Screenshot für den Chef

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Dummheit Peinlichkeit Chef Arbeit Krefeld

Heute ist mir mal wieder was extrem blödes passiert. Ich saß wie immer untätig im Büro und surfte ein wenig auf anstößigen Seiten. Völlig überraschend rief mich mein Chef an, der sein Büro (praktisch, praktisch...) ein paar hundert Kilometer weit weg hat und wollte irgendwas. Ich minimierte den Browser, da ich die schöne Seite nicht verlieren wollte, bearbeitete wunschgemäß ein Dokument, machte dann einen Screenshot und schickte ihm diesen per Mail. Als ich mich wieder dem Internet widmen wollte und das minimierte Kästchen auf der Task-Leiste anklickte, bemerkte ich, dass das Kästchen schön mit dem Titel der besuchten Web-Site beschriftet war "heiße Schenkel...". Und tatsächlich fand sich dieser Titel dann auch auf dem Screenshot. Hoffentlich merkts keiner.

Beichthaus.com Beichte #00028672 vom 24.02.2011 um 18:07:34 Uhr in Krefeld (12 Kommentare).

Gebeichtet von splitt
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Eine gefährliche Affäre

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Ehebruch Fremdgehen Verzweiflung Liebe

Ich (m/30/Single) bin gerade auf dem besten Weg eine andere Ehe zu zerstören. Vor einigen Wochen habe ich beim Arbeiten an der Theke eine wunderbare Frau (32) kennen gelernt. Eigentlich wollte sie sich bei uns ja nur kurz bei einem Tee aufwärmen. Da sonst nicht wirklich viel los war in der Kneipe kamen wir ins Gespräch. Aus einem Tee wurden zwei, dann Rotwein und aus dem kurz Aufwärmen wurde ein langer schöner Abend. Wir tauschten Telefonnummern aus und seit dem schreiben und telefonieren wir extrem viel. Von morgens bis abends. Inzwischen ist es schon soweit, dass mein Prepaid-Guthaben auf dem Handy schneller aufgebraucht ist, als die Akku-Kapazität. Irgendwann kam dann heraus, dass sie verheiratet ist und zwei Kinder hat. Für mich normalerweise ein absolutes No-Go. Aber es war schon zu spät. Ich habe mein Herz schon an sie verloren und je mehr ich versuche dagegen anzukämpfen um so stärker wird das Gefühl. Auch von ihrer Seite aus sind Gefühle da, die sie eigentlich nicht zulassen möchte, aber auch nicht dagegen ankommt. Sie meint, sie wäre nur noch der Kinder wegen mit ihrem Mann zusammen und dass sie den Kindern eine Trennung nicht antun möchte.
Heute Abend treffen wir uns wieder. Und eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es ihr Mann rausfinden wird. Anfangs haben wir uns immer irgendwo abseits getroffen wo uns keiner kennen kann. Aber bei jedem Treffen werden wir leichtsinniger und offener. Eigentlich weiß niemand davon, zumindest haben wir es noch niemandem erzählt. Dennoch riechen unter anderem meine Mutter und ein paar Freunde bereits den Braten und sprechen mich darauf an.
Ich hab selber schon eine Scheidung hinter mir, da meine Frau fremd gegangen ist, und habe dadurch meine Kinder verloren. Ich weiß wie das ganze meine Kinder mitgenommen hat und wie man sich dabei fühlt. Eigentlich will ich das niemand anderen zumuten, aber ich komme von dieser Frau nicht weg.
Jeden Abend denke ich mir: "Morgen schreibst du ihr nicht. Tu es dem Mann und den Kindern nicht an." und dennoch ist sie der letzte Gedanke beim Einschlafen und der erste beim Aufwachen. Ich kann ihr einfach nicht widerstehen. Gestern habe ich zu allem Überfluss auch noch herausgefunden, dass ich mit ihrem Mann in der Grundschule war (damals sehr gute Freunde). Ich weiß nicht, wie lange wir uns noch zurückhalten können. Bitte verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00028671 vom 24.02.2011 um 09:59:01 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine soziale Unfähigkeit

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Hochmut Eitelkeit Ignoranz Arbeit

Ich (m/29) stehe heute vor einem riesigen Scherbenhaufen. Das hat alles in meinem alten Unternehmen angefangen, bei dem ich im Vertrieb tätig war. Dort war ich mehr als erfolgreich, ich hatte nach kürzester Zeit die höchsten Verkaufszahlen, wurde mehrere Male befördert und wurde mit Lob mehr als überschüttet. Und man kann sich vorstellen was das aus dem Ego von einem jungen Mann macht. Irgendwann bin ich auch ein ziemlich arroganter Penner geworden. Und mit dem vielen Geld das ich plötzlich verdiente, wusste ich aufgrund meines vorher recht niedrigen Lebensstandards als Student, nicht mehr anzufangen außer damit ziemlich heftige Partys zu feiern. Doch irgendwann kam es wie es kommen musste und ich hab mich, da ich mich für unentbehrlich und unbesiegbar hielt im Unternehmen sehr weit aus dem Fenster gelehnt und mit Leuten angelegt, die mehr zu melden hatten als ich. Irgendwann wurde ich dann an die frische Luft befördert. Kurze Zeit später war ich dann bei einem neuen Unternehmen, aber mit meinem immer noch aufgeblähten Ego hatte ich da kaum Erfolg und bin wieder gegangen. Ich hielt mich für mehr als gut und dachte das könnte es nicht gewesen sein und hab mich dann Hals über Kopf in die Selbstständigkeit gestürzt ohne große Planung ohne Konzept etc.. Das ging dann auch nach hinten Los. Vor 6 Monaten habe ich Insolvenz angemeldet und habe jetzt einen riesigen Haufen Schulden von dem ich nicht weiß wie ich den zurückzahlen soll. Heute schau ich voller Reue zurück und merke so langsam was mit mir los war, ich bin ende 20 und bin schon fertig mit der Welt.
Vieles tut mir heute Leid, ich hatte viele gute Menschen abfällig behandelt, zu vielen guten Freunden habe ich mit der Zeit den Kontakt verloren. Heute plagen mich extreme Selbstzweifel, ich denke oft über die letzten Jahre nach und vergesse mein Umfeld, daraus hat sich mittlerweile auch eine soziale Unfähigkeit gebildet wodurch sich auch meine Freundin von mir getrennt hat. In meinen alten Beruf zurückzukehren in meinem momentanen Zustand fast unmöglich. Vielleicht kriege ich ja mein Leben irgendwann wieder auf die Reihe, jedenfalls muss ich erst mal einiges verarbeiten, das Schreiben hier tut sehr gut ich konnte bis jetzt mit niemandem so offen darüber reden. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028669 vom 24.02.2011 um 01:30:59 Uhr (16 Kommentare).

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Ein wohlgeformter Po im Bus

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Wollust Peinlichkeit Begehrlichkeit Bahn & Co. Zürich

Ich (m/19) hatte noch nie eine Freundin, geschweige denn Sex. Das ist wohl schon eine Beichte an sich, aber als ich heute Morgen in den Bus stieg um zur Schule zu fahren, konnte ich noch einen der letzten Sitze an der Seite des Busses ergattern. Ein paar Stationen später war der Bus hoffnungslos überfüllt, und die Leute, die einstiegen, standen im ganzen Bus herum. Es stiegen zusätzlich Leute ein, und die Leute drängten sich so nahe an mich heran, wies nur möglich war.
Eine gut aussehende, junge, schwarze Frau in meinem Alter stand direkt vor mir, sie trug trotz des kalten Wetters nur einen Pulli und eine synthetische Trainingshose, wo sich ein üppiger, wohl geformter Po abzeichnete. Trotz der frühen Stunde bekam ich eine mächtige Latte, und konnte den Blick von diesem Hintern nicht losreißen. Als ich bei der nächsten Station aussteigen wollte, früher als die Meisten, konnte ich nicht anders, ich musste diesen Hintern berühren. Beim Aufstehen drehte ich meine Hand und berührte das Objekt der Begierde mehrmals mit meinem Handrücken. Die junge Frau drehte sich um, und schaute mich mit einem teils gelangweilten, teils spöttischen Blick an und fragte mich, ob ein Problem sei. Entschuldigend stammelnd und mit hochrotem Kopf verließ ich den Bus, denn die Leute um mich hatten die Situation begriffen und fingen an zu grinsen. Mir war diese Situation so peinlich, und ich komme mir im Moment vor wie der letzte Versager auf diesem Planeten. Ich hoffe nur, dass ich diese Leute nie wieder sehe, was schwer sein wird, da immer dieselben Leute mit mir pendeln. Ich hatte noch gedacht ich hätte mich geschickt angestellt, aber weit gefehlt. Oh Mann!

Beichthaus.com Beichte #00028661 vom 22.02.2011 um 17:23:44 Uhr in Zürich (Langstrasse) (58 Kommentare).

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“Beichte

Eifersüchteleien auf einem Punkrockkonzert

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Eifersucht Rache Ignoranz Trunksucht Musik Last Night Dresden

Ich habe am Wochenende mal wieder so richtig schön ins Klo gegriffen, und das kam so: Ich spiele Gitarre und singe in einer New-Wave Punkrockband. Vergangenen Samstag hatten wir eine Record-Release-Party in einem Club, zu der ich auch eine neue Bekannte eingeladen hatte, die mir emotional gesehen nicht gerade egal ist, mit anderen Worten: Ich bin tierisch verknallt in sie. Jedenfalls war ich ordentlich nervös vor dem Auftritt und frönte, wie der Rest meiner Band auch während unsere Vorband spielte, dem gepflegten Wochenendalkoholismus.
Als wir auf die Bühne gingen hatte ich schätzungsweise schon sechs achtel im Turm. Wir legten los und das Publikum ging gut ab. Natürlich soffen wir auf der Bühne weiter, wir hatten ja schließlich einen Ruf zu verlieren. Die neue Bekannte und ich hatten immer mal Blickkontakt und wir flirteten was das Zeug hielt, zumindest solange bis auf einmal ein gut aussehender Typ an ihr dran hing. Die beiden sahen sehr vertraut miteinander aus und ich wurde total eifersüchtig. Ich machte noch ein Bier auf und schüttete es mir auf ex in den Schlund. Irgendwann war ich dermaßen besoffen, dass mir alles egal war. Ich holte also einen Haufen Leute auf die Bühne, darunter auch ein paar echt hübsche Mädels und wir machten ordentlich Party. Direkt erinnern kann ich mich nur noch, dass ich die Zunge von irgendeiner Punkbraut im Rachen hatte und sie, vor allen Leuten begrapschte, und unser Bassist mit einer getanzt hat, die sich dann irgendwann das Top auszog und barbusig auf der Bühne rumhüpfte. Als ich Sonntag früh um 16.00 Uhr aufwachte, dämmerte mir urplötzlich schreckliches, denn meine neue Bekannte hatte vorm Konzert irgendwas davon erzählt, das ihr Stiefbruder auch mitkommen würde. Ich versuchte sie also zu erreichen, aber sie drückte mich zweimal weg und machte dann ihr Handy aus. Mittlerweile habe ich von einer gemeinsamen Freundin erfahren, dass der gut aussehende Typ wohl tatsächlich ihr Stiefbruder war, und zu allem verdammten Überfluss ist er auch noch schwul. Naja, ich grüble jetzt seit zwei Tagen ununterbrochen, wie ich diese Riesendummheit wohl jemals wieder geradebiege.

Beichthaus.com Beichte #00028660 vom 22.02.2011 um 12:56:57 Uhr in Dresden (36 Kommentare).

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