Die Welt vor Facebook Posts schützen

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Boshaftigkeit Hass Medien Internet

Die Welt vor Facebook Posts schützen
Eine Freundin von mir (m/19) ist, um es mit modernen Worten auszudrücken, eine ziemliche Attention-Whore. Das heißt, sie teilt, kommentiert und postet jede Kleinigkeit über ihr Leben auf einem bekannten Social Media Network, um dann möglichst viele Likes zu generieren. Die Posts übertreffen sich regelmäßig in ihrer Überflüssigkeit. Zu den besseren gehören Meldungen wie: "Ich war gestern einkaufen" oder "Morgen erstmal chillen". Als ich sie vor einigen Tagen besuchte, machte sie aber den fatalen Fehler, das Zimmer zu verlassen und das Smartphone nicht mitzunehmen. Da sie schon eingeloggt war, änderte ich nur kurz die Privatsphäre-Einstellung so, dass nur sie ihre Postings sehen kann und der Rest des Abendlandes davor sicher ist. Sie hat mir gegenüber geäußert, dass sie Intrigen gegen sich vermutet, präsentierte mir zahlreiche Verdächtige und es ärgert sie zutiefst, dass sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt und ich lache mir dabei nur ins Fäustchen. Ich hoffe, dass ich irgendwann den Mut habe, es ihr zu sagen, aber bisher ist es einfach nur zu köstlich und ich werde weiterhin schweigen wie ein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00031064 vom 21.04.2013 um 16:51:45 Uhr (35 Kommentare).

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Unschuld im Puff verloren

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Wollust Prostitution Feigheit Berlin

Unschuld im Puff verloren
Heute habe ich (m/25) in einem Puff meine Unschuld verloren. Ich studiere katholische Theologie auf Master und bin später wohl im Dienst der Kirche. Außerdem habe ich viele sehr christliche Freunde mit eher konservativen Werten. Weil ich aber ein Problem habe mit Frauen und zwei sehr kurze erfolglose Beziehungen hinter mir habe und ich mir selbst mehr oder weniger Druck mache, endlich mal Erfahrungen zu sammeln, konnte ich heute Nacht nicht mehr anders. Ziemlich betrunken und mit meinem letzten Geld habe ich also eine Rumänin gevögelt, die nicht mehr als drei Worte deutsch konnte. Es war ziemlich schlecht, aber wenigstens hatte ich meinen Spaß. Ich beichte, dass ich trotz meiner eigentlich hohen Werte zu feige bin, meinen Mann zu stehen und auf die Richtige zu warten. Ich schäme mich, mein erstes Mal dermaßen unwürdig vollzogen zu haben. Gefühle scheinen mir nicht wichtig und ich weiß nicht, wie ich das jemandem erzählen soll. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken bald wieder hinzugehen und diesmal länger zu buchen.

Beichthaus.com Beichte #00030745 vom 01.02.2013 um 22:14:07 Uhr in 10625 Berlin (Schillerstraße) (48 Kommentare).

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Qualen mit der verlorenen Liebe

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Verzweiflung Liebe Begehrlichkeit

Ich hatte über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten eine Affäre mit einem Mann in meinem Alter. Anfangs ging es uns beiden wirklich nur um das "Eine", aber ich habe dann gemerkt, dass er für mich doch viel mehr ist, als nur eine flüchtige Affäre. Alle meine Freundinnen haben mich auch während der gemeinsamen Zeit vor ihm gewarnt, dass er ein großes Arschloch sei, aber ich habe eine völlig andere Seite an ihm kennengelernt. Ich mochte seine Stimme und die Nächte waren der Wahnsinn. Beinahe jede freie Minute verbrachten wir zusammen und manchmal hatte es den Anschein, als würde auch er mehr empfinden. Wir konnten auch einfach nur zusammen chillen und einen Film ansehen oder dergleichen. Oft hat er mir gesagt, ich sei ganz anders als die anderen Mädchen, halt "irgendwie cooler", weil ich es auch toleriert habe, wenn er gekifft oder zu viel getrunken hatte. Nach ungefähr sechs Monaten gab ich ihm dann etwas von ihm wieder, was ich noch bei mir hatte. Er sprach mich wie auch sonst mit "Süße" an. Vor diesem Treffen hatten wir längere Zeit keinen Kontakt gehabt, innerlich hatte ich schon beinahe damit abgeschlossen. Es war nur ein sehr kurzes Treffen, weil ich noch einen Termin hatte. Beim Abschied sagte ich etwas in der Art wie "vielleicht sieht man sich ja bald wieder, es wäre schön für mich." Er wünschte mir noch viel Spaß bei dem Kurzurlaub, den ich am nächsten Tag antrat. Als ich nach einigen Tagen wiederkam, schrieb ich ihm eine Nachricht, ob er nicht Lust hätte, mich zu treffen. Er verneinte. Das nahm mich mit, aber ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Wieder einige Tage später erzählte mir eine Freundin, dass er mit einer anderen Frau fest zusammen sei. Da er und ich teilweise den gleichen Freundeskreis haben, wussten dies so ziemlich alle, nur ich nicht. Anfangs versuchten die meisten der gemeinsamen Freund noch, mich mit Samthandschuhen anzufassen, aber ich tat so, als ob mich das nicht kratzen würde. Wahrscheinlich haben einige mich doch durchschaut. Aber richtig darauf angesprochen, also wies mir damit geht, hat mich niemand. Aber ich habe mich beinahe jede Nacht in den Schlaf geweint.


Wenn ich im Ausland war, so habe ich mir immer vorgestellt, wie es mit ihm sein würde und wie es ihm in dem jeweiligen Land gefallen hätte. Aber äußerlich habe ich mich so verstellt, dass nie jemand wirklich geahnt hat, wie es wirklich in mir aussieht. Wenn einer unserer Freunde gefeiert hat und er seine Freundin dorthin mitnahm, konnte ich sie kaum ansehen, bis heute kann ich sie nicht zur Begrüßung umarmen oder dergleichen. Ich hasse sie regelrecht, obwohl ich eigentlich weiß, dass sie ein nettes, hübsches Mädchen ist und bestimmt zu ihm passt. Deswegen bin ich auch sauer auf mich. Und noch immer kann ich nicht damit abschließen, obwohl ich seit einiger Zeit selber wieder einen festen Freund habe. Ich liebe ihn allerdings nicht. Seit beinahe einem Jahr liebe ich nur den einen Mann abgöttisch und kann nicht damit aufhören. Niemandem habe ich mich anvertraut, ich traue mich einfach nicht. Tief im Inneren wünsche ich mir nur, dass er seine Freundin verlässt und merkt, wie sehr ich ihn liebe.

Beichthaus.com Beichte #00030642 vom 03.01.2013 um 21:02:34 Uhr (13 Kommentare).

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Aus die Maus

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Mord Ungerechtigkeit Verzweiflung Tiere Kinder München

Als ich (w) acht Jahre alt war sah ich fast täglich wie meine Katze Mäuse fing und sie genüsslich quälte und fraß. Ich als großer Tierfreund und total begeistert von Mäusen wollte ihr zuvorkommen und kaufte eine Lebendigfalle. Ich dachte, ich könnte einfach alle Mäuse bei uns fangen und wegbringen, damit meine Katze sie nicht kriegt.
Ich stellte also über Nacht die Falle auf. Dummerweise hat es in dieser Nacht geschneit und am Morgen musste ich die Falle ausgraben, da sie komplett im Schnee verschwunden war. In der Falle befand sich eine kleine, gefrorene, fast schwarze Maus und das brach mir das Herz. Ich legte sie auf die Heizung, aber lebendig wurde sie dadurch nicht. Ich bin jetzt also schuld am Tod einer Maus. Das verfolgt mich heute noch.
Einige Zeit später im Sommer fand ich auf dem Gehweg eine Babymaus. Die Sonne schien sehr stark und die Maus hatte noch nicht mal die Augen geöffnet und taumelte herum. Ich dachte, das wäre meine Chance meinen Mord wieder gut zu machen, aber obwohl ich sie pflegte starb sie 2 Tage später. Ich rede mir manchmal ein, dass ich ihr wenigstens einen schönen Tod möglich gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028789 vom 01.04.2011 um 14:04:55 Uhr in 80336 München (Schillerstraße) (22 Kommentare).

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“Beichte

Chillen während der Arbeitszeit

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Faulheit Trägheit Arbeit

Vor einem Jahr habe ich als Betriebselektriker in einem Großhandel gearbeitet. Meine Aufgaben waren Wartung und Instandhaltung von diversen Hausanlagen und kleinere Reparaturen. Außerdem stand einmal am Tag ein Kontrollgang über das ganze Betriebsgelände auf dem Plan. Zu dieser Zeit hatte ich einen Kollegen, den ich am Tag vielleicht eine Stunde sah, weil wir Schicht arbeiteten. Ansonsten war ich den ganzen Tag für mich selbst zuständig und hatte dabei auch keinen direkten Vorgesetzten, der die Möglichkeit hatte, zu kontrollieren, was ich denn so den ganzen Tag treibe. Es dauerte nicht lange, bis ich anfing, meine Pausen zu verlängern und es schon mal vorkam, dass ich zwei Stunden im Büro saß und ganz in Ruhe gefrühstückt habe. Schön BILD dazu gelesen um erst gar keinen Stress aufkommen zulassen. Falls ich zu dieser Zeit von einem Mitarbeiter auf dem Betriebstelefon gestört wurde, weil wieder Arbeit auf mich wartete, auf die ich keinen Bock hatte, sagte ich nur, dass gerade eine Störung der Heizung, Lüftungsanlage oder was auch immer anliegt und ich mich erst darum kümmern müsste.

Manche Probleme haben sich dadurch einfach von selbst gelöst. Weiter ging es, dass ich in der Nachmittagsschicht (13 - 19 Uhr) schon ab und zu mal den Wecker in meinem Handy auf Feierabend programmiert habe, um dann in den letzten zwei Stunden im Stromverteilerraum ein Nickerchen zu machen. Es gab nie eine böse Überraschung, da ich der Einzige war, der einen Generalschlüssel hatte. Und somit war das Risiko doch sehr gering, erwischt zu werden. Da wir ein Buch führen mussten, in dem Arbeiten und Störungen mit Zeitaufwand täglich notiert wurden, musste ich mir immer Fantasie-Arbeiten einfallen lassen, damit mein Kollege am nächsten Tag nichts davon mitbekommt. Ich hatte einfach keinen Bock zu arbeiten und war meistens auch viel zu müde. Sehr schlimm war auch immer die Samstagmorgenschicht von 6 - 8 Uhr, bei der wir uns im Wochenrhythmus abgewechselt haben. Freitagabend war da natürlich trotzdem Party angesagt und dementsprechend habe ich auch am Samstagmorgen ausgeschaut. Der Samstag lief dann fast immer wie folgt ab: Einstempeln, Arbeitskittel angezogen, ein paar Guten Morgen an Mitarbeiter auf dem Weg zu meinem Schlafplatz. Dann noch das Handy auf acht Uhr eingestellt und ab ins Reich der Träume. Zum Komfort hatte ich mir mittlerweile eine alte Gartenliege mit schönen Auflagen organisiert, die ich in einer Rumpelkammer entdeckt hatte. Darauf ließ sich super schlafen. Probleme gab es nie, nur einmal habe ich meinen Feierabend verpennt und kam so zu einer meiner wenigen Überstunden. Samstags kam ich also nur zum Stempeln in die Arbeit. Insgesamt habe ich dort höchstens ein Drittel von dem erledigt, was ich im Kontrollbuch angegeben hatte. Dass es nicht in Ordnung war, wusste ich auch, aber es war mir scheißegal. Die Mitarbeiter dort waren zu 90 Prozent Arschlöcher, mit denen ich so wenig wie möglich zu haben wollte. Mittlerweile arbeite ich nicht mehr dort.

Beichthaus.com Beichte #00026623 vom 06.07.2009 um 17:42:04 Uhr (32 Kommentare).

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