Ein gutes Leben ohne Freundin

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Selbstsucht Engherzigkeit Maßlosigkeit Hochmut Frankfurt

Ich (m/27) möchte hier und heute meine Wolllust beichten. Ich bin seit einigen Jahren Single und habe mir ein recht gutes Leben aufgebaut. Damals hat mich meine Freundin verlassen, nachdem sie ihr Studium in einer anderen Stadt begonnen, dort einen neuen Stecher gefunden, und mich mit ihm betrogen hat. Das Ganze traf mich wie ein Schlag ins Gesicht und nach Monaten voller Tränen und Bedauern musste ich zusehen, dass ich mein Leben auch ohne sie in den Griff bekomme. Gesagt, getan: Auch ich bewarb mich an der Uni, bekam einen Studienplatz und fing an zu studieren. Leider stellte ich schnell fest, dass Studieren nicht so wirklich das Richtige war. Trotzdem suchte ich mir einen Nebenjob in derselben Branche um vielleicht so das Studium besser zu bewältigen. Den Bachelor habe ich so auch bekommen. Ich bin zurzeit für den Master eingeschrieben, besuche jedoch keine Vorlesungen mehr, da ich im Job vollends aufgehe und eigentlich keine Zeit mehr für mein Studium habe. Ich verdiene dort sehr viel Geld, kann mir eine geile Wohnung leisten und fahre einen hübschen Firmenwagen.


So viel zur Vorgeschichte. Da ich nach meiner damaligen Freundin die Schnauze voll von Beziehungen habe, bin ich sehr viel in Bars und Clubs unterwegs. Ich achte sehr auf mein Äußeres, trage einen gepflegten Bart und sehe zu, dass ich täglich nach der Arbeit zum Fitnesstraining gehe. Ich habe einen gewählten Kleidungsstil und habe - nach den Worten einiger Damen - ein recht markantes und auffallendes Gesicht, was es mir leicht macht, bei den Frauen anzukommen. Dementsprechend werde ich abends in Bars oder Clubs oft angesprochen und es dauert im Grunde nicht lange, bis ich die Damen mit zu mir nach Hause nehmen kann.


Hier nun zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich die Frauen mit meinem Äußeren extrem leicht verführen kann und man glaubt kaum, was die jungen Hüpfer im Bett mit sich anstellen lassen. Gerade die etwas Moppeligen, die ohne Alkohol im Blut wohl nicht fähig wären, einen Herren an der Bar anzusprechen, geben sich richtig Mühe, alles mitzumachen. In diesem Sinne: Bitte vergebt mir und meinen vielen Sünden. Allerdings glaube ich nicht, dass ich dieser Sucht irgendwann entsagen und sesshaft werfen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037314 vom 30.12.2015 um 14:47:36 Uhr in 60311 Frankfurt (Goethestraße) (15 Kommentare).

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Ihr erzieht langweilige Spießer!

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Zorn Hass Gesellschaft

Mir gehen fast alle meine Freunde tierisch auf den Sack. Allgemein kann man sagen, dass mir meine ganze Generation auf den Sack geht. Heute hat jeder Zweite irgendeinen Scheiß, sei es Angina, Migräne oder Diabetes. Dann gucken die auch noch total bescheuerte Videos […]
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Beichthaus.com Beichte #00037299 vom 28.12.2015 um 12:29:31 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das angenehme Gefühl, ein Baby zu sein

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Fetisch Manie Regensburg

Ich (m/30) habe einen ganz besonderen Fetisch. Ich bin beruflich in einer höheren Position und der Job ist sehr stressig, sodass ich mich jedes zweite Wochenende mal fallen lasse und wieder zum Baby werde. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe in meinem Haus extra […]
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Beichthaus.com Beichte #00037283 vom 23.12.2015 um 14:14:01 Uhr in Regensburg (7 Kommentare).

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Wenn die lieben Kollegen ihr wahres Gesicht zeigen

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Zwietracht Rache Kollegen Ungerechtigkeit Arbeit

Ich weiß nicht weshalb, aber gerade eben ist mir (w) ein Erlebnis eingefallen, welches schon viele Jahre zurückliegt. Mir wurde eine Ungerechtigkeit zuteil. Damals bekam ich eine befristete Stelle in einem kleinen Laden, der sozial tätig war. Ich arbeitete zwar nur halbtags, jedoch verdiente ich sehr gut. Das Arbeitsklima war von Freundlichkeit geprägt, man konnte mit jedem normal reden, Scherze machen und auch ernstere Themen besprechen. Dort waren einige, die Sozialstunden abarbeiteten, und auch Ehrenamtliche. Wochen und Monate vergingen, mir gefiel diese Arbeit immer mehr. Mit einer Ehrenamtlichen kam ich immer öfter in Gespräche, die manchmal auch privat waren. Aber das störte mich nicht, ich redete gerne mit ihr.

Bis ungefähr zwei Wochen vor meinem letzten Tag. Es war ein Freitag, da war es üblich, dass immer abwechselnd eine vom Team etwas zur gemeinsamen Pause mitnimmt. Belegte Brote, was auch immer. Ich hörte besagte Ehrenamtliche schon herumfragen, wer was will. Nachdem sie dann unseren Abteilungschef fragte, was er sich wünschte, wollte sie schon losgehen. Aber er fragte dann, ob sie mich schon gefragt hat. Sie flüsterte ihm zu: "Nein, sie kriegt nichts, sie hat nie etwas mitgebracht." Ich habe sie sehr wohl gehört, ließ mir aber nichts anmerken. Als dann Pause war, ging ich in die Küche und sah am Tisch ein paar Sandwiches liegen. Schön im Korb hergerichtet, Teller standen bereit. Es saßen sie und zwei andere Ehrenamtliche schon am Tisch und tranken Kaffee. Ich setzte mich dazu und nach kurzem Zögern fragte ich, ob ich mir was nehmen darf. Die eine schaute mich nicht mal an und sagte eiskalt Nein. Auf meine Frage warum, sagte sie, dass ich nie etwas mitgebracht hätte.

Ich war zu perplex und zutiefst verletzt, also bin ich rausgegangen und habe eine geraucht. Eine kleine Rache musste her. Nichts abartiges, aber es sollte ihr einen kleinen Stoß versetzen. An einem Tag gegen 12 Uhr beendete ich meine geliebte Arbeit. Fast alle, denen ich etwas schenken wollte, waren da. Die Ehrenamtlichen hatten heute frei, aber das störte mich nicht. Ich schenkte den Kollegen eine kleine Schachtel Pralinen, wohlgemerkt eine vom höheren Preisniveau. Darauf klebte ich eine Schleife, soll ja nett aussehen. Kurz bevor ich ging, ging ich noch zum Abteilungschef und bat ihn, für diese Eine mein Abschiedsgeschenk zu überreichen. Das war etwas ganz Besonderes. Ich besorgte mir eine kleine Schachtel und ein Blanko-Lieferscheinbuch.

Dieses Buch legte ich in die Schachtel, dazu schrieb ich noch einen Zettel, auf dem stand: "Liebe Soundso, vielleicht hast du es nicht mitgekriegt, aber mit deiner Aktion mich auszuschließen, hast du mich sehr verletzt. Deshalb habe ich die ideale Lösung dafür gefunden. Mit dem beiliegenden Lieferscheinbuch kannst du dir jederzeit einen Charakter bestellen. Du musst nur unter Empfänger deinen Namen und Anschrift eintragen. Als Absender empfehle ich dir entweder deine Mutter oder einen Psychiater. Viel Erfolg!"

Unterschrieben legte ich den Zettel auf das Buch, sie sollte ihn ja zuerst lesen. Dann verpackte ich alles mit Glitzerpapier und einer überdimensionierten Schleife. Leider, oder auch zum Glück, weiß ich nicht, wie sie reagiert hat. Vielleicht war sie beleidigt, oder empört. Unterschwellig wusste ich, dass dies wohl keinen positiven Effekt auf sie haben wird. Denn zwischen diesem einen Freitag und meinem letzten Tag, ignorierte ich sie. An einem Morgen hat sie mich gegrüßt, ich aber sie nicht. Sie wunderte sich nur, warum ich keine Antwort gab. Ich weiß, kindisches Verhalten meinerseits. Aber mit solchen Leuten, die offenbar keinerlei Schuldgefühle besitzen, will ich nicht einmal mehr reden. Ganz besonders deswegen, weil es so plötzlich kam. Am Tag davor unterhielten wir uns noch ganz normal, so wie immer. Wie dem auch sei, ich habe mich gerächt. Und weil ich ja im Grunde nichts davon hatte, will ich das hier nun beichten. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037281 vom 23.12.2015 um 07:08:34 Uhr (20 Kommentare).

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Schwangerschaften sind kein Kinderspiel!

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Zorn Ungerechtigkeit Ignoranz Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich einen Riesenhass auf Männer habe, die besserwisserische Aussagen bezüglich Schwangerschaften äußern und so tun, als sei eine Schwangerschaft immer total easy. Manche Frauen haben Glück und haben in der Schwangerschaft keine Probleme. Sie fühlen sich fast so wie in nicht schwangerem Zustand. Aber viele Frauen fühlen sich die gesamte Schwangerschaft krank, das heißt, sie müssen täglich kotzen, ihnen ist ständig übel, sie haben massive Kreislaufprobleme, ihnen ist ständig schwindelig, sie haben dauernd Kopfschmerzen, sie fühlen sich ständig schlapp und müde, sie haben Rückenschmerzen, weil der Bauch so schwer ist, sie haben Sodbrennen, ruhelose Beine, und so weiter. Ich gehörte zur letzteren Sorte. Die Schwangerschaft war physisch gesehen ein Horror, ich habe mich gefühlt wie bei einer üblen Grippe, und das ein halbes Jahr lang.

Ich hätte den ganzen Tag schlafen können, so kaputt habe ich mich gefühlt. Jedes Treppensteigen war eine extreme Anstrengung und nach einer Minute stehen wurde mir schwarz vor Augen. Ich hatte massiven Eisenmangel, extrem niedrigen Blutdruck und das sah man mir auch an, ich war kreidebleich und sah aus wie eine Leiche. Trotz der Vorfreude auf das Kind schlägt das natürlich auch auf die Psyche. Aussagen von Männern wie: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit", "Die Schwangeren sollen sich mal nicht so haben", "Die nehmen die Schwangerschaft als Ausrede dafür, sich wie ein Prinzesschen bedienen lassen zu können", "Sie kann doch noch bis zur Geburt arbeiten gehen" etc. bringen mich echt auf die Palme.


Während meiner ganzen Schwangerschaft, in der ich größtenteils fast täglich mit den Öffentlichen gefahren bin, ist genau zwei Mal jemand aufgestanden, um mir seinen Sitzplatz zu überlassen, dabei bin ich sehr schlank und hatte wirklich eine auffallend riesige Wampe. Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf Leute habe, die keine Rücksicht auf Schwangere nehmen und es so darstellen, als sei eine Schwangerschaft für jeden ein Kinderspiel.

Beichthaus.com Beichte #00037272 vom 22.12.2015 um 12:30:43 Uhr (45 Kommentare).

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