Die Typen aus den USA

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Falschheit Lügen Stolz

Die Typen aus den USA
Vor ein paar Wochen sind mein bester Kumpel und ich zu einem Konzert gefahren. Der Gig war ca. 250 km von unserem zu Hause entfernt, weshalb uns dort, wo das Konzert stattfand, keiner kannte. Um beim Auftritt schön weit vorne zu stehen, haben wir uns dementsprechend früh nach vorne gestellt, gewartet und sind natürlich mit den anderen Leuten dort ins Gespräch gekommen. Aus irgendwelchen Gründen (viel zu viel Alkohol, zu viel Southern Rock und Dixieland Musik in letzter Zeit gepaart mit der Tatsache, dass ich Deutsch-Ami bin) gaben wir uns dabei als zwei Typen aus Alabama aus, die gerade Urlaub hier machen und unbedingt diese Band sehen wollten.
Ich weiß nicht ob die anderen schon zu betrunken waren oder unser Auftritt einfach so gut (den Südstaaten-Slang haben wir perfekt drauf)war, aber man hat uns die Sache wirklich abegkauft. Einige holten ihre Kumpels dazu, damit die auch mal 'echte' Amerikaner kennenlernen, wenn einer mal zufällig vorbeikam und bspw. nach einer Zigarrette fragte, sagten die anderen Leute immer "Die verstehen Euch nicht, die kommen aus den USA!", usw. Wir haben das natürlich voll ausgekostet und hatten tierisch Spaß dabei, besonders wenn man auf Deutsch über uns sprach und dachte, wir würden das nicht verstehen. In jedem Fall haben wir einen netten 'Kulturaustausch' betrieben, Deutschland und das deutsche Bier gelobt (das gab besonders strahlende Gesichter) und mit den Leuten tierisch viel Spaß gehabt. Wenn es doch mal vorkam, dass wir aus Versehen irgendwas auf Deutsch sagten, sprachen wir schnell auf Deutsch weiter... mit schlechter Grammatik und üblem Akzent.
Die Leute haben nie erfahren, dass wir nicht aus Alabama sind. Ich vermute, sie werden noch längere Zeit in ihrem Freundeskreis von den zwei Typen aus den USA reden.

Beichthaus.com Beichte #00026306 vom 20.05.2009 um 22:33:09 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Sucht nach Comics

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Manie Peinlichkeit Sucht Gesellschaft

Meine Sucht nach Comics
Ich (m/40), verheiratet, Kinder, muss nun auch mal etwas beichten. Nämlich dass ich Comicsüchtig bin. Hört sich weiter nicht tragisch an aber lasst mich dazu noch ein paar Erklärungen geben. Ich besitze eine stolze Comicsammlung. Zunächst mal alle Lustigen Taschenbücher (jeden Monat kommt ein Neues dazu), dann (aus meiner Jugendzeit) eine umfangreiche Sammlung von Clever & Smart Heften und dazu natürlich noch den Klassiker, also Asterix. Und sonst noch paar spezielle Sachen. Weiter nicht tragisch, eigentlich. Aber was mich wirklich manchmal belastet, ist, dass keine Sitzung auf dem Klo, kein Imbiss (sofern ich dabei alleine bin), kein Sonnenbad (oder was auch immer) bei mir ohne ein Comic funktioniert. Ich brauche immer ein LTB (auch wenn schon 100 x gelesen), sonst habe ich das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Am schlimmsten ist es auf Dienstreisen. Ich bin viel unterwegs in Deutschland und Europa, mit der Bahn oder dem Flugzeug. Da ich in gehobener Position arbeite, kann ich meist 1. Klasse fahren. Wenn die anderen ihren Laptop auspacken, dann zücke ich mein Comic. Verdammt, da gab's schon peinliche Situationen. Aber ich kann nicht anders. Wenn ich dann im Comic erst mal lese, dann sind mir die abfälligen Blicke meiner Businesskollegen sowas von egal und ich schmunzel vor mich hin. Ich hoffe, dass nie zufällig einer meiner Vorgesetzten im Zug oder Flieger auftaucht und mich sieht...

Beichthaus.com Beichte #00026144 vom 24.04.2009 um 09:48:59 Uhr (54 Kommentare).

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Party-Crashkurs für den Spanier

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Drogen Boshaftigkeit Vorurteile Urlaub Spanien / Nordhessen

Vor einigen Jahren habe ich, trotz fehlender Spanisch-Kenntnisse an einem Schüleraustausch teilgenommen, um zwei Wochen recht günstigen Urlaub im Süden abzustauben. Leider kam ich in eine sehr spröde Austauschfamilie. Der Tauschpartner war knapp zwei Jahre jünger als ich (18 und 16) - er rauchte nicht, trank keinen Alkohol und war auch sonst extrem langweilig. Nachdem ich die zwei Wochen in Spanien überstanden hatte, stand aber auch bald sein Besuch in unserer Partyhochburg an, den er so schnell nicht vergessen sollte. Ich bot ihm ein exklusives Entertainmentprogramm mit folgenden Inhalten: total verstrahlte Feierleute, tagelange Afterpartys, Kiffer in allen Variationen und natürlich quere Ideen ohne Ende. Da der Gast leider kein Deutsch und kaum Englisch verstand, fühlte er sich schnell überfordert, was wir natürlich gleich ausnutzten, um ihm wahren Partylifestyle in Perfektion näher zu bringen. Kurz - nach zwei Wochen Crashkurs in Deutschland überredeten wir ihn auch mal kiffen. Natürlich standen wir ihm dabei gern zur Seite und sahen anschließend folgendes Phänomen. Innerhalb von knapp zwei Stunden durchlief er reibungslos die Phasen: Laberflash, Fressflash, starke Übelkeit, extreme Müdigkeit und Ratlosigkeit über die Inhalte des Abends. Später erzählte er uns, dass er so etwas in seinem Leben noch nicht erlebt hat und es "very interesting" fand. Hoffentlich haben wir ihn mit diesen Erfahrungen nicht zu sehr geschockt und er hat daraus gelernt, dass ein Leben nicht immer so langweilig und gewöhnlich sein muss, wie er es sich in Spanien gestaltet hat.

Beichthaus.com Beichte #00026062 vom 11.04.2009 um 09:28:17 Uhr in Spanien / Nordhessen (18 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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Die Küche der Bundeswehr

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Ekel Unreinlichkeit Ernährung Zivi & Bund Norddeutschland

Ich (m/22) arbeite in der Küche einer Bundeswehrkaserne. Ich und meine Kollegen wichsen regelmäßig in das Essen. Wenn Hackbällchen gemacht werden, drehen die älteren Damen das Hackfleisch unter ihren Achseln zu Bällchen.

Beichthaus.com Beichte #00025906 vom 21.03.2009 um 23:28:00 Uhr in Norddeutschland (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unterricht im Masturbieren

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Masturbation Wollust Schamlosigkeit Arbeit Heidelberg

Unterricht im Masturbieren
Ich möchte hiermit meinen Beruf beichten, obwohl ich glücklich mit ihm bin und nicht bereue, diese Tätigkeit auszuüben - nur wird es in dieser Gesellschaft immer noch nicht wirklich akzeptiert. Ich habe mit 18 Jahren nach meinem Realschulabschluss mit einer Ausbildung als Paartherapeutin angefangen und vor zwei Jahren, als ich 20 war, abgeschlossen. Da es aber in Deutschland viel zu viele dieser Paartherapeuten gibt, wollte ich etwas Originelleres und Erfolgsversprechenderes. Meine Berufsbezeichnung ist jetzt zwar immer noch Paartherapeutin, aber seit einem Jahr gebe ich Frauen jeden Alters Unterricht im richtigen Masturbieren. Dabei fasse ich aber keine der Frauen im Intimbereich an und wenn, dann sehr selten und nur mit Handschuhen, zum Beispiel zum Finden des G-Punktes. Was ich da mache, ist ausschließlich die weibliche Anatomie mit Bildern und Plakaten erklären und zeigen, mit welchen Techniken man am leichtesten zu einem tollen Orgasmus kommt. Meistens mache ich es erst einmal vor und zeige den Frauen, wie der Orgasmus aussehen kann (d.h. ich masturbiere vor deren Augen) und dann dürfen die Frauen es an sich selbst probieren und ich gebe Tipps.

Am Ende, wenn alle merken, dass sie den Dreh raushaben, masturbieren wir alle zusammen, bis jede Einzelne diesen tollen Orgasmus hatte. Was mich jedes Mal wieder an diesen Unterrichtsstunden freut, sind die strahlenden Gesichter der Frauen, die seit Jahren keinen Orgasmus mehr hatten. Zu meinen Kunden gehören 40-jährige Hausfrauen, die keine Aufmerksamkeit von ihren Männern mehr bekommen, wie auch junge 16-jährige, die gerade ihren Körper erkunden wollen. Und ich muss sagen, dass ich meinen Job liebe. Das Einzige, was mich daran stört, ist, dass Männer sofort die Flucht ergreifen, sobald sie von meinem Beruf erfahren, da ich auch kein Geheimnis daraus mache. Normale Beziehungen sind in meinem Leben daher selten. Und natürlich stören auch die Vorurteile der intoleranten Menschen in Deutschland. Ich habe übrigens nicht vor, noch 30 Jahre diesen Beruf auszuüben, da ich aber genug Geld verdiene, was ich vorerst ansparen werde, kann ich später unbesorgt als normale Paartherapeutin weiterarbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00025847 vom 10.03.2009 um 17:46:06 Uhr in Heidelberg (70 Kommentare).

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