Die Strickjacke

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Feigheit Betrug Lügen Arbeit Shopping Berlin

Ich arbeite an der Kasse eines großen Bekleidungsunternehmens, das Europaweit sehr beliebt ist. An Samstagen ist immer die Hölle los. Ich versuche immer ganz präzise zu arbeiten, da es schnell gehen soll und Fehler mich nur aufhalten würden. Letztens kam eine Kundin mit etwa 20 Teilen an die Kasse. Ich hatte alles soweit fertig und als ich die Sachen in Tüten packen wollte, fiel mir eine Strickjacke im Wert von 30 Euro auf, die ich vergessen hatte abzuscannen. Zur Sicherheit und zum Beweis muss ich jeden Artikel durchgehen und auf den Kassenbon abhaken. Leider sind auf den Kassenbon die Artikel nicht beschrieben, sondern enthalten eine mehrstellige Artikelnummer, die sich alle ziemlich ähneln. Die Schlange wurde immer länger und ich beschloss einfach den Artikel in die Tüte zu packen und so zu tun, als ob nix wäre. Die Kundin hat nix gemerkt und verließ den Laden. Kurze Zeit später stand sie wieder in der Schlange und wollte ein paar Teile zurückgeben. Unglücklicherweise stand meine Chefin daneben und da der Vorgang für den Umtausch ein bisschen länger dauert, hat sie das bearbeitet, während ich weiter kassiert habe. Ich bemerkte, das sie auch die Strickjacke aus der Tüte nahm, die ich nicht abgescannt habe und bekam Panik, da die Chefin richtig Eklig werden kann. Meine Chefin konnte den Artikel auf dem Bon nicht finden und fragte ob ich mitschauen könnte. Ich ging den Kassenbon durch und musste meine schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Moment einsetzen. Ich tat total entsetzt und meine Chefin kaufte mir das ab. Hätte ich von Anfang an das Teil nachträglich abgescannt, hätte ich mir einiges erspart und es wäre alles viel schneller gegangen. Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Chefin und bin von meiner Vorgehensweise erschrocken. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00028880 vom 29.04.2011 um 18:43:56 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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Papa zahlt

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Feigheit Verzweiflung Misstrauen Saarlouis

Ich bin ein Scheidungskind und meine Mutter hat meinen Vater bei der Scheidung so richtig ausgenommen. Mein Vater hat echt alles verloren: Haus, Auto, fast das ganze Gehalt und mich. Mein Vater ist danach echt nur noch für Alimente arbeiten gegangen und war auf Hartz IV-Niveau. Der kann sich echt nur noch ein Zwei-Zimmer-Rattenloch leisten und zahlen darf er bis an sein Lebensende. Seitdem kann ich keiner Frau mehr vertrauen, weil ich Angst habe, dass es mir mal genau so ergeht. Deshalb gehe ich fast nur noch ins Bordell, damit mir nicht das selbe passiert. Ich habe mittlerweile echt Angst vor Frauen oder Beziehungen, obwohl ich mir nichts mehr wünsche als eine Freundin. Ich finde, ich bin ein ziemlich armes Würstchen.

Beichthaus.com Beichte #00028872 vom 27.04.2011 um 23:35:15 Uhr in Saarlouis (46 Kommentare).

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Kleiner Teufel

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Vandalismus Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Salzburg

Wenn ich an mein Kindheitsalter zurückdenke so überschattet mich (m/26) so manch grauenvolles Schamgefühl. Ich war wohl einer von den besonders schlimmen, boshaften und albernen Jungs. An unserer Wohnsiedlung führte damals eine kleine Eisenbahn-Strecke vorbei, welche oft Schauplatz unserer Gräueltaten wurde. Wenn es darum ging irgendwelche Feuerspiele zu veranstalten war ich der erste dem sowas einfiel. Eines Tages kamen wir (mein Kindheitsfreund und ich) auf die Idee mitten auf den Schienen (welche nur selten befahren wurden) ein Lagerfeuer zu machen. Grill bzw. Rost haben wir uns aus dem Backofen zu Hause besorgt. Alufolie und sonstiges hatten wir ebenso dabei. Gut, ich entschied mal ein paar Brötchen darauf zu rösten. Aber es wäre doch zu langweilig gewesen einfach nur Brötchen zu toasten, so blickte ich um und prompt sah ich einen Igel der mein Beutetier werden sollte. Nun gut, aufgehoben, angeguckt und auf den Rost zu den Brötchen dazugelegt und festgehalten. Das Quieken und Jammern des kleinen armen Igels höre ich heute noch.


Das war aber nur ein Beispiel der Gräueltaten, aber ein besonderes Ereignis lässt mich heute noch erschaudern: Wieder an den Schienen ein paar hundert Meter weiter fanden wir einige "Bahnbögen", sahen aus wie kleine Höhlen, in denen vermutlich ursprünglich Bahnteile oder sonstiges Zwischengelagert wurde. Jedenfalls gab es einen solchen Bogen, der ein Unterschlupf eines Obdachlosen war. Nach gründlicher Inspektion seiner Gebrauchsgegenstände und sonstigem Unrat den er bei sich hatte, fiel uns auch schon gleich die nächste Tat ein!

Wir durchwühlten alle Dinge, nahmen uns ein altes Radio, wir konnten es ja vielleicht noch gebrauchen, und packten es in unsere mitgebrachte Tasche. Den Schlafplatz, eine ausgediente alte Matratze, haben wir mit unserem Urin förmlich getränkt, indem wir drauf gepinkelt haben, Müll und Erde und sonstiges Zeugs haben wir da hineingerieben um dem noch den Rest zu geben, seine alten Lumpen, die er zum Wechseln hatte, haben wir auch gleich vollgedreckt und mit Dreckschlamm eingerieben. Wir haben seine Behausung derart auseinandergenommen, dass es nur noch nach ein bisschen Gerümpel aussah. All sein Hab und Gut haben wir im entweder genommen oder zerstört.


Ein paar Tage später wollten wir uns nochmal vergewissern was aus dem Ganzen geworden ist und sahen nochmal nach.
Zu unserer Überraschung war alles so wie es war, einige Dinge vielleicht weg allerdings dürfte der Obdachlose irgendwas hinterlassen haben was mich persönlich sehr reumütig werden ließ. Seit diesem Zeitpunkt an dachte ich immer wieder an den armen Mann, der seine einzige Wohnstätte verlassen musste, weil es derart zerstört wurde sodass er weiter ziehen musste. Wie grausam diese und andere Dinge doch waren und wie sehr ich mir wünschte in manchen Situationen die Zeit zurückdrehen zu können, echt schlimm manchmal. Würde ich ihn wiedersehen würde ich mich gern aufrichtig für diese Tat entschuldigen. Wie froh ich bin, mittlerweile ein anständiges Leben zu führen, was nicht selbstverständlich ist bei einigen meiner damaligen Art.

Beichthaus.com Beichte #00028864 vom 25.04.2011 um 23:05:14 Uhr in Salzburg (59 Kommentare).

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Der vergessene Tampon

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Berlin

Mein Freund und ich hatten uns an einem Freitagabend zu einem Date mit einem Pärchen verabredet. Da ich zu dem Zeitpunkt meine Tage hatte, allerdings auf den Spaß nicht verzichten wollte, habe ich mir einen Soft-Tampon reingeschoben, mit dem ich auch während der Regel verkehren kann. Im Verlauf des Wochenendes hatte ich dann noch mehrmals Sex mit meinem Freund und am Sonntagnachmittag riet ich meinem Freund, seinen kleinen Freund mal zu waschen, da er komisch roch, als er ihn aus mir rausgezogen hat. Da meinte er, dass er gerade erst geduscht habe und er das nicht sei. Naja, da ich ein reinlicher Mensch bin, dachte ich mir, dass ich mir das nur einrede, dass ich komisch rieche. Danach waren wir noch zu Besuch bei der Familie und ich war mir sicher, dass ich stinke. Sonntagabend fiel es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen: Mir fiel ein, dass ich seit Freitagnacht den Tampon trug - ich war an dem Abend etwas beschwippst und hatte das Wechseln einfach vergessen. Als ich den Tampon dann 48 Stunden später rausholte, stank es dermaßen erbärmlich nach verwestem Fleisch, dass ich mich beinahe übergeben habe. Ich habe mich an dem Abend noch drei Mal geduscht und sofort sämtliche Kleidung gewaschen. Das passiert mir hoffentlich nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028845 vom 18.04.2011 um 21:23:20 Uhr in Berlin (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Mädchen namens Lisa

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Dummheit Peinlichkeit Urlaub Liebe Spanien

Ich (m) verbringe jedes Jahr meinen Urlaub an einem Ort im Süd-Westen Spaniens. Es handelt sich um einen gut besuchten Camping Platz, mit Leuten aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Meistens trifft man dort Leute die man schon kennt und manchmal kommen neue hinzu. Ich habe mich vor 2 Jahren dort in ein Mädchen namens Lisa (17) verliebt, ich kannte sie schon seit etwa 6 Jahren, allerdings habe ich mich nie getraut, ihr meine Liebe zu gestehen. Da das Thema Sex unter den Jugendlichen dort immer eine große Sache ist, redet man oft und gerne mit Freunden darüber, mit wem man es denn gerne tun würde usw.. Als mich mein deutsch-britischer Kumpel fragte, auf wen ich denn stehe, erzählte ich ihm von Lisa, weil er mir vorher von seinem Schwarm berichtet hatte. Eines Tages ging ich mit meinem Kumpel in ein Waschhaus zum Zähne putzen. Noch in ein Gespräch vertieft, betraten wir das besagte Haus, in dem sich außer uns noch ein Mann befand, der dabei war sich zu rasieren. Wir redeten munter weiter und mein Kumpel sagte etwas, das ich nie wieder vergessen werde: "Heute Nacht verführst Du Lisa und treibst es mit ihr!" (vermilderte Version). Das Blut in meinen Adern gefror und ich blickte langsam zu meinem Kumpel, dieser verzog auch langsam sein Gesicht und eilte dann, schnell nach draußen. Der Mann neben uns wendete kurz seinen Blick vom Spiegel ab und schaute zu mir. Ich putzte noch einige Sekunden wie in Trance meine Zähne und ging dann ebenfalls hinaus.
Der Mann vor dem Spiegel war Lisas Vater, mir war das bewusst, aber meinem Kumpel wurde das wohl erst kurz nach seiner Aussage klar. Nun zu meiner Beichte: Ich habe seitdem kein Wort mehr mit Lisa oder ihrem Vater gewechselt, obwohl ich nicht weiß, ob er es Lisa erzählt hat. Das Ganze war mir viel peinlicher als meinem Kumpel. Bis heute habe ich niemandem von diesem Erlebnis erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028841 vom 18.04.2011 um 00:03:32 Uhr in Spanien (20 Kommentare).

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