Der Reiz des schnellen Geldes

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Prostitution Dummheit Partnerschaft Ludwigsburg

Mit 18 habe ich (w/20) angefangen, meinen Körper zu verkaufen, obwohl ich weder Geldnot, noch andere Sorgen hatte. Ich bin wohlbehütet in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen und hatte mit 17 Jahren meinen ersten Freund, mit dem ich sexuell einiges ausprobiert habe. Eines Tages erwähnte ich spaßeshalber, dass es mich interessiere, wie diese Treffen ablaufen, wo Männer online Frauen erwerben, um mit diesen Sex zu haben und sie im Gegenzug dafür Geld bekommen. Wir warteten, bis ich 18 war. Dann meldeten wir mich direkt auf einer dieser Sex-Online-Portale an. Mein damaliger Freund schoss noch ein paar reizvolle Fotos von mir, die wir dort hochluden. Ich habe insgesamt nur vier Männer getroffen, alle mittleren Alters. Alles in allem lief es immer reibungslos und angenehm ab, zwei von ihnen wurden Stammkunden. Ich habe es sehr genossen, nur ein bis zwei Stunden opfern zu müssen und dafür bis zu 400 Euro verdienen zu können. Es war so leicht verdientes Geld und es tat niemandem weh. Ich gab das Geld natürlich für das ein oder andere Oberteil aus, jedoch hatte ich größtenteils alles gespart, womit ich mir später mein Abiballkleid und Schuhe sowie meine Abireise finanzieren konnte. Meinen Eltern erzählte ich, dass ich an der Schule Nachhilfeunterricht in Mathe und Englisch gab und flunkerte etwas bezüglich des Preises der Abireise. Nachdem die Beziehung mit meinem damaligen Freund zu Bruch ging, arbeitete ich weiter, jedoch waren die Treffen seltener, da ich aufgrund meines Studiums in eine andere Stadt gezogen bin und nur alle paar Wochen wieder Heim fuhr. Ich habe vor etwa einem halben Jahr mit dieser Arbeit aufgehört und bin auch wieder vergeben, jedoch weiß ich nicht, ob ich dieses Geheimnis meinem Freund jemals erzählen kann. Ich frage mich heute auch, wie ich nur so dumm und naiv sein konnte, mit meinem Ex-Freund so etwas Bescheuertes und ziemlich Gefährliches zu machen. Immer mit der Paranoia und Angst zum Treffen zu gehen, dass ich meiner Mutter oder Bekannten auf der Straße begegne oder ich später mal gefragt werde, wohin ich denn gefahren sei, als ich in den BMW gestiegen bin. Ich habe mir für jedes Treffen passende Ausreden zurechtgelegt, es durfte schließlich nichts auffliegen. Nichtsdestotrotz vermisse ich es ein klein wenig, so schnell an Geld gekommen zu sein. Ein paar SMS hin- und hergeschickt und schon hatte man in der nächsten Woche ein Treffen.


Ich glaube aber, seitdem ist irgendwas in meinem Kopf kaputt gegangen. Ich habe mit meinem ehemaligen besten Freund geschlafen, wodurch ich seine Beziehung zerstört habe, wir haben keinen Kontakt mehr. Mitbewohner und auch Kommilitonen blieben ebenfalls nicht verschont und ich landete mit zahlreichen Männern im Bett. Ich glaube, ich habe immer nach Aufmerksamkeit und Zuwendung gesucht und wenn mein Körper das Mittel war, damit ich das für eine Nacht bekommen konnte, dann sollte das so sein, meine Hemmschwelle war schließlich niedrig genug. Wenn ich daran denke, dass ich jetzt mit 20 schon wohl mit so vielen Männern geschlafen habe, wie ein paar Frauen in ihrem ganzen Leben, fange ich an, mich vor mir selbst zu ekeln, aber dann sage ich mir wieder: Das weiß niemand und das muss auch niemand wissen. Zum Glück. Ich glaube, von meinem Äußeren her würde man mir das auch nicht zutrauen, ich bin eine mittelgroße Asiatin, hübsches Gesicht, schlanker Körper und vom Charakter eher ruhig und zurückhaltend.
Und mein jetziger Partner ist auch erst mein zweiter Freund, der einer der liebsten und fürsorglichsten Menschen ist, die ich kenne. Wenn ich aber je wieder Single sein sollte, dann werde ich wohl anfangen, getragene Strümpfe oder Ähnliches online zu verkaufen. Auf die Idee kam ich von einer der Beichten hier, denn etwas Taschengeld könnte ich jetzt schon gebrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00030460 vom 15.11.2012 um 20:50:23 Uhr in Ludwigsburg (29 Kommentare).

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Rache an der falschen Person

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Rache Dummheit Ungerechtigkeit Familie Wien

Mein Bruder fand es wohl ziemlich komisch, meine Präsentation für die Abschlussarbeit mit ein paar Bildern von nackten Frauen inklusive den dazugehörigen Stöhngeräuschen zu "verschönern". Das meinen Professoren zu erklären war mehr als schwierig und da sich mein Bruder - den Ausmaßen seiner Tat anscheinend bewusst geworden - von Zuhause fernhielt, konnte ich meiner Wut nicht einmal Luft machen. Also besoff ich mich. In meinem Suff beschloss ich, sein Zimmer umzudekorieren. Dabei fiel mir sein Laptop in die Hände. Auf besagtem Gerät befanden sich einige Videos von ihm und irgendwelchen Frauen beim Sex, unter anderem auch mit seiner damaligen Freundin. Ich schnitt also aus dem Video mit seiner Freundin ein paar Bilder heraus, auf denen die beiden auch gut zu erkennen waren, und stellte sie ins Netz. Außerdem druckte ich Flyer. Zusätzlich versah ich alles mit dem vollständigen Namen meines Bruders und dem Copyright-Symbol. Noch am selben Abend verteilte ich die Flyer in der ganzen Stadt und vor allem auf dem Schulgelände jener Schule, die mein Bruder damals besuchte. Am nächsten Morgen stand dann plötzlich die Polizei vor der Tür und nahm meinen Bruder wegen besagter Fotos (und Flyer) mit. In meinem Suff hatte ich die Folgen meiner Aktion nicht bedacht. Er hat eine ordentliche Geldstrafe bekommen und meine Eltern und das Mädchen (inklusive ihrem Schrank von einem Vater) waren auch nicht gerade erfreut. Im Nachhinein tut es mir schrecklich leid - vor allem, weil ich meinem Bruder bis heute nicht gesagt habe, dass ich das war. Er hatte es aber immerhin ein bisschen verdient, das Mädchen allerdings, das kurz darauf wegzog, hatte damit eigentlich rein gar nichts zu tun.
L..., falls du das jemals liest, es tut mir furchtbar leid.

Beichthaus.com Beichte #00030459 vom 15.11.2012 um 18:42:45 Uhr in Wien (Dresdner Straße) (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Herrenloser Spickzettel

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Betrug Lügen Schule Ravensburg

Es wurde mir in die Wiege gelegt, Lehrerliebling zu sein. So richtig erklären konnte ich mir das nie, denn ich war relativ unscheinbar. Die Lehrer haben mich aber stets bevorzugt: Für dieselben Antworten bei Klassenarbeiten erhielt ich immer mehr Punkte als meine Klassenkameraden und auch bei Referaten schnitt ich mit durchschnittlichen Leistungen immer als einer der besten ab. Ich habe eigentlich gar nicht in das Schema des Lehrerlieblings gepasst: Ich habe regelmäßig gekifft und Klassenarbeiten stets mithilfe von Spickzetteln bewältigt. Besonders beliebt war ich bei meinem Geschichtslehrer - bei ihm genoss ich vollstes Vertrauen. In der letzten Geschichtsklausur bei ihm im elften Schuljahr deckte sich der Inhalt meines Spickzettels perfekt mit den Fragen ab. Meiner Eins stand also rein gar nichts im Wege. Meine Klassenkameraden hatten ihre Arbeiten schon alle abgegeben und ich war eigentlich auch schon fertig, aber aus Tradition bleibe ich immer, bis niemand mehr da ist, auch um nochmals alles zu überprüfen.


Routiniert wollte ich schließlich meinen Spickzettel vom Tisch entfernen, aber ein Missgeschick ließ diesen vor meinen Tisch flattern. Um den Zettel mit dem Fuß zu erwischen, fehlten mir nur wenige Zentimeter. Gleichzeitig hätte die Situation für den Lehrer klarer nicht aussehen können. Es fehlte eigentlich nur noch ein Pfeil auf dem Spickzettel, der auf mich deutet, um das Maximum an Eindeutigkeit rauszuholen. Mir blieb nur die Hoffnung, dass ich den Zettel in einem unbeobachteten Moment beim Herausgehen erwische. Ich gab die Arbeit ab und der Lehrer blickte mich mit einem stolzen Blick an, den ich nur mit einem aufgesetzten Lächeln erwiderte. Als er gerade dabei war, meine Arbeit in die Hand zu nehmen, veränderte sich sein Blick ruckartig. Er drehte sich zur Seite, schärfte seinen Blick mit zugekniffenen Augen und ging auf das "Sündenblatt" zu. "Das ist doch nicht etwa ein Spickzettel?" Mit euphorischer Stimme antwortete ich: "Spickzettel?" - "Ja, sieh doch her! Hier muss jemand betrogen haben! Unfassbar!" Plötzlich eröffnete sich mir spontan Plan B: "Ja. Sie haben Recht! Aber das lässt sich ja leicht herausfinden. Wir gehen einfach alle Klassenarbeiten durch und vergleichen die Schriften!" Der gute Mann war mit meinem Vorschlag hochzufrieden und die ganze Mittagspause verbrachten wir damit, die Schriften mit denen meiner Klassenkameraden zu vergleichen. Als er kurz einen Kaffee holen gegangen war, nutzte ich die Gelegenheit und steckte mein Heft in den Haufen mit den Arbeiten, die bereits überprüft wurden. Kurioserweise konnten wir den Betrüger nicht aufdecken. Mit einem kollektiven Schulterzucken stempelten wir die Sache als eine groteske Gegebenheit ab. Fünf Jahre später habe ich ihm bei einem Volksfest als kleine Entschuldigung ein Bier ausgegeben. Ich hoffe, er erfährt es niemals.

Beichthaus.com Beichte #00030454 vom 14.11.2012 um 15:51:06 Uhr in Ravensburg (13 Kommentare).

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Mutprobe mit Pfefferspray

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Dummheit Trunksucht Selbstverletzung Last Night Dortmund

Ich habe mir gestern Nacht besoffen auf dem Nachhauseweg Pfefferspray aus 50 Zentimeter Abstand ins Gesicht gesprüht. Ich saß eine Stunde im Regen und konnte meine Augen nicht öffnen, bis es mir irgendwann gelang, sie jedenfalls immer wieder für ein paar Millisekunden zu öffnen und dadurch meinen restlichen Weg nach Hause zu finden. Ich habe keine Ahnung, warum ich das gemacht habe. Ich war alleine und niemand hat mich gedrängt, es war einfach eine Mutprobe, die ich mir selbst gestellt habe. Wie kann man so blöd sein?

Beichthaus.com Beichte #00030444 vom 10.11.2012 um 17:33:24 Uhr in Dortmund (Bornstraße) (23 Kommentare).

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Den Alkoholpegel ausgenutzt

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Trunksucht Engherzigkeit Last Night Augsburg

Ich (m) habe mich auf dem letzten Herbst-Plärrer (ein Volksfest bei uns) mit Freunden in einem der Festzelte getroffen und wir haben gut gefeiert. Im Laufe des Abends hat mir dann die Freundin eines guten Kollegen ihre ältere Schwester vorgestellt und extra darauf hingewiesen, dass diese auch Single sei. Der Kollege kniff mir auch ein Auge zu und gab mir zu verstehen, dass ich mich mal ranhalten sollte. Ich musste mich jedoch gar nicht ranmachen; das übernahm die Dame schon selber. Diese war nämlich schon reichlich angeheitert und gab mir recht deutlich zu verstehen, dass wir zwei heute Abend auf jeden Fall noch im Bett landen werden. Ich war seit Monaten Single, hatte ewig keinen Sex mehr und die Auslage in ihrem Dirndl war nett drapiert, also dachte ich mir: "Scheiß drauf, die Chance lässt du dir nicht entgehen, musst sie ja nicht gleich heiraten." Der Abend schritt voran, sie wurde immer besoffener und umso deutlicher lallte sie mir ins Ohr, was ich noch zu erwarten hätte. Irgendwann war sie rotzbesoffen und so was von explizit, dass mir das sogar als selbst ordentlich Angetrunkener schon eine Nummer zu schräg wurde. Ich versuchte, ihr daraufhin etwas aus dem Weg zu gehen. Als das Zelt geschlossen wurde und wir gehen mussten, war den anderen Leuten auch nicht entgangen, dass besagte Person kaum noch verkehrstauglich war und so wurde ich natürlich auserkoren, die Dame nach Hause zu bringen. Ich schwitze Blut und Wasser, da die Dame mit dem Rad da war und auch fahren wollte. Zu Fuß hätte sie mich wohl schon unterwegs in irgendein Gebüsch gezerrt, aber auf dem Rad hatte ich nur arge Befürchtungen, dass sie sich noch auf die Fresse legt. Trotz diverser Schlangenlinien schaffte sie es, auf dem Rad zu bleiben, bestand allerdings alle paar Meter darauf, dass ich auch ja noch mit zu ihr hochkomme. Vor ihrem Haus schaffte sie es noch unfallfrei abzusteigen, bei dem Versuch das Rad abzuschließen, fiel sie dann aber vorne über mit dem Rad zusammen ins Blumenbeet. Nichts Wildes, sie ist halt einfach umgefallen. Ich beichte hiermit, dass ich die Situation ausnutzte und mich schleunigst vom Acker machte. Wer weiß, was in ihrer Wohnung sonst noch passiert wäre. Ein paar Tage später rief mich der Kollege an und wollte wissen, was denn da abends noch gelaufen sei. Ich hatte schon Panik und stellte mich ein wenig dumm. Er erzählte dann, dass die Schwester seiner Freundin morgens alleine in ihrer Wohnung (zum Glück) aufgewacht wäre und sie sich nicht erklären konnte, warum alles voll mit Blumenerde war. Ich erzählte ihm daraufhin, dass sie abends noch einen Umweg durch das Blumenbeet vor dem Haus eingelegt hatte, ließ aber das Detail aus, dass ich mich dann vom Acker machte. Daraufhin lachte er, weitere Nachfragen entfielen. Sie kann sich also an nichts erinnern und alle anderen fanden es lustig. Einige Wochen später lief sie mir alleine in der Stadt über den Weg, erkannte mich aber nicht, als ich direkt an ihr vorbei lief. Den nächsten Plärrer lasse ich aber wohl trotzdem aus.

Beichthaus.com Beichte #00030443 vom 09.11.2012 um 21:08:11 Uhr in Augsburg (22 Kommentare).

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