Geschirrspüler im Elektromarkt billiger

27

anhören

Geiz Peinlichkeit Shopping Berlin

Am Wochenende ist unser Geschirrspüler kaputt gegangen. Da wir in direkter Nähe einen kleinen Elektroladen haben, bin ich zunächst dahin. Die Frau dort war sehr nett und hat mich wirklich gut beraten und mir auch Infomaterial mitgegeben. Am Abend bin ich dann einfach mal um zu gucken zu einem großen Elektronikmarkt gegangen. Das gewünschte Gerät gab es dort 50 Euro billiger - ich hab es sofort gekauft. Das Problem ist, dass die nette Verkäuferin und ich dieselben Arbeitszeiten haben d. h., wenn ich das Haus verlasse, kommt sie mir entgegen und grüßt immer ganz freundlich. Hoffentlich fragt sie nicht nochmal nach. Ich beichte, dass ich ein Geizhals bin.

Beichthaus.com Beichte #00029227 vom 05.08.2011 um 09:36:00 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Weihnachtsshopping

25

anhören

Rache Boshaftigkeit Habgier Shopping Weihnachten

Folgendes trug sich letztes Jahr um die Weihnachtszeit zu: Einkaufen mit Mutti fürs gemeinsame Essen vom Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag. An Feiertagen, sogar an einem verlängerten Wochenende drehen die Leute kollektiv am Rad und hamstern, als stünde ein Atomkrieg bevor. Dementsprechend kahl gefressen waren auch die Läden. Meine Mutter war schon bedient, als wir in den überfüllten Laden marschierten und die Leute sich da fast gegenseitig auf die Füße traten. An der Kühltruhe mit dem Fleisch suchten wir nach Minutenschnitzeln, die waren natürlich aus. In dem Moment kam eine Mitarbeiterin mit einem ganzen Wagen neuer Ware und die Leute drängelten sich schon herum, meine Mutter hingegen fragte höflich, ob sie sich was runter nehmen dürfte, was natürlich kein Problem war.
Sie nahm also drei Pakete Schnitzel und freute sich selbst wie eins, dass das Heiligabend-Wunschessen gerettet war, da rauschte ihr plötzlich eine Frau vom Typ "Herrische, fette Matrone" entgegen und riss ihr kommentarlos das oberste Paket vom Stapel. Meine Mutter bekam große Augen und meinte noch mit einem Lachen: "Hey, das sind meine." Woraufhin der Pelztragende Wal aufs Herrischste keifte: "Pech, jetzt hab ich die." Meine Mutter war völlig perplex und auch ein bisschen eingeschüchtert und ich hatte im ersten Moment auch nichts schlagfertigeres als ein eher lahmes, geknurrtes "Warum nicht gleich ein halbes Schwein auf Toast" auf Lager. Die Angestellte brummte auch noch was von wegen grob unhöflich und Leute gibt's.

Miss Plantschkuh schob ihren Wagen unbeeindruckt weg und ich wurde immer angefressener, denn ich selbst bin ein ziemlich höflicher Mensch und erwarte das auch von anderen. Nachdem ein paar Minuten ins Land gegangen waren und die Alte gerade bei den Cornflakes-Packungen stand, ging ich kurzentschlossen hin, kidnappte ihren Wagen und lief damit trotz Herzklopfen durch die Gänge, um allen möglichen Scheiß rein zu werfen: Toilettenpapier, Warzenpflaster, Hundefutter, einen kitschigen Plastikschneemann, Konserven. Die Uschi regte sich schon auf, denn ihre Handtasche hing am Wagen. - Nein, ich habe ihr nichts geklaut! Mit dem völlig überfüllten Wagen bin ich dann zu ihr zurück und meinte im vertraulichsten Tonfall, dass ich die Kondome nicht finden könnte und auch den Einkaufzettel verloren hätte, aber die wesentlichsten Dinge wären ja da. Dann bin ich aber doch abgehauen, meine Mutter war schon zur Kasse gegangen.
Ich werde künftig einfach viel früher einkaufen gehen, und entschuldigen möchte ich mich bei den Mitarbeitern, die den ganzen Mist eventuell ausräumen durften, obwohl sie zu dieser ätzenden Zeit sicher schon genug um die Ohren hatten. Darüber habe ich in dem Moment nämlich nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00029225 vom 04.08.2011 um 18:15:16 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Pretty Woman

18

anhören

Prostitution Dummheit Geld Liebe Begehrlichkeit

Ich (m/19) habe mich in eine Prostituierte verliebt. Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Als ich das erste Mal da war, hat es mir nicht mal so richtig Spaß gemacht. Mittlerweile gehe ich da aber mehrmals die Woche hin und das obwohl ich Student bin. Ich gebe im Monat mehr aus, als ich habe, was nur möglich ist, weil ich vorher Geld für mein Studium gespart habe und weil ich um meine Besuche dort zu finanzieren Überstunden mache. Ich weiß selber, die ganze Sache gefährdet mein Studium und außerdem bin ich der Frau wahrscheinlich egal, aber jedes Mal, wenn ich mir vornehme, nie mehr hinzugehen, vermisse ich sie schon nach ein paar Tagen. Aber sie hört mir immer zu, ist für mich da, wenn ich Probleme habe und ist wunderschön. Ich weiß zwar, dass sie nur nett zu mir ist solange ich ihr Geld gebe, aber ich komme nicht von ihr los.

Beichthaus.com Beichte #00029222 vom 03.08.2011 um 23:07:42 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Anne Frank Alternative

25

anhören

Wollust Prostitution Morallosigkeit Amsterdam

Ich möchte beichten, dass ich meine Unschuld mit 15 im Amsterdamer Rotlichtbezirk verloren habe. Wir waren auf Sprachreise dort und alle wollten ins Anne-Frank-Haus. Wer nicht wollte, durfte aber auch frei durch die Stadt schlendern. Wir wurden auf dem Weg zum Anne-Frank-Haus schon von den Lehrern durch den Rotlichtbezirk geführt. Dorthin gingen wir zurück. Mein Kumpel hatte ein wenig Angst und war genauso unerfahren mit Frauen wie ich. Also entschloss ich mich, einfach zu einer schlanken Schwarzhaarigen zu gehen und meine 50 Euro in die holländische Wirtschaft zu investieren.


Sie fragte mich, wie alt ich sei, aber mit meinen damals schon 185 cm nahm man mir mein 18 ab. Ich hatte soviel Angst, zu früh zu kommen und das Geld somit zu verschwenden, dass ich das Kommen zurückhielt, bis die Zeit leider viel zu schnell vorbei war. Und so verlief mein erstes Mal ohne Schuss. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mein erstes Mal in einem holländischen Apartment gehabt habe, während sich fast alle anderen mit Anne Frank beschäftigt haben. Ich bin ein Kulturbanause. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00029214 vom 01.08.2011 um 08:46:11 Uhr in Amsterdam (Prinsengracht) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Problembär Bruno

17

anhören

Boshaftigkeit Familie Tiere Mord Dummheit Spitzingsee

Zur Zeit als Bruno der Problembär durch Deutschland zog und in Süddeutschland und besonders in meiner Gegend in Aufruhr waren, wollten mein Bruder (28) und ich (m/26) unserer Eltern und Großeltern schocken. Dazu muss gesagt werden, dass unsere ganze Familie in einem großen Haus direkt am Waldrand wohnt. Wir haben uns aus dem Verleih ein Bärenkostüm ausgeliehen und der Spaß konnte beginnen. Während mein Bruder dann die Nacht darauf in dieses schlüpfte und sich um unser Haus rumtreiben sollte, war ich im Haus der Lockvogel. Also brüllte ich nachts plötzlich, dass ich einen Bären gesehen hätte. Nicht lang und meine Familie stand kerzengerade im Bett und alles rannte ins Wohnzimmer, wo ich gerade war. Ich zeigte auf meinen Bruder, der dort draußen eine mega Show lieferte. Meine Mutter erschrak so sehr, dass ich und meine Oma sie sofort auf die Couch setzen. Mein Opa spurtete los, um alle Türen auf Geschlossenheit zu überprüfen und mein Vater rannte ans Telefon. Das passierte alles so schnell, dass ich die Kontrolle verloren habe. Als ich meine Vater fragte, wen er anrief, meinte er, er hätte einen befreundeten Jäger aus dem Dorf angerufen und die Polizei. Nun hatte ich Angst um meinen Bruder, weil er noch seine Freundin erschrecken wollte, die in der Nachbarschaft wohnte. Nach ein paar Minuten muss mein Bruder die Aufregung im Haus aber gesehen haben und ist ohne dem Kopfteil zum Fenster gekommen. Alle waren geschockt aber erleichtert. Ich beichte hiermit, dass mein Vater aus Peinlichkeit der Polizei trotzdem sagte, dass er einen Bären gesehen hat und keine zwei Tage später, der Bruno in unserer Gegend erschossen wurde. Bruno, es tut uns Leid. Wegen uns waren die Leute bei uns schon auf dich vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00029197 vom 27.07.2011 um 05:15:40 Uhr in Spitzingsee (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000