.

Gut soviel zu meiner Vorgeschichte, mein aktueller Freund weiß von all dem natürlich nichts, und sieht in mir nur seine liebe, treusorgende Freundin die halt gerne Sex hat (was ihm nicht unrecht ist). Nachdem ich anfangs super glücklich und zufrieden mit meinem Freund war und ich mich sehr darüber gefreut habe, auch mal jemanden dauerhaft an meiner Seite zu wissen, kam bei mir nach circa einem halben Jahr in der Beziehung der Wunsch nach mehr sexueller Abwechslung auf. Der Sex mit meinem Freund war gut, versteht mich da bitte nicht falsch, aber ich erinnerte mich immer öfter an die wilden, aufregenden und vor allem ungeplanten und völlig spontanen Sexabenteuer meiner Single-Zeit zurück, und begann irgendetwas zu vermissen.

Ich musste immer öfter daran denken, fantasierte sogar bei unserem gemeinsamen Sex darüber, aber ich habe mir fest geschworen meinem Freund treu zu bleiben.

Und dann kam dieser verhängnisvolle, verflixte Morgen nach einer durchzechten Nacht, als ich auf dem Rückweg vom Feiern (mein Freund war an diesem Wochenende auf Heimatbesuch und ich mit meinen Freundinnen feiern) noch berauscht von den letzten Stunden beim Bäcker stand und mir ein Laugenbrötchen für den Heimweg kaufen wollte. Plötzlich erblickte ich ihn, einen jungen Mann der früher absolut in mein Beuteschema gefallen wäre. Unsere Blicke trafen sich und nach einer Weile sprach er mich an und so führte bedauerlicherweise eins zum anderen. Irgendwie war er urplötzlich bei mir daheim und wir hatten wilden schmutzigen Sex, obwohl ich mich nicht mal mehr richtig an seinen Namen erinnern konnte. Ich genoss den Akt wie schon lange nicht mehr, danach habe ich aber so ein schlechtes Gewissen bekommen, dass ich ihn sofort vor die Tür gesetzt habe und erstmal eine halbe Stunde weinen musste, weil mir klar wurde was ich da gerade getan habe.

Leider war dieser Vorfall so etwas wie ein Eisbrecher und obwohl ich heftigste Gewissensbisse habe, hatte ich bei verschiedenen sich bietenden Gelegenheiten in den letzten zwei Monaten mit ungefähr 8 Männern Geschlechtsverkehr (meinen Freund nicht mitgezählt). Ich weiß, dass es abgrundtief falsch von mir ist, doch den Kick und die Lust die mir durch das Ganze verschafft werden, lassen mich einfach nicht davon loskommen. Ich denke so ungefähr wie ich muss sich auch ein Drogensüchtiger fühlen.

Ich beichte also, dass ich meinen nichtsahnenden Freund regelmäßig mit zum Teil wildfremden Männern betrüge und dabei zu feige und zu selbstsüchtig bin um die Konsequenzen daraus zu ziehen, ihm das zu beichten und Schluss zu machen. Ich genieße die Nähe, die Geborgenheit und die Zärtlichkeiten die mein Freund mir gibt, und die Tatsache, dass er immer für mich da ist, möchte ihn also nicht verlieren. Andererseits habe ich einen schwachen Geist und schaffe es nicht meiner eigenen Lust und Sexualität Herr zu werden und lasse mich immer wieder auf Geschlechtsverkehr mit anderen Männern ein, was ich im nachhinein auch bereue. Ich hoffe einfach nur, dass ich dieses Problem in den Griff bekommen werden bevor mein Freund etwas davon mitbekommt und ich für ihn endlich die treue Partnerin sein kann, die so ein herzensguter Mensch wie er es ist, verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00041513 vom 23.08.2018 um 14:41:58 Uhr in Stuttgart (41 Kommentare).

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Aus lauter Geilheit Geld verschwendet

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Verschwendung Geld Prostitution München

Ich war mit meinen Freunden neulich beim Feiern. Danach endete der Abend wie sooft in München in der Milchbar. Dort geht man normalerweise nicht allein nach Hause. Aber an diesem Abend war einfach kein Mädel da, welches sich gelohnt hätte mit heim zu nehmen. Trotzdem […]
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Beichthaus.com Beichte #00041360 vom 21.06.2018 um 07:19:54 Uhr in München (Hansastraße) (10 Kommentare).

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Wenn aus Feindschaft Liebe wird

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Zwietracht Liebe Feinde

Ich (w/22) habe letztens auf einer Party mit meinem Erzfeind rumgemacht. Wir kennen und hassen uns seit der ersten Klasse. Es waren zunächst Kleinigkeiten, weswegen wir immer aneinander geraten sind. Irgendwann schubste er mich allerdings nach einem Streit, (in dem ich ihm sein Hausaufgabenheft an den Kopf gepfeffert habe) ein paar Treppenstufen runter und flog dadurch fast von der Schule. Seit dem waren wir wirklich Feinde. Wir waren bis zur 8. Klasse auf einer Schule und sahen uns auch in den darauffolgenden Jahren durch gemeinsame Freunde immer circa drei Mal im Jahr wieder. Wir warfen uns stets böse Blicke zu und noch letztes Jahr, zofften wir uns wieder heftig auf einer Geburtstagsfeier. Ich habe ihm sein Getränk ins Gesicht geschüttet.

Letzte Woche hatte diese gemeinsame Freundin wieder Geburtstag und hat erneut daheim gefeiert. Er maulte mich schon bei der Begrüßung an. Ich ignorierte ihn den ganzen Abend, bis ich plötzlich sah, wie er seinen Gameboy Nintendo DS auspackte und sich raus auf die Terrasse setzte. Da ich schon gut angetrunken war, bin ich ihm lachend nachgelaufen und habe ihn gefragt, ob das sein Ernst sei, nun allein auf der Terrasse zu zocken. Er erklärte mir, dass drinnen schon alle am rumtorkeln waren und ihm die Musik gerade auf den Geist geht. Auch er hatte schon ziemlich viel getrunken, konnte aber noch klar reden. Erst unterhielten wir uns zwei Stunden über die Super Mario Spiele und dann aus irgendeinem Grund über Haustiere. Irgendwann haben wir uns einfach geküsst. Heute schrieb er mir, ob wir mal ins Kino wollen oder einen Kaffee trinken. Ich verstehe das alles nicht. Wir haben uns nicht mal ausgesprochen. Aber ich hasse ihn nicht mehr. Sind wir nun keine Feinde mehr? Ob mehr daraus werden kann? Ich weiß es nicht. Irgendwie schäme ich mich total und bin unglaublich verwirrt.

Beichthaus.com Beichte #00041284 vom 20.05.2018 um 23:14:20 Uhr (17 Kommentare).

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