Das Kind, das vor meinen Augen starb

12

anhören

Verzweiflung Mord Unfall Kinder

Ich habe vor drei Jahren ein Kind angerempelt und dieses ist dabei auf die Straße gestolpert und wurde mit voller Wucht angefahren. Der kleine Körper flog praktisch über den Wagen. Das war aber keine Absicht von mir. Der Mann hinter mir hatte mich geschubst und so geriet ich ins Straucheln. Das war ein verdammter Domino-Effekt! Die Mutter schrie und alle standen drum herum. Es war, als stünde die Zeit still. Ich konnte mich auch nicht rühren. Auch nicht, als die Mutter auf mich zu kam und anfing mich zu schlagen. Ich habe immer nur wiederholt "Ich war das nicht."

Das Urteil vor Gericht lautete Freispruch. Es gab entlastendes Videomaterial, das die Situation von Anfang bis Ende dokumentierte. Der Mann hinter mir hatte mich auch nicht absichtlich geschupst, sondern stolperte selbst und stieß mich so an. Es war nur schrecklich. Doch so einfach ist das nicht für mich. Ich war am Ende. Wegen mir ist ein Kind gestorben. Selbst wenn es nur ein Unfall war, so war ich dennoch das Zünglein an der Waage, dass das Kind zu Fall brachte. Das kann ich mir nicht vergeben und es zerfrisst mich jeden Tag. Ich denke die ganze Zeit an den Jungen, was er alles verpasst und was er vielleicht in diesem Moment tun würde, wäre er noch am Leben. Es tut mir so wahnsinnig leid. Warum konnte ich nicht an seiner Stelle stehen?

Beichthaus.com Beichte #00039248 vom 20.01.2017 um 22:04:23 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich werde mein Leben und meinen Job hassen!

24

anhören

Faulheit Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Studentenleben Gesellschaft

Ich (m/23) studiere mittlerweile im siebten Semester einen technischen Studiengang an einer renommierten Universität. Nachdem am Anfang auch alles wunderbar glatt lief (ich kam als ziemlicher Streber von der Schule an die Uni), muss ich gestehen, dass sich meine Motivation ziemlich in den Keller verabschiedet hat und ich meine Studiendauer sogar absichtlich hinauszögere, um das Studentenleben noch etwas länger genießen zu können. Ich habe einfach für mich entdeckt, dass es im Leben mehr als nur Karriere und Arbeiten gibt, zumal man selbst mit gutem Studienabschluss nur ein Sklave der Industrie ist und den Wohlstand anderer Leute sichert, man selbst aber mehr oder weniger auf der Strecke bleibt (gemessen an meinen (eventuell!) unverschämt hohen Anforderungen). Die Punkte, die meine Motivation maßgeblich negativ beeinflussen sind:

- Ich glaube nicht, dass mir das Leben als normaler Angestellter mit geregeltem Arbeitsalltag besser gefällt als mein jetziges Dasein als Student, auch wenn ich dann um einiges mehr Geld habe, aber Geld ist nicht alles im Leben! Vor allem, wenn es wie in meinem Fall zu viel sein wird, um sich beschweren zu können und zu wenig, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Außerdem frage ich mich, was aus meinen sozialen Kontakten wird. Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einen richtig großen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich nach dem Studium sicher zerschlagen wird. Dann neue Freunde zu finden wird sicher nicht einfach und es wird einfach nicht mehr dieselbe Leichtigkeit und Lebenslust vorherrschen.

. Wenn ich vermehrt sehe, was Leute nur durch Hingabe an eine Sache und Fleiß erreichen, selbst ohne Hochschulabschluss oder gar Abitur, das wirkt so verdammt lähmend auf meine Motivation was das Studium anbelangt. Ich fühle mich auch belogen und ausgenutzt. Seit ich mich zurückerinnern kann, wurde immer zu mir gesagt: Junge, wenn du mal etwas erreichen willst im Leben, dann mache dein Abitur und studiere etwas Anständiges! So langsam fällt mir aber wie Schuppen von den Augen, dass es nur absolute Einzelfälle sind, die mit ihrem Studium auf dem klassischem Weg etwas erreichen, selbst in einem Karrierestudiengang wie meinem. Von anderen wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich kenne etliche Leute, die noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben, (sicher nicht ohne Risiko) ihr Ding durchziehen, keine Drogendealer sind und trotzdem ein 100.000 Euro+-Auto fahren, während die meisten Akademiker mit ihrem 75-PS-Golf jeden Tag schön brav zur Arbeit fahren und ihren Dienst verrichten.

- Ich bin einfach nicht der Typ, der sich gerne unterordnet und Autoritäten akzeptiert, daher liebe ich die Freiheiten in meinem Studium und weiß jetzt schon, dass ich meinen Job nachher nicht lieben werde.

- Ich werde später (den Statistiken nach) so viel verdienen, dass mich der Steuersatz (vor allem als Alleinstehender) mit voller Härte trifft, am Ende aber doch nicht so viel übrg bleibt, um wirklich ein Leben im Wohlstand zu führen - bei dem Gedanken kommt mir auch das Frühstück wieder hoch.

Versteht mich nicht falsch, ich finde mein Studium nicht langweilig, lerne sogar gerne und habe keine Probleme mit den Anforderungen, nur denke ich einfach, dass ich nach dem Studium Job und Leben hassen werde. Es tut mir wirklich Leid für andere Leute, die gerne studieren würden, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht können. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die für ein geregeltes Arbeitsleben und einen normalen Job so viel geben würden, aber so kann ich einfach nicht denken. Ich bin vielleicht noch 50-60 Jahre auf diesem Planeten und dann geht der Vorhang für immer zu - ich will nicht als Marionette der Wirtschaft meinen Dienst tun und die besten Jahre verplempern, bis mich irgendwann die Rente empfängt. Ich weiß, ich bin undankbar und der Großteil der Angestellten in Deutschland verdient weniger als ich es in meinem Beruf werde, aber ich bin zu habgierig und kann ich mich dennoch einfach nicht motivieren und ziehe mein Studium mit voller Absicht in die Länge.

Beichthaus.com Beichte #00039239 vom 17.01.2017 um 19:02:23 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Wenn der Chef auf dem Klo sitzt

14

anhören

Aggression Rache Ekel Chef

Unser Chef (großer IT-Betrieb) geht jeden Tag exakt um 14:00 auf die Toilette. Per se nichts Schlimmes, er verbringt darin dann 30-40 Minuten und der Geruch, der schon unter der Tür durchzieht, ist dazu geeignet um wirklich jeden kotzen zu lassen. Innere Verwesung hoch zehn. Dann kommt er raus und erstens ist der Mann ob seiner Leibesfülle und gorillaähnlichen Behaarung wohl nicht in der Lage sein Rektum korrekt zu säubern, sprich er stinkt nach Scheiße und zweitens lässt er die Tür offen und Fenster geschlossen. Da als Unbeteiligter reinzugehen ist tödlich.

Das Gemiefe ist so extrem, dass Kunden im Konferenzraum (12 Meter weiter) fragen, ob wir ein Problem mit dem Abfluss haben. Wir haben ihn auch schon freundlich darauf hingewiesen für frische Luft zu sorgen - keine Chance. Angeregt durch ein bekanntes Video im Netz sind wir auf die Idee gekommen, Sekundenkleber auf die Brille zu streichen. Dies haben wir in großer Menge (20 Gramm Kleber) auch getan. Blöd nur, dass am Freitag kurz nach zwei Uhr eine Kollegin Ihren Ausstand feierte - und wir danach alle nach Hause sind. Fast. Denn einer blieb. Samstagmorgen hat ihn unser Hausmeister dann mit Eisspray und einem Tapetenmesser befreit...

Beichthaus.com Beichte #00039228 vom 16.01.2017 um 14:18:34 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Kollegin hurt rum!

13

anhören

Eifersucht Begehrlichkeit Maßlosigkeit Kollegen

Ich (m/40) beichte, dass ich seit Jahren auf meine Bereichskollegin im Büro abfahre und dadurch privat angefangen habe, mich sehr stark mit dem Thema Psychologie zu beschäftigen! Seit Jahren stecken wir in so einer Art Arbeitsbeziehung, die durch viele Annäherungen und privates Kennenlernen geprägt war. Da ich und sie seit ein paar Jahren von unseren Partnern geschieden leben, konnten wir zunächst unser bisher freundschaftliches Verhältnis entspannt intensivieren und versuchten es in intimere Bahnen zu schubsen. Leider waren diese Versuche nicht immer von Erfolg gekrönt. So verstrichen die Jahre und sie ist seit Längerem in einer Single-Phase angekommen, bei der sie fast monatlich irgendwelche Macker und Dates am Start zu haben scheint. Trotz aller Freundschaft und guter Chemie verlor sie mir gegenüber allerdings nie ein freiwilliges oder gewolltes Wort über diese Bekanntschaften. Normal sollte es mir als Mann ja recht und egal sein, wenn eine Frau nichts über ihre Verhältnisse erzählt, ist es mir aber leider nicht! Dank vieler Bücher und Foren über Mikroexpressionen, Gesagtes, Augenleserei und was es so alles auf dem Gebiet gibt, achte ich längst zur Übung verstärkt auf Gestik, Mimik und Sprache innerhalb meines Umfelds. Ich bin quasi darauf fokussiert, ihre Fassade verbessert durchschauen zu können.

Ich hasse es einfach, von Grund auf angelogen zu werden oder zu spüren, dass mir jemand etwas verschweigt. Das machte mich schon immer rasend. Meine Kollegin selbst hat zu diesem ganzen Thema nicht mal eine Idee. Da erscheint sie in ihrer Art plötzlich wie ein kleines Kind, das man beim Lügen ertappt, oder das sich beim Lehrer fürs Schuleschwänzen rechtfertigen muss. In der Hinsicht ist sie wie das menschliche Abziehbild einer Person, wie sie allzu oft in Foren und Ratgeber-Seiten dargestellt werden. Das alles macht mich zwar traurig, doch konnte ich diese Schwächen über die Zeit zu meinem eigenen Vorteil nutzen, um allgemein Frauen und sie besser einschätzen und verstehen zu können. Neben der schon immer locker gekonnten Flirterei kommt somit ab und an mein detektivischer Spürsinn in mir auf, der aus dem I-Net und in Büchern Gelesenes in die Tat umsetzt und wiedermals erstaunt über die Reaktion der Person und das abschließende Ergebnis ist. Da wird gestottert, das Thema gewechselt, herausgeredet, abgelenkt und auf den Boden geschaut, wie ich es nicht mal von meiner eigenen Ex-Frau als noch Unwissender kannte. Fast schon mit Freude zähle ich hinterher die mitbekommenen Indizien, Fakten und äußerlichen Details auf und kombiniere und spinne diese dann in mögliche Geschichten, die mir plausibel erscheinen.

Leider auch mit dem schmerzenden Gefühl, dass alles oder nur ein Teil daran wahr sein könnte, aber sich das Spiel immer wiederholt. Zwar habe ich einen guten Draht zu ihr, doch das alles lässt mich über meine ursprünglichen Ziele und über mich selbst grübeln. Lieber hätte ich wieder einen freien Kopf und eine unbeschwerte Freizeit, als eine eigentlich ganz liebe nette Person aus Neugier und Wut in die Ecke zu treiben und deren Privatsphäre und Schwächen auszuforschen. Diese Falschheit und das erfolg- und niveaulose Rumgehure kränken mich einfach zu sehr, um wegschauen zu können. Letzten Endes möchte ich jetzt einfach versuchen, diese lächerliche Eifersucht in mir abzulegen und mit dem Schnüffeln sofort aufzuhören. Nur so kann ich ein Mensch werden, der mit den Schwächen anderer Leute besser umgehen kann. Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039207 vom 11.01.2017 um 03:00:57 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Drang zuzubeißen

35

anhören

Gewalt Intim Manie Wien

Der Drang zuzubeißen
Ich (w/26) habe schon seit Längerem das starke Bedürfnis einmal beim Blowjob so richtig fest und ohne Rücksicht in sein bestes Stück zuzubeißen! Die letzten Male war ich kurz davor, habs dann aber doch nicht gemacht. Die Männer, die damit einverstanden waren, hielten nicht stand und ich musste wieder abbrechen. Ich will es einfach einmal machen! Wenn Ihr euch fragt "Warum?":

So fast jede Frau hat beim Blowjob mindestens einmal den Drang reinzubeißen! Bei mir ist das Bedürfnis halt immer stärker geworden. Hat es schon einmal eine Frau geschafft, so fest es geht reinzubeißen? Oder hat es schon einmal ein Mann ausgehalten?

Beichthaus.com Beichte #00039204 vom 12.01.2017 um 00:17:09 Uhr in Wien (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000