Mein Praktikum in einem Einmannbetrieb

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit Chef Bochum

Als ich (m/24) 15 Jahre alt war, habe ich ein Praktikum in einem Einmannbetrieb als Elektriker gemacht. Der Betrieb war auf die Reparatur von Fernsehgeräten sowie Stereoanlagen etc. spezialisiert. Es wurden aber auch Geräte angekauft und verkauft. Geliefert wurde auch, wo ich dann meistens die Geräte schleppen durfte. Die meiste Zeit allerdings saß ich mit meinem Chef in der Werkstatt, die sich direkt hinter dem Verkaufsraum befand und durfte ihm über die Schulter schauen, um von ihm zu lernen. Nach der ersten Woche (das Praktikum dauerte insgesamt 3 Wochen) hat er mich dann auf einen Fernseher losgelassen und ich durfte den reparieren.

In der zweiten Woche musste ich an einem Tag, nach dem Mittagessen, einen Obama ins weiße Haus abseilen. Die Toilette grenzte an die Werkstatt an. So wie ich fertig war, bemerkte ich, dass kein Klopapier vorhanden war. Panisch blickte ich mich mit herunter gelassenen Hosen um, fand jedoch keins. Über dem Waschbecken hing allerdings ein kleines Schränkchen, welches zusätzlich noch zwei Schubladen hatte. Also öffnete ich die Schranktüren und siehe da, zwei Rollen Klopapier! Nach der Kimmenreinigung, wollte ich mir noch die Hände waschen, doch diesmal fehlte die Seife. Also wieder das Schränkchen durchsucht. Da im Schränkchen selber keine war, versuchte ich die zwei Schubladen. In der ersten war nichts drin, also öffnete ich die Zweite und bekam sogleich riesengroße Augen! Nicht weil dort etwa Seife drin war, nein, dort drin befanden sich mehrere, säuberlich gestapelte 50 Euro und 100 Euro Noten. Die ganze Schublade war voll Geld! Allerdings habe ich nichts davon genommen, weil ich Angst hatte, dass es auffällt und irgendwie kam es mir auch nicht richtig vor. Von dem Tag an, musste ich aber täglich der Versuchung widerstehen, mich an dem Privatbankfach zu bedienen. Und ich hab es durchgehalten, doch nur bis zum letzten Tag meines Praktikums. An dem Tag nämlich, circa eine Stunde vor Feierabend, hatten wir zwei Kunden, ein Pärchen. Die Frau musste während des Verkaufsgesprächs dringend auf die Toilette. Mein Chef hat sie gelassen. Nachdem sie wieder kam, ging das Gespräch weiter und am Ende hat das Pärchen sogar einen Fernseher mitgenommen. 5 Minuten vor Feierabend dann, hatte ich Druck auf der Blase, ging dann halt auf die Toilette um mich zu erleichtern und dann überkam es mich: Da die eine Kundin vorher auf Toilette war, würde der Verdacht nicht sofort auf mich fallen. Also griff ich in meiner jugendlichen Geldnot zu. Insgesamt habe ich dem Mann um 2.300 Euro erleichtert.
Die Tage danach hatte ich Panik, dass jeden Moment das Telefon klingeln könnte oder mein Ex-Chef vor der Tür steht. Aber es kam nichts. Ich kam ungeschoren davon. Wenn ich heute daran zurückdenke, fühle ich mich schlecht und frage mich, ob nun die Frau den Kopf hinhalten musste für etwas was ich getan hab. Oder ist es meinem Ex-Chef überhaupt aufgefallen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er mittlerweile seinen Laden geschlossen hat und in Rente ist.

Beichthaus.com Beichte #00028289 vom 10.11.2010 um 23:16:35 Uhr in Bochum (35 Kommentare).

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Die Bierdeckeldose

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Ex Bochum

Die Bierdeckeldose
Es begab sich Ende 2000, dass ich über das Internet ein Mädchen kennenlernte, das sich mit mir treffen wollte. In einer lauen Augustnacht kam es auch dazu. Schon während des ersten Treffens merkten wir, dass da mehr war als nur das Verlangen nach Aufmerksamkeit oder körperlicher Nähe. Es entwickelte sich in kurzer Zeit eine Beziehung.
Nach ein bis zwei Monaten äußerte sie den Wunsch, mit mir in eine eigene Wohnung zu ziehen, da sie bei ihrer Oma wohnte und wenig Freiraum hatte. Ich wohnte damals noch bei meinen Eltern und fand die Idee großartig. Nach Rücksprache mit meinen Eltern und deren Zusage zur finanziellen Unterstützung, machten wir uns auf die Suche und wurden auch sehr schnell fündig (Oktober 2000). Da ihre Eltern und auch sie (damals 18 Jahre jung) über wenig finanzielle Mittel verfügten, kam der Großteil von meinen Eltern und mir (nahezu 8.000,00 DM). Es lief dann auch alles ganz hervorragend. Ich war der glücklichste Mensch der Welt! Wie das eben so ist, wenn man als 18jähriger mit der großen Liebe in die eigene Wohnung zieht. Doch schon im Frühjahr 2001 merkte ich, dass sich etwas wesentlich geändert haben muss.

Die Zärtlichkeiten von ihrer Seite reduzierten sich auf null. Sex war die absolute Ausnahme. Wenn es welchen gab, war es eher ein rein technischer Akt ohne Emotion. Die Kommunikation zwischen uns beschränkte sich auf ein Notwendiges.
Irgendwann, auf einer kleinen Party, sah ich sie dann im Arm eines Anderen liegen. Ich habe sie dann gefragt, ob sie ein solches Verhalten bei mir tolerieren würde und ob es sie nicht verletzen würde, wenn ich eine andere Frau in den Armen hielt. Ihre lapidare Antwort war: "Ich liebe Dich halt nicht mehr, tut mir Leid." KLATSCH! BÄNG! DOING! Ich habe mich gefühlt, wie Shannon Briggs nach dem Klitschko-Kampf. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass sie mich nur gebraucht hat, um eine Wohnungseinrichtung zum Nulltarif zu bekommen. Wirkliche Liebe war ihrerseits wohl nie im Spiel. Das ist allerdings Spekulation. Nach ein paar Tagen im Wachkoma und den obligatorischen Flaschen Whisky, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die Wohnung verlasse. Ich ging davon aus, dass sie mir eine Art Wertersatz für die von mir finanzierten Möbelstücke zahlte. Doch weit gefehlt. Da bei ihr aber auch nichts zu holen war und ich die Sache schnell abhaken wollte, habe ich das erst mal so hingenommen.

So vergingen ein paar Wochen, bis sie sich bei mir meldete, um mir mitzuteilen, dass sie die Wohnung alleine nicht mehr halten konnte, aber einen neuen Partner gefunden hat, mit dem sie nun zusammen in seiner Wohnung wohnt. Sie fragte mich, ob ich nicht mal vorbeikommen wolle um ein paar Dinge abzuholen, die sich noch von mir hat. Ich wusste zwar nicht, was sie noch von mir haben könnte, erklärte mich aber einverstanden. Es kam wie es kommen musste: Wir hatten Sex! Aus verschiedenen Gründen mit Kondom. Diese bewahrte sie in einer kleinen Dose neben dem Bett auf, denn sie schlief auch mit ihrem neuen Freund nur mit Präservativ.

Kommen wir nach langer Vorgeschichte nun also zu meiner eigentlichen Beichte. Da meine Rachegelüste noch sehr präsent waren, habe ich, als sie danach im Bad war, die Dose mit den Kondomen ausgeleert, sie mit Bierdeckeln, die warum auch immer unterm Bett lagen, zur Hälfte gefüllt und oben wieder ein paar Kondome drüber gelegt. Die restlichen Gummis habe ich eingesteckt. Es vergingen ein paar Tage, bis sie sich hörbar verheult bei mir meldete und mir erzählte, dass ihr neuer Freund denke, sie gehe ihm fremd, da doch erheblich viele Kondome fehlen und sie sich das alles nicht erklären könne. Nachdem ihr Freund ihr verzieh, meldete sie sich wieder bei mir.

Tja, es lief wie beim ersten Mal: Nach dem Sex, den wir hatten, ging sie ins Bad. Ich leerte die Dose, entnahm Kondome, ersetzte diese und fuhr nach Hause. Ihr Freund trennte sich wenige Tage später von ihr und schmiss sie aus der Wohnung. Auf die Idee, dass ich der Übeltäter war, kam sie nie.

Beichthaus.com Beichte #00028284 vom 09.11.2010 um 03:11:41 Uhr in Bochum (25 Kommentare).

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Horror im Kino

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Vandalismus Last Night Bochum

Ich war letztens in Bochum in diesem großen Kino beim Einkaufszentrum und es lief einer der schlechtesten Horrorfilme meines Lebens. Ein Arbeitskollege hatte mich überredet mitzukommen, obwohl es mir eigentlich von den beiden letzten Abenden noch so schlecht ging. Ich hatte zwei Nächte und die darauf folgenden Tage durchgetrunken, weil ich Angst vor dem Kater danach hatte. Irgendwann hat er mich aber dann doch eingeholt. Den ganzen Tag konnte ich mich kaum bewegen, geschweige denn etwas anständiges tun. Also holte mich der Kollege ab. Ich hatte vorher eine Dose Chili con Carne und eine Dose Hühnersuppe gegessen und wir fuhren ins Kino. Mir ging es besser, dachte ich zumindest. Nachdem ich meine Cola getrunken und Nachos gegessen hatte, merkte ich, dass mir richtig schlecht wurde. Also setzte ich mich schon mal vorsichtshalber an den Gang. Plötzlich ging es gar nicht mehr. Ich sprang auf und rannte aufs Klo. Ich war noch gar nicht ganz drin, da habe ich bei offener Tür schon im Strahl ins Waschbecken gekotzt. Da war so eine Wucht dahinter, dass es bis an die Spiegel gespritzt ist. Ich hab mich in einem Zug leer gekotzt und alles was ich gegessen hatte, sehr rot insgesamt, war im Becken. Es war randvoll und direkt verstopft. Ich bin schnell raus, weil hinter mir einer kam und habe im Gang so getan als ob ich telefoniere. Dann kam Personal und alle haben sich super doll geekelt und aufgeregt. Ich stand direkt daneben, aber keiner wusste, dass ich es war.

Also bin ich wieder in den Kinosaal und habe den Film weiter angeschaut. Nach 10 Minuten hatte ich solche Bauschmerzen, dass ich wieder raus musste, weil ich es diesmal hinten rum nicht mehr halten konnte. Ich rannte raus und da stand auch schon der Sicherheitstyp mit Absperrband und sagt: "Sie können da nicht rein. Ein Kranker hat sich ins Waschbecken übergeben und die Verstopfung kann nicht sofort beseitigt werden". Ich rannte zum nächsten Klo, stürmte rein, kurz vor der Schüssel gibt es einen Knall. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Ich habe mich selten so geschämt und hatte selten so einen Druck. Oben wie hinten. Fazit: Nie ins Kino gehen, wenn es einem vom Saufen noch so schlecht geht.

Beichthaus.com Beichte #00028244 vom 27.10.2010 um 23:34:52 Uhr in 44791 Bochum (UCI Kinowelt Ruhr Park, Am Einkaufszentrum 22) (22 Kommentare).

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Guten Morgen

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Feigheit Peinlichkeit Kindergarten Kinder Bochum

Guten Morgen
Als ich noch klein war, Kindergartenalter, war ich sehr schüchtern und habe mich vor Fremden immer geschämt. Immer wenn wir morgens in den Kindergarten kamen, sind wir an unseren Betreuerinnen vorbei und mussten Guten Morgen sagen. Ich habe mich aber nie getraut, keine Ahnung warum, und habe mich immer irgendwie vorbei geschlichen. Irgendwann ist es den Betreuerinnen dann aufgefallen und ich musste so lange vorne stehen bleiben, bis ich Guten Morgen gesagt habe. Da ich auch noch total stur war (bin ich auch heute noch) stand ich da bestimmt zwei Stunden, bis ich keinen Bock mehr hatte. Ich habe dann Guten Morgen gesagt und konnte spielen. Ich habe mich auch immer vor meinen Verwandten geschämt, wenn wir zu Besuch waren. Dort musste ich auch immer im Flur bleiben, weil ich ja kein Hallo gesagt habe. Manchmal habe ich das echt den ganzen Tag ausgehalten. Ich war einfach stur und wollte das nicht. Heute finde ich das echt dämlich. Meine Eltern haben sich bestimmt auch total für mich geschämt. Ich kann mir heute auch nicht erklären, was damals in mir vorgegangen ist. Jetzt bin ich ein total offener Mensch, habe keine Probleme fremde Leute anzusprechen und knüpfe auch gerne neue Kontakte.

Beichthaus.com Beichte #00027060 vom 02.10.2009 um 11:03:00 Uhr in Bochum (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Bierdeckel statt Kondome

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Partnerschaft Bochum

Von ca. Ende 2000 bis Mitte 2001 war ich (m/27) mit meiner damaligen Freundin zusammen.
Kurz nach Beginn unserer Beziehung hat sich mich darauf gedrängt, doch mit ihr zusammen zu ziehen.
Ich war damals leider noch etwas naiv und wollte auch dem elterlichen Haus und der damit einhergehenden elterlichen Kontrolle entfliehen. Also willigte ich ein und wir wurden auch rasch fündig. Da meine Eltern mir glücklicherweise auch finanziell zur Seite standen, konnten wir diese Wohnung auch relativ zeitnah mit allem was wichtig ist ausstatten, so z.B. mit teurem Klicklaminat und einer ziemlich hochwertigen Einbauküche.

Nach gut einem halben Jahr sollte ich dann mit einem Kollegen von mir auf eine Feier kommen, auf der sie schon vorher war. Aufgrund einiger Unterscheidbarkeiten kam ich ein Stunde zu spät dort an. Mich hat es komischerweise nicht gewundert, dass sie mich nicht versucht hat zu erreichen, wo sie doch sonst so "kontaktfreudig" war.

Als ich dann besagte Feier erreichte, lag sie in den Armen eines "alten Freundes" der kurz vorher seine Freundin im Bett mit einer anderen erwischte. Dieser wollte nun verständlicherweise getröstet werden. Leider hatte sie ein anderes Verständnis von trösten als ich. Ich erfuhr ganz nebenbei, dass meine Ex ihn wohl schon länger und auch recht intensiv "tröstet". Ihre Erklärung fiel eher weniger intensiv aus. "Ich habe keine Gefühle mehr für dich und auch keine Lust jetzt mit dir zu reden", war alles was ich an diesem Abend noch von ihr hörte. Ich bin dann in unsere Wohnung zurück und wusste nicht so genau wohin mit mir.
Wir haben dann einige Zeit weiter zusammen gewohnt, bis ich eine neue Bleibe gefunden hatte.

Danach hatte ich sporadisch telefonisch Kontakt zu ihr, weil noch Sachen von mir bei ihr waren.
Eines Abends haben wir uns dann bei ihr (in unserer alten Wohnung) getroffen. Es war ziemlich schnell war klar, worauf das hinausläuft: Sex! Sie hatte aber zwischenzeitlich jemand neues kennen gelernt (der gehörnte von der Party war wohl getröstet genug) und mit diesem führte sie, nach eigener Aussage, auch eine ernste Beziehung.

Da sie die "Pille" nicht nahm, benutzten wir Kondome, die in einer kleinen Schatulle neben dem Bett aufbewahrt wurden. Darin lagen ca. 20-30 Stück. Nach dem Akt kam mir eine glorreiche Idee der Rache: Ich nahm die Kondome, während sie nicht im Raum war raus und legte Bierdeckel, die ebenfalls in der Nähe des Bettes waren (warum auch immer) dafür wieder in die Schatulle. Dann legte ich zur Tarnung wieder ein paar Kondome obendrauf.


Zwei Tage später erhielt ich dann einen verwzeifelten Anruf von ihr: Ihr neuer Freund hatte den Betrug entdeckt und sie zur Rede gestellt. Er wusste ja, dass da ca. 20-30 Stück drin waren und nicht nur fünf oder sechs. Auf die Idee, dass ich der Übeltäter sein könnte, kam sie nicht.
Also bin ich kurze Zeit darauf wieder zu ihr gefahren (sie lud mich ein). Wir hatten wieder Sex und ich habe die Kondome in der Schatulle, in einem unbeobachteten Moment, wieder gegen Bierdeckel ausgetauscht. Sie wollte sich dann ca. eine Woche nachdem ihr Freund sich getrennt hatte (er nahm wohl an, sie würde ihn betrügen) von mir trösten lassen. Ich habe dankend abgelehnt. Seitdem herrscht zwischen uns absolute Funkstille. Ob sie wohl heute eine Ahnung hat, wer für diese mysteriöse Verwandlung der Kondome zu Bierdeckeln verantwortlich ist?

PS: Die entnommenen Kondome habe ich im stillgelegten Kamin in ihrer Wohnung versteckt. Da dürften sie wohl auch heute noch liegen.

Beichthaus.com Beichte #00027046 vom 29.09.2009 um 14:16:31 Uhr in Bochum (31 Kommentare).

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