Mein Toilettentraum

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Lügen Last Night

Ich möchte heute beichten, dass ich (m/23) mit etwa 15 Jahren etwas sehr peinliches gemacht habe. An einem Wochenende, habe ich bei einem Kollegen übernachtet. Ich habe auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen. Aus irgendeinem mir nicht erklärbarem Grund, habe ich mitten in der Nacht vom "auf die Toilette gehen" geträumt und losgepinkelt. Doch leider wurde der Traum zur Realität. Mir ist so etwas zuvor nie passiert und Bettnässer war ich eigentlich auch nicht. Die komplette Matratze war versaut. Ich habe erstaunlicher Weise die Ruhe bewahrt und überlegt, was ich jetzt machen kann, damit mir diese Peinlichkeit erspart bleibt. Wäre das damals in der Schule erzählt worden, wäre das eine echt unangenehme Sache und die Folge davon könnt ihr euch sicher selbst ausmalen. Also nahm ich mir die Flasche Cola, die neben mir lag und inszenierte folgendes Szenario:
"Ich bin mit geöffneter Cola Flasche im Bett eingeschlafen und dabei hat sich dann die komplette Flasche auf der Matratze entleert. Dann bin ich fluchend wach geworden um meinem Kollegen darauf aufmerksam zu machen." Glücklicherweise war die Finte erfolgreich. Ich bedanke mich bei der Mutter des besagten Kollegen, der bestimmt an Hand des Geruches aufgefallen sein muss, dass es sich nicht nur um Cola handeln kann sondern mehr dahinter steckt. Sie hat glücklicherweise dicht gehalten.

Beichthaus.com Beichte #00028754 vom 23.03.2011 um 12:30:56 Uhr (22 Kommentare).

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Mein Vater wird gesucht

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich möchte etwas aus meiner Schulzeit beichten. Wir hatten einmal in der Woche Musikunterricht, der immer ziemlich ähnlich ablief: Zuerst sangen wir 2-3 Musikstücke aus unserem Musikheft, die wir uns selber aussuchen durften, dann widmeten wir uns berühmten Interpreten. In unserer Klasse hatten wir meiner Meinung nach ein ziemlich merkwürdiges Mädchen. Sie war sehr still und hat sich nie am Unterricht beteiligt, war ungepflegt und irgendwie geistig nie ganz da. Außerdem war sie jüdisch. Wir vermuteten alle das ihre soziale Inkompetenz etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun hatte. Wir haben mal gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin darüber gesprochen, damit wir behutsam mit ihr umgehen. Auf jeden Fall dürfen wir uns am Anfang der Musikstunde immer einige Titel aussuchen die wir singen wollen. Nachdem ich mir mal das Buch genauer angeguckt habe, ist mir ein Lied aufgefallen was mir, im Zusammenhang mit der Situation des Mädchens, besonders gut gefiel: "Mein Vater wird gesucht" von Hans Drach. In dem Lied geht es um einen Vater der von der SA verschleppt und ermordet wurde. Ich habe die Klasse angestiftet so gut wie jedes mal im Musikunterricht dieses Lied zu singen. Der Lehrer hat sich natürlich gewundert warum wir ausgerechnet dieses Lied so toll fanden, er hat aber von ihrer Situation nichts gewusst und ich war mir sicher, dass sie es auch nicht erzählen würde. Sie war dann nach jeder Musikstunde natürlich noch stiller und merkwürdiger als sonst. Im Nachhinein tut es mir schon Leid. Sie hat auch irgendwann die Schule gewechselt und ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00028750 vom 21.03.2011 um 20:31:39 Uhr (37 Kommentare).

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Ein ungewöhnliches Geschenk

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Peinlichkeit Sex Neugier Weimar

Die Geschichte ist mittlerweile schon ein paar Jährchen her und trug sich an dem Geburtstag meiner damaligen Freundin zu. Ich, damals noch relativ jung, 22 Jahre, dachte mir zu diesem Anlass etwas ganz ganz besonderes als Geschenk aus - einen, sozusagen, wilden Dildo nämlich, von der Passform her eher größer und mit dem speziellen Gimmick ausgerüstet, sich bei Betrieb wie wild um die eigene Achse zu drehen. Ich wäre beim Kauf schon fast im Boden versunken und war noch gespannter auf die Reaktion meiner Freundin, welche zwar nicht unbedingt Prüde war, aber sowas vor allem von mir nicht unbedingt erwartet hätte. Wir verbrachten den Abend bei Ihr, ich hatte vor, das Geschenk bis zu den Abendstunden hinauszuzögern - die Gründe kann man sich ja so weit vorstellen. Blöd nur, dass um Punk 6 Uhr eine Reihe von Freunden vor der Tür stand, man hatte sich Überraschendes vorgenommen. In entsprechender Sektlaune wurden dann irgendwann Geschenke überreicht und ich aufgefordert, selbiges zu tun, man sei auch sehr Gespannt, ist ja schließlich Ehrensache. Genau die hätte sich jedoch, zumindest und allein für mein Selbstbild, recht schnell erledigt gehabt, so dass ich einigermaßen panisch wurde und mich in den nächsten 10 Minuten im Wohnzimmer wiederfand, wie ich eine DVD (Zoolander) in das Geschenkpapier des Dildos einzuwickeln versuchte. Mit Tesa. Die zu diesem läppischen Geschenk völlig unpassende Karte übernahm ich direkt, so dass meine Freundin auch ein wenig blöd guckte, als sie sie durchlas - "You spin me right round, baby! Right round!", Kusssmiley. Die Freundinnen waren auch nicht gerade begeistert, haben sich aber zurückgehalten. Ich habe das ganze dann noch am gleichen Abend verschämt aufgeklärt, ohne dass meine Freundin das auch nur eine Spur witzig fand. Zum Einsatz gekommen ist das Ding auch nie, jedenfalls nicht mit mir. ich hätte es wohl einfach lassen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00028748 vom 21.03.2011 um 04:35:59 Uhr in Weimar (24 Kommentare).

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Selbst eintüten

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Diebstahl Betrug Geiz Studentenleben Berlin

Ich (m/21) beichte, dass ich regelmäßig eine Bäckereikette beklaue, wo man sein Essen selbst eintüten darf. Dazu lege ich ein Gebäckteil unten in die Tüte und darauf ein größeres. Die Kassiererinnen sehen dann nur das obere und tippen das ein. Habe so bestimmt schon an die 20 Euro gespart. Ich bin doch nur ein armer, armer Student!

Beichthaus.com Beichte #00028746 vom 20.03.2011 um 20:40:44 Uhr in Berlin (Berliner Allee) (21 Kommentare).

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Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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