Die nervige Baustelle

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Auto & Co. Berlin

Die nervige Baustelle
In meiner Straße befindet sich nun schon seit mehreren Wochen eine lärmende und unheimlich nervige Baustelle. Die ohnehin schon angespannte Parkplatzsituation wird durch die Baustelle noch weiter verschärft. Lediglich drei Parkplätze sind noch verfügbar. Ich sehe aber gar nicht ein kilometerweit weg zu parken oder täglich einen Parkschein zu ziehen. Daher nehme ich stets, wenn ich meinen Parkplatz verlasse, eines von diesen Baustellendingern (die mit der Leuchte drauf) und stelle sie auf meinen Parkplatz. So bleibt mein schöner Parkplatz den ganzen Tag für mich besetzt und keiner kommt auf die Idee dieses da völlig sinnlos stehende Ding zu entfernen. Ich freue mich jeden Tag drüber und finde es herrlich!

Beichthaus.com Beichte #00027295 vom 08.12.2009 um 23:52:34 Uhr in Berlin (24 Kommentare).

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Die DDR ein winzig kleiner Stadtstaat

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Peinlichkeit Dummheit Unglaube Schule Wiesbaden

Ich (m/21) habe doch tatsächlich bis zu meinem 15. Lebensjahr geglaubt, das ehemalige Staatsgebiet der DDR beschränke sich nur auf Ostberlin. Schon komisch, aber es war immer und überall von Ostberlin, Checkpoint Charlie etc. die Rede (auch in Dokus, die ich hin und wieder mal gesehen habe). Da wurde überhaupt nie was anderes erwähnt und so verpflanzte sich bei mir die begründete Vorstellung, die DDR bestand nur aus Ostberlin und war ein winziger kleiner Stadtstaat. Dabei war ich wirklich ein Einserkandidat in Geschichte und habe mich auch zu Themen der DDR lebhaft geäußert (war ja auch alles immer richtig, da wir nie über so etwas scheinbar Selbstverständliches wie die Staatsgröße gesprochen haben, da es keiner für nötig hielt, das mal zu sagen). Eines Tages hat dann der Lehrer ein Arbeitsblatt über diese Verbindungsstraße von West-Berlin zur Bundesrepublik ausgeteilt. Darauf war auch eine Karte abgedruckt. Ich als vermeintlicher Geschichts-Streber saß dann mit meinem Blatt und habe ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Beichthaus.com Beichte #00027201 vom 10.11.2009 um 16:20:50 Uhr in Wiesbaden (25 Kommentare).

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Backpfeife mit Folgen

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Lügen Falschheit Gewalt Familie Berlin

Ich (w/29) hatte zwei jüngere Brüder, der eine 5 und der andere 6, die sich gerne mal rauften; ich selbst war zu dem Zeitpunkt damals 15. An einem Tag wollte meine Mutter ein paar Lebensmittel einkaufen gehen und da sie dabei ihre Ruhe haben wollte, hat sich mich dazu beordert, auf die Jungs aufzupassen. Wie so oft kam es wegen irgendeiner Lapalie zum Streit zwischen den beiden. Ich war gerade dabei meine Hausaufgaben zu machen und war echt genervt. Ich wollte die beiden auseinander bringen, aber die haben sich einfach nicht beruhigt, bis ich voller Zorn war und dem Jüngsten eine Backpfeife verpasst hatte, da er anfing richtig übel zu randalieren. Leider Gottes war der Schlag so ungewollt heftig dass er zur Seite fiel und mit dem Kopf gegen die Heizung knallte. Plötzlich lag er regungslos da, hat wohl das Bewusstsein verloren, und war blutüberströmt. Ich und mein anderer Bruder waren total geschockt, riefen unsere Mutter an und holten einen Krankenwagen. Ich erzählte meiner Mutter es war ein Unfall, er sei unglücklich gefallen, mein 6 Jähriger Bruder hat nur stumm genickt und konnte dazu weiter nix sagen. Der arme Kleine musste ins künstliche Koma versetzt werden. Als er nach 1 Woche wieder wach gemacht worden ist, stellten die Ärzte fest, dass seine Sprachfunktion stark eingeschränkt war. Heute ist er 19 und ist nicht fähig sich per Sprache auszudrücken. In den Anfangsjahren der Behinderung weinte ich bitterlich, zum einen, weil ich ihm das angetan habe und zum anderen weil ich meine Mutter und meine Mitmenschen belogen habe. Bis heute. Zurzeit gehe ich in Therapie, weil das so ein tiefschürfendes negatives Schlüsselerlebnis war, das mich noch bis heute verfolgt. Ich werde meiner Mutter in den nächsten Tagen wohl die Wahrheit sagen müssen, so weh das auch tut, und somit alte Wunden wieder aufreißen. Es tut mir alles so furchtbar Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027192 vom 07.11.2009 um 16:18:50 Uhr in Berlin (51 Kommentare).

Gebeichtet von maad90
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Verhältnis mit einem Auszubildenden

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Wollust Fremdgehen Eifersucht Arbeit Berlin

Ich damals 33, hatte ein sexuell motiviertes Verhältnis mit einem unserer Auszubildenden in meiner Abteilung. Der Sex war richtig gut und er hatte einen tollen Body. Irgendwann kam er auf die Idee mit seiner Freundin zusammen zuziehen, was natürlich zu Lasten unserer gemeinsamen Zeit und damit unserer Schäferstündchen gehen würde. Im finalen Beurteilungsdurchlauf, ob wir ihn übernehmen und einstellen würden (er war eine Top-Kraft), habe ich vehement gegen ihn argumentiert, was letztendlich dazu geführt hat, dass er seinen sicher geglaubten Arbeitsplatz doch nicht bei uns bekommen hat. Nach einem Jahr habe ich ihn zufällig getroffen, da erzählte er mir, dass er immer noch auf der Suche sei und jetzt drauf und dran sei eine weitere Ausbildung zu machen um nicht auf der Straße zu landen. Er zog auch aufgrund dessen nicht mit seiner Freundin zusammen und ist heute von ihr getrennt. Und ich befürchte, ich trage eine gehörige Portion Mitschuld daran. Es tut mir so Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027183 vom 05.11.2009 um 16:14:56 Uhr in Berlin (68 Kommentare).

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Blutgerinnungsmittel an Tauben verfüttert

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Hass Mord Missbrauch Tiere Berlin

Vor 2 Jahren, als ich (jetzt m/20) arbeitslos war, habe ich ein ungewöhnliches Experiment gemacht. Ein guter Freund war Arzthelfer und konnte mir so über Umwege einiges besorgen, was ich dafür brauchte. Ich weiß selbst nicht mehr wie ich auf die Idee kam, doch ich wollte Tauben vergiften. Wahrscheinlich lag es daran, dass mich diese Tiere einfach nervten, wenn ich durch die Hauptstadt streifte.

Die Vorbereitungen zu diesem "Projekt" waren nicht sehr einfach, da ich dafür eine Taube brauchte, welche ich zur "Testperson" machen konnte. Nach gut 3 Tagen habe ich es dann auch geschafft eine zu fangen und habe sie in einen mittelgroßen Vogelkäfig gesperrt.

Zu diesem Zeitpunkt hat mir der besagte Kumpel das von mir bestellte Blutgerinnungsmittel besorgt. Dieses wollte ich mit Brot versetzen, da ich es den Massen von Tieren schlecht spritzen kann. Zuerst versuchte ich eine kleine Dosis, welche aber den Tier scheinbar nichts anhaben konnte. Da es Blutgerinnungsmittel für Menschen war, wollte ich nicht so viel benutzen. Das Ziel war die Tauben zeit versetzt sterben zu lassen, sodass man nicht mitbekommt, dass ich Schuld bin.

Insgesamt brauchte ich 3 Tauben für dieses Projekt. Die erste starb wenige Minuten nach der nächsten Mahlzeit. Die zweite starb sofort, obwohl ich dort weniger benutzt hatte. Die dritte starb ca 40 Minuten, nachdem sie es gegessen hat. Das reichte mir vollkommen.


Also ging ich auf einen großen Platz, auf welchem sich oft viele Tauben befinden. Dort warf ich das Brot in kleinen Stücken auf den Boden und ging dann nach 10 Minuten wieder.
Als ich eine Stunde später wieder kam (hatte mir die Zeit in Media Markt vertrieben), lag dort eine ganze Meute an toten Tauben. Als ich sie grob durch gezählt habe waren es um die 30. Ich war ziemlich stolz auf mich und auch viele andere Leute haben sich gefreut, dass dieser Platz "gereinigt" wurde.
Einer schrie panisch "Oh mein Gott, die Vogelgrippe". Keine Ahnung, ob das nun ein Scherz war oder nicht, ich fand es amüsant. Kurze Zeit später war auch die Polizei da. Und das wegen ein paar nutzlosen nervigen Tieren. Das habe ich dann noch 2 Mal gemacht, dann war der Reiz irgendwie weg. Ich möchte hiermit beichten, dass ich einen Kumpel dazu gebracht habe Blutgerinnungsmittel unrechtmäßig zu besorgen.

Beichthaus.com Beichte #00027163 vom 29.10.2009 um 22:00:00 Uhr in Berlin (79 Kommentare).

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