Rettungsseil

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Faulheit Waghalsigkeit Arbeit

Als ich mit der Realschule fertig war, beschloss ich auf die Fachoberschule zu gehen. In der 11. Klasse, auf dieser Schule, musste man insgesamt ein Halbjahr in zwei ausgewählten Betrieben verbringen, um praktische Erfahrung im Berufsleben zu erfahren. Ich hatte einen Betrieb ausgewählt, den ich mit dem Rad erreichen konnte, da ich zu faul war irgendwo mit dem Bus oder der Bahn hinzufahren. Dieser Betrieb stellte unter anderem Ausrüstung für Paraglider, Falschirmspringer und alles ähnliche, was etwas mit Fliegen zu tun hat, her. Eines Tages bekam ich die Aufgabe, Seile für die Rettungstrage eines Hubschraubers zuzuschneiden. Anscheindend war das ein Spezialauftrag, der auch wie es schien sehr wichtig war. Meine Betreuerin hatte mir nun diese Aufgabe übertragen und sagte mir wiederholt, wie wichtig es sei, die Seile auf die exakt vorgeschriebene Länge zu schneiden. Da es sonst lebensgefährlich für Verletzte, die in dieser Trage am Hubschrauber hängen, werden könnte. Jedenfalls musste sie dann weg und es war auch kein anderer Mitarbeiter in der Nähe. Ich war so und so schon von der eintönigen Arbeit genervt und wollte nicht auch noch diesen Schwachsinn erledigen. Darum schnitt ich nun diese Seile willkürlich ohne überhaupt richtig nachzumessen auf total unterschiedliche Längen, rollte sie dann einfach zusammen und packte sie in eine Schachtel. Dies war einer meiner letzten Arbeitstage, wenn nicht sogar der letzte in diesem Betrieb. Mich plagte dann längere Zeit das schlechte Gewissen, dass wegen mir bei einem Rettungseinsatz ein Verletzter stirbt. doch ich habe bis heute noch nichts ähnliches in unserer Umgebung gehört. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00029229 vom 05.08.2011 um 18:32:13 Uhr (31 Kommentare).

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Kein Ramadan im Lager

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Ignoranz Morallosigkeit Vorurteile Chef Arbeit Frankfurt

Ich (m/34) beichte, dass ich seit 2 Jahren während dem Ramadan (muslimischer Fastenmonat) alle Zeitarbeiter in meiner Firma entlasse, die Fasten und sich an den Monat halten. Das liegt vor allem daran, dass 90% meiner Lagerarbeiter muslimische Zeitarbeiter sind. Ich hatte in den letzten 6 Jahren deutliche Umsatzeinbrüche während dem Ramadan, da durch das strenge Fasten (kein Essen und Trinken tagsüber) die Zeitarbeiter im Lager deutlich ineffektiver arbeiten. Da es im Sommer oft sehr stickig in manchen Lagerbereichen werden kann, stelle ich natürlich allen Arbeitern genügend Getränke zur Verfügung und biete genügend Pausen an, trotzdem kam es vor das teilweise mehrere Arbeiter zusammengeklappt sind während der Arbeit und ins Krankenhaus mussten, weil sie sich weigerten etwas zu trinken.


Ich habe eigentlich nichts gegen Muslime, aber wenn sie aufgrund ihrer Religion die Arbeit vernachlässigen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und meiner Firma damit schaden, kann ich keine Toleranz mehr zeigen. Ich beobachte also seit 2 Jahren immer während dem Fastenmonat welcher Arbeiter etwas isst und trinkt und habe meine Vorarbeiter auch angewiesen darauf zu achten. Wer sich weigert etwas zu trinken oder zu essen, wird dann am nächsten Tag einfach entlassen, was bei Zeitarbeitern zum Glück sehr einfach ist.

Beichthaus.com Beichte #00029213 vom 01.08.2011 um 03:13:06 Uhr in Frankfurt (63 Kommentare).

Gebeichtet von Jungerberliner87
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Zufallsbeichte
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Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort

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Boshaftigkeit Rache Eifersucht Schwangerschaft Fremdgehen

Als ich mich von meinem Freund trennte, telefonierten wir, um noch einmal über alles zu reden. Er gestand mir, dass er acht Wochen zuvor mit seiner Exfreundin geschlafen hatte, mehrere Male, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt schon lange zusammen waren, und dass diese nun schwanger wäre und ihr Kind bekommen wollte. Nicht nur, dass er leichtsinnig auch meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hatte, als er dieses Miststück genagelt hat, schließlich hatten wir danach immer noch Sex, am nächsten Tag erfuhr ich über ein soziales Netzwerk auch noch, dass die beiden wieder zusammen waren, einen auf glückliche Familie machen wollten und das "das Beste war, was ihm je passiert ist." Vorher hatte ich immer diesen Titel.
Ich möchte nun beichten, dass der Tag, an dem ich erfuhr, dass die Schlampe das ungeborene Kind verlor, durch Magersucht und Drogen wie ich hörte, der beste seit langem für mich war und ich vor Schadenfreude lauthals anfing zu lachen. Außerdem schrieb ich meinem Ex eine SMS mit dem Inhalt "Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort- große ein paar Wochen später!"

Beichthaus.com Beichte #00029190 vom 24.07.2011 um 21:29:59 Uhr (45 Kommentare).

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Sparschweinerei

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Boshaftigkeit Diebstahl Schamlosigkeit Kollegen Morallosigkeit Itzehoe

Ich arbeite als Friseurin in einem Salon, in dem ich vor sieben Jahren die Ausbildung gemacht habe. Seit der Ausbildungszeit hat es sich so eingespielt, dass ich immer erst als letzte den Salon verlasse, weil ich als einzige nach Feierabend noch alle Räume durchfegen muss. Ich finde das total daneben, dass ich immer die Dumme bin, aber ich bin zu feige, mich dagegen zu wehren, weil die Kollegen sehr dominant sind. Aber was soll ich machen? Bin froh, überhaupt einen Job zu haben. Nun zur Beichte: Aus Rache klaue ich jeden Tag von den Kollegen die Trinkgelder aus ihren Sparschweinen. Ich nehme natürlich nicht alles raus, sonst fällt es ja auf. Aber ich nehme mir von jedem Kollegen immer so 6 bis 7 Euro. Das merken die gar nicht. Das sehe ich sozusagen als Bezahlung dafür, dass ich ihren Job nach Feierabend machen muss.

Beichthaus.com Beichte #00029188 vom 24.07.2011 um 01:15:12 Uhr in 25524 Itzehoe (Feldschmiede) (15 Kommentare).

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Wer kotzt hat verloren

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Last Night Rodgau

Ich (m) habe gestern bei mir daheim ein Wetttrinken veranstaltet mit einem Schiedsrichter und allem drum und dran. Wer kotzt hat verloren. Zum Glück war ich der Gewinner, aber meine beiden Freunde hingen über dem Eimer. Ich war zufrieden mit mir selbst, hatte jedoch nicht bedacht, dass mein beleibter Kumpel den Weg nach Hause nicht mehr schaffte. Er hatte an diesem Abend zum ersten Mal sein Limit überschritten. Der Versuch, mit dem Fahrrad zu fahren, ging in die Hose. Etwa auf der Hälfte des Weges fiel er in sich zusammen und blieb betrunken auf dem Feldweg liegen. Unter größten Anstrengungen hievten wir ihn wieder auf und konnten mit ihm einige Meter laufen, aber nicht weiter. Er übergab sich und fiel wieder hin. Ich rief zwei Freunde an, dass sie nach kommen sollten. Zu viert ließ er sich nicht tragen, also beschlossen wir, ihn mit der Schubkarre aus dem Gartenschuppen nach Hause zu schieben. Der Reifen war leider platt, aber wir schafften es gerade so, ohne vorher zusammen zu brechen. Glücklicherweise hat uns bei der Aktion niemand gesehen. Mein fülliger Kumpel weiß übrigens heute immer noch nichts davon.

Beichthaus.com Beichte #00029179 vom 21.07.2011 um 11:54:47 Uhr in Rodgau (18 Kommentare).

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