Meine Kollegin erinnert mich an meine Mutter

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Verzweiflung Zorn Arbeit

Ich habe einen neuen, unqualifizierten Job angefangen und mache, wie das für Anfänger eben so ist, noch verhältnismäßig viel falsch. Ganz schlimm war das in den ersten zwei Tagen. Meine Kollegin macht dann immer Geräusche, als würde sie gleich zu viel bekommen. So richtig extrem abgenervt. Ich weiß, dass ich mir nichts draus machen sollte und dass man als erwachsener Mensch mit Hirn ohne solche Ausbrüche auf Berufsanfänger reagieren kann. Aber es wurmt mich verdammt, weil meine Mutter früher immer solche Geräusche gemacht hat, wenn sie in ihrer Kleinkariertheit mal wieder nicht damit klar kam, dass ihre Sechsjährige das Zimmer nicht aufräumen oder die Hausaufgaben nicht machen wollte. Sie machte auch dieses Geräusch und beschimpfte oder beleidigte mich auf übelste Weise oder drohte mir in diesen Momenten.

Auf der Arbeit habe ich mich in den ersten Tagen also doppelt beschissen gefühlt, weil mir das genau wieder dieses Feeling des Verhasstseins und Unnützseins wie in der Kindheit beschert hat. Ein paar Mal musste ich mich echt beherrschen, um nicht loszuheulen, was mir irgendwie peinlich ist, zumal das echt dumm rüberkäme, weil keiner meine Gedanken lesen kann und alle denken würden, dass ich wegen so einer ollen Kollegin rumflenne. Manchmal hasse ich diese Welt. Ich habe aber auch nicht den Mut, einfach mal zurückzuranzen, wenn man mir so beschissen kommt.

Beichthaus.com Beichte #00039805 vom 29.05.2017 um 18:31:49 Uhr (5 Kommentare).

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Mein Mann hat eine Gummipuppe

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Fetisch Partnerschaft Zürich

Mein Mann hat eine Gummipuppe
Ich (w/32) bin mit meinem Freund seit mehr als zwei Jahren zusammen. Durch meine Beförderung muss ich ein Projekt in Irland managen. Dadurch führen wir jetzt praktisch eine Fernbeziehung. Ich komme zwar alle paar Wochen über ein verlängertes Wochenende nach Zürich, aber die Fremdgeh-Gefahr schätze ich bei meinem Freund schon als hoch ein. Daher habe ich ihm eine lebensgroße Gummipuppe bestellt.

Über das Geschenk ist er begeisterter, als ich erwartet hätte. Er ist richtig aufgeblüht. Er ist jetzt seit drei Wochen mit seinem neuen Spielzeug erstmal ausgelastet und unsere Skype-Calls sind auch sehr aktiv geworden. Er will sich jetzt sogar noch irgendwelche Add-Ons bestellen. Man sieht richtig die Begeisterung in seinen Augen. Ich hoffe, dass ich ihn nicht in einen neuen Fetisch getrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00039789 vom 26.05.2017 um 15:36:24 Uhr in Zürich (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, mein Flüchtlings-Freund ist ein Stalker!

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Begehrlichkeit Dummheit Maßlosigkeit Deutschland

Ich (w/19) beichte, dass ich mich über einen längeren Zeitraum mit einem Flüchtling (m/19) getroffen habe, um dann den Kontakt plötzlich abzubrechen, wovon er und auch ich eventuell Schaden genommen haben. Es begann so, dass ich aus Langeweile, und vielleicht auch, weil ich mir beweisen wollte, was für ein weltoffener Mensch ich bin, begann, mich mit einem Flüchtling aus meinem Dorf zu treffen (kennengelernt habe ich ihn im Bus auf dem Weg in die Stadt). Auch weil ich es interessant fand, etwas über diese Leute zu erfahren, die so viel durchgemacht haben, um ein neues Leben anzufangen. Da sich in so einem Dorf natürlich schnell vieles herumspricht, habe ich mich nur in der nahe gelegenen Stadt mit ihm getroffen, sodass nur meine beste Freundin von ihm wusste.

Meistens haben wir uns getroffen, wenn er Schulschluss hatte und ich von der Arbeit kam. Dabei haben wir entweder nur geredet, sind spazieren gegangen, oder ich habe etwas Deutsch mit ihm gelernt und ihn auch zu mir ins Wohnheim eingeladen, welches auch in der Stadt war. Er ist mit seinem Bruder aus Damaskus geflohen, war dort sogar für ein halbes Jahr grundlos eingesperrt vor seiner Flucht und hat gesehen, wie seine Geliebte bei einer Demonstration von Assads Soldaten getötet wurde. Seine restliche Familie ist immer noch dort und muss sich vor den Bomben fürchten. Das zumindest hat er mir erzählt und ich glaube es auch immer noch. Ich hatte natürlich großes Mitleid mit ihm. Ich habe relativ bald gemerkt, dass ich zu einer Art Fixpunkt für ihn geworden bin. (Ich war seine einzige Freundin und besonders deutsche Freundin in diesem fremden Land, außer seinem Bruder und seinen Mitbewohnern.) Ich war auch diejenige, der er alles sagen konnte.

Nun kommt jedoch die eigentliche Beichte: Eines Abends lud ich ihn und meine beste Freundin in mein Wohnheim ein. Es gab auch etwas Alkohol, wovon jedoch nur er trank. Ganz zufällig war es so spät geworden, dass der letzte Bus für ihn nach Hause schon gefahren war und wir ausmachten, dass er bei mir übernachten würde, da ich zwei separate Betten im Zimmer hatte. Man muss dazu sagen, dass ich ihm das (natürlich auf freundschaftlicher Basis) schon vorher angeboten hatte, da ich ihm die Möglichkeit geben wollte, auch einmal in der Stadt feiern zu gehen. Nun kam es so, dass meine Freundin später ging, und wir alleine waren. Der Atmosphäre entsprechen wusste ich, er würde gleich versuchen mich zu küssen, da es an dem Abend schon Andeutungen gab, die ich jedoch immer ignoriert hatte. Und ich ließ es zu und bereue es bis heute zu meinem Erschrecken kein bisschen, weil mich bis dato kein Mann auf so "männliche" Art verwöhnt hatte. Ich merkte: Die arabischen Männer haben irgendetwas, was den meisten deutschen Männern abgeht. Wir hatten keinen Sex, weil ich so weit nicht gehen wollte. Trotzdem war es natürlich ein Fehler, wie ich am nächsten Morgen sogleich merkte. Er spielte den Song "Habibi" und schrieb mir am Tag danach viele Nachrichten, in denen er mir sagte, wie sehr er mich liebt und wie sehr er mir für alles dankt, obwohl ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich keine Beziehung mit ihm anfangen würde. Es ist eben immer noch eine andere Kultur, in der bestimmte Dinge wahrscheinlich oft eine andere Bedeutung haben.

In den Tagen danach war ich distanziert zu ihm, wobei er jedoch immer drängender wurde. Als ich ein paar Tage danach mit meiner Freundin in den Urlaub gefahren bin, wollte er mir hinterherfahren, nur um mit mir zu sprechen. Er wartete an meinem Arbeitsplatz auf mich. Kurz darauf schrieb ich ihm eine Nachricht, dass ich keinen Kontakt mehr mit ihm haben will und auch, dass ich einen neuen Freund habe, weil ich Angst bekam. Die Wochen darauf versuchte er, mich auf verschiedensten Wegen zu kontaktieren. Da er wusste, dass meine beste Freundin in der Bank arbeitet, ging er dort mehrmals pro Woche hin. Da ich ihm nie antwortete, schrieb er auch sie an, um zu fragen wie es mir geht usw. Kurzum er entwickelte sich zum Stalker. Seit er mir in die Stadt gefolgt ist, und versucht hat, mit mir zu reden (Ich habe ihm gedroht, seinen Betreuern Bescheid zu sagen, wenn er das noch einmal tut.), ist es zwar vorbei aber trotzdem denke ich noch oft daran und habe das Gefühl beobachtet zu werden. Ich frage mich auch immer noch, wie das alles so schnell "ausarten" konnte und ob ich nicht überreagiert habe. Trotzdem tut es mir leid für ihn, ich hätte im Nachhinein natürlich vieles nicht gemacht, sodass es nicht so hätte enden müssen.

Beichthaus.com Beichte #00039780 vom 23.05.2017 um 22:31:28 Uhr in Deutschland (57 Kommentare).

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Der Hund meiner prügelnden Schwester

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Tiere Berlin

Meine 26-jährige Schwester hatte einen mittelgroßen Hund, den sie immer, wenn sie getrunken hatte, geschlagen hat. Sie war richtig fies zu ihm und der Hund war trotzdem sehr lieb zu ihr und allen anderen Leuten. Sie hat ihn auch wenig gefüttert und ihn manchmal mit so einem Stock geschlagen, ihr Freund hat das auch gemacht. Nicht dauernd, aber ab und zu. Die Nachbarin hatte sie wegen Tierquälerei angezeigt, aber das hat nicht so wirklich viel gebracht.

Auf jeden Fall sollte ich (m/30) mal für eine Weile auf ihren Hund und ihr Haus aufpassen, als sie und ihr Freund verreist waren. Ich habe eine gute Freundin, die 300 km von meiner Schwester entfernt wohnt und darüber nachdachte, sich einen Hund zu zu legen. Sie ist sehr nett und wollte einen Hund für sich und ihre Kinder, ihr war ziemlich egal was für einer - Hauptsache er ist freundlich. Ich habe sie dann angerufen und gefragt, ob sie noch einen Hund wolle und dass ich einen abzugeben hätte. Sie war begeistert, also habe ich den Hund meiner Schwester genommen, in mein Auto gesetzt und bin mit ihm zu ihr gefallen. Sie hat sich riesig gefreut und ich habe ihr noch eine Leine mitgebracht. Dort, wo sie wohnt, kommt meine Schwester nie hin und ihr bescheuerter Freund auch nicht.

Jedenfalls habe ich meiner Schwester dann erzählt, dass der Hund weggelaufen sei und ihr gesagt, dass sie Flugblätter aufhängen soll. Ich habe ihr dann möglichst teure Sachen angedreht und sie hat eine Unmenge dafür bezahlt und natürlich hatte niemand den Hund in der Gegend gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00039779 vom 23.05.2017 um 20:58:00 Uhr in Berlin (Joachim-Maier Straße) (11 Kommentare).

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Meine Hypersexualität und der Alkoholismus

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Sucht Wollust Trunksucht Baden-Baden

Meine Hypersexualität und der Alkoholismus
Ich (m/27) habe ein riesiges Problem. Ich sehe (ohne mich selbst loben zu wollen) wirklich gut aus, was dazu geführt hat, dass ich bereits im zarten Alter von 15 Jahren keine Probleme hatte, Frauen rum zu bekommen. Damals waren auch schon des öfteren Frauen dabei, die bis zu zehn Jahre älter waren als ich. Und genau ab diesem Zeitpunkt hat schleichend das Übel seinen Lauf genommen. Damals, jung und dumm wie ich war, habe ich das natürlich in vollen Zügen ausgekostet. Nur leider wurde es mit zunehmendem Alter absolut nicht besser. Ich bemerkte, dass ich, wenn es um Sex ging, absolut keine Kontrolle mehr über mich hatte. Es kam auch Alkohol mit ins Spiel, was das Ganze natürlich nicht gerade verbesserte. Anfang 20, erfolgreich im Berufsleben, schlief ich mit einigen meiner Mitarbeiterinnen. Das Ganze wurde so schlimm, dass ich manchmal bei der Arbeit überhaupt nicht mehr arbeitete, sondern nur noch Sex hatte. Es ging so weit, dass ich dort meinen Arbeitsplatz verlor. In Summe musste ich deshalb schon vier Mal meinen Arbeitsplatz wechseln. Jedes Mal verlor ich eine gute Positionen nur, weil ich mich nicht beherrschen konnte. Hinzu kommt, dass Eine sogar schwanger wurde, die jetzt ein Kind von mir hat.

Aber nicht nur beruflich bereitet es mir Probleme. Jedes Mal, wenn ich neue Leute kennenlernte und somit in einen neuen Freundeskreis kam, dauerte es nicht lange bis ich mit einer der Frauen Sex hatte. Nur leider blieb es nie bei Einer. Ihr könnt euch vorstellen, dass es den anderen männlichen Personen des Freundeskreises überhaupt nicht gefiel. Also habe ich durch mein Sex-Problem schon mehrmals gute Freunde verloren. Da ich von Alkohol und gelegentlichem Drogen-Konsum nicht abgeneigt bin, macht es das Ganze nochmal schlimmer.

Mittlerweile habe ich einen festen Freundeskreis, den ich glücklicherweise beruflich bedingt nicht sehr oft sehe. Aber durch meine Probleme mit der Enthaltsamkeit muss ich mich jedes Mal, wenn wir weggehen, so sehr besaufen, dass ich zu nichts mehr in der Lage bin. Es ist jedes Mal ein Kampf. Ich bin mittlerweile seit zwei Jahren in einer neuen Position und wirklich standhaft geblieben, momentan macht mich jedoch eine Mitarbeiterin (offensichtlich absichtlich) so stark an, dass ich nicht weiß, wie lange ich es noch aushalte. Ich würde gern zu einer Beratung gehen, habe aber Angst, dass es nicht ernst genommen wird, da ich ein Mann bin. Einmal habe ich bereits ernsthaft darüber nachgedacht, habe mich aber gleichzeitig dabei ertappt, wie ich daran gedacht habe die Frauen, die dort in der Beratung sind, auch aufzureißen da sie ja auch sexsüchtig sind und ich umso leichteres Spiel hätte.

Ich beichte also, dass ich sexsüchtig bin und dazu noch ein echtes Alkoholproblem habe und nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00039766 vom 20.05.2017 um 14:00:48 Uhr in Baden-Baden (16 Kommentare).

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