Mein Medikamenten-Vorrat

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Falschheit Lügen Faulheit Drogen Zivi & Bund Rietberg

Damals, zu meiner Zivi-Zeit, habe ich regelmäßig krankgemacht. Ich hatte nichts, außer keinen Bock auf Ackern. Jedenfalls bin ich immer zum Arzt - ich brauchte ja einen gelben Schein - und habe ihm immer was von "Schmerzen in der Schulter" oder "Durchfall" oder so etwas erzählt. Da man als Zivi keine 10 Euro bezahlen muss und auch Medikamente umsonst bekommt, habe ich mir in der Zeit eine beachtliche Hausapotheke geschaffen, von der ich immer noch zehre, wenn ich wirklich mal etwas rumkränkele. Dazu kommen noch die Medis und Utensilien, die von meiner Zivistelle im Krankenhaus mitgehen lassen habe.

Dank der Kenntnisse, die ich dort an den Tagen meiner Anwesenheit erlangen konnte, könnte ich jetzt locker jemanden ein Lokalanästhetikum verpassen und eine offene Wunde nähen... Hätte alles hier. Bin jetzt fast fertig mit meinem Studium (nein, nicht Medizin, nicht mal annähernd), habe schon einen Job, dem ich seit Längerem nachgehe, und melde mich wirklich nur noch krank, wenn es wirklich nötig ist. Dahin gehend habe ich mich gebessert.

Beichthaus.com Beichte #00023820 vom 16.05.2008 um 22:14:01 Uhr in Rietberg (19 Kommentare).

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Verlangen nach dem Lehrer

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Begehrlichkeit Sex

Ich (w/22) möchte unbedingt S*x mit meinem Lehrer (36). Das paradoxe ist, das ich einen sehr gut aussehenden Freund habe und mein Lehrer eher Mittelmaß ist. Aber schon allein die Vorstellung wie er mich auf dem Pult so richtig rannimmt löst bei mir einen Orgasmus aus. Ich kann mir nicht helfen aber S*x mit meinem Lehrer zu haben ist für mich die ultimative S*x-Phantasie. Meine Sünde ist, dass ich mir während ich mit meinem Freund schlafe vorstelle, es sei mein Lehrer.

Beichthaus.com Beichte #00023772 vom 10.05.2008 um 01:07:05 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Selbstbefriedigung ist besser!

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Masturbation Engherzigkeit Selbstsucht Verzweiflung Titisee-Neustadt

Nicht nur ihr Frauen habt Probleme damit, zu kommen. Ich (m/29) habe schon gar keine Lust mehr darauf. Ewig abrackern und dann kommt meistens doch nichts bei rum. Sie findet es natürlich toll, dass es nicht nach fünf Minuten schon vorbei ist, aber glaubt mir: Mir wäre es lieber so, als gar nicht. Da mache ich es mir lieber selbst. Das ist weniger anstrengend und es gibt keine langen Gesichter mehr, wenn ich aufhöre, weil mir alles wehtut oder ich keine Lust mehr habe. Und meistens klappt es eh viel besser. Meine Beichte: Ich habe lieber Sex mit mir selbst!

Beichthaus.com Beichte #00023632 vom 11.04.2008 um 20:57:51 Uhr in Titisee-Neustadt (15 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vier Dinge, die ich bereue

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit Fetisch

Ich habe in meinem Leben schon viel Mist gebaut, auch große Fehler gemacht, aber zumindest kann ich mir zu Gute halten, dass nichts (?) davon aus niederen Motiven geschah. Habe eigentlich immer versucht, mit den Menschen, die mir wichtig sind, gut auszukommen und den anderen nicht zu schaden, oder wenn es mich nicht zu viel gekostet hat, auch gerne zu helfen oder Gutes zu tun. Aber was hilft aller gute Wille, wenn man schlampig, chaotisch faul ist und es an manchen Stellen einfach an Selbstvertrauen mangelt? Die Dinge, die ich am meisten bereue:

1. Den Bio-Hefter einer Freundin nicht rechtzeitig zurückzugeben (weil ich ihn in meinem chaotischen Zimmer nicht wiedergefunden hatte), wodurch sie ihn nicht abgeben konnte und eine sechs dafür bekam (während ich meinen von ihrem abgeschriebenen abgegeben habe und eine 2 bekam) und zusammen mit den anderen Noten dann eine Fünf in Bio; da das nicht die einzige war, blieb sie deshalb sitzen.

2. Statt rechtzeitig zu sagen, was mir nicht passt, warte ich zu lange und dann endet es meist in einem langen Brief, in dem ich dem anderen gehörig die Meinung sage, aber da ich diese Briefe (heutzutage E-Mails) natürlich dann schreibe, wenn ich wütend bin, weil der Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht hat, sind es oft ziemlich übertriebene Briefe, die vermutlich sehr verletzend sind. Wird Zeit, dass ich endlich (bin nun fast 30) lerne, rechtzeitig mein Unbehagen kundzutun. Habe so gerade wieder zwei gute Freundinnen verloren.

3. Tja, und dann... dann habe ich zu Silvester meinen Dozenten, Chef und guten Bekannten in einer Person, der fast doppelt so alt ist wie ich, den ich einfach nur gerne mag, mit in mein Bett genommen und rumgeknutscht, ihm einen geblasen, und da er von meiner masochistischen Ader wusste, hat er mich auch ein bisschen gequält. Wir waren beide betrunken (und wie) und haben dann einfach geschlafen und gekuschelt. Das war schön. Aber ich will nicht mehr. Und nun meint eine gemeinsame Freundin, ich müsse mich drauf gefasst machen, dass er bestimmt mehr von mir will - hat er dann ja auch angedeutet, dass er sich mehr vorstellen könnte. Und ich will ihn nicht verletzen, wie gesagt, ich mag ihn doch. Das er professionell genug ist, um so etwas aus Bewertungen meiner Arbeiten rauszuhalten, hoffe und erwarte ich eigentlich von ihm. Aber nun hab ich ein superschlechtes Gewissen. Habe ihn einfach nur benutzt - ich brauchte das mal wieder, Nähe, Streicheln, bisschen Quälen und Schmerzen, mehr wollte ich gar nicht. Und kann das nicht einfach so sagen, kann ihm nicht sagen: Du, es war schön (das habe ich gesagt), aber ich will nicht mehr von dir. Ich mag dich, aber mehr halt nicht.

Ich kann doch nicht sagen: Du bist mir zu alt, nicht dominant genug und, und, und... In solchen Momenten hasse ich Alkohol, es ist mir schon so oft passiert, wenn ich betrunken genug bin, lasse ich mich von beinahe jedem abschleppen, Hauptsache mal wieder berührt werden, das Singleleben ist nichts für mich, aber bei aller Sucherei in den letzten Jahren war nix dabei. Fürs Beziehungsleben bin ich zu anspruchsvoll - fürs Bett ist es mir fast egal (wenn ich betrunken genug bin). Ich glaube, ich bin eine blöde Schlampe. Devot, masochistisch und blöd. Heute Abend bin ich alleine zu Hause - da werde ich mal wieder eine Flasche Wein trinken; kann ja dann nichts passieren, ist ja keiner hier.

Beichthaus.com Beichte #00023226 vom 07.12.2007 um 23:01:28 Uhr (9 Kommentare).

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