Er verdient einen Schlaganfall
Beichthaus.com Beichte #00031179 vom 12.05.2013 um 01:52:38 Uhr (12 Kommentare).
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Seit über zehn Jahren bin ich mit meinem Mann zusammen, seit vier sind wir verheiratet. So richtig akzeptiert hat er mich zwar nie, bzw. wir hatten nie das beste Verhältnis. Wir haben einfach bei so ziemlich allem eine ganz andere Einstellung und das ist auch okay so. Es kommt nie zu großen Streitereien oder Ähnlichem, hauptsächlich, weil ich mich auf keine Diskussion mit ihm einlassen will, denn er ist einer von der Sorte Mensch, die die Weisheit mit Löffeln gegessen haben und immer alles besser wissen und besser können als die "Jugend", also meinen Mann und mich eingeschlossen, die heute ja total verkommen und nachlässig ist. Wirklich eklig wird er nur, wenn er zu viel getrunken hat. Dann haut er einfach seine Meinung raus, ohne Rücksicht auf Verluste. Seine Ehe mit meiner Schwiegermutter ist für sie größtenteils einfach nur belastend, weil auch sie von ihm wegen allem, aber hauptsächlich ihrem Übergewicht, fertiggemacht wird, obwohl sie sich wirklich bemüht, ihm alles Recht zu machen. Sie wird auch richtig panisch, wenn beispielsweise sein Frühstücksei sieben statt acht Minuten gekocht hat, weil er ihr dann wieder den ganzen Tag vorhält, wie unnütz sie ist, weil sie ihrem Mann nicht mal Frühstück machen kann.
Vor knapp anderthalb Jahren hatte er dann einen Schlaganfall, der noch glimpflich ablief. Die linke Seite war kurzzeitig lahm und der Mundwinkel hing, aber ansonsten keine bleibenden Schäden. Meine Schwiegermutter war ab da noch panischer und fürsorglicher, gedankt hat er es ihr trotzdem nicht. Stattdessen hat er nach drei Monaten abends wieder regelmäßig seine fünf bis sechs Bier getrunken, ein oder zwei Schnäpse und Whiskey hinterher und in zwei Tagen eine Schachtel Zigaretten geraucht. Natürlich trotz ausdrücklicher Warnung vom Arzt, dass er das sein lassen muss. Seine Medikamente hat er ab da auch schleifen lassen und nimmt sie tagelang auch mal gar nicht. Deshalb wünsche ich ihm, dass er noch einen Schlaganfall bekommt, damit er endlich mal aufwacht.
Ich weiß, es ist absolut falsch, aber ich kann einfach nicht noch so ein Jahr durchmachen, in dem mein Mann regelmäßig seine total verheulte und verzweifelte Mutter beruhigen muss, weil mein Schwiegervater mal wieder nicht einsieht, dass sein Trinken nicht nur das ganze Familienverhältnis kaputtmacht, sondern auch seine Gesundheit. Und das er auf ihr, oder auf uns rumtrampelt, weil etwas nicht nach seinen Vorstellungen lief. Und ehrlich gesagt tut es mir nicht sonderlich leid, auch wenn ich weiß, dass man so etwas einfach keinem wünschen darf. Dafür gab es einfach zu viele Schläge unter die Gürtellinie. Leidtut es mir am meisten für meinen Mann, der leider der einzige Ansprechpartner für seine Mutter ist und von seinem Vater für seinen Widerstand ihm gegenüber nur verspottet wird.