Der Pommesbrand

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Dummheit Faulheit Waghalsigkeit Familie Erlensee

Als ich (w) damals in den Sommerferien von der 5. auf die 6. Klasse allein zu Hause war, weil meine Eltern eben nicht die ganze Zeit Urlaub bekommen haben, bin ich so gegen 11 Uhr aufgewacht, habe mit einer Freundin telefoniert und plötzlich Hunger bekommen. Im Gefrierfach wurde ich dann fündig: Tiefkühlpommes! Wie ich es bei Mama gesehen habe, hat sie Öl, Fett oder irgendwas in einen Topf gegeben und dann Pommes rein, eigentlich gar nicht so schwer. Ich habe dann auch noch Pflanzenöl gefunden. Öl in den Topf und gewartet, dass es siedet. Dauerte mir dann zu lang und ich bin erst mal aufs Klo. Als ich wieder kam stand bereits die Abzugshaube in Flammen. Wir wohnen im 3. Stock, ich habe dann erst mal bei den Nachbarn nebenan geklopft und Sturm geklingelt. Keiner da. Das gleiche Spiel im 2. und 1. Stock. Keiner da. Im Erdgeschoss dann endlich haben sie dann die Feuerwehr gerufen, weil durch das Feuer unsere Sicherung raus geflogen ist und ich nicht mehr telefonieren konnte. Totaler Nervenzusammenbruch, weil mein Hund noch in der Wohnung war, ich ihn aber so kurzfristig nicht gefunden habe und er auch auf Rufen nicht reagiert hat. Ich wurde dann erst mal im Krankenwagen untergebracht und halbwegs beruhigt. Die Feuerwehrleute haben ihn dann auf dem Balkon gefunden, wo er sich in der Spalte zwischen Trockner und Wand versteckt hat.
Danach musste unsere Wohnung 3 Monate renoviert werden, wir haben solang in einer freien Wohnung im Haus gewohnt. Auf Luftmatratzen, mit Geschirr und Besteck aus einem Picknickset, Gartenmöbeln, einem Partykühlschrank und einem Campingherd mit zwei Kochfeldern. Ich beichte hiermit, dass ich die Existenz meiner Eltern fast zerstört, das Leben meines Hundes aufs Spiel gesetzt und mein zwei Wochen zuvor renoviertes Zimmer ruiniert habe, nur weil ich zu faul war zum Imbiss, zwei Straßen weiter zu laufen. Es tut mir immer noch so extrem Leid, ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029174 vom 20.07.2011 um 00:54:00 Uhr in Erlensee (28 Kommentare).

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Das Lothar-Matthäus-Syndrom

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Dummheit Wollust Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Liebe

Ich muss beichten, dass ich wider besseren Wissens am Lothar-Matthäus-Syndrom gelitten habe. Ich bin Ende 30, muss aber dazu sagen, dass ich wesentlich jünger aussehe. Außerdem habe ich einen sehr interessanten und gut bezahlten Job. Bis vor eineinhalb Jahren war […]
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Beichthaus.com Beichte #00029168 vom 18.07.2011 um 23:57:11 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von guenclau
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“Beichte

Mein Lieblingsshirt

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Verzweiflung Ekel Unreinlichkeit WG Kitzingen

Mein Lieblingsshirt
Ich (w/damals 21) habe vor circa 3 Jahren mit 2 Typen in einer WG gewohnt. Am Anfang kamen wir gut miteinander klar, aber später sind die mir nur noch auf die Nerven gegangen. Wie dem auch sei, wir hatten auch nur ein Badezimmer. Eines Abends hatte ich starke Bauchschmerzen und wollte aufs Klo. Das Bad war jedoch besetzt, ich hörte, dass einer meiner Mitbewohner duschen war. Ich musste auf einmal richtig übel auf Toilette und dachte nur so, wenn der nicht in 1 Minute die Tür aufmacht, dann ist es vorbei. Naja, leider hat er nicht die Tür aufgemacht und ich wieder zurück in mein Zimmer und Tür abgeschlossen. Ich musste so dringend, dass ich mir überlegt habe, wie ich denn jetzt meinen Drang loswerde. Ich habe also ein schwarzes T-Shirt genommen und auf dem Boden ausgebreitet. Ich wollte nicht, aber es ging nicht. Also habe ich einen riesigen Haufen weichen Schiss in das T-Shirt gesetzt. Ich war selber so erschrocken von mir, aber was hätte ich tun sollen? Als mein Mitbewohner fertig war mit duschen, habe ich das T-Shirt zusammengelegt und den warmen Brocken ins Bad getragen. Ich habe das ganze im Waschbecken ausgewaschen. Das T-Shirt habe ich immer noch. Es soll mich an diese Tat erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00029162 vom 16.07.2011 um 19:15:38 Uhr in Kitzingen (22 Kommentare).

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Der Schimmelexperte

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Falschheit Unreinlichkeit Ekel Studentenleben WG Erlangen

Ich (m/23) lebe mit zwei Freunden und einer Freundin in einer WG zusammen. Wir studieren alle und somit haben wir kein großes Einkommen und haben nur eine mehr oder weniger schöne Wohnung. Auf jeden Fall widert mich unser Bad schon seit einiger Zeit an. Überall liegen Haare und das Waschbecken ist mit Zahnpasta beschmiert. Ich putze es jedes mal, wenn es mich zu sehr stört, da es ja niemand anderen interessiert, nicht mal die Lady unter uns, und ich einfach nicht in einem Saustall leben möchte! Auch die Dusche ist ziemlich heruntergekommen. Ein Plan musste her. Ich hatte schon öfters probiert, die Anderen zu überreden etwas zu sparen und wenigstens das Bad zu renovieren. Aber nein, das Geld wird lieber in Alkohol und Co. investiert. Die Lady meinte dann, dass es ja nicht schimmelt oder so und dass doch dann alles okay wäre. Eines Abends war ich gerade im Bad, saß auf dem Klo und verrichtete ein großes Geschäft. Da kam mir die Idee.
Ich nahm ein Stück Klopapier, griff damit in mein braunes Häufchen und verschmierte es an der Duschwand in den Ecken. Nach etwas Arbeit sah es tatsächlich aus wie Schimmel. So der erste Schritt war getan. Ich wies meine Freunde darauf hin und sie riefen daraufhin eine Art "Schimmelexperten", der herausfinden sollte, ob es besser wäre das Bad zu renovieren oder ob auch ein Schimmelbekämpfungsmittel reichen würde, um den Schädling los zu werden. Und jetzt kommt es. Dieser Schimmeltyp war echt komisch. Er wusste nicht, was für eine Art Schimmel meine braune Schmiere sein sollte, also probierte er es! Ja er nahm seinen Finger, schmierte in meiner Sch***e rum und leckte es dann ab. Mir kam bei dem Anblick fast das Mittagessen wieder hoch! Letztendlich habe ich gewonnen und das Bad wurde renoviert!

Beichthaus.com Beichte #00029154 vom 13.07.2011 um 13:42:58 Uhr in Erlangen (40 Kommentare).

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“Folge

Nicht meins

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Ungerechtigkeit Feigheit Falschheit Familie Köln

Als ich 17 Jahre alt war und meine Eltern an einem Samstag Abend mal nicht zu Hause waren, bin ich mit meiner Freundin das erste mal intim geworden. Wir waren bereits einige Monate zusammen und haben an dem besagten Abend beschlossen, dass wir jetzt bereit seien Sex zu haben. Also sind wir ins Wohnzimmer gegangen, haben romantische Musik und Kerzen angemacht und haben langsam losgelegt. Nach knapp einer halben Stunde waren wir fertig und haben uns kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden breit gemacht. Wir redeten eine ganze Zeit lang miteinander bis plötzlich meine Eltern in den Hof fuhren. Hastig wurden Klamotten zusammengesucht und angezogen, die Kerzen ausgeblasen und es ging ab in den zweiten Stock in mein Zimmer. Mit dabei das benutzte Kondom. Wohin jetzt bloß damit? Aus lauter Verzweiflung habe ich es auf dem Weg in mein Zimmer unter das Bett meiner 13-jährigen Schwester geschmissen, weil gerade ihre Zimmertür offen stand. Diese war an diesem Abend bei einer Freundin. Einige Tage später saugt meine Mutter das Zimmer meiner Schwester und fand das Kondom unter ihrem Bett. Natürlich wurde diese, die erst vor kurzem ihren ersten Freund mit nach Hause gebracht hatte, zur Rede gestellt. Sie versuchte alles abzustreiten, jedoch wurde ihr danach untersagt ihren Freund wiederzusehen. Ich habe natürlich nichts dazu gesagt, weil meine Eltern sonst auf den Gedanken gekommen wären, mit mir über die Sache zu sprechen. Das zweite Schlimme eher Peinliche an der Sache ist, dass der Freund meiner Schwester damals direkt neben uns gewohnt hat und seine und meine Eltern gut befreundet waren und auch mit dem Jungen noch darüber gesprochen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029151 vom 13.07.2011 um 03:15:37 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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