Nervige Patienten

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Aggression Hass Zorn Hamburg

Ich bin Krankenschwester und jetzt ist es an der Zeit, dass auch ich mal etwas beichten muss. Ich muss gestehen, dass ich manchmal ziemlich miese Gedanken über einige meiner Patienten hege. Da ist einmal die Fraktion der Hypochonder, die gehen mir ziemlich auf den Sack, ich meine, wie bescheuert muss man eigentlich sein, sich stationär einweisen zu lassen, wenn einem das linke Ohrläppchen seit zwei Tagen juckt? Solche Patienten würde ich am liebsten gleich wieder vor die Tür befördern, aber das geht ja nicht. Also bleiben die dann für einige Hundert Euro für ein paar Tage im Krankenhaus und nehmen Leuten, die es nötig hätten, das Bett weg. Da wundert sich noch einer, warum das deutsche Gesundheitssystem am Arsch ist. Dann sind da noch die hochprivaten Patienten, die meinen, sie sind etwas Besseres. Am allerschlimmsten sind Lehrer in Pension. Die heimlich ihre Gummistrümpfe in der Nacht ausziehen, weil sie sich in ihre fetten Schenkel einschneiden und wenn der Chefarzt das dann bei der Visite feststellt, schieben sie das einfach auf mich und behaupten ich hätte vergessen, die ihnen anzuziehen.

In solchen Momenten stelle ich mir die Frage, wie oft so ein Gummistrumpf wohl um ihren hässlichen Hals passt. Tja, meine Liebe, verlasse dich drauf, dass ich morgen mit einem neuen paar Gummistrümpfe (leider eine Nummer zu klein) in dein dämliches Einzelzimmer stürme und dich um Punkt 6.30 aus deinen Träumen reiße. Achja und auf Diät habe ich dich auch heimlich gesetzt! Gott ich danke dir für die Essensbestellung per Computer. Ich könnte noch stundenlang so weitermachen, aber den Vogel schoss vor einiger Zeit ein 92-jähriger Patient ab, der kam eigentlich wegen eines neuen Knies zu uns. Das ist aber gar nicht der Punkt. Ich habe bei dem alten Sack Kondome in der Kosmetiktasche gefunden. Was bildet der sich eigentlich ein. Denkt er, er kommt für zwei Wochen ins Krankenhaus und kann dann gleich mal die Krankenschwester vögeln? Sauerei! Naja, mal abgesehen davon, liebe ich meinen Beruf und es gibt ja auch Patienten die es zu schätzen wissen, dass man sich Tag täglich für sie den Arsch aufreißt.

Beichthaus.com Beichte #00025304 vom 04.12.2008 um 12:43:30 Uhr in Hamburg (31 Kommentare).

Gebeichtet von Staubsauger
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Aus dem Bett gefallen

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Peinlichkeit Unfall Last Night Gesundheit

Aus dem Bett gefallen
Das hier wird mir wahrscheinlich keiner glauben, ich glaube es ja selbst nicht. Ich bin vergangene Nacht im Schlaf aus dem Bett gefallen. Passiert manchmal, wenn man zu zweit in einem 100cm Bett schläft. Dummerweise hatte ich gerade eine nächtliche Erektion, auf die ich so ungünstig gestürzt bin, dass ich mir den Penis gebrochen habe.

Ich habe meine Freundin und vermutlich die ganze Nachbarschaft mit meinem Gebrüll geweckt. Ich kann mich durch den Schleier aus Schmerz nur schemenhaft erinnern, aber irgendwann (nach gefühlten 100 Jahren Qual) sind drei (oder vier?) Sanitäter mit einer Trage neben mir, heben mich drauf (Schmerzensschreie meinerseits) und verfrachten mich in den Rettungswagen. Wann sie mich an den Tropf gehängt haben weiß ich nicht, aber die Schmerzen ließen irgendwann nach. Hoffentlich haben die mir Morphium gegeben, das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Meine nächste Erinnerung ist recht deutlich: Ich wache auf und mir geht es gut. Dann will ich mich auf die Seite drehen und mir gehts nicht mehr gut: Schmerzen im Unterleib. Ich schaue unter die Decke und sehe das Elend: Einen dunkelblauen, geschwollenen Pillermann mit einer Naht aus sieben Stichen an der Seite. Kurze Zeit später kommt ein Arzt in mein Zimmer, fragt mich wies mir geht, ob ich große Schmerzen habe etc. Er sagt, dass einer der Schwellkörper auf einer Länge von fast 5 cm aufgeplatzt war. Die Operation ist aber gut verlaufen und ich werde zu 90% nicht impotent werden. Bis die Naht verheilt ist muss ich ein Anaphrodisiakum einnehmen. Ich dachte immer Hängolin wäre eine Legende, aber das Zeug gibts ja wirklich. Schmerztabletten hab ich mittlerweile auch bekommen, ziemlich heftige sogar: Ibuprofen 1000mg. Bin schon richtig stoned, aber wenigstens schmerzfrei. Weil niemand in meinem Zimmer ist, außer der Schwester, die alle halbe Stunde nach mir sieht, verschlafe ich den restlichen Tag. Abends schauten mein Mitbewohner und ein Kumpel vorbei. Mein Mitbewohner brachte mir meinen Laptop mit, mein Kumpel einen zerbrochenen Dildo, den er mit Klebeband wieder repariert hatte, als Genesungsgeschenk.

Mein Mitbewohner erzählte mir von Beichthaus, wo es eine Story gibt, bei der sich ein noch größerer Pechvogel als ich beim versehentlichen Schokostich die Vorhaut abgerissen hat und meint, dass ich meine Geschichte unbedingt auch hier reinstellen soll. Weil es hier kein WLAN gibt, soll ich diesen Text erstmal in Word schreiben und er wird ihn dann später stellvertretend online stellen.
Liebe Beichthaus-Gemeinde, ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Leidensgeschichte erfreuen. Schadenfreude ist immer noch die schönste Freude und ich freue mich auf die Zeit, in der auch ich über diesen Unfall lachen kann. Im Moment gehts noch nicht, tut nämlich weh.

Beichthaus.com Beichte #00025295 vom 03.12.2008 um 21:25:57 Uhr (63 Kommentare).

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Der wütende, bayrische Bauer

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Dummheit Peinlichkeit Wollust Familie Kühbach

Der wütende, bayrische Bauer
Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Aichach (Bayern) aufgewachsen, war mal mit der Tochter eines dort ansässigen Bauern zusammen. Der Mann war das negative Klischeebild des bayrischen Landwirts. Laut, cholerisch, dumm und ständig besoffen. Eines abends sassen wir alle, meine Familie, meine Freundin und ich, auf der Terrasse unseres Hauses beim Abendessen. Es war ein schöner Abend, ich war damals übrigens 17, sie war 15. Und das war wohl auch das Problem. Jedenfalls tauchte er an dem Abend total zugesoffen grölend in unserer Einfahrt auf. Bewaffnet mit der fast zu erwartenden Mistgabel und einem Schrotgewehr. Er schrie "Du dreckada Hurasohn host mei Dochda bumst, jetzt moch i di hi", auf deutsch "Du ungereinigter Sohn einer Prostituierten, du hast mit der Frucht meiner Lenden den Geschlechtsverkehr vollzogen! Dafür werde ich dir dein Leben nehmen!" Als mein Vater ihn beruhigen wollte, drohte er, auf ihn zu schießen und wollte dieser Drohung Nachdruck verleihen, indem er mit der Heugabel werfen wollte. Dummerweise hatte sich diese in seinem Hosenbein verharkt, was dazu führte, dass er eine Art Druidentanz aufführte, welcher mit einem schmerzhaften Kontakt seines Gesichtes mit seiner linken Kniescheibe endete. Angeheizt durch das Gelächter der versammelten Nachbarn, welches er wohl für eine Anfeuerung hielt, versuchte er, sein altes kaputtes Gewehr seinem Verwendungszweck entsprechend zu benutzen und schoss sich dabei in den rechten Fuß. Derart derangiert wurde er dann von der Polizei abgeholt. Dabei schaffte er es noch, seine Hose zu verlieren. Nachdem ich ca. 15 Minuten später wieder Luft bekam, denn ich lag zu diesem Zeitpunkt am Boden und lachte wie nie in meinem kurzen Leben, konnte ich dann auch mal Aussagen, und habe natürlich die Vorwürfe bestritten. Dumm nur, dass ich seine Tochter tatsächlich defloriert hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025291 vom 03.12.2008 um 15:49:47 Uhr in Kühbach (57 Kommentare).

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Die Digicam meiner Kollegin

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Neugier Wollust Kollegen Schleswig-Holstein

Ich muss das jetzt einfach loswerden, obwohl ich selbst noch nicht glaube, was mir passiert ist. Eine verdammt heiß aussehende gute Kollegin von mir hat mir ihre Digicam in die Jackentasche gegeben, da sie keinen Platz in ihrer Handtasche hatte. Als ich zu Hause angekommen war, habe ich gemerkt, dass sie die Cam vergessen hatte. Sie hat auch gleich eine SMS geschrieben und gesagt, ich solle ihr doch die Cam am nächsten Tag mitbringen - für mich kein Problem. Aus Langeweile und Neugier hab ich mal die Speicherkarte in den Adapter gesteckt und am PC die Fotos durchgeschaut: praktisch nur Partypics, die ich eh schon kannte. Dann kam mir DIE IDEE. Nach kurzem Suchen mit der überall bekannten Suchmaschine fand ich ein Freeware-Programm, mit dem man versehentlich gelöschte Fotos wiederherstellen konnte. Schnell geladen und die Speicherkarte analysiert - es kamen um die 220 gelöschte Fotos zum Vorschein. Ein Paradies ging für mich auf: Unter verschwommenen Fotos, die absichtlich gelöscht wurden, fanden sich auch sämtliche private: Sehr viele Selbstporträts (für Internetplattformen etc.), die bisschen peinlicheren Partyfotos und - Tittenvergleiche mit einer mir ebenfalls bekannten Kollegin! Ja wirklich, da lagen die beiden doch miteinander im Bett und verglichen ihre Brüste! Ihr könnt euch den späteren Verlauf meines Abends sicher gut vorstellen. Meine Beichte: ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich die gelöschten Fotos wiederhergestellt habe und ich muss mir die beiden Hübschen jedes Mal nackt im Bett vorstellen, wenn ich sie sehe. Ich sehe beide mehrmals pro Tag.

Beichthaus.com Beichte #00025282 vom 02.12.2008 um 20:30:18 Uhr in Schleswig-Holstein (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Abfluss-Fotos

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Dummheit Manie Internet

Die Abfluss-Fotos
Ich habe einmal stundenlang sinnlos Gullis fotografiert, diese dann ins Netz gestellt und meine Freunde darauf verlinkt.

Beichthaus.com Beichte #00025279 vom 02.12.2008 um 15:37:34 Uhr (16 Kommentare).

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