Polieren im Bus

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Fetisch Masturbation Schamlosigkeit Bahn & Co. Berlin

Ich bekomme meine verdammten sexuellen Phantasien nicht unter Kontrolle. Da sitzt man eines Abends auf dem Rückweg einer Feier in einem öffentlichem Verkehrsmittel und sieht dann diese ganzen Lustobjekte im Bus und der kleine Freund hüpft schon vor Freude im Kreis, obwohl man doch eigentlich gar keine weiteren Pläne schmiedet. Tataaa, dann ist es so weit, der Ulligen im unteren Bereich des Körpers hat sich breit gemacht und der Bus leert sich ein wenig und man denkt sich einfach nur mal etwas Gutes tun zu müssen - einfach eine Wohltat zu vollbringen - und natürlich möchte man seinem Pimmel doch ein wenig Platz schaffen (bequem sitzen) usw. Jetzt zu meiner Beichte.

Ich schaffe es einfach nicht, es dabei zu belassen, zack aus die Maus und der Flitzebogen wird rausgeholt und ein wenig poliert und begutachtet. In diesen Momenten kann einfach kein Mensch Einfluss auf mich ausüben, egal ob das Schneckchen nur eine Reihe vor mir sitzt - poliert gehört poliert! Und eine Wohltat am Tag ist einfach ein Muss. So läuft der Countdown bis zum Start der Rakete und dann - ein Taschentuch hat man nicht immer zur Hand - wird einfach wild egal wo drauf geschloddert. Es tut mir ehrlich leid! Ich versuche ja schon aufzuhören und kann mir vorstellen, dass es für andere wahrlich kein Segen ist und von einer Geschmacksexplosion darf man wohl auch nicht ausgehen beim Kosten, aber es ist einfach ein Fluch, der auf mir lastet.

So langsam fängt es jetzt auch schon in Zügen an (ohne Abteil) und mit vollem Risiko. Irgendwann werde ich zurecht bestraft, aber bis dahin wird gezwungener Maßen geschrubbt was das Zeug hält. Achja, solltet ihr also mal fleckige Scheiben sehen oder sonstige Flecken auf dem Fußboden/Stuhl - vielleicht war ja ich es.

Beichthaus.com Beichte #00024898 vom 06.10.2008 um 00:33:23 Uhr in Berlin (34 Kommentare).

Gebeichtet von cinzano
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Der letzte Mensch der Welt

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Hochmut Selbstsucht Hass

Der letzte Mensch der Welt
Ich wünsche mir ziemlich oft, dass ich der letzte Mensch auf Erden wäre. Das ist mein absoluter Traum. Ich hätte immer Grün auf der Straße, und wenn der Tank leer ist, nehme ich mir das nächste Auto. Keine nervigen Menschen mehr an der Kasse vor mir. Keine sinnlosen Beschränkungen und Ordnungswahn. Wer jetzt denkt, dass es langweilig wäre ohne Mitmenschen, der ist nur sehr unkreativ. Ich nehme mir einfach einen Panzer und dekoriere meinen jeweiligen Aufenthaltsort einfach um. Ich klaue mir Flugzeuge und springe mit dem Fallschirm ab. Ich fahre mit dem Schneemobil durch die leeren Kaufhäuser und brauche nie wieder meine Klamotten waschen. Ich kann im Sommer nackt durch die Stadt laufen. Ich komme mindestens 10 Jahre mit Konserven aus den Supermärkten durch, danach gehe ich jagen oder lege mir einen Garten an. Wenn ich Strom brauche, besorge ich mir einen Generator von der Baustelle. Und wenn ich alle Reserven ausgeschöpft habe, oder meine Stadt in Flammen steht (die abgestürzten Flugzeuge, Blitzeinschläge) ziehe ich zur Nächsten! Mein Leben wäre viel schneller als jetzt. Überall wird man nur gestoppt, wenn man sich vorwärts bewegen will. Egal wo! Ich hasse euch!

Beichthaus.com Beichte #00024865 vom 30.09.2008 um 05:13:14 Uhr (60 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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Schneeball im Müllauto

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Waghalsigkeit Ungerechtigkeit Feigheit

Als ich in der Grundschule war, habe ich in einem Winter zusammen mit zwei Freunden haufenweise Schneebälle auf Autos geworfen. Irgendwann fuhr ein Müllwagen vorbei, dessen Fenster ein Stück weit heruntergekurbelt war. Es kam, wie es kommen musste: Einer von uns traf genau diese Lücke und der Fahrer legte eine Vollbremsung hin. Wir haben uns nicht von der Stelle bewegen können, als er die Tür aufriss und über die Straße gerannt kam, um uns allen eine zu klatschen - was ich auch nur nachvollziehen kann. Manchmal haben Kinder das eben verdient. Meine Beichte ist, dass ich mich, nachdem er zuerst einem meiner Freunde voll eine gelangt hat, geduckt habe, seine flache Hand ins Leere ging und er dank mir zusätzlich noch dumm dastand. Meinen anderen Freund hat er danach auch noch erwischt. Ich hoffe, mir wird mein unkameradschaftliches Verhalten vergeben. Ich habe noch nie gerne eingesteckt.

Beichthaus.com Beichte #00024817 vom 23.09.2008 um 22:40:03 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Studenten sind eklige Ökos!

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Aggression Boshaftigkeit Zorn Studentenleben Nachbarn Villenbach

Ich muss beichten, dass ich die meisten Studenten nicht leiden kann! Ich erkenne sie schon meist am Aussehen! Brille, Fahrrad und Birkenstöcker! Ich kann es einfach nicht ab, wie toll und sehr viel besser sie sich fühlen, nur weil sie studieren! Dabei sind sie es meist eh nicht, verstehen vielleicht etwas von ihrem Studienthema, aber von sonst nichts, wenn man mal von den ewigen, perversen Saufgelage absieht! Dauernd saufen und feiern! Manchmal frage ich mich, wie geht das? Bei uns im Haus leben auch Studenten. Sie leben, wie auch sonst, in WGs. Sie sind chaotisch, haben mindestens einmal die Woche eine Party, womit sie das ganze Haus verärgern und das absolut Eklige kommt jetzt! Sie teilen sich zu Dritt eine Fritteuse! Da schmeißen sie so ziemlich alles rein, was man in Fett frittieren kann! Diese Fritteuse steht allerdings auf dem Balkon, sodass man, wenn sie mal wieder ihren Fraß zubereiten, das alte, wahrscheinlich niemals ausgetauschte Fett riechen kann! Da sie aber auf dem Balkon steht, zieht sie auch Insekten an, was logisch ist!

Ich finde das soetwas von widerlich! Das sie chaotisch sind, weiß ich daher, dass ich einmal in ihre "Behausung" reingesehen habe, als sie die Haustür offen hatten und ich den Flur runter ging! Überall Müllsäcke, leere Bierkisten und der "Teppich" - reden wir nicht weiter davon. Wie gesagt, ich weiß das nicht alle so sind, aber sind wir doch mal ehrlich, der größte Teil ist es schon und wenn sie nicht so sind, dann sind es Klugscheißer, die immer alles besser wissen wie die "normalen Menschen". Besonders die, die Jura studieren. Oh Mann, ich hatte mal mit einem Streit, der sich so über den falsch weggeworfenen Müllbeutel aufregte (weil ja auch viele Ökos sind), dass er uns den Müllsack vor die Tür stellte und mein Mann sich dann fast alle Knochen gebrochen hätte, als er darüber stolperte. Also ist der tolle Student, der unterm Dach wohnte, runter, durch den Keller in den Garten, kramt die Mülltüte raus und stellt sie uns vor die Tür! Verteilte dann nette Briefchen an eine andere Nachbarin, wo er sich schrecklich über uns aufregte und uns darin auch noch beleidigte. Naja, wie gesagt, ich mag Studenten einfach nicht und wenn ich sie schon auf ihren dummen Hollandrädern, mit Sandalen und Brille angefahren kommen sehe, würde ich ihnen am liebsten etwas ganz Gemeines antun, nur, damit es mir besser geht!

Beichthaus.com Beichte #00024812 vom 23.09.2008 um 15:35:23 Uhr in Villenbach (47 Kommentare).

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