Der Biss, der mein Leben zerstörte

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Selbstsucht Verzweiflung Zwang Manie

Seit fünf Monaten bin ich (m/26) nicht mehr der Mensch, der ich früher einmal war. Eine Nacht hat meinen geregelten Alltag ins Chaos gestürzt. Ich habe Angstzustände und traue mich kaum noch, meine Wohnung zu verlassen, auf der Arbeit bin ich seit drei Monaten krankgeschrieben, ich weiß, dass ich meinen Job verlieren werde und ich nehme mir jeden Tag vor, endlich wieder arbeiten zu gehen, aber sobald ich draußen stehe, bekomme ich Panik.

Der Grund für meine Lage liegt, wie bereits erwähnt, fünf Monate zurück. Ich ging wie jeden Abend in einem Wald spazieren, welcher sich in der Nähe meiner Wohnung befindet. Meistens habe ich dort noch einige Menschen getroffen, so auch an diesem Abend. Ich war schon etwas tiefer im Wald und ich sah einen Mann, der sich eher schwankend fortbewegte und kurz darauf hinfiel. Ich wollte ihm helfen und ging auf ihn zu, als ich bei ihm war, sah er mich mit einem gruseligen Blick an, dennoch fragte ich, ob es ihm gut ginge. Er sagte nur, er hätte Hunger, langsam fühlte ich mich unwohl und ich wollte gehen, doch der Mann packte mich und drückte mich auf den Boden. Obwohl ich regelmäßig trainierte, war ich völlig wehrlos, der Mann war doppelt so stark. Er biss mir in den Arm, ich schrie, er machte weiter und ich hörte Schluckgeräusche. Dann ließ er mich los, sein Mund war blutverschmiert und ich hatte kein Gefühl mehr in meinem Arm und ich war so geschockt, dass ich mich nicht bewegen konnte.

Die Bisswunden sind noch immer zu sehen, auch, wenn die Narben schon etwas verblasst sind. Ich war mehrmals in psychologischer Behandlung, alle sagten, ich hätte mir alles eingebildet. Aber das habe ich nicht. Ich weiß, dass ich einem übernatürlichen Wesen begegnet bin, so etwas habe ich mir nicht eingebildet, denn vor dieser Nacht hatte ich nie psychische Probleme oder Halluzinationen. Ich nehme keine Drogen und war im Wald auch nicht betrunken. Ich kann mit niemanden darüber reden, denn wer würde mir glauben? Ich bin ein Wrack und bezahle mittlerweile meinen Nachbarn, damit er für mich einkaufen geht. Schlafen kann ich nur noch mit Tabletten und meine Familie macht sich Sorgen, ebenso meine Ex-Freundin, die ich wegen meinen Problemen verlassen habe, obwohl ich sie noch liebe. Sie ruft mich oft an und bietet mir ihre Hilfe an, meine Eltern sind verzweifelt. Es tut mir leid, dass ich alle verletze, aber mir kann niemand helfen. Ich bitte um Absolution, denn manchmal wünschte ich, dass ein anderer von diesem Wesen gebissen worden wäre.

Beichthaus.com Beichte #00040778 vom 17.12.2017 um 16:29:41 Uhr (30 Kommentare).

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Meine Familie besteht aus boshaften Mobbern!

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Rache Hass Aggression Familie

Ich fühle mich ausgestoßen und wie Dreck behandelt von meiner Familie. Dann habe ich den Spieß umgedreht und einigen Übeltätern mal ordentlich die Meinung gesagt und habe mich dann hoch erhobenen Hauptes umgedreht und bin gegangen. Davor allerdings habe ich den […]
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Beichthaus.com Beichte #00040658 vom 19.11.2017 um 11:29:13 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Putzt ihr eure Wände?!

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Faulheit Unreinlichkeit Engherzigkeit

Ich (28) beichte, dass ich ziemlich arrogant zu einem Handwerker war und mir das jetzt sehr peinlich ist. Unser Vermieter hat einen in seiner Firma fest angestellten Handwerker, der in unserem Haus immer die Hausmeister-Arbeiten übernimmt. Er war schon öfter bei uns uns, um Dinge jeglicher Art in der Wohnung zu reparieren. Gestern war er da, um die Decke im Bad neu zu streichen. Dafür wollte er die Wände mit Folie abdecken, die er oben mit Klebestreifen befestigen wollte. Das ging aber nicht, weil die Decke/obere Wand wohl nicht sauber genug war. Daraufhin hörte ich ihn eine Weile aus dem Bad schimpfen, von wegen "Wurde hier noch nie geputzt? Das gibt es doch nicht! Wie soll ich denn hier arbeiten?" Er rief dann den Vermieter an und beschwerte sich, dass hier wohl seit der Renovierung des Bades noch nie geputzt wurde und er die Plane nicht aufkleben könne.

Er kam dann zu mir ins Wohnzimmer und schimpfte vorwurfsvoll: "Ich muss jetzt FÜR SIE ihre Wand putzen, da wurde NOCH nie geputzt seit der Renovierung des Bades!" Ich fand das ziemlich unhöflich und indiskret von ihm, zumal ich, wie immer, extra für seinen Besuch aufgeräumt und geputzt hatte. Ich möchte mal wissen, wer zu Hause seine Wände (!!) putzt. Ich mache das nur, wenn man sichtbaren Dreck sieht und natürlich über der Badewanne oder Dusche. Weil ich mich ziemlich bloßgestellt und gedemütigt fühlte, entgegnete ich: "Nun, Sie waren zu faul, um zu studieren und ich bin zu faul, um meine Wände zu putzen. Nobody is perfect!" Darauf grummelte er nur irgendwas vor sich hin und stampfte (mit seinen Drecksstiefeln) aus der Wohnung, um anderes Klebeband zu holen.

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, andererseits finde ich sein Verhalten aber auch unverschämt. Die Wände sahen sauber aus und an die Stellen, von denen er sprach, kam man nicht mal mit einer Leiter gut ran, weil da unter anderem die Waschmaschine davor steht. Ich bin gerade im siebten Monat schwanger und immer noch voll berufstätig, da werde ich doch nicht auf irgendwelchen Leitern und Möbelstücken rumturnen, um sauber aussehende Wände zu putzen.

Beichthaus.com Beichte #00040624 vom 11.11.2017 um 15:20:45 Uhr (27 Kommentare).

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Hat meine Tochter einen Vater-Komplex?

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Neugier Morallosigkeit Verzweiflung Familie Mutter Berlin-Dahlem

Ich bin 40 Jahre alt und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Zuerst ein paar Hintergrundinformationen: mein Ehemann und Vater der gemeinsamen Tochter hat sich das Leben genommen, als unsere Tochter erst sechs Jahre alt war. Wir litten schrecklich und arbeiten heute noch daran, diesen Verlust zu verarbeiten. Ich wurde schwer depressiv und hatte viele Jahre lang keinen Kontakt zu Männern, erst vor einem halben Jahr traf ich auf meinen jetzigen Partner. Kurz nach dem Suizid ist meine Mutter bei uns eingezogen um uns zu unterstützen, das heißt, dass meine Tochter in einem Umfeld aus Frauen aufgewachsen ist. Ich muss ebenfalls gestehen, dass ich keine fantastische Beziehung zu meiner Tochter habe, sie erzählt ihren Freundinnen in der Regel mehr als mir und ist verschlossen. Sie vertraut mir und ich vertraue ihr ebenfalls, da sie noch nie in Schwierigkeiten war. Das ermöglicht ihr demnach auch viele Freiheiten, zum Beispiel darf sie lange mit Freundinnen draußen bleiben und so weiter.

Letzte Woche feierte meine Tochter gemeinsam mit anderen Freundinnen bei uns zu Hause eine Übernachtungsparty. Ich war fast gar nicht oben um den Mädchen Privatsphäre zu geben. Oben wurde dann laut Musik gehört, gesungen und gelacht, aber es wurde größtenteils von der Zimmertür gedämpft. Als ich dann von Küche ins Wohnzimmer wollte, fiel mir auf, dass meine Tochter ihr Handy neben dem Haustelefon hat liegen lassen. Es klingt jetzt vielleicht scheiße, aber ich wollte unbedingt mal einen Einblick in das Leben meiner Tochter wagen und kippte das Handy gegen eine Lampe, damit man die Fingerabdrücke sehen kann. Bei ihrem Handy muss man den Finger in einem Muster bewegen und keinen Zahlencode eingeben, was mir meine Arbeit erleichterte. Ich konnte durch die laute Musik auch abpassen, wann die Tür des Zimmers aufgeht und wann sie geschlossen ist.

Ich habe mich also aufs Gästeklo gesetzt und herumgeschnuppert und mir ein paar Bilder angeguckt und da war größtenteils nichts verstörendes bei. Selfies, Bilder von Freundinnen und von Chatverläufen aber von dem ganzen Kram habe ich eher weniger Ahnung. Ein Album war aber unbenannt und das erste Bild war komplett schwarz, was bei mir den Eindruck machte, als würde sie das als "Tarnung" nutzen. Ich habe mir die Bilder in dem Ordner also angeschaut. Auf den Bildern waren sie und ein unbekannter Mann, der ganz deutlich nicht in ihrer Altersgruppe liegt! Der Mann sieht sogar älter als ich aus. Man könnte ja meinen, dass es der Vater einer Freundin ist oder etwas Ähnliches, aber auf den Bildern küssten sie sich und waren auch intim. Ich wurde ganz nervös und durchsuchte daraufhin ihre Whatsapp-Verläufe und fand den Mann auch in ihren Kontakten. Er wurde ganz plump als "Schatz" bezeichnet. Das bestätigte meinen Verdacht dann nochmals. Ich konnte einen Großteil des Chats lesen aber (leider?) nicht alles, da die Zimmertür meiner Tochter aufging. Der Chat war teilweise sehr sexuell und mir wurde ganz übel. Ich konnte mir kaum vorstellen, wo die Beiden sich überhaupt kennengelernt hatten. Ganz aufgebracht bin ich dann wieder zurück in den Flur, habe das Handy wieder zurückgelegt und dann den Rest des Abends nicht weiter rumgestöbert.

Meine Tochter hat nichts gemerkt. Zumindest gehe ich stark davon aus, denn sie hat mich nicht darauf angesprochen oder Sonstiges. Diese Beziehung zu dem Mann erklärt auch, warum sie manchmal extrem lange braucht, um von der Schule Heim zu kommen. Mir ist beim Schreiben dieser Beichte schon wieder schlecht. Ich denke mir viele Dinge. Zuerst: ja, ich weiß, dass es unglaublich scheiße ist, in den privaten Sachen meiner Tochter zu wühlen. Aber ich hatte nichts Böses im Sinn. Außerdem scheint es ja anscheinend angebracht zu sein, da sie mit einem Mann eine Beziehung führt und er mindestens 30 Jahre älter ist! Zweitens: ich mache mir Vorwürfe. Vielleicht hat sie einen Komplex, weil sie ohne Vater aufgewachsen ist. Sie hatte als Kind ja nur Kontakt zu Frauen und Mädchen, außer in der Schule. Vielleicht sehnt sie sich nach ihrem Vater oder einer Vaterfigur, die ich ihr so lange verwehrt habe? Zu guter Letzt: soll ich sie damit konfrontieren oder nicht? Ich kann das nicht verantworten. Ich kann doch nicht schweigen. Laut den Bildern hatten die Beiden auch mehr oder weniger Sex. Ich fühle mich schlecht, weil ich ihre Privatsphäre verletzt habe, natürlich, aber... Was soll man als Elternteil da machen? Ich bitte um Ratschläge.

Beichthaus.com Beichte #00040569 vom 01.11.2017 um 21:42:08 Uhr in Berlin-Dahlem (41 Kommentare).

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Scherzartikel: Kondome mit Loch

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Shopping Berlin

Ich habe einen kleinen Scherzartikelversand und jetzt die Produktpalette wieder erweitert: Um Kondome mit Loch. Es gibt verschiedene Varianten: "Leak" mit großem Loch, "Stab" mit kaum erkennbarem Nadelstich, "Blast" mit garantiertem Platzer und "Riddle" optisch einwandfrei aber in Wirklichkeit durchlässig wie ein Küchensieb. Die örtliche Behindertenwerkstätte hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Bearbeitung und Verpackung zu übernehmen. Um korrekt zu arbeiten, ist den Packungen ein Aufkleber beigefügt "Nicht für sicheren Geschlechtsverkehr geeignet". Leider wird wohl im Dunkeln bleiben ob sich die Kunden an die Anweisung halten. Stattdessen habe ich schon einen Ordner mit Feedback, das von Danksagungen über hämische Botschaften bis zu hasserfüllten Briefen reicht. Ich beichte daher, dass ich mein Geld mit solch nutzlosen Dingen verdiene.

Beichthaus.com Beichte #00040554 vom 29.10.2017 um 17:15:35 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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