Schleimiges Bewerbungsgespräch

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit Hannover

Schleimiges Bewerbungsgespräch
Gestern fuhr ich (w/31) zu einem Bewerbungsgespräch. Derzeit bin ich ziemlich erkältet. Ich musste heftig niesen, konnte mir jedoch nicht die Hand vorhalten, da ich mich gerade auf die Autobahneinfahrt konzentrierte. Zehn Minuten später saß ich auch schon beim Bewerbungsgespräch. Ich blickte in einem kurzen Moment hinunter auf meine schöne neue weiße Bluse und musste mit Erschrecken feststellen, dass dort etwas grünlich Schleimiges angetrocknet war. Das war mir so etwas von peinlich, am liebsten wäre ich im Boden versunken. Selbst wenn ich den Job kriege, muss ich mir noch überlegen, ob ich mit diesem Stigma leben kann. Die Personalchefin hat zwar nichts dazu gesagt, ich bin mir aber sicher, dass ich dadurch einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00025747 vom 25.02.2009 um 21:42:39 Uhr in Hannover (8 Kommentare).

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Das vergessene Ei

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Unreinlichkeit Ekel Königsbrunn

Mir (m/24) ist vor circa 10 Jahren in der 5. oder 6. Klasse etwas sehr krasses passiert. Nach nun gut zehn Jahren ist es Zeit diese Geschichte endlich zu beichten und folgende Zeilen entsprechen zu 100% der Realität und das Ganze hat sich auch so abgespielt.
Ich ging, wie schon geschrieben in die 5. oder 6. Klasse in Gymnasium. An besagtem Tag bekam ich von meiner Mutter ein geschältes Ei in einer kleinen Tupper-Dose mit in die Schule. Sogar ein kleines Tütchen Salz war dabei, sehr liebevoll war sie damals eben noch war.
Ich beschloss es im Kunstunterricht zu verspeisen. Wir hatten damals einen sehr coolen Kunstlehrer, in dessen Unterricht eigentlich jeder machen konnte was er wollte - und ich eben mein Ei essen. Ich packte es gleich in meinen Kunstbeutel (DIN A3 Block, Zirkel, Wassermalkasten, etc.). Nun kam was kommen musste. Unser Kunstlehrer erkrankte. Jedenfalls bekamen wir keinen Kunstersatz und hatten somit bis zum Ende des Schuljahres Freistunden oder irgendein anderes Fach. Die Tupper-Dose geriet in Vergessenheit. Die Sommerferien kamen. Die Sommerferien gingen. Unser Kunstlehrer war zu Beginn des Schuljahres wieder fit. Jedenfalls hatten wir wieder Kunst, wir holten unser Kunstzeug raus und ich entdeckte in meinem Kunstbeutel, der in den Ferien in der Schule hing, eine kleine blaue Tupper-Dose. Ich öffnete diese unter einem "Zisch" *Pfffff...* Geräusch. Ich wusste nicht wieso, und ich konnte mich schon gar nicht an das Ei erinnern, aber aus irgendeinem Grund verschloss ich sie nach einer gefühlten Sekunde. Und dafür bin ich heute noch dankbar. Ich glaube weder an Gott oder übernatürliches. Aber wenn es wirklich Wunder gibt - dass ich diese Dose nach einer knappen Sekunde instinktiv schloss. - Das war definitiv ein Wunder! Nach etwa weiteren 5 Sekunden schoss es mir in die Nase, ein wirklich unbeschreiblich widerlicher Gestank. Ich habe bis heute (24 Jahre alt) wirklich nichts ansatzweise übleres gerochen als diesen fauligen und brechreizauslösenden bestialischen Gestank! Keine Dixie-Toilette, keine Kloake, nichts, dass ich das absolut ekligste und schlimmste was ich in meinem ganzen Leben gerochen habe. Jedenfalls hat es gereicht, um in Sekunden das Klassenzimmer mit diesem Gestank zu fluten. Nach 5 Minuten waren 2 Mädchen beim kotzen und bei mir hätte auch nicht mehr gefehlt. Ich weiß noch, dass einer meinte: "Hey, ich glaub der Bauer jodelt - machts die Fenster zu." Was wir dann auch taten. Jedenfalls saß ich da, habe mich total geschämt, mir war kotzübel, aber erzählt habe ich es später nur meinem Banknachbarn, der nichts mitbekommen hat, und mir als ich ihm gesagt hätte ich sei das gewesen, mir natürlich erst nicht geglaubt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025745 vom 25.02.2009 um 17:21:18 Uhr in Königsbrunn (42 Kommentare).

Gebeichtet von Guppy84
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SMS an den falschen Absender

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Berlin

Vor sechs Monaten hatte ich (w/26) eine Liebelei mit einem Mann, der eigentlich nicht mein Typ war, aber der Sex war wohl das Ausschlaggebende. Und so trafen wir uns immer ein- bis zweimal in der Woche. Mit meinem nichtsahnenden Freund war ich zu diesem Zeitpunkt schon vier Jahre zusammen. Wir hatten den Plan zusammenzuziehen und dachten auch schon ans Kinderkriegen. Mein Lover wollte allerdings auch mehr als nur die regelmäßigen Fick-Dates und so kam es zum Streit. Er stellte mich vor die Wahl: er oder mein langjähriger fester Freund.

Als ich mich vom Lover aus auf den Heimweg machte, dachte ich viel über die Beiden nach. Ich konnte irgendwie auch nicht ohne Lover leben, also wollte ich ihn hinhalten. Ich schickte ihm eine SMS: "Warte noch etwas, ich werde bald mit ihm Schluss machen und dann nur für Dich da sein. Ich liebe Dich!" Erst beim Senden wurde mir klar, dass ich die SMS gerade an meinen Freund und nicht an den Lover geschickt habe. Zu spät. Es gab einen Riesenärger und nun bin ich wohl oder übel mit meinem Lover zusammen. Obwohl er absolut nicht mein Typ ist, aber ich hatte Angst nach der Aktion vollkommen allein dazustehen und beide zu verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00025742 vom 25.02.2009 um 04:24:37 Uhr in Berlin (Reinickendorf) (33 Kommentare).

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Ich stalke meine Traumfrau!

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Eifersucht Aggression Verzweiflung Maßlosigkeit Ex Ennepe-Ruhr-Kreis

Hallo, ich (m/20) bin heute auf den Tag genau 5 Monate von meiner Ex getrennt. Damals traf mich die Trennung wie ein Schlag ins Gesicht. Sehr, sehr hart. So hart, dass ich sie bis heute noch nicht richtig verdaut habe. Um genau zu sein, nicht die Trennung an sich, sondern speziell die Phase direkt danach, da meine Ex sofort einen "Neuen" hatte und ich annahm, dass das der wahre Grund sei und nicht, wie sie zu mir sagte, das "Auseinanderleben" und "ständige Streiten" (wobei ich jetzt hier nicht weiter darauf eingehen will, durchaus möglich, dass mehrere Faktoren da mit reinspielen). Trotzdem wollten wir zunächst versuchen "befreundet zu bleiben". Aber wie das nun mal so ist, oft klappt es einfach nicht (vor allen Dingen wenn noch Gefühle im Spiel sind - was bei mir definitiv der Fall war). Warum ich mich hier verewige? Ich bin sozusagen auf die "schiefe Bahn" geraten. In meinem Leben läuft es beschissen. Meine Arbeitskollegen werfen mir Unkonzentriertheit vor.

Das stimmt auch, weil ich in Gedanken ständig bei ihr bin. Mittlerweile sind wir beide so zerstritten, sie hat mich mehrmals angezeigt, ich habe mich auf Prügeleien mit ihren "neuen Freunden" eingelassen, wurde des "Stalkings" verdächtigt, usw. Ich bin so verzweifelt. Alle meine Freunde, meine Familie und Verwandten raten mir, sie zu vergessen, aber insgeheim kann ich einfach nicht mit ihr abschließen. Ich versuche alles über sie rauszufinden, muss ständig auf dem aktuellen Stand über sie sein, leide mit wenn sie leidet, stehe abends oft im Dunkeln in der Nähe ihrer Wohnung und beobachte sie (dafür schäme ich mich, aber ich kann nicht anders). Ich habe ihren neuen Freunden aufgelauert, ihre Autos beschädigt, Telefonterror betrieben und alles. Natürlich bringt das nichts! Aber für einen Moment habe ich das Gefühl mich einfach für alles gerecht zu haben. Ich habe ihr zu Weihnachten ein Geschenk vor die Tür gelegt (anonym ohne Name) und werde ihr nächsten Monat auch zum Geburtstag gratulieren. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, was ich wirklich noch für sie empfinde, aber ich habe nicht nur meine Partnerin, sondern auch meine beste Freundin verloren. Mein Herz ist gebrochen (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich verblute nach Innen. Doch keiner sieht es.

Ich weiß, ihr werdet jetzt sagen: "Komm du bist erst 20, du wirst noch so viele Frauen kennen lernen..." alles richtig, aber für mich war sie einfach meine Traumfrau, auch wenn, was ich gar nicht abstreite, am Ende unserer Beziehung wirklich nicht mehr alles rundlief. Mit ihr hatte ich alles, was ich brauchte. Ich vermisse unsere gemeinsame Wohnung, ihre Haustiere, einfach so vieles. Ich habe 1000 Erinnerungen. Und das Schlimmste: Die Einsamkeit. Jede Nacht wieder alleine einschlafen, morgens alleine aufstehen, niemand der mich mehr anklingelt auf meinem Handy oder SMS schreibt, all das fehlt mir so sehr. Und ich glaube, sie selbst hat gar keine Ahnung, wie sehr ich in sie verliebt war oder immer noch bin (ich weiß es ja selbst nicht). Danke für die Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00025741 vom 25.02.2009 um 03:04:26 Uhr in Ennepe-Ruhr-Kreis (41 Kommentare).

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Genug Energie für weitere Affären

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Fremdgehen Ehebruch Berlin

Ich bin Mitte 30, stehe mit beiden Beinen fest im Berufsleben und habe Frau und Kind. Der Sex ist prima und ansonsten kann ich mich nicht beklagen. Dennoch gehe ich eine Affäre nach der anderen ein. Aktuell mit einer süßen 25-Jährigen, mit zwei befreundeten, bisexuellen Mädels und davor mit einer 20-Jährigen. Ich bekomme das irgendwie alles unter einen Hut, außer, dass ich gerade sehr wenig Freizeit habe. Ich habe allerdings überhaupt kein schlechtes Gewissen. Ich bin (meiner Meinung nach) ein guter und geduldiger Vater, ein netter Lebenspartner für meine Frau und gehe vernünftig mit meinen Mitarbeitern um. Ich bin auch nicht sexsüchtig oder so. Wenn mal nichts läuft, dann läuft halt nichts. Ich bin eher süchtig nach fremder Haut und dem schönen Gefühl nach Neuem. Ich weiß, ich tue meiner Frau wohl weh, obwohl sie nichts merkt. Doch trotz aller zwischenzeitlicher Zweifel: Ich fühle mich hervorragend und habe eine Menge Energie.

Beichthaus.com Beichte #00025735 vom 23.02.2009 um 16:03:46 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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