Hausverkauf im Pflegefall

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Engherzigkeit Fürth

Ich (w) habe meiner besten Freundin vor einem Monat den Tag verdorben. Ihre beiden Schwestern haben zur Hochzeit von der Mutter eine ordentliche Summe erhalten. Meine Freundin ist unverheiratet und sie erzählte mir, dass ihre Mutter ihr zum Ausgleich das Haus überschreiben wollte. Ich habe ihr dann gesagt, dass wenn ihre Mutter innerhalb von 10 Jahren ein Pflegefall wird, das Haus möglicherweise doch verkauft werden muss, bevor das Amt einspringt. Ihr trauriger Blick tat mir direkt weh.

Beichthaus.com Beichte #00041744 vom 04.02.2019 um 19:44:49 Uhr in Fürth (15 Kommentare).

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Als Altenpflegerin Rentner beklaut

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Diebstahl Habgier Geld 50+ Cottbus

Ich (w/27) war Altenpflegerin bei einem mobilen Pflegedienst. Vor drei Jahren hatte mich der 88-jährige Nachbar einer meiner Patienten angesprochen für ihn privat kleinere Pflegeleistungen und Haushaltsleistungen gegen Bezahlung zu übernehmen, was ich natürlich angenommen habe. Er überließ mir nach Einkäufen immer großzügig das Wechselgeld, irgendwann konnte ich auch für Einkäufe oder Anschaffungen seine Bankkarte benutzen bzw. er forderte sie gar nicht mehr zurück. Ich wurde immer dreister, gab an für Einkäufe, die ich gar nicht machte, Geld zu benötigen und steckte mir die Scheine selbst ein. Er bemerkte nichts, kontrollierte offensichtlich auch seine Bankauszüge nicht. Am Bankautomaten konnte ich sehen, dass er einen mittleren sechsstelligen Betrag auf dem Konto hatte. Dann war es mit mir vorbei, ich genehmigte mir fast täglich mehrere hundert Euro, erlaubte mir Anschaffungen und andere Vergnügungen. Bei neugierigen Fragen meiner Freundinnen oder Kolleginnen erfand ich einen Opa, der mich unterstütze. War ja nicht ganz gelogen. Nach ein paar Monaten reduzierte ich meine Stelle auf 50%, ich hatte es bei diesem Zufluss ja nicht mehr nötig mich in der häuslichen Pflege kaputt zu schuften.

Der Lieferdienst ging bei mir oft zweimal am Tag ein und aus. Ich ließ es mir richtig gut gehen und habe in den letzten beiden Jahren begleitet von spöttischen Bemerkungen meiner Kolleginnen mehr als 40 kg auf 160 kg zugenommen. Mit Völlerei, Online-Bestellungen von exklusiven Plus-Size-Klamotten und Schuhen oder einem jährlichen Luxusurlaub (den ich vor meinen Freunden und Kollegen leider verheimlichen musste) habe ich das Geld dann verpulvert. Immer weniger kam mir der Gedanken, dass es auffliegen könnte, bis plötzlich an einem Sonntagmorgen Polizisten in Zivil vor meiner Tür standen und mich wegen Verdachts auf Betrug, Unterschlagung und schweren Diebstahl auf der Stelle verhaftet und mich zum Verhör auf die Polizeiwache unserer Kreisstadt gebracht haben. Ein anderes Kommando hat zwischenzeitlich meine Wohnung auf den Kopf gestellt und noch 30.000 Euro gefunden.

Ich wurde den ganzen Tag vernommen und nach drei Tagen U-Haft entlassen. Ich war völlig am Ende, ein nervliches Wrack. Aber das Schlimmste kam noch. Ich bekam direkt die fristlose Kündigung meines Arbeitgebers nach Hause. Fast mein ganzer Freundeskreis hat sich mittlerweile von mir abgewandt, entweder antworten sie nicht mehr auf meine Nachrichten oder sagen mir offen, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben wollen. Ich bereue alles, was ich gemacht habe: meine Verschwendung, meine Völlerei und meine Gier. Mir ist das alles so furchtbar peinlich, was ich getan habe. Ich habe mich in einem langen Brief bei den älteren Herren entschuldigt.

Fast ein Jahr später war die Verhandlung. Die Wartezeit bis dorthin mit all der Ungewissheit und den widersprüchlichen Nachrichten was mich erwartet, war ein Alptraum für mich. In dieser Zeit habe ich mich zu einer richtigen Stressfresserin entwickelt und noch mal 15 kg mehr drauf gehabt. Zu meinem Entsetzen wurde ich zu drei Jahren Haft verurteilt, letzte Woche wurde das Urteil rechtskräftig. Bei der Hauptverhandlung ist mir so viel Ablehnung und Hass entgegengeschlagen. Auch die lokale Presse hat sich darauf gestürzt. Originalzitat: "Wie die sprichwörtliche Made im Speck, so der Staatsanwalt doppeldeutig, habe die 27-jährige Angeklagte von ihren Gaunereien gelebt."

Ich muss jetzt auf das Datum zum Haftantritt warten. Ich gerate deshalb immer mehr in Panik, nach allem was ich darüber gehört habe. Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich das psychisch durchhalte. Noch dazu weiß ich nicht, welche Auswirkungen mein starkes Übergewicht hat und ob ich dadurch nicht zu eingeschränkt in der Haftzeit sein werde bzw. wie die Mitgefangenen mich behandeln werden. Ich weiß auch nicht, wie man mit mir aufgrund meiner Taten umgeht, man hört ja so einiges.

Beichthaus.com Beichte #00041737 vom 30.01.2019 um 08:21:42 Uhr in Cottbus (Sielower Landstraße) (44 Kommentare).

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“Beichte

Bitte nur deutsche Schulkinder in der Klasse

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Vorurteile Schule Gesellschaft

Mein Mann und ich sind aufs Land gezogen, obwohl wir dort jobtechnisch nicht so gut verdienen können, wie in der Großstadt. Der Grund dafür sind unsere Kinder. Wenn sie in diesem und nächsten Sommer in die Schule kommen, wollen wir eine Schulklasse mit 98-100 Prozent Deutschen bzw. deutschsprachigen Kindern, damit die beiden in einem normalen Umfeld lernen können. So, wie auch mein Mann und ich es früher konnten. In der Stadt gibt es teilweise schon (staatliche) Grundschulklassen, wo es umgekehrt ist und niemand richtig Deutsch spricht oder deutscher Herkunft ist außer 3 Kinder. Es hat mich selbst etwas erschrocken, weil ein Kind an sich nichts dafür kann, aber die Aussicht, dass meine Kids in so eine Klasse gehen sollen, hat mich wirklich angewidert und abgeschreckt. Ich hoffe trotzdem, dass sie frühestmöglich auch Kinder mit Migrationshintergrund kennenlernen und mit ihnen zu tun haben, sei es freundschaftlich oder im Verein. Dabei ist es mir auch egal, ob das Holländer, Iraker oder Chinesen sind. Aber was die Schule und Bildung angeht sind wir sehr extrem geworden und werden uns entgegen dem politisch korrekten Trend durchsetzen und die Kinder im großen Zweifelsfall sogar auf eine Privatschule schicken. Und wenn wir dafür als Atheisten einer Kirche beitreten müssen!

Beichthaus.com Beichte #00041735 vom 29.01.2019 um 12:51:02 Uhr (36 Kommentare).

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Ich habe Kinder und brauche das Geld

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Habgier Prostitution Berlin

Gerade habe ich (28) meine beiden Kinder ins Bett verabschiedet, um mich für den geilen Freierdödel zurechtzumachen, der mich in einer Stunde unserer Absprache nach aufgrund der aktuellen Kälte in einer privaten Wohnung ohne Höschen und in Highheels empfangen wird. Ich bitte um Absolution, denn ich bin noch jung, habe Kinder und brauche das Geld!

Beichthaus.com Beichte #00041730 vom 26.01.2019 um 01:24:51 Uhr in Berlin (Stubenrauchstraße) (20 Kommentare).

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Leidensgenossen auf getrennten Wegen

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Rosenheim

Seitdem ich im Jahr 2016 aufgrund mehrerer psychischer (inzwischen anerkannter) Störungen einige Monate in stationärer Behandlung war, dürfte ich die Bekanntschaft einiger Leidensgenossen machen. Wir haben die harten Therapien gemeinsam durchgestanden. Das war nicht einfach und verlangte viel vom Einzelnen ab. Gruppenarbeit war angesagt, die nicht immer geglückt ist. In den Therapiestunden wurde das Dank der therapeutischen Moderation stets gut gelöst. Danach war so gut wie jeder in ambulante Therapien vermittelt worden und wir gingen in Vertrautheit und Wehmut auseinander.

Wir Patienten haben über Wochen und Monate hin miteinander geweint, gelacht, gearbeitet und gehofft! Doch kaum waren nicht einmal drei Monate nach dem Klinikaufenthalt vorbei, kriegen wir kein gemeinsames Treffen mehr auf die Reihe, weil einige auf Nachrichten nicht mehr reagieren und andere einen dahingehend nur vertrösten. Mich verletzt das sehr. Ich beichte somit mein Misstrauen in vermeintliche Leidensgenossen und wünschte, ich hätte mich ihnen niemals geöffnet.

Beichthaus.com Beichte #00041729 vom 26.01.2019 um 01:06:42 Uhr in Rosenheim (16 Kommentare).

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