Cannabis gegen Schmerzen

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Drogen Verzweiflung Politik

Ich (m/55) konsumiere seit einigen Monaten gerne Cannabis. Hauptsächlich gegen die Schmerzen meiner Spastiken und den damit verbundenen Krämpfen. Ich mag auch gerne dieses High-Gefühl (aber das nur nebenbei). Ich bekomme es leider nicht ärztlich verschrieben. Nun bin ich seit einigen Mitglied der CSU. Ich möchte mich politisch hocharbeiten und für eine gänzliche, absolute Legalisierung kämpfen. Ich habe diese Partei als Mitlgied gewählt um diese altbackene, konservative Verurteilung aufzubrechen. Wenn ich diese Marlene Mortler, Drogenbeauftrage der Regierung und ihre Argumente höre, platzt mir die Hutschnur.

Beichthaus.com Beichte #00041031 vom 02.03.2018 um 23:39:06 Uhr (19 Kommentare).

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Die Nikotinsucht meiner Eltern

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Diebstahl Sucht Gesundheit Familie München

Die Nikotinsucht meiner Eltern
Es begann bereits in meinem frühen Kindheitsalter, dass ich mir enorme Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern machte. Immer, egal wo, egal wann - sie waren abhängig von diesem Genussmittel. Mich verfolgte dieser beißende Geruch Tag für Tag, sodass ich mit der Zeit sogar einen Würgereiz entwickelte. Jede verfluchte Zigarette die ich sah, hätte ich am liebsten in den Müll geschmissen. Meine Eltern hatten zwar ständig versucht in meiner bzw. in der Nähe meiner zwei Schwestern, das Rauchen zu vermeiden, aber es gelang ihnen (meines Erachtens) kaum.

Im Alter von 13 Jahren erkundigte ich mich erneut, sehr tiefschürfend über die Folgen des Rauchens und ich war mehr als schockiert. Ich empfand eine gewisse Verantwortung gegenüber meinen Eltern und da ich wusste, dass sie nie freiwillig aufhören würden zu rauchen, musste ich mir etwas einfallen lassen.

Geplant war eigentlich: Wenn ich ihnen die Zigaretten heimlich wegnehme oder sozusagen stehle, dann würden sie nach kurzer Zeit merken, dass sie viel zu viel rauchen und das Geld für so einen Mist aus dem Fenster werfen. Damals dachte ich, es wäre der perfekte Plan und dass meine Eltern im Nullkommanichts ihren Rauchkonsum endigen oder zumindest reduzieren.

Naja, der Plan ging vollkommen in die Hose. Ich klaute Zigarettenpackungen ohne Ende und das, bis über einem Jahr. Es half aber rein gar nichts. Hin und wieder stellten meine Eltern Vermutungen auf, wieso sie so wenige Zigarettenpackungen im Haus vorfinden, aber sie gingen dann auch nicht näher darauf ein. Es juckte sie überhaupt nicht und nicht einmal das Geld spielte ein relevante Rolle. Ich gab mir wirklich Mühe so viele Zigarettenschachteln wie nur möglich zu klauen. Meistens verpackte ich diese in Geschenkpapier und verstaute sie in Schränken und Schubladen meines Zimmers. Es gab Phasen in denen ich sehr aktiv war und viel stahl und dann wieder Ruhepausen. Doch irgendwann sah ich wohl keinen Sinn mehr in diesem Belangen und gab es auf. Ich akzeptierte es, dass meine Eltern nichts an der Situation ändern wollten und härtete mich auch ziemlich ab, was Rauchen betrifft.

Nun, kommen wir zur Beichte: Ich (w/17) hatte vor zwei Tagen mein Zimmer wieder komplett auf den Kopf gestellt bzw. wollte es eigentlich nur ein wenig umdekorieren. Was fand ich dabei vor? Geschenke! Tatsächlich hatte ich völlig vergessen, dass sich so ein Theater in unserem Haus einmal abspielte. Ich zählte über 150 Packungen (Marlboro und West). Ich fühle mich jetzt einerseits ziemlich konfus, weil ich nicht weiß, wie ich mit dieser Menge an Zigaretten umgehen soll (zudem weiß ich nicht ob sie ihren Geschmack etc. verloren haben - sie wurden immer trocken gelagert), andererseits fühle ich mich schuldig, dass ich überhaupt auf so eine Dummheit kam und zusätzlich noch meine Eltern belog. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039889 vom 14.06.2017 um 23:18:05 Uhr in München (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Stöckelschuhe meiner Kolleginnen

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Hass Kollegen Arbeit

Ich sitze gerade in meinem Praktikum in einem Büro und zwei meiner Kolleginnen haben Stöckelschuhe an. Nicht nur, dass sich die Dinger auf diesem Drecksboden anhören wie ein Presslufthammer, nein, die zwei Genkrüppel in Marlene Jeans müssen auch noch alle 5 Minuten zum 20 Meter entfernten Kopierer rennen. Ich hoffe instinktiv, dass ihre scheiß Hacken wegknicken, sie sich die Füße brechen und mit dem Kopf in die Glastrennwand einschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00039359 vom 17.02.2017 um 12:03:30 Uhr (14 Kommentare).

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Bücher für die Erstsemester

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Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich beichte, dass ich unwissende Erstsemester ausnutze. Das Ganze läuft folgendermaßen. Ich stehe kurz vor Abschluss meines Studiums und wie man sich vorstellen kann kommt da alles Mögliche an Skripten und Büchern zusammen über die Jahre. Da ich die meisten davon aber im Berufsleben nicht mehr benötige, biete ich die Literatur zum Verkauf an. Dies geschieht zum einen über die Pinnwand in der Uni, zum anderen über diverse Uni-Gruppen in sozialen Netzwerken. Und da ich ein sogenanntes Massenstudium mache, finden sich immer sehr schnell ein paar Opfer. Ich schreibe bewusst Opfer, denn die meisten der Bücher, die ich los werden will, werden die Käufer selbst auch nie benötigen. Fakt ist, dass die meisten der Dozenten die Studenten auffordern völlig überteuerte Primärliteratur zu kaufen, obwohl diese für das Bestehen der Prüfung nicht oder nur sehr eingeschränkt relevant ist. In meiner eigenen Unwissenheit als Erstsemestriger habe ich mir jedoch so ziemlich jedes Zeug besorgt das angeboten wurde, natürlich habe ich um zu sparen die Bücher gebraucht von Studis aus höheren Semestern gekauft. Das Gemeine daran, egal wer mir etwas verkauft hat, jeder hat darauf bestanden, dass das Buch unbedingt notwendig ist. HAHA. Tja gebraucht habe ich nur einen Bruchteil davon was ich mir gekauft habe. Einige der Bücher nicht einmal aufgeschlagen. Der Grund liegt einfach darin, dass mittlerweile derartig viele Mitschriften und ausgearbeitete Klausuren online kursieren, die ein Lernen aus Büchern beinahe überflüssig machen.

Naja und so kam es, dass ich hier jetzt Bücher im Wert von ungefähr 400 Euro rumliegen habe. Und nun ziehe ich dieselbe Tour mit den Erstis ab, wie sie mit mir abgezogen wurde. Seit einigen Tagen biete ich die Literatur nun zum Verkauf an und mein Handy glüht förmlich. Verkaufen werde ich wegen der hohen Nachfrage wohl alles, und sollte mich einer Käufer fragen, ob man das wirklich alles braucht um die Prüfung zu bestehen, dann werde ich schön die Schnauze halten und lügen, was das Zeug hält. Mein schlechtes Gewissen lässt mich allerdings jedoch nicht in Ruhe. Aber was solls, sie bekommen was sie haben wollen, und ich bekomme das Geld und hab mehr Platz auf dem Regal, also profitieren eigentlich ja alle. Außerdem werden meine Opfer in ein paar Semestern genau das gleiche mit anderen Erstis abziehen. Also schließt sich der Kreis wieder. Ich beichte daher, dass ich den Kreis nicht durchbrechen werde, weil ich das Geld brauche und dadurch Unwissende bewusst schädige.

Beichthaus.com Beichte #00032886 vom 19.03.2014 um 00:55:23 Uhr (10 Kommentare).

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Die Anschwärzer

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Hass Aggression Feigheit Polizei Rainergasse

Ich bin nunmehr seit fünfzehn Jahren Polizist. An sich liebe ich meinen Beruf. Man sieht viel und komm mit vielen Leuten ins Gespräch. Aber da gibt es etwas, das ich abgrundtief hasse und was mich immer mehr daran zweifeln lässt, den richtigen Beruf ergriffen zu haben. Nämlich diese "Berufs-Denunzianten", für die wir als Polizeibeamte aufgrund des sogenannten "Offizialprinzips" auch noch tätig werden MÜSSEN. Bitte nicht falsch verstehen - mit Berufs-Denunzianten meine ich natürlich nicht jene Menschen, die als Opfer einer Straftat oder der Rücksichtslosigkeit anderer unsere Hilfe suchen. Ich meine damit jene Typen, die es - offensichtlich mangels anderer Tagesbeschäftigung - als ihr persönliches Hobby ansehen, andere Menschen grundlos anzuschwärzen. Jeder kennt diese Typen: den arbeitslosen Tagedieb, der bei einem Morgenspaziergang um drei Uhr früh einen Pkw im Halteverbot entdeckt und dies als "gesetzestreuer Bürger" und "Steuerzahler (!)" natürlich unbedingt der Polizei erzählen muss. Oder die links-grüne Tussi, die, aufgrund ihres gefährlich klingenden Anrufs, mehrere Funkstreifenwagen einsatzmäßig zu einem Café beordert und dann Anzeige erstatten will, weil der Herr am Nachbartisch laut "Lili Marleen" gepfiffen hat. Denn darin sah sie eine Naziverschwörung. Und Nein, das ist kein Scherz! Und last, but not least: Der pensionierte Herr, der eine alleinerziehende Mutter wegen Lärmerregung anzeigen will, da deren Kleinkind - welches schwerstbehindert ist - aufgrund der Schmerzen ständig schreit. Natürlich habe ich über die letztgenannte bedauernswerte Mutter keine Anzeige aufgenommen, selbst wenn diese gesetzlich vorgesehen wäre. Die Arroganz dieser Leute allein lässt mich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Aber nun zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich zu feige bin, diesen miesen Anschwärzer zumindest meine Meinung zu geigen, weil man gerade von solchen Leuten immer Beschwerden befürchten muss.

Beichthaus.com Beichte #00031832 vom 01.09.2013 um 23:23:11 Uhr in Rainergasse (Wien) (21 Kommentare).

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