Der Langeweile ein Ende gesetzt

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Dummheit Trunksucht Waghalsigkeit Sex Last Night Berlin

Ich (w/17) habe mich und eine gute Freundin vor drei Jahren wiederholt in Gefahr gebracht. Wir hatten mal wieder ordentlich getankt mit Substanzen, die unserem Alter nicht entsprachen. Wir hielten uns am Bahnhof Zoo in Berlin vor einer bekannten Fast-Food-Kette auf und wussten recht wenig mit uns anzufangen. Es dauerte auch nicht lange und unserer Langeweile wurde ein Ende gesetzt. Wir wurden von zwei südländisch aussehenden Männern (zwischen 23-25) ziemlich anzüglich angesprochen. Wegen unseres geistigen Zustandes und da wir eh nicht wussten, wo wir die Nacht verbringen sollten (nach Hause konnten wir so nicht), stiegen wir bereitwillig in einen schwarzen BMW. Wissentlich, wohin die Fahrt führen würde. Aus dem versprochenen Hotelzimmer wurde allerdings eine mit Doppelstockbetten und Gemeinschaftsduschen ausgestattete Jugendherberge. Auf dem Weg kauften die zwei netten Herren uns je eine Wodka-Flasche, um die Stimmung zu halten. Während die Zwei eincheckten überkamen uns dann doch leichte Zweifel an der Seriosität unserer Begleiter. Wir sprinteten zu einem naheliegenden U-Bahnhof. Tragischerweise fand kein U-Bahnverkehr mehr so spät statt. Nach kurzem Abwägen unserer doch sehr beschränkten Möglichkeiten, zogen wir das Jugendherbergezimmer der Straße vor. Dort angelangt freuten sich unsere Begleiter ihre Investition doch nicht umsonst getätigt zu haben. Wir kamen auch relativ schnell zur Sache. So kam es auch nach kurzer Zeit zum Verkehr zwischen mir und meinem Partner, wobei ich es als unangenehm empfand die entstehende Geräuschkulisse mit den anderen beiden zu teilen. Darum überredete ich ihn kurzerhand mit mir die Gemeinschaftsdusche auf dem Flur aufzusuchen und lies somit meine Freundin mit dem Anderen allein. Nach geschätzten 15 Minuten unter der Dusche fiel meinem Begleiter ein, dass er den Verkehr doch sehr gerne ohne Kondom weiterführen würde, was ich strikt aus Angst vor einer Schwangerschaft ablehnte. Woraufhin ihm die glorreiche Idee ereilte das Loch zu wechseln. Da ich mich weigerte sein Gemächt in den Mund zu nehmen, blieb nicht mehr viel Auswahl. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mit 14 Jahren unter einer dreckigen Jugendherbergedusche ungeschützten Analverkehr hatte, während ein wildfremder Typ im Nebenzimmer alles mit meiner Freundin machen konnte, ohne dass ich darauf Einfluss gehabt hätte. Ich habe mich vor einem halben Jahr endlich zu einem HIV-Test durchringen können, der glücklicherweise negativ ausgefallen ist, obwohl dies nicht das einzige Ereignis dieser Art gewesen ist.

Beichthaus.com Beichte #00029761 vom 31.01.2012 um 21:21:45 Uhr in Berlin (Hotel Bärlin, Scharnweberstraße 17-20) (41 Kommentare).

Gebeichtet von missi aus celle
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Ich will aber da sitzen

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Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht Bahn & Co. Fulda

Ich (m) hatte heute ein unglaublich groteskes Erlebnis, als ich mit der Bahn von Stuttgart nach Berlin gefahren bin. Ich fahre immer mit einer Platzreservierung, obwohl es nicht nötig wäre, denn um diese Zeit sind immer genügend Plätze frei. Da steigt in Frankfurt eine Frau mit ihrem circa 20-jährigen Sohn ein. Noch bevor sie sich hinsetzen, zeigt der Sohn auf mich und fängt an in einer dümmlichen Kindersprache zu quatschen: "Ich will da sitzen, wo der sitzt." Darauf sie: "Nein, unsere Plätze sind hier." Er: "Ich will aber da sitzen, der soll weggehen." Dann sie zu mir: "Würdest du mal aufstehen und Dich woanders hinsetzen, Du siehst ja mein Sohn hat ein Syndrom" (habe die genaue Bezeichnung vergessen) und da muss man Verständnis haben. Ihr fordernder Ton passte mir gar nicht und auch wenn ich erst 19 bin, hat sie mich nicht zu duzen. Ich habe ihr das auch so erklärt und bin natürlich nicht aufgestanden.

Da fängt ihr Bengel an ein Mordsgequengel zu veranstalten, mit Heulen und Schreien und ständigem Ich-will-aber-da-sitzen-Geplärre. Ich habe meinen Kopfhörer eingestöpselt und die Musik laut gemacht, um nicht auch noch lachen zu müssen, da der Anblick des 20-jährigen, der sich wie ein 5-jähriges Kind benimmt, einfach zu komisch war. Auch der Schaffner hat ihr dann erklärt, dass er da nicht viel machen kann, außer an meine Vernunft zu appellieren, denn es sind ja genug andere Plätze frei und es gibt kein Recht auf einen bestimmten Sitzplatz. Ich möchte mich hiermit bei allen Mitreisenden entschuldigen, welche zwischen Fulda und Göttingen entnervt den Wagen gewechselt haben, da das Geschrei für Unbeteiligte unerträglich gewesen sein muss. Und an die Dame mit dem Syndromkind: Nehmen sie das nächste mal ein Flugzeug zur Beförderung und dann laufen wir uns auch nicht mehr über den Weg.

Beichthaus.com Beichte #00029684 vom 04.01.2012 um 21:02:16 Uhr in Fulda (Am Bahnhof) (88 Kommentare).

Gebeichtet von Psychobold aus Blechwerk Happendorf
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Zufallsbeichte
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Die freundliche Stewardess

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Dummheit Peinlichkeit Flug & Co. USA

Heute flog ich (m/23/Kaffeetrinker/Reihe 17) mit dem Air Berlin Flug 7428 nach New York, JFK Airport. Die Flugbegleiterinnen waren äußerst zuvorkommend und nett (trotz großer Flugerfahrung mit dieser Airline etwas besonderes) - unter Ihnen auch eine, die mein Interesse weckte. Ich habe mir fest vorgenommen diese eine Person durch ein kleines Dankschreiben an die Fluggesellschaft zu loben. Aber nach nur drei Minuten auf dem Flughafen habe ich leider ihren Namen (J***) vergessen. Ich beichte also, dass ich aus Dummheit meine eigenen Vorsätze nicht eingehalten habe und ich darüber selbst erstaunt bin. Ich hätte lieber ein kleines Trinkgeld geben sollen. J., falls Du das hier liest: Bleib so, wie du bist. Ich hätte nie geglaubt, dass sich irgendjemand, der am 24.12. arbeiten muss, so große Mühe geben würde.

Beichthaus.com Beichte #00029651 vom 25.12.2011 um 03:55:16 Uhr in USA (John F. Kennedy International Airport, New York) (8 Kommentare).

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Drogen in der Hasenheide

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Drogen Dummheit Ungerechtigkeit Lügen Berlin

Hiermit beichte ich, dass ich damals bei unserer Klassenfahrt nach Berlin als erstes zur Hasenheide gefahren bin, um etwas Gras zu kaufen. Da unser Zimmer von den Lehrern kontrolliert wurde, deponierten wir das Gras bei unserem Zimmerkollegen, der natürlich nix von der Sache wusste. Als wir am letzten Abend zwei Stunden nach der eigentlichen Nachtruhe völlig bekifft in die Arme unserer Lehrerin liefen, schoben wir die Schuld auf unseren armen Zimmerkollegen, der am nächsten Morgen nach Hause fuhr.

Beichthaus.com Beichte #00029511 vom 10.11.2011 um 17:15:52 Uhr in Berlin (Hallesches Ufer) (11 Kommentare).

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Der Autoüberführer

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Hass Zorn Arbeit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich in meinem Nebenjob ausgebeutet werde und teilweise deshalb nur auf 3-4 Euro Stundenlohn komme. Ich liefere für den größten Autokonzern in Deutschland Neuwagen aus. Da ich für 100 km nur 10 Euro bekomme, kann sich jeder ausrechnen was ich pro Stunde verdiene, also Auto abholen, auf etwaige Beschädigungen kontrollieren, Kennzeichen montieren. Oftmals muss dann auch noch für Sprit Geld ausgelegt werden. Letzten Monat habe ich für rund 300 Euro ganze 82 Stunden gearbeitet. Wird zum Beispiel ein Auto von mir nach Berlin gefahren, bekomme ich 50 Euro dafür, es wird dann von mir verlangt ein Auto zurückzunehmen und da ich ja sowieso zurückfahren muss wird dieser Wagen nicht entlohnt. Bin dann aber insgesamt locker 14-16 Stunden unterwegs gewesen und muss total übermüdet das Auto fahren. Die Belastung ist groß und die Motivation gering. Meist ruft dann der Chef auch noch an und fragt warum man zu spät ist. Meinen Frust lasse ich dann an den schönen Neuwagen aus, was gibt es besseres als eines der Baugruppen (beim einen mit dem ersten Buchstaben des Alphabets und einer Ziffer von 1-8 versehen beim anderen nennen sie sich dann wie ein Altherrensport oder wie ein Wüstenführer) mit bis zu 250 km/h auf der linken Spur auf der Autobahn zu bewegen und das DSG (Automatikgetriebe) permanent im Sportmodus zu haben. Jedes mal an der Ampel gebe ich dann Vollgas und freue mich dann wenn ich zu den Kunden sage: "Bitte fahren sie während der ersten 1.000 km den Motor nicht voll aus, also behutsam Gas geben bitte." Den Satz habe ich von einem Verkaufsleiter aufgeschnappt. Dann denke ich zurück wie ich eine Stunde zuvor noch die Traktionskontrolle mit einem weniger behutsamen Druck aufs Pedal getestet habe.


Die Kunden sind immer noch das Beste an dem Job, die sind meistens nett und wollen alles genau von mir wissen. Ich erzähle dann immer alles über das Auto was ich weiß, das ist nicht viel. Ich nehme das Auto ja nur entgegen und bekomme ja auch sonst keine Einweisung. Schön ist es auch immer einen Einblick in die Werkstatt zu bekommen, glaubt mir wenn ich euch sage das es ziemlich unqualifizierte Mitarbeiter gibt. Generell ist die Stimmung in Autohäusern ziemlich schlecht. Ich habe schon öfter mal erlebt wie Verkaufsleiter ausrasten und ihre Mitarbeiter (einschließlich mir) wie Dreck behandeln. Nehme ich einen Wagen zurück muss ich den Wagen auf Schäden prüfen und dann lass ich immer das penible Arschloch raus, jeden Kratzer und jeden noch so kleinen Steinschlag schreibe ich da rein. Die Kunden staunen dann nicht schlecht und ich sehe ihnen an wie sie richtig wütend werden. Letztendlich bin ich der letzte in der Reihe und derjenige der einen Neuwagen zum Kunden gibt. Aus Marketingtechnischen Gründen sollte man gerade dort sein Personal schulen, schließlich sorgt mein Auftritt auch für einen Eindruck beim Kunden. Aber das scheint ** nicht zu interessieren. Vielleicht wissen sie es ja auch nicht, dann hoffe ich das sie es an dieser Stelle erfahren. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029492 vom 05.11.2011 um 19:12:02 Uhr (18 Kommentare).

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