Single sein ist doof

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Wollust Begehrlichkeit Partnerschaft

Bis vor kurzem hatte ich eine echt schöne Affäre mit einem Typen, den ich schon ewig kenne. Mit ihm hab ich sogar meinen Freund betrogen, auch wenn ich nicht wegen der Affäre mit ihm Schluss gemacht habe, sondern eher, weil es grundsätzlich nicht mehr gepasst hat. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029355 vom 10.09.2011 um 14:51:48 Uhr (12 Kommentare).

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Raus aus dem alternativen Leben

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Neugier Fremdgehen Partnerschaft Braunschweig

Ich bin 35, bin Studienrätin, und lebe seit 10 Jahren in einer glücklichen lesbischen Beziehung. Meine Freundin ist Lektorin bei einem renommierten deutschen Verlag und betreut dort vor allem Veröffentlichungen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften. Ich liebe sie dafür, dass sie so klug und gebildet ist und, ebenso wie ich, einen eher alternativen Lebensstil hat, ohne Fernsehen, Markenklamotten, teures Parfüm und andere Konsumfetische. Ich beichte hiermit, dass ich heimlich davon träume eine Affäre mit einer richtigen dummen Schickse zu haben, also einer Frau vom Typ "blond und aufgedonnert". Obwohl ich auf solche Frauen normalerweise eher herab blicke, erregen sie mich sexuell. Ich habe mit einer solchen Frau heimlichen E-Mail-Kontakt und fürchte, dass ich bald meine Freundin, die ich sehr liebe, betrügen werde, weil das Verlangen so groß ist.

Beichthaus.com Beichte #00029351 vom 08.09.2011 um 09:30:18 Uhr in 38100 Braunschweig (Bohlweg) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lehrerin ohne Durchblick

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Faulheit Betrug Waghalsigkeit Schule

Lehrerin ohne Durchblick
Während meiner Schulzeit hatte ich Geschichte bei einer Frau im etwas fortgeschrittenen Alter, die immer reichlich Hausaufgaben aufgab. Zu Beginn jeder Unterrichtsstunde hatte sie die Angewohnheit, sämtliche Schüler der Klasse in alphabetischer Reihenfolge zum Lehrerpult kommen und sich von ihnen die fleißig angefertigten Hausaufgaben zeigen zu lassen, unter die sie dann immer einen Haken setzte. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass die gute Dame eigentlich nie genau hinschaute, sondern einfach nur kontrollierte, ob überhaupt irgendetwas Neues im Heft stand. Dies verleitete mich schließlich irgendwann dazu, einfach mal so dreist zu sein, ihr hin und wieder auch mal unvollständige Aufgaben vorzulegen, jedoch gab es nie eine Beanstandung.

Einige Wochen später war mir klar, dass die liebe Omi anscheinend trotz dicker Brillengläser nicht all zu gut sehen konnte, was mich dazu bewog, einfach Hausaufgaben von anderen Fächern in mein Geschichtsheft zu schreiben, um mir ein bisschen Arbeit einzusparen. Doch sie bemerkte immer noch nichts. Schließlich fand ich das damals plötzlich irgendwie ziemlich lustig. Ich nahm ein neues kariertes Heft, in dem ich absichtlich so klein wie möglich schrieb. Mal schrieb ich anstatt meiner Hausaufgaben wüste Beleidigungen ins Heft, ein anderes Mal philosophierte ich sehr ausführlich über verschiedene sexuelle Praktiken oder erfand irgendwelche blödsinnigen Geschichten über nackte Satanisten, die tanzend auf der Autobahn von LKWs zermatscht wurden. Manchmal schrieb ich meine Hausaufgaben auch in Fantasiesprachen, wenn mir nichts kreatives mehr einfiel. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr mir oft das Herz pumpte, wenn ich wieder nach vorne ging, um meine Hausaufgaben zu zeigen, doch die gute Frau hakte einfach immer weiter alles artig ab. Irgendwann hörte ich dann damit auch wieder auf, weil nach einer Weile einfach der Witz raus war und das Risiko zu hoch.

Ich will nicht wissen, was mir geblüht hätte, wenn die Lehrerin irgendwann doch einen genaueren Blick auf meine literarischen Meisterwerke geworfen hätte oder mich mal dazu aufgefordert hätte, einfach mal laut vorzulesen. Ein Jahr später bin ich dann übrigens wegen einer anderen Geschichte von der Schule geflogen, habe dennoch an einer anderen Schule Abitur gemacht. Leider ist die Lehrerin schon vor einigen Jahren verstorben, aber vielleicht schmunzelt sie gerade im Himmel über meine Beichte und freut sich, dass ich sie immer noch nicht vergessen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029346 vom 07.09.2011 um 05:06:57 Uhr (19 Kommentare).

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Frau Mief

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Boshaftigkeit Zwietracht Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Köln

Ich (w) bin Frauenärztin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf, wenn es darum geht, werdende Eltern zu beraten, Teenager auf ihre kommenden Pubertätsjahre vorzubereiten und sogar den 16-jährigen Mädchen Mut zuzusprechen, wenn ich ihnen sagen muss, dass sie schwanger sind. Mein Beruf hat nur einen einzigen Hacken: Manche Frauen haben von Hygiene absolut keine Ahnung. Ich bekomme (fast wörtlich) das Kotzen, wenn sich gewisse Patientinnen auf den Stuhl setzen sollen. Ich meine mal ganz ehrlich, ist es denn wirklich zu viel verlangt, den sprießenden Urwald mal ein wenig zu stutzen? Oder sich ordentlich zu duschen?
Nun zu meiner Beichte: In meiner Praxis haben wir den Patientinnen Spitznamen gegeben, mit denen wir sie auch in die Terminbücher eintragen. Je nachdem wie sie untenrum aussehen und "duften" haben wir Ihnen einen passenden Namen zugeordnet. Am Donnerstag beispielsweise wird uns wieder mal Frau Mief beehren, am Freitag Frau Samtig-Glatt. Ich weiß, dass dieses Verhalten respektlos ist und ich hoffe, dass so schnell niemand in die Terminbücher schauen möchte, ansonsten haben wir viel auszuradieren (ist ja zum Glück alles nur mit Bleistift eingetragen). Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029339 vom 05.09.2011 um 18:33:57 Uhr in Köln (65 Kommentare).

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Neidisch auf die eigene Freundin

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Falschheit Morallosigkeit Neid Dummheit Dummheit Partnerschaft Wien

Es kann sein, dass einige nicht verstehen werden, warum ich beichte, denn ich sündigte wohl wissend, falsch zu handeln und ich bin verflucht weiter zu sündigen, doch mir bleibt keine andere Wahl. Wie alles begann: Ich (m/24), geboren und wohnhaft in Wien, Österreich, lernte meine Freundin (w/24, gebürtige Deutsche) während eines Urlaubs an der Ostsee kennen und lieben. Es war ohne Zweifel Liebe auf den ersten Blick, so surreal, dass es aus einem kitschigen Samstagabend-Film stammen könnte, unglaublicherweise war es real fast alles war perfekt, doch ein gröberes Problem hatten wir: mehr als 600km trennten uns und das über 2 Jahre lang, aber auch diese Hürde konnte genommen werden. Plötzlich standen wir kurz vor der Matura bzw. dem Abitur und unser Plan war es, zusammen zu studieren und zusammen zu leben, was wir auch recht schnell in die Tat umsetzten. Sie kam nach Wien, um Medizin zu studieren, ich blieb in Wien und begann ein Jus Studium, denn mein Traum war es, Rechtsanwalt zu werden.


Zwei Jahre lang lief alles perfekt, doch dann kam die FÜM II (eine Diplomprüfung mit Schwerpunkt Zivilrecht), eine gefürchtete Prüfung am Wiener Juridicum. Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestand nicht, auch im letzten Antritt vor einer Kommission warf ich die Nerven weg, obgleich zu sagen ist, dass ich eigentlich sehr viel gelernt hatte und gut vorbereitet gewesen war. Mein Traum, Akademiker zu werden, war geplatzt. Ich habe ein in meinen Augen mindergutes Kolleg abgeschlossen und arbeite heute als Immobilienkaufmann. Ich bin unzufrieden, nur meine Freundin hält mich am Leben. Sie tat sich auch nicht gerade leicht im Medizin Studium und das nicht zuletzt aus folgendem Grund: Da ich nun nicht Jurist werden konnte und somit beruflich nicht an Österreich gebunden sei, solle ich doch, wenn sie ihr Studium beendet, mit ihr nach Berlin ziehen. Das wollte ich unter keinen Umständen, denn ich kam mit den Norddeutschen nicht zurecht, es wäre eine Qual für mich, dort zu leben, außerdem konnte ich es nicht ertragen, dass sie das Studium schaffen könnte. Ich konnte es nicht ertragen, dass sie Erfolg hat und ich der idiotische Freund bin, welcher es zu nichts gebracht hat. Ich konnte es nicht ertragen, in ihrem Schatten zu stehen, obgleich es keiner unserer Freunde so sah, ich sah es so und es machte mich psychisch fertig.


Also begann ich ihre Anstrengungen, das Studium zu meistern, zu torpedieren. Ich lenkte sie mit allem möglichen Dingen ab, sei es eine Party nach der anderen zu organisieren, sei es ihre Hausarbeiten verschwinden zu lassen, sei es unseren Mops absichtlich zu verletzen (um sie kurz vor einer Prüfung psychisch zu biegen), all diese Dinge verzögerten die Sache zwar, doch konnten sie nicht dienen, ihre Anstrengungen zum Erliegen zu bringen, zu stark war ihr Wille. Also habe ich vor einem halben Jahr - mit Hilfe eines befreundeten Apothekers - ihre Pille unwirksam gemacht und sie geschwängert. Sie wollte zuerst abtreiben, doch ich schaffte es sie davon abzuhalten und sie wird nun "zum Wohle des Kindes" ihr Studium unterbrechen. Ich weiß, dass der Kampf noch nicht vorbei ist, aber ich denke, dass ich meinem Ziel immer näher komme.

Ich hatte nie eine andere Freundin als sie, würde sie mich verlassen oder würde sie sterben, ich würde den Freitod wählen - sofort - ohne Kompromisse. Ich hoffe, dass meine Aktionen, wenngleich ich ihre Träume zerstören musste, dazu führen werden, dass unsere Beziehung weiter wächst und gedeiht. Ich hoffe, dass Gott versteht, warum ich dies tue und tat, warum ich handelte wie ich handelte. Mein Philosophie Professor am Gymnasium meinte einmal, Liebe sei das Gegenteil von Besitzwollen, dies gilt jedenfalls nicht für meine Definition von Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00029335 vom 03.09.2011 um 19:34:58 Uhr in Wien (Heldenplatz) (86 Kommentare).

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