Weihnachtsgans auf Rädern

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Dummheit Habgier Ernährung Weihnachten Zivi & Bund Erlangen

Als Zivi habe ich als Fahrer für den Mahlzeitendienst (Essen auf Rädern) gearbeitet. Es war Heiligabend und ich hatte Dienst. Auf meiner gewöhnlichen Route musste ich circa 32 Essensboxen ausliefern. Da Weihnachten war, gab es Gans mit Klößen und Rotkohl. Am Ende meiner Tour war merkwürdigerweise genau eine Box übrig, ich checkte meine Liste und stellte voller Entsetzen fest, dass ein Herr, der bei seiner Mutter wohnt, für sich ebenfalls eine Weihnachtsgans bestellt hatte. Normalerweise bekam nur seine Mutter Essen geliefert. Da die beiden gleich am Anfang meiner Tour beliefert wurden, hatte ich keinen Nerv, die übrig gebliebene Gans noch einmal dort hinzubringen. Außerdem hatte ich mich insgeheim bereits darauf gefreut dieses verdammt köstlich riechende Federvieh selbst verzehren zu dürfen. Ich beichte also, dass ich einem armen Mann um seine Weihnachtsgans gebracht habe und diese mit Höchstgenuss selbst verschlungen habe. Hinzu kommt, dass ich wusste, dass es am nächsten Tag bei Mutti auch Gans geben wird. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029228 vom 05.08.2011 um 11:46:28 Uhr in Erlangen (25 Kommentare).

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Geschirrspüler im Elektromarkt billiger

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Geiz Peinlichkeit Shopping Berlin

Am Wochenende ist unser Geschirrspüler kaputt gegangen. Da wir in direkter Nähe einen kleinen Elektroladen haben, bin ich zunächst dahin. Die Frau dort war sehr nett und hat mich wirklich gut beraten und mir auch Infomaterial mitgegeben. Am Abend bin ich dann einfach mal um zu gucken zu einem großen Elektronikmarkt gegangen. Das gewünschte Gerät gab es dort 50 Euro billiger - ich hab es sofort gekauft. Das Problem ist, dass die nette Verkäuferin und ich dieselben Arbeitszeiten haben d. h., wenn ich das Haus verlasse, kommt sie mir entgegen und grüßt immer ganz freundlich. Hoffentlich fragt sie nicht nochmal nach. Ich beichte, dass ich ein Geizhals bin.

Beichthaus.com Beichte #00029227 vom 05.08.2011 um 09:36:00 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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“Beichte

Weihnachtsshopping

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Rache Boshaftigkeit Habgier Shopping Weihnachten

Folgendes trug sich letztes Jahr um die Weihnachtszeit zu: Einkaufen mit Mutti fürs gemeinsame Essen vom Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag. An Feiertagen, sogar an einem verlängerten Wochenende drehen die Leute kollektiv am Rad und hamstern, als stünde ein Atomkrieg bevor. Dementsprechend kahl gefressen waren auch die Läden. Meine Mutter war schon bedient, als wir in den überfüllten Laden marschierten und die Leute sich da fast gegenseitig auf die Füße traten. An der Kühltruhe mit dem Fleisch suchten wir nach Minutenschnitzeln, die waren natürlich aus. In dem Moment kam eine Mitarbeiterin mit einem ganzen Wagen neuer Ware und die Leute drängelten sich schon herum, meine Mutter hingegen fragte höflich, ob sie sich was runter nehmen dürfte, was natürlich kein Problem war.
Sie nahm also drei Pakete Schnitzel und freute sich selbst wie eins, dass das Heiligabend-Wunschessen gerettet war, da rauschte ihr plötzlich eine Frau vom Typ "Herrische, fette Matrone" entgegen und riss ihr kommentarlos das oberste Paket vom Stapel. Meine Mutter bekam große Augen und meinte noch mit einem Lachen: "Hey, das sind meine." Woraufhin der Pelztragende Wal aufs Herrischste keifte: "Pech, jetzt hab ich die." Meine Mutter war völlig perplex und auch ein bisschen eingeschüchtert und ich hatte im ersten Moment auch nichts schlagfertigeres als ein eher lahmes, geknurrtes "Warum nicht gleich ein halbes Schwein auf Toast" auf Lager. Die Angestellte brummte auch noch was von wegen grob unhöflich und Leute gibt's.

Miss Plantschkuh schob ihren Wagen unbeeindruckt weg und ich wurde immer angefressener, denn ich selbst bin ein ziemlich höflicher Mensch und erwarte das auch von anderen. Nachdem ein paar Minuten ins Land gegangen waren und die Alte gerade bei den Cornflakes-Packungen stand, ging ich kurzentschlossen hin, kidnappte ihren Wagen und lief damit trotz Herzklopfen durch die Gänge, um allen möglichen Scheiß rein zu werfen: Toilettenpapier, Warzenpflaster, Hundefutter, einen kitschigen Plastikschneemann, Konserven. Die Uschi regte sich schon auf, denn ihre Handtasche hing am Wagen. - Nein, ich habe ihr nichts geklaut! Mit dem völlig überfüllten Wagen bin ich dann zu ihr zurück und meinte im vertraulichsten Tonfall, dass ich die Kondome nicht finden könnte und auch den Einkaufzettel verloren hätte, aber die wesentlichsten Dinge wären ja da. Dann bin ich aber doch abgehauen, meine Mutter war schon zur Kasse gegangen.
Ich werde künftig einfach viel früher einkaufen gehen, und entschuldigen möchte ich mich bei den Mitarbeitern, die den ganzen Mist eventuell ausräumen durften, obwohl sie zu dieser ätzenden Zeit sicher schon genug um die Ohren hatten. Darüber habe ich in dem Moment nämlich nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00029225 vom 04.08.2011 um 18:15:16 Uhr (25 Kommentare).

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Pretty Woman

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Prostitution Dummheit Geld Liebe Begehrlichkeit

Ich (m/19) habe mich in eine Prostituierte verliebt. Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Als ich das erste Mal da war, hat es mir nicht mal so richtig Spaß gemacht. Mittlerweile gehe ich da aber mehrmals die Woche hin und das obwohl ich Student bin. Ich gebe im Monat mehr aus, als ich habe, was nur möglich ist, weil ich vorher Geld für mein Studium gespart habe und weil ich um meine Besuche dort zu finanzieren Überstunden mache. Ich weiß selber, die ganze Sache gefährdet mein Studium und außerdem bin ich der Frau wahrscheinlich egal, aber jedes Mal, wenn ich mir vornehme, nie mehr hinzugehen, vermisse ich sie schon nach ein paar Tagen. Aber sie hört mir immer zu, ist für mich da, wenn ich Probleme habe und ist wunderschön. Ich weiß zwar, dass sie nur nett zu mir ist solange ich ihr Geld gebe, aber ich komme nicht von ihr los.

Beichthaus.com Beichte #00029222 vom 03.08.2011 um 23:07:42 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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14 Tage Fernsehverbot

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Boshaftigkeit Ignoranz Ekel Familie Bamberg

Ich muss beichten, dass meine Mutter sich meinetwegen in die Hose geschissen hat. Das ganze ist jetzt einige Jahre her, ich war 13 oder 14 Jahre alt. Wie Frauen so sind wollte meine Mutter mal wieder etwas abnehmen. Da sie aber zu faul ist und von Sport sowieso nichts hält wollte sie etwas neues ausprobieren. Durch eine Freundin die ganz begeistert davon war, gelangte meine Mutter damals an ein Diätpulver. Zuvor musste sie aber Abführmittel nehmen um ihren Körper von innen zu reinigen wie sie meinte. Nachdem sie das Abführmittel zu sich genommen hatte, kam sie also zu mir gelaufen und meinte das ich die nächste Zeit das Klo bitte nicht blockieren sollte. Und genau das war ihr Fehler. Ich, in meinem jugendlichen Wahnsinn, wartete einen günstigen Moment ab und sperrte mich im Badezimmer ein. Etwa 20 Minuten später hörte ich sie dann auch schon kommen. Sie versuchte verzweifelt reinzukommen und schrie mich an die Tür zu öffnen. Zeitweise hatte ich Angst das sie die Tür aufbricht. Nach 5 Minuten verzweifeltem Kampf die Tür aufzubekommen, wurde es plötzlich ruhig. Ich wartete noch kurz und öffnete dann die Tür aber meine Mutter war nicht zu sehen. Was ich dann sehen sollte werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen. Ich ging ins Schlafzimmer meiner Eltern und sah meine Mutter in ihrer voll geschissenen Unterhose nach einem Handtuch suchen. Sie konnte es wohl nicht mehr zurückhalten und ihr eigener Sohn hat die Tür nicht geöffnet. Ich musste damals so lachen, dass ich aufpassen musste mir nicht gleich selbst in die Hose zu machen. Ich bekam 14 Tage Fernsehverbot, heute kann sie darüber lachen. Sorry Mama.

Beichthaus.com Beichte #00029215 vom 01.08.2011 um 11:39:56 Uhr in 96052 Bamberg (Hauptstrasse) (25 Kommentare).

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